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NEWS


03.12.2016  Weihnachten, Genetik und die Schöpfungsgeschichte

Morgen ist zweiter Advent und als der Autor gestern anfing über Hühner und Eier zu sprechen, dann sind wir ja bereits in die Schöpfungsgeschichte eingestiegen, da Adam und Eva nach christlichen Glauben  eben auch keinen Bauchnabel haben, also vereinfacht gesagt die ersten Menschen waren.

Heute will ich noch einmal die Emanzipation und die Frauenfrage eruieren, aber bevor es los geht, vielleicht ein kleines Video aus dem Jahr 2014, wo sich Menschen auf lustige Weise vorstellten, wie es wohl wäre, wenn die drei heiligen Könige Frauen gewesen wären:

  Quelle: You Tube, eingebunden durch Einbettungscode nach dessen Regeln von der Webseite:

https://www.youtube.com/watch?v=ZNT0DkA2z_k

Ich finde das Video lustig und es ist keine Blasfemie, denn Gott hat Humor.

Wie dem auch sei, die Frage, wer zuerst da war (Mann oder Frau), wurde geschickt relativiert, da es im älteren Testament nun einmal untragbar heißt:

2,18  Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, (a) daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin
machen, die um ihn sei.* 2,19 Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die
Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennte; denn wie der
Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen. 2,20 Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel
unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin
gefunden, die um ihn wäre. 2,21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er
schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloß die Stelle mit Fleisch. 2,22 Und Gott der HERR baute
ein Weib aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. 2,23 Da sprach der Mensch:
Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wird sie Männin nennen, weil sie
vom Manne genommen ist.* *Luther versucht mit «Männin» und «Mann» ein hebräisches Wortspiel
wiederzugeben. 2,24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe
anhangen, und sie werden sein ein Fleisch. (a) (b) (c) 2,25 Und sie waren beide nackt, der Mensch und sein
Weib, und schämten sich nicht. Quelle: Genesis, 2. Kapitel.

Das wurde dann im neuen Testament relativiert, aber da die Schöpfungsgeschichte in der Genesis bereits ausführlich beschrieben wurde, verfassten die Autoren eher unbewusst die heutige gültige neutrale Formel, dass  Gott den Menschen nach seinem Bilde schuf - als Mann und Frau...

Wie dem auch sei, je nach Anhänger des männlichen Chauvinismus, weiblichen Feminismus oder einem neutralen Bild kann man auch mit den heutigen genetischen Erkenntnissen vortrefflich spielen:

Fangen wir einmal mit der männlich chauvinistischen Variante an: Genetisch wäre es wahrscheinlich möglich, aus einer männlichen Rippe die X-Chromosome zu isolieren und daraus eine Frau zu klonen: Umgekehrt wäre das nicht möglich, weil Frauen eben nur X-Chromosome besitzen.

Verknüpfe ich also die Henne-Ei-Frage mit der Genetik und Schöpfungsgeschichte, kann ich daraus weiterhin ein chauvinistisches männliches Bild ableiten: Dann hatte auch letztlich Aristoteles recht, dass Frauen unvollkommene Geschöpfe sind. Ihnen fehlt eben ein Y-Chromosom.

Aus einer Frau könnte in Zukunft auch "nur" eine Frau geklont werden...

Umgekehrt könnte man auch aus feministischer Sicht den Spieß ein wenig umdrehen: Erstmal könnte Gott eine Frau sein, sie als erstes die Frau geschaffen haben und es gab keine Männer. Denn nur eine Frau hat bewiesener maßen einen Embryo. Ein Mann könnte zwar sich klonen, aber austragen könnte ein Kind nur eine Frau - es sei denn man erfindet parallel eben eine vollständige Retorte.

Aber da wir beim Thema Klonen waren und natürlich die gleichen Voraussetzungen anlegen müssten, könnten eben Frauen sich beliebig Klonen und auf Männer verzichten. Zusätzlich könnten sie das Kind austragen. Das können Männer nicht und sind auf den zweiten Blick dann doch nicht so vollkommen wie die Frauen.

Könnten Frauen sich ohne Männer vermehren, dann wären vier X-Chromosome im Spiel (zwei von beiden Eltern). Umgekehrt  schafft nur ein Y-Chromosom vom Mann, eine 50 % Chance, dass in der nächsten Generation wieder ein Mann entsteht und setzt sich gegen drei X-Chromosome durch.

Zur Erklärung: In der unbefruchteten Eizelle wie im Spermium ist jeweils nur ein "halber Chromosomensatz vorhanden". Das heißt, dass das Spermium vom Mann jeweils einmal ein X-Chromosom oder ein Y-Chromosom enthält. Das trifft auf eine unbefruchtete weibliche Eizelle und da ist auf jedem Fall ein X-Chromosom drin:  Abgesehen von  vielleicht Anomalien wie Trisomie  kann man schon von einem reinen  Vollweib sprechen: Bis hinein in den Eierstock sind nun einmal nur X-Chromosome vorhanden.

Also ist die Frau doch das reinere Wesen, während im Mann unter normalen Umständen  auf jeden Fall 50 %  weibliche  X-Chromosome vorliegen:

Zynisch gesehen wäre dann Homosexualität bei Männern eher nachvollziehbar als bei Frauen. Männer haben nun einmal 50 % weibliche Gene in sich, aber umgekehrt Frauen null Prozent männliche Y-Gene, aber mal ehrlich, ein Porno ohne Lesbenszenen wäre doch nur halb so schön...-:)

Nun ja, vielleicht ist dann das Lesbentum der Angst vor Überfremdung von Y-Genen geschuldet. Das ist dann irgendwo auch nicht weltoffen und Diskriminierung, die schon bei der selektiven Auslese bei Wahl des Partners  geschieht.

Sie sehen, der Autor dieser Webseite nimmt den Feminismus nicht so ernst, genau wie den chauvinistischen Unterdrückungsansatz der Männer.

Ich bin von daher dem genetischen wissenschaftlich neutralen Ansatz, begründet auf den Darwinismus und der Genetik dankbar und wir können als friedliche Einheitsformel genau das stehen lassen, welches ich als Lösung in Wikipedia fand und gerne noch einmal zitiere:

 
"Die konkrete Frage nach der Herkunft des Tieres Huhn stellt allerdings aus heutiger wissenschaftlicher Sicht kein Henne-Ei-Problem mehr dar, da es sich evolutionär entwickelt hat, also im biologischen Sinn weder ein „erstes Huhn“ noch ein „erstes Hühnerei“ existierte." Wikipedia

Dazu passt dann auch die etwas revidierte christliche Ansicht, dass der Mensch ein Abbild Gottes sei oder  ich lieber als Gottes Bauplan der DNA bezeichne.

Zellen teilten sich ursprünglich ganz in einfachen Organismen und irgendwann wurde dann das Prinzip der männlichen und weiblichen Fortpflanzung geschaffen: Bei allen komplexeren Pflanzen, Tieren und Menschen setze sich dieses Prinzip durch.

Jungfernzeugung, also die Geburt Jesu Christu durch Gott ist biologisch hingegen schwer nachvollziehbar. Klar, z. B. bei Pflanzen gibt es unbestritten als Variante Stecklinge, aber wenn Maria biologisch gesehen eine Jungfernzeugung hinbekommen hätte, dann wäre dieses der erste Fall der Klonung gewesen und Jesus wäre eine Frau gewesen - mit identischen genetischen Code von Maria.

Jungfernzeugung ist aus genetischer Sicht eine interessante Sache, denn das wäre quasi das ewige Leben mit dem identischen Code.

Gleichzeitig wissen wir aus eben der tatsächlich existierenden Jungfernzeugung, dass Klonen eher keine außergewöhnliche, aber trotzdem  triste Sache ist.

Der Klon durchlebt sein eigenes Leben mit eigenen Erfahrungen - er kann wie die Mutterpflanze gleichzeitig existieren, aber landet dann als z. B. Marihuana-Steckling in verschiedenen Joints.

Trotzdem ist die Erinnerungswelt oder sagen wir es einmal christlich die Seele definitiv eine andere: Wäre es anders, dann müsste der Klon dasselbe sehen, fühlen, empfinden, denken wie das Original: Aber der Klon ist eben ein autarkes Lebewesen und im besten Falle als biologisches Ersatzteil-Lager zu gebrauchen, wie es sehr realistisch in mehreren Filmen dargestellt wird.

Was ist also die Seele? Vielleicht einmal ein Kompromiss, mit dem Atheisten teilweise auch leben können-:)

Es sind die Empfindungen, Gedanken, Erfahrungen und Erinnerungen eines Menschen, die im Dasein eines Lebens gesammelt werden und im Hirn abgespeichert werden.

Beim Tod geht das alles verloren und die Kirche hat auch recht, wenn sie von der Auferstehung des Fleisches spricht.  Der Mensch besteht  aus Atomen bzw. Molekülen, wobei Wasser der größte Anteil ist.

Irgendwann stirbt der Organismus Mensch und alle Atome, Moleküle und Zellkerne samt DNA zerlegen sich.
Egal ob der Mensch dann verbrannt wird oder vollständig begraben wird: Die kleinsten Teile werden dann wieder freigesetzt und entweder wird der Mensch dann von Würmern und anderem Ungetier gefressen, die dann von Vögeln oder anderen Tieren gefressen werden und dann irgendwann als Weihnachtsgans verzehrt werden oder die Atome werden als Asche wieder als Düngung benutzt, von Pflanzen aufgenommen und landen dann bei einem Veganer als Erdkartoffel oder Tofu auf dem Teller.

Aus der Erde sind wir geschaffen, als Asche verlassen wir sie und das Fleisch steht dann immer wieder auf: Nichts anderes sagt die Bibel und deckt sich damit in erschreckender Weise sehr mit der Wissenschaft.

Irgendwann kommt dann die Apokalypse und die Welt geht unter. Was dann passiert wissen wir nicht so richtig. Theoretisch ist es möglich, dass dann die Erdmasse irgendwann einmal in Milliarden Jahren von einem Stern aufgesogen wird und vielleicht ein neuer Planet entsteht: Vielleicht entstehen dann wieder ideale Lebensumstände, es bilden sich neue DNA-Stränge und ein weiterer Lebenszyklus beginnt.

Wir alle kennen die Geschichte von Frankenstein. Dabei geht es darum, dass tote Materie zum Leben erweckt wird. Der Erfolg in der Geschichte dürfte auch darin begründet sein, dass wir spüren, dass wir tatsächlich aus toter Materie bestehen, die zum Leben erweckt wird, um dann wieder in das Reich der toten Materie überzugehen.

Während unseres Lebens nehmen wir dann Mineralien, Pflanzen, Tiere...auf und diese Materie macht dann die Erfahrung, zu leben oder eben sich als Natriumion in einer Nervenzelle am Leben zu partizipieren und vielleicht Teil einer Empfindung, Bewegung oder Gedankens zu sein.

Um am nächsten Tag irgendeine andere Verbindung zu sein und im Fall eines Natriumions z. B. als Salzkorn in der Verbindung mit Chlor das Dasein zu fristen: Das wiederum Teil einer versalzenen Suppe, eines Meeres oder in einer Salzmine landet.

Die Materie durchlebt also etwas, welches man als Gottes Erfahrung bezeichnen kann, so weit man gegenüber einem pantheistischen Gottesbild gegenüber aufgeschlossen ist.

Wozu oder warum wird diese Erfahrung gesammelt?

Es scheint doch reichlich unsinnig, dass Atome bzw. Moleküle die tollen Erfahrungen sammeln Baustein etwas größerem zu sein, vielleicht sogar Bauplan für einen Menschen in einer DNA, um dann wieder zu verschwinden. Das ergibt keinen Sinn. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass sich der Schöpfer der Erde die Mühe gemacht wurde, Milliarden Baupläne aufzustellen, die wie gesagt den kompletten Bauplan des Organismus beinhalten: Gott gewährt den Menschen nun vielleicht einen Einblick in diese Baupläne, damit sie nicht verloren gehen.

Wir haben die DNA des Menschen und so ziemlich aller anderer Lebewesen entschlüsselt und archiviert - vielleicht auch, damit wir Backups errichten, weil das biologische Material eben zerlegt wird und die Baupläne sonst verloren gehen würden:

Denken wir nur einmal an die Saurier und Jurassic Park: Vielleicht bekommen wir sogar die Fähigkeit längst vergessene Baupläne wieder zu reaktivieren bzw. genetisch zu restaurieren.

Ich glaube, dass dieses im Sinne der Schöpfer oder des Schöpfers ist.

Wie dem auch sei, ich wollte nicht über ungelegte Eier sprechen, glaube aber, dass Philosophie und Wissenschaft im 21. Jahrhundert sich teilweise unerträglich downgraden, gerade wenn es um philosophische Fragen geht.

Da sind noch viel zu viel alte Ansichten im Umlauf: Für das Christentum bedeutet das auf die Dauer auch Umstellung: Wäre doch schön, wenn das Christentum die Entwicklung vorantreibt und nicht durch Aufrechterhaltung alter Dogmen sich selbst überflüssig macht.

Die Bibel hat unbestreitbar den Vorteil, dass sie eben nicht von Gott, sondern von menschlichen Autoren erarbeitet wurde und in Konzilen die Auswahl der Texte beschlossen wurde.

Beim Islam hingegen sehe ich eine richtige Änderung als problematisch an: Allah sandte sämtliche Verse an Mohammed und weder Allah noch Mohammed sind angreifbar (= im Sinne von Revidierung von Ansichten bzw. Abänderung des Korans).

Die Apostelgeschichten hingegen stammen von Menschen: Gerade in Bezug auch auf Homosexualität wäre vieles streichbar und durch eine pragmatisch teleologische Auslegung kann man hier auch auf Gesellschaft und Zeitgeist verweisen und die Liebesbotschaft (Agape) von Jesus Christus, also so gesehen der christlich unveränderbare Anteil, der eben Jesus Christus nach der Trinitätslehre auch nicht angreifbar ist, wird in alle Ewigkeiten ohne größere Bedenken gelten können.

Zu Reizthemen wie z. B. Homosexualität, Geozentrisches Weltbild, Genetik oder  der Frauenfrage gab es schlichtweg keine direkten  Äußerungen von Jesus Christus und wenn man ein wenig gemein ist, dann ist vom Papsttum über die Frauenfrage bis zur Homosexualität alles eine Interpretationssache von den Aposteln und den späteren Autoren, also jenen Menschen, die auch der Fehlbarkeit unterlagen und von Jesus Christus zu Lebenszeiten eingenordet werden mussten - Leugnete Petrus nun dreimal Jesus bevor der Hahn krähte oder nicht?  Dank der Liebesbotschaft eben auch keine positiven Äußerungen zur Gewalt, Glaubenskrieg...

Deshalb mache ich mir um das Christentum auch keine Sorge: Martin Luther spaltete die Kirche und schaffte das Papsttum ab.

Noch weitere Fragen, wie weit reformierbar das Christentum ist?

Ethisch und moralisch eigene Positionen zu verteidigen, gleichzeitig aber auch neue Erkenntnisse zulassen: Nach zweitausend Jahren Bibel sollte man vielleicht wirklich überdenken, ob man alle Bibeltexte weiterhin übernimmt.

Gleichzeitig aber bei einigen Themen Flagge zeigen: Ich wünsche mir von schlaueren Köpfen schon ein wenig mehr Klarheit in der Frage der Abtreibung und Homosexualität.

Abtreibung hat dabei bei mir Priorität, weil allein in Deutschland seit den 70 er Jahren über 5 Millionen Embryos abgetrieben wurden: Das sind Zahlen, die zu hoch sind und das muss vor Weihnachten auch gesagt werden.

Damit ist dann das Thema Henne und Ei glaube ich für dieses Jahr hinreichend eruiert.
 


02.12.2016 Über den Mythos von der Frage: Wer war zuerst da? Das Huhn oder das Ei

Um es vorwegzunehmen, die richtige Antwort findet man auf Wikipedia: "Die konkrete Frage nach der Herkunft des Tieres Huhn stellt allerdings aus heutiger wissenschaftlicher Sicht kein Henne-Ei-Problem mehr dar, da es sich evolutionär entwickelt hat, also im biologischen Sinn weder ein „erstes Huhn“ noch ein „erstes Hühnerei“ existierte."

Richtig und die Frage ist nach Ansicht des Autors ziemlich absurd, da es sich um keine Lex Speziales, sondern um eine Lex Generalis handelt, welches man mit der heutigen Genetik ziemlich leicht nachweisen kann.

Aber auch die Philosophen des Altertums hätten auf ein besseres Ergebnis kommen können, sagt der arrogante Autor dieser Webseite - warum?

Sokrates probierte den Menschen die Welt durch Fragen zur Erkenntnis zu bringen, machen wir das einmal auch:

Was war zuerst da - das Samenkorn oder die Blume?
Der Froschlaich oder der Frosch?
Der Embryo oder der Mensch?

Richtig, egal ob Pflanzenreich, Tierreich oder Mensch: alle unterliegen denselben Gesetzen: Die Form der Vermehrungs- und Fortpflanzungsformen sind auf wenige Alternativen begrenzt und die o. a. Beispiele waren auch im Altertum bekannt: Es fehlt bei diesen bekannten Formen nur  der grundlegende Vorgang, da uns die Genetik den Ursprung der Fortpflanzung offenbarte, nämlich die Zellteilung und alle die hübschen Phasen im Zellkern und deren Aufbau samt der Rolle der DNA.

Das lernen heutzutage Zehntklässler und werden mit Fremdwörtern wie Meiose bombardiert.

Doch zurück in das Altertum: In der Bibel wurde bereits die Jungfernzeugung in Bezug auf Maria angesprochen: Die Menschen waren sich also ziemlich bewußt, dass wenn eine Frau einem Mann beiliegt, es zu Nachfahren kommt. In der weitaus älteren Geschichte aus dem alten Testament, füllten die Töchter Loths ihren Vater mit Alkohol ab und lagen ihm bei, dass seine Weisheit nicht verloren ginge...und selbst Evas Strafen ließen darauf schließen, dass man sich sehr bewusst war, wie Vermehrung funktionierte.

Jesus Christus sprach in einem Gleichnis von Samenkörnern, die auf guten oder schlechten Boden fallen und demnach zu Getreide werden oder verdorren - Selbst Jesus, der nun einmal kein Bauer war, aber natürlich nach der Trinitätslehre Geist, Vater und Sohn, war sich diesem Umstand bewusst.

Die Anlage zu einem Lebewesen (z. B.einer Blume) liegt also im Blumensamen. Pflanze ich den Samen, dann kommt immer eine Blume heraus und eben kein Apfelbaum. Heute wissen wir eben, dass der Samen analog zum Menschen eben eine Art "Embryo" ist oder eben ein "Hühnerei" - nur eben mit dem Bauplan (DNA) einer Blume ausgestattet ist. Zelle, Zellkern....eben dasselbe wie beim Menschen mit vielleicht einer kleineren Abweichungen wie das Vorhandensein von Chlorophyll und die damit verknüpften Vorgänge...

Dazu muss der Autor noch unbedingt einen Kommentar ablassen: Die pflanzliche Art der Vermehrung kann man als Krönung der Schöpfung betrachten: Denn während tierische oder menschliche Zellen ein geschütztes Medium (Ei oder Gebärmutter) brauchen, treiben Samen eben Wurzeln aus, um sich eigenständig von Mineralien zu versorgen. Dann kommt es zum Blattwuchs (eben mit o. a. Chlorophyll) und zusätzlich wird Zucker aus Licht  synthetisiert.

Der Samen ist also von Anfang an autark bzw. autonom und nebenbei wird dann noch Sauerstoff produziert. Man spricht nicht umsonst von Pionierpflanzen: Ohne Pflanzen kein Leben. Dann schafften die Pflanzen noch nebenbei Tiere in eine Symbiose zu bringen, um sich zu vermehren: Richtig, ich spreche gerade von den Bienen und Blumen und nicht umsonst wird die Sexualität bzw. Fortpflanzung mit jenem plastischen prüden Bild erklärt...

Hühnereier, Schlangeneier, Froscheier, Insekteneier brauchen hingegen Nährstoffe aus dem Umfeld (beim Huhn eben jenes Eidotter) und  Temperaturzufuhr von außen. Bei Säugetieren und Menschen wird die Temperatur eben  durch  die "Mutterwärme" erreicht.

Das Wunder des Säugetiers ist dementsprechend überwiegend der Temperaturfrage geschuldet, während einige Exoten wie Pinguine sich im wahrsten Sinne des Wortes den Ar... abfrieren, damit die Eier nicht unter eine bestimmte Temperatur fallen.

Pflanzen sind hingegen "Kaltblütler", da wird wie bei oben erwähnten Schlangen eben die Umgebungstemperatur genutzt.

Der Autor dieses Artikels brachte nicht umsonst die Religion mit ins Spiel, denn trotz der damals bekannten Fakten wurde die Frage nach dem Huhn oder Ei hochstilisiert oder wie sagte es Wikipedia so schön:

"Für die christlichen Kirchen und die meisten Menschen hatte Gott alle Arten von Tieren geschaffen und damit auch die Henne. Nach der Begattung durch den ersten Hahn legte die Henne das erste Ei, aus dem dann der erste Nachwuchs in Form von Hühnerküken schlüpfte. Mit derselben Begründung wurde auch argumentiert, dass Adam und Eva wohl keinen Bauchnabel hatten."

 Sie sehen: Die Frage nach Huhn oder Ei war ein christliches Dogma wie das geozentrische Weltbild. Darwin trug also unbewusst zur Lösung des Problems vom Huhn und Ei bei.
Ob Adam und Eva keine Nabelschnur, also keinen Bauchnabel hatten und dementsprechend sich nicht aus der Gebärmutter abnabelten mussten, war damals eine elementare Frage: Das Huhn musste also als erstes existent sein. Dieses bedeutet nebenbei gesagt, dass sämtliche ersten Säugetiere auch keinen Bauchnabel hatten... und über die christliche Frage, ob Gott den Samen oder die Pflanzen erschuf, brauchen wir dann wohl aus christlicher Sicht nicht zu sprechen.

Wie gesagt: Vieles wurde erst im letzten Jahre durch die Genetik entdeckt und es ist schon irgendwo genial, dass in jeder Zelle eines Lebewesens der gesamte Bauplan steckt, wie wir es heute aus der Genetik wissen.

Ist schon fast Verschwendung: Eine Leberzelle eines Menschen beinhaltet den gesamten Bauplan des Menschen in sich und letztlich sind nur einige wenige Prozent des gesamten Bauplans aktiv und freuen sich, wenn sie dann im Alkohol ertränkt werden -:)

Und da ist dann wieder für mich als Christenmensch die Brücke zu Gott: wer anders als Gott schuf denn nun diese Baupläne?

Ein Atheist würde jetzt sagen, dass dieses gemein sei: Da hat er nun die eindeutige Widerlegung gebracht, dass  Huhn und Ei eigentlich eine wissenschaftlich unsinnige Frage ist und die Geschichten der Bibel eindeutig "Aberglaube" sind. Weiterhin wird er anführen, dass die Kirche  mit allen Mitteln vom geozentrischen Weltbild bis zur Huhn-Ei-Frage  alles unterdrückte, weil  dieses gegen die Dogmen der Kirche widersprach und Vertreter  anderer Auffassungen verfolgt wurden: Durch Islam wie Christentum.

Darauf sagt der Autor: stimmt, die Religionen mit einer der schlimmsten Bremser der Wissenschaft und haben in Teilbereichen viel Unglück über die Menschheit gebracht, weil eben der Mensch einschließlich der Päpste eben fehlbar sind.

Das heißt aber nicht, dass Gott nicht existiert. Seine Baupläne sehe ich in jeder Zelle, die ein Meisterwerk bei allen Lebewesen sind und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass dieses das Resultat zufälliger Mutationen sind: Zuerst Pflanzen, dann Tiere und am Ende der Mensch: Das soll alles Zufall sein?

Die Gesamtkomposition all der Pläne für Pflanzen, Tiere, den Menschen und in Zukunft das Fragezeichen: Da steckt kein Chaos dahinter, sondern unzählige Milliarden Baupläne in Form von DNA - nichts ist mehr geordnet, als die Natur auf der Erde.

In jeder Zelle ist der Bauplan eines ganzen Organismus, da ist nichts dem Zufall überlassen.

Und dann die frohe Botschaft: Wir Menschen scheinen bei all dieser Ordnung einen freien Willen zu haben. Ich kann mich für Gott oder gegen Gott, für Trump oder gegen Trump, für Frieden mit Russland oder gegen Frieden mit Putin entscheiden.

Mag der Bauplan festgelegt sein, mein Leben begrenzt sein, vieles ist im Bauplan vorgegeben: Trotzdem habe ich Optionen: Ich kann mich für Kinder oder gegen Kinder entscheiden. Ich kann Vegander oder reiner Fleischfresser werden.

Ich kann wissenschaftliche Erkenntnisse annehmen oder negieren.

500 Jahre Luther. Als Christ muss ich den Glauben anpassen, weil ich ansonsten in Kauf nehme, dass sich die Menschen vom Irrglauben abwenden. Dann auf das Huhn zu bestehen, auf ein geozentrisches Weltbild, auf Negation des Darwinismus in Teilen: Damit mache ich mich auf die Dauer lächerlich und weihe die Religion dem Untergang.

Es gibt immer Fragen, die nicht beantwortbar sind und wenn ich mich auf Dogmen beschränke, dann doch besser nur darauf, dass es einen Gott gibt und das es moralische Werte wie die Zehn Gebote und die Bergpredigt gibt, die als Leitlinie universell anwendbar sind. Ich glaube, dass Christentum ist mit den eben genannten Themen gut aufgestellt.

So das es einen Christen egal sein kann, ob Pflanzen, Tiere und der Mensch einer Evolution ausgesetzt sind oder nicht. Es ist egal, ob die Sonne oder die Erde im Mittelpunkt meiner Betrachtung ist.

Gott erschuf Himmel und Erde und damit Punkt: Dann eben mit der DNA und es ist doch schön, wenn Gott uns Einblick in seine Schöpfung gewährt: Das ist ein Zeichen Gottes: Viele Menschen wollen Wunder sehen, ist es aber nicht ein Wunder, wenn man sich den Bauplan der Lebewesen anschaut?

Und an die Wissenschaftler: Wenn ihr glaubt, dass er nun gottgleich seid, da ihr unbestritten in diese Baupläne eingreifen könnt, dann liegt ihr falsch:

Denn letztlich wird nur das Überleben, welches nach dem Masterbauplan zulässig ist, weil z. B. ein Krokodilmensch als Hybrid nicht lebensfähig wäre.

Doch zurück zur Henne und dem Ei: Man kann immerhin beides Essen und beim nächsten frühembryonalen Mord an einem Hühnerei wünscht der Autor guten Appetit.

     
 
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