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NEWS


21.04.2018 Analoge Uhren oder wie man Demenzkranken die Zeit stiehlt?

Zeit ist  bekanntlich ein Hilfsmittel zur Orientierung, weshalb man in sogenannten Minimaltests  zur Feststellung der kognitiven Fähigkeiten Daten und Uhrzeiten abfragt.

1993 entwickelte Herr Shulman den Uhren-Zeichnen-Test, in dem Demenzkranke  grob gesagt  z. B. die  Uhrzeit 11.10 Uhr  vorgegeben wird und der dementiell Erkrankte dann ein Ziffernblatt diese Uhrzeit  erstellen.

Um es kurz zu machen: mit fortschreitender Demenz kann so ein Ziffernblatt nicht mehr gezeichnet werden.

Auch kann nach meinen Erfahrungen kein Demenzkranker dann irgendwann keine Uhr mehr lesen:

Da wundert man sich schon, dass auf Bahnhöfen und in Krankenhäusern analoge Uhren Standard sind.

Wir leben ja ansonsten in einer barrierefreien  Gesellschaft und dann wundert es mich schon, warum die Digitalisierung  in Krankenhäusern noch nicht so weit fortgeschritten ist,  dass  Menschen mit psychischen Krankheiten, alten und dementen Menschen die Orientierung genommen wird.

Ich stelle jetzt einmal die These auf, dass es einfacher für Menschen ist, Stunden und Minuten in einfachen Zahlen abzulesen.

Man sollte die Menschen nicht mit Defiziten konfrontieren, sondern sich darüber freuen, wenn der Demenzkranke noch vier lustige Zahlen ablesen kann, selbst wenn der Sinn dieser Zahlen sich manchen Menschen nicht erschließt.

Ja, ich weiß, dass diese Generation alter Menschen mit einem Ziffernblatt groß geworden ist, aber manchmal bezweifle ich, ob die Generation Smartphone überhaupt noch analoge Uhren beherrscht: Eine analoge Uhr-Legasthenie ist vorprogrammiert.

Tempora mutantur und vielleicht wäre es auch ganz sinnvoll, alte Menschen in die digitale Gesellschaft mitzunehmen, denn meines Wissens gibt es keine behördlichen oder gesellschaftlichen Schriftstücke, auf denen eine analoge Uhr abgebildet ist.

Ja, die Kirchturm-Uhr ist ein Relikt aus dem Christentum und als Christ tut es einem weh, wenn das Zeitmonopol der Kirche gebrochen wird-:)

Andererseits bekommen wir dann ein neues christliches Symbol hinzu: Die Kirchturmuhr, die analog als geheimes Zeichen der Christen verwendet wird und in der Bibelstunde der Zukunft dann das auswendig lernen der analogen Uhr zum Geheimwissen des Christentums wird...

Ein gläubiger Mensch ist dann an der analogen Uhr zu erkennen.


Das ist natürlich Sciencefiction, aber der Vorteil digitaler Uhren liegt auf der Hand: Sie sind einfacher zu verstehen und geben vielleicht mehr Menschen Orientierung als eine analoge Uhr.

Ich finde es wichtiger, dass ein großer Teil dieser Gesellschaft so lange wie möglich orientiert bleibt, als die Abstraktionsfähigkeit mit einer analogen Uhr zu erhalten: Man kann hier unterschiedlicher Auffassung sein.

Uhren sind wie gesagt für mich ein Hilfsmittel zur Orientierung, ein GPS, mit dem man Punkte in der Vergangenheit, Gegenwart und in einer zukünftigen Verabredung festlegen kann.

Ansonsten plädiere ich für die Verdrängung analoger Uhren in der Öffentlichkeit.
In ein paar Jahrzehnten ist diese Frage obsolet.

Warum beginnen wir dann nicht mit der Zukunft nicht schon heute?  

Zum Thema Zeit Karat mit: "jede Stunde", eingebettet nach den Regeln von You Tube: https://www.youtube.com/watch?v=eXc_MrmZnVM


 

 


18.04.2018 Atom-kern-Uhr

Wie ich es gerade aus den Nachrichten erfuhr, sollen oben genannte Uhren die herkömmlichen Atom-Uhren bei weitem übertreffen und laut Abendnachrichten auch nicht so anfällig für Zeitungenauigkeiten durch Beeinflussung der äußeren Elektronen sein.

Finde ich natürlich gut.

Klar, da sind wieder solide Ergebnisse zu erwarten und GPS wird noch genauer, wovon in erster Linie das Militär profitieren wird - da kommt es bekanntlich auf jeden Millimeter an.

Mal sehen, was dann für neue Theorien über die Entstehung des Universums entstehen.

Wir stehen so gesehen auf einem Zeitstrahl, aber wissen nicht, wo dieser begann und wo dieser endet. Dazwischen setzen wir Menschen, was wir als Zeit betrachten in einem fest definierten Raum. Dieser Raum wird immer größer, aber letztlich ist es wie bei der Zahl Pi. Man nähert sich an, aber weiß dann immer noch nicht, wo das  Ende ist.

Und dabei geht man immer von einem konstanten Zeitkontinuum aus. Was ist aber, wenn jetzt zum Beispiel Zeit sich wie die Zellen von Menschen verhält?

Deren Wachstum richtet sich nur bedingt an konstanten Zeitabläufen. Ist nun die Lebens-Uhr unpräzise oder die Impuls-Uhr?

Die Geburt des Universums, mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Urknall ausgelöst, passierte in einigen Millisekunden , aber bis dann sich aus Gaswolken unser Sonnensystem und Planeten entwickelten, dauerte dann doch recht unterschiedlich.  Bestimmt war dieser Rhythmus  weder an dem Tag-Nacht-Rhythmus der Erde oder einer konstant laufenden Uhr mit gleichmäßigen Impulsen ausgerichtet:

Eine Universum-Uhr kennt keinen gleichmäßigen Impuls, wohl aber kann man mit einer schwingenden Uhr das dann irgendwo verorten.

Die Uhr ist dann wieder ein nützliches Mittel diese Prozesse wie bei einem zeitlichen GPS zu verorten, wo sich mehrere Objekte gleichzeitig befanden.

So gesehen ein historisches GPS, womit man herausfinden kann, wo die Schlacht im Teuteburger Wald war und wo sie passierte.

So gesehen hat Zeit auch mmer eine Raumkomponente:

Jeder Historiker ist so gesehen ein ernsthafter Zeitforscher. Gebe mir einen gleichmäßigen Impuls, bestimme die Lage der Subjekte und Objekte bei einem gleichmäßigen Impuls und fertig ist unsere historische GPS-Bestimmung.

Mit Vergangenheit und Gegenwart klappt das und weiß ich die Geschwindigkeit eines Objektes, kann ich das auch ziemlich präzise für die Zukunft vorausberechnen.

Beispiel: Ein Komet würde mit konstanter Geschwindigkeit auf die Erde zurasen, dann könnte man ziemlich präzise ausrechnen, wann der Komet einschlägt.

Komplizierter wird das beim Menschen, weil man nicht immer präzise weiß, ob er sich wegen eines Staus in Berlin nicht eine Umleitung aussucht, um sein Ziel zu erreichen.

Bei Walen wurden z. B. GPS-Sensoren angebracht, um ihren Weg nachzuvollziehen. Das GPS  gab also brav die Gegenwart an und anhand der aufgezeichneten Strecke konnte die vergangene Route des Wales aufgezeichnet werden.

Und das ist ungefähr was ich meine: Mit konstanten Impulsen kann man sehr gut konstante Abläufe nachvollziehen, aber ungleichmäßige Abläufe ohne zu wissen, wo sich die Objekte genau befanden, ist ziemlich müßig: Ein Wal eine Uhr umzuhängen bringt nichts, egal ob die Zeit konstant oder nicht konstant verläuft.

Ohne eine Ortsangabe ist es müßig zu überlegen, wo der Wal war. Weiß ich aber, wo sich der Wal zu einem Zeitpunkt aufhielt und habe eine Ortsangabe, dann wird das interessant.

Der Wal ist jetzt unser Universum und niemand kann eindeutig verorten, wo die Objekte her kamen und dann eine eindeutige GPS-Ortung starten.

Uhren machen keine Zeit, sie sind aber zumindest ein nützliches Hilfsmittel, um festzustellen, wo sich ein Objekt befand, während eine bestimmte Anzahl Impulse vergingen, wenn man weiß, wo das Objekt sich gleichzeitig befand.

Dann haben wir eine konkrete Vorstellung und das ist schön. Die Uhren werden besser, aber auch die Ortsangaben?
Fehlt uns da nicht die empirische Erfahrung ein wenig?

Nachtrag 21.04.2018

Manchmal erstaunt mich das kindliche Gemüt und Naivität der Experimentalphysiker: Da freut man sich doch tatsächlich, wenn die Impulszahl zweier Uhren unterschiedlich läuft. Die Impulsforschung und den perfekten Takt zu finden ist sicherlich ein erstrebenswertes Ziel:

Dennoch  ist das hinsichtlich Zeitverschiebung nichts wert,  weil ich einen Lichtstrahl auf die Sekunde bestimmen kann: Er verlässt nicht diese Dimension und mit  einer Uhr kann ich exakt bestimmen, wo die Lichtteilchen sind und wann sie mit Lichtgeschwindigkeit auftreffen.

Sie sind ein Teil des Zeit-Raumkontinuums und nichts spielt sich deshalb anders ab. Menschliche Zellen altern dann in Lichtgeschwindigkeit bestimmt anders.

Wie, weiß man nicht, aber das wird dann der Lichtgeschwindigkeit geschuldet sein, die ziemlich extrem ist. Ich kann dann gerne eine Uhrzeit anlegen (also den Impuls einer Uhr in Lichtgeschwindigkeit, wo die Uhr denselben extremen Bedingungen ausgesetzt ist).

Die Wachstumsrate von Zellen in Lichtgeschwindigkeit hingegen mit einer Uhr ohne empirische Erkenntnisse zu errechnen, ist schlichtweg unseriös. Weil Alter und Uhrzeit schon bei einer Uhr ohne Lichtgeschwindigkeit nur bedingt synchron verlaufen und man dann nicht wissen kann, wie der Mensch altert:

Friere ich den Mensch ein, dann altert keine einzige Zelle. Die Lebensuhr bleibt stehen, die Impulsuhr läuft weiter - na und?

Lebt ein Mensch auf einer Uran-Deponie ist seine Lebenszeit kürzer - eine Uhr kann mir da erst nach empirischen Erkenntnissen weiterhelfen, nach wieviel Zeit ich elendig eingehe. Erst kommt das Ereignis, dann die Messung mit der Uhr und dann der Rückschluss auf Ereignisse: es leben die Empiriker!

Was hat man dann großartiges entdeckt?

13.04.2018 Schreibteufel

Der Autor dieser Webseite entschuldigt sich für die vielen grammatischen Fehler und Schreibfehler in der letzten Zeit: Ich schreibe weitgehend mit einem veralteten Rechtschreibprogramm, meine Augen werden immer schlechter und ich hatte nicht viel Zeit und und noch mehr Stress.  Ich habe in den letzten Tagen viele Artikel auf dieser Seite korrigiert, hier und da ein wenig umformuliert, aber das wirklich nur für diesen Monat.

Alles, was dann im Newsarchiv dieser Seite ruht, unterliegt dann dem Grundsatz, dass nur gravierende Schreibfehler,  auf Wunsch von Betroffenen  oder eine Änderung mit Datum des Nachtrags stattfindet, wobei der alte Text erhalten bleibt.

Ich will, dass mein öffentliches Tagebuch so authentisch wie möglich bleibt. Andererseits schreibe ich Artikel gerne intuitiv und lasse das als Brainstorming gerne erst einmal stehen, um dann in Ruhe darüber nachzudenken.

Die paar Menschen, die meine Webseite lesen dürften, mögen mir das verzeihen. Ich habe auch keine Bestrebungen, weit vorne in der Berichterstattung mitzuschwimmen: Für mich ist das hier ein öffentliches Tagebuch, welches die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse widerspiegelt und dann nehme ich es mir heraus, den Zeitgeist durch eigene Gedanken zu bereichern oder in Frage zu stellen.

Irgendwann wird man es zu schätzen wissen, dass ein Mensch sich die Mühe machte das beginnende Jahrtausend aus seinen Augen zu beschreiben, obwohl ich darauf hinweise, dass meine Denke leider  öfters nicht mit dem Mainstream übereinstimmt.

Das macht aber nichts: Nur eine Meinung setze ich mit Ideenlosigkeit gleich und davon gibt es zu viel. Wer nur auf eine Karte setzt, vergisst im Skatspiel, dass es außer einem Grand noch einen Null gibt: Schlechte Karten können die Voraussetzung für ein neues Spiel sein und dann heißt es beim Skat, dass man keinen einzigen Stich bekommen darf, während man beim Grand möglichst alle Stiche bekommen sollte, um die anderen "schwarz" zu spielen.

Nullovert heißt es auf dieser Webseite, weil ich offen Spiele und lieber gebe als nehme. Sollen andere Punkten, Sie verlieren  dabei -:)

So, ich warte gerade auf eine neue Eingebung für einen neuen Artikel, aber mir fehlt zur Zeit die Inspiration - macht nichts, selbst wenn ich keine neuen Artikel mehr finden sollte, so ist dann das eben Gottes Wille und mir ist ein anderes Schicksal bestimmt.

Daran glaube ich.

Amen



12.04.2018 Musik und Zeit

Eigentlich sollte ich über Carles Puidgemont schreiben, den katalanischen Don Quichote, der nach einem Vortrag und einer kleinen Odyssee in Deutschland landete und gerichtlich erst einmal nicht an Spanien ausgeliefert wurde oder Trump, der nach US-Tradition zwar keine Kuba-Krise, sondern eine Syrienkrise auslöst und eigentlich nur noch die dramatische Androhung von Atomwaffen fehlt.

Ist mir zur Zeit Wurst. Mein politisches Engagement ist zur Zeit Null und im Zweifelsfall kann man einen Nachtrag machen: Nur eine Frage zwischendurch: Wann ist die Presse eigentlich zufrieden: schlägt Trump Kriegstöne an, so ist er ein Kriegstreiber, will er Frieden mit Russland, dann ist er ein verkappter Spion Russlands der Mithilfe von Facebook und Cambridge Analytica die Wahl gewann.

Mein Kommentar: Früher fand ich die Argumentations-Ebene von Freud ein wenig faschistisch und ich zweifelte an, dass es Projektion gibt- inzwischen glaube ich, dass Trump die Katharsis und das Elysium für Presse und Politiker in diesem Land ist: Alle Lügen und Schlechtigkeiten dieser Welt werden bei Trump abgeladen und das erspart eine Menge Reflexion und Eigenkritik.

Die einzige Entscheidung von Trump, die die selbst ernannten Rachefurien anerkennen würden, wäre, wenn Trump zurücktritt und dann würde man hinterher ein Artikel mit Krokodilstränen und dem Eingeständnis lesen, dass Trump ja nicht alles schlecht machte, aber eben kein Stehvermögen hat.

Der Journalismus in Deutschland hingegen  hat einen nachhaltigen Schaden in der Objektivität. Wer jahrelang Hasstiraden gegen  Herrn Putin und Herrn Trump führt, der ist von der Mentalität her wie ein in die Ecke gedrängtes  Tier, nur noch von Feinden umgeben und die letzte Bastion des Guten.

Vielleicht sollten Redakteure zur Rettung der persönlichen Hygiene auch einmal in ein anderes Ressort versetzt werden.

Mal über süße Haustiere schreiben,  Eröffnungen von Kinderheimen und einer außereuropäischen Hochzeit (England liegt ja bald neben dem politischen Europa...

Mein Wunsch an die DPA (Deutsche Presseagentur) und die Redaktionen: probiert doch einmal zwei oder sogar drei Tage ohne Nachricht von Trump auszukommen. Ich fühle mich als informierter Bürger schlichtweg genervt, wenn jeder Toilettengang von Trump zu einem Anti-Trump-Happening wird:

Ihr habt analysiert, dass Trump psychisch krank ist, habt ihr da nicht ein wenig bedenken, was passieren kann, wenn man einen kranken Menschen nur kritisiert?

Irgendwann wird dann der Atomgau zur Self fulfilling prophecy - alle Behandlungsformen von psychisch Kranken bauen auf Respekt, Achtung der Person und Empathie auf und in geschlossenen Anstalten klappt das weitgehend, was im realen Leben scheinbar dann unmöglich wird...

Ich wollte aber über Musik und Zeit sprechen und Musik hat ja bekanntlich einen Takt und ist damit so gesehen als Uhr im Dreivierteltakt, Viervierteltakt...verwendbar.

Macht die Zeit Musik oder Musik die Zeit?

Musik wird anerkannter Weise für Demenzkranke als Zeitbrücke in die imaginäre Vergangenheit verwendet. Alte Erinnerungen werden durch Musik aufgerufen und auf dem letzten Weg wird dann ein Trauermarsch gespielt.

Während man sich an den monotonen Uhrschlag nur selten erinnert, wissen viele  Menschen noch Kinderlieder, Volkslieder und die neue Zeit hat dann Rap  als Ausdruck des Zeitgeistes auf dem Programm.

Kostenloser Tipp an alle Rapper: Es gibt noch kein Rap-Musical oder Rap-Oper: Enimen mit seiner Biografie steht da ziemlich alleine da-:)

Ich sehe dann schon den Inhalt: Ghetto-Kid lebt am Rande des Abgrunds. Macht exzessive Drogenexzesse mit, wird im Knast resozialisiert und dazu noch so eine schöne Liebesgeschichte. Ist es denn so schwer so etwas zusammenzuwerkeln?

Scheinbar ja, denn Rapper sind in ihren Egoismen verfangen und so ein Musical oder eine Oper erfordert Teamwork, zurücknehmen der eigenen Person und auch den anderen Protagonisten einen guten Song schreiben:

Das ist für einen Rapper in unserem Zeitgeist schwer vorstellbar, der lieber das eigene Leid besingt, den anderen alle Schuld gibt und dann etabliert so lebt, wie er es zuvor bei anderen kritisierte.

Nun, ich will fair sein: Einige Rapper bemühen sich dann anderen Rappern zu helfen, was freilich nicht von teilweise menschenverachtenden und  rassistischen Texte  exkulpiert.

Gewöhnen wir uns nicht eher an das Leid und werden empfindungslos durch Rap?  Diese Musik ist schon viel zu lang Teil dieser Gesellschaft. Was im Umkehrschluss auch heißt, dass unsere Gesellschaft in sozialer Hinsicht stagniert und viele Menschen sich scheinbar damit identifizieren können.

Kein schöner Land singt höchstens Frau Bundeskanzlerin Merkel im Wahlkampf und  wundert sich wo die Stimmen bleiben. Einen Teil dieser Bevölkerung geht es merklich schlechter. Sei es der Zugang zu allen Errungenschaften des Gesundheitssystems oder nur die Erreichung einer ausreichenden Rente ohne Nebenjob.

Passend dazu gab es gerade wieder so eine Umfrage, dass insbesondere Frauen mehr Arbeiten wollen: Zufälle gibt es: Wir haben gerade schwindende Populationszahlen und da trifft es sich gut, dass Frauen mehr arbeiten wollen  (schon die Ärzte stellten fest, dass Frauen ja ein wenig auf Haue stehen...).

Manchmal glaube ich, dass die größte Fakenews-Industrie in Deutschland Umfrageinstitute sind: Alle letzten großen Wahlen (Amerika, Brexit) wurden falsch prognostiziert, aber höchstwahrscheinlich nur, weil es Cambridge Analytica gab...

Die gesamte deutsche und amerikanische Presse führte einen Wahlkampf pro Hillary Clinton, bis auf wenige  Medien wie Breitbart und Fox News.  Da zu verlieren muss weh tun. 

Aber wer jeden Tag  Hasstiraden versendet braucht sich nicht zu wundern, wenn dann eine gewisse Neutralität vermisst wird. Sorry, aber ich las nicht einmal in den täglichen Meldungen, dass Trump etwas wirklich gut gemacht hat und das ist nach der Wahrscheinlichkeitstheorie schlicht unmöglich...Die USA existiert doch noch?

Wie dem auch sei: Musik ist wenigstens weitgehend friedlich, auch wenn sie zur Manipulation eingesetzt wird.

Übrigens vermisse ich noch eine geniale Komposition: Ein Lied, welches man vorwärts wie rückwärts abspielen kann und sich dabei gut anhört und ich meine jetzt nicht ein paar Takte, sondern eine ganze Sinfonie. So scheint Musik und Zeit noch eine Gemeinsamkeit zu haben: Man kann sie nicht zurückstellen-:)

Und wissen sie was? Ich glaube, dass das musikalisch eher möglich, als eine Zeitreise in die Vergangenheit...

Passend zum Thema: Der Minuten Walzer  von Chopin, der dann doch etwas länger dauert - bestimmt auf Grund von Zeitdilatationen. Genau wie beim Hummelflug nur 63 Sekunden erreichbar sind.




F. Chopin: Minutenwalzer Anika Drabon, Piano, eingebettet nach den Regeln von You Tube: https://www.youtube.com/watch?v=Bu0axDMnE8s



09.04.2018 Mein Herz ist eine Uhr

Der Pulsschlag meiner Lebensuhr,
spottet Raum und Zeit der irdischen Natur,
Als ich dich sah, zum ersten Mal,
blieb mein Herz fast stehn vor bittersüßer Qual.

Ging mein Herz zuvor mit jedem Uhrschlag fast synchron,
ist Messung meines Pulses zeitlich nun ein wissenschaftlich Hohn.
Zu schnell die Zeit mit jedem Liebesschwur vergeht,
was nur ein liebend Mensch dann  wirklich auch versteht.

Als ich dann Dich sah im Arm eines anderen brach mein Herz,
peinigte mich endlos langsam schlagend dann der Liebesschmerz.
So geht geht nun mein Puls wieder ganz monoton,
mit allen Uhren dieser Welt synchron.
 
Sternenhimmelstuermer.eu am heutigen Tage in 15 Minuten - mehr war zeitlich nicht drin -:), überarbeitet am 12.04.2018

Richtig, ich schließe die Kapitel mit der Zeitrechnung mit einem selbst kreierten Liebesgedicht ab und benutze den Ruhepuls eines Menschen als Zeitinstrument, also eine quasi biologische Lebens-Uhr, die im Ruhepuls sogar die wichtigsten Voraussetzungen erfüllt: Ein wiederkehrender Herzschlag wird zur Zeitmessung gebraucht -:) ich glaube, dass Da Vinci dieses auch einmal mangels Uhr machte und so mehr oder weniger eine Zeitmessung durchführen konnte.

Nun ändert sich der Zeitrhythmus durch Änderung einer Umgebungsvariable und nachdem der Herzschlag vor Freude fast aussetzt, kommt es zum Symptom des Herzrasens, was auf einen baldigen Herzschlag oder eben "nur" eine Verliebtheit hindeutet.

Umgekehrt synchronisiert sich die Zeit bzw. der Puls mit dem Partner, statt mit der monotonen irdischen Uhr. Zeitforscher würden wahrscheinlich daraus schließen, dass für ein bewegtes Herz die Zeit schneller vergeht, als für ein fast stehendes oder monotones Herz - nein, dass war jetzt ironisch gemeint: Bei liebenden Menschen wurde noch kein Zeitsprung attestiert, obwohl sie auf Wolke 7 schweben, aber die nicht mit Lichtgeschwindigkeit erreichten.

Wie dem auch sei, am Ende holte ich die liebenden Menschen von Wolke 7 zurück, weil ein Partner eben untreu wurde und nach einem symbolisch zerbrochen Herz (ich hätte das jetzt auch in einem Suizid enden lassen können...) geht es eben wieder für den einen Partner weiter. Der Ruhepuls ist dann in der Monotonie eine schöne Sache und man kann dann sogar damit eine valide Zeitrechnung durchführen.

Mit jedem Herzschlag wird Blut durch unseren Körper gepumpt und unsere biologische Uhr ist bei Hass, Zorn, Liebe, Langeweile immer verschieden.  Aber nach so und so vielen Herzschlägen ist Schluss: Zeit ist für den Menschen kein gleichmäßiger Impuls eines Zeigers, sondern ein stetig wechselnder Rhythmus, bei dem das Blut eine Strecke zurücklegt bis das Herz aufhört zu schlagen.

Klar, mit jedem Herzschlag können wir aus empirischen Werten bestimmen, ob ein Mensch einen zu hohen Blutdruck, Pulsschlag oder sonst eine Krankheit hat, aber nur ganz selten wird sich die Lebensuhr  dem Sekundenzeiger anpassen und man lebt friedlich parallel zur Uhr, ohne das es zu irgendeiner Zeitverschiebung kommt.

Jeder Mensch hat seine eigene Zeit und manchmal geht diese Zeit mit einem anderen Synchron.

Der Mensch ist eine bewegte Uhr und schnell sich bewegende Menschen haben in der Regel einen schnelleren Herzschlag als langsamere Menschen...Da sagt man doch immer, dass bewegte Uhren langsamer laufen als unbewegte - bei der Lebensuhr verhält es sich reziproke.

Langsame Menschen frieren ein und ihr Herz wird zu Stein.

Wer die vorherigen Artikel gelesen hat versteht. Zeit ist eine Fiktion, eine Bewegung und die Lebensuhr des Menschen hat einen flexiblen Pulsschlag, so lange das Herz schlägt.

Gerade läuft passend zum Thema der Film Déjà-vu, der Vernunftmensch in mir verneint das, aber der Esoteriker sagt: "Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir uns nicht erklären können".

 

 

08.04.2018 Nachtrag zur Zeitrechnung

Der Autor dieser Webseite drückt sch oft unpräzise aus, besteht aber in punkto Zeit seitens der Wissenschaft auf eine präzise Ausdrucksweise.

Nochmal, wenn man einen Menschen und sein organisches Gewebe auf Lichtgeschwindigkeit bringen könnte, ohne dass sich der Mensch in kleinste Teile zerlegt, so wäre ein verlangsamter Alterungsprozess kein Hinweis auf Zeitverschiebung, sondern nur darauf, dass in einer extremen Umgebung, Alterung von Zellen verlangsamt ist. Ein anderer Mensch, der unter Erdbedingungen normal altert, hat halt eine andere "Verstoffwechselung".

Deshalb auch das Beispiel des Einfrierens eines Menschen und seiner Uhr, welches weitaus realistischer ist: Das Objekt Uhr bleibt genauso bei einer spezifischen Temperatur stehen (mechanisches Uhr vereist, eine Lichtuhr würde die Technik stehenbleiben und bei einer Atomuhr würde das Zerfallsprodukt wahrscheinlich auch beeinflusst werden). Unabhängig davon würde der Mensch einfrieren und wenn die Technik erst einmal ausgereift ist auch wieder aufgetaut werden: Bei Spermien oder Eizellen ist die Einfrierung bereits möglich.

Niemand würde hier aber auf die Idee kommen, dass das  Subjekt Mensch oder die eingefrorene Uhr eine Zeitreise machen, obwohl bei unpräzisen Sprachgebrauch buchstäblich die Zeit für Spermium, Mensch oder Uhr die "Zeit stehen bleibt".

Die Umgebungsvariablen veränderten sich und die biologische Uhr blieb stehen. Wenn in Luzern also organisches Material auf fast Lichtgeschwindigkeit gebracht wird und sich dessen Verhalten ändert, so zweifle ich das nicht die Spur an. Nur hat sich nicht die Zeit verschoben, sondern die Umgebungsvariablen änderten sich so stark,  dass sich die Zellteilung eben minimiert.

Und mal by the way: Ein Mensch reist mit Lichtgeschwindigkeit, gerne auch mit seiner Uhr los, kommt dreißig Jahre später zurück, welches die Uhr auf der Erde anzeigt, während die Uhr in Lichtgeschwindigkeit nun neu auf einmal 25 Jahre anzeigt: ist schon crazy: 

Wurde diese Lichtgeschwindigkeits-Uhr nun neu auf die biologische Uhr geeicht? Das klappt ja nicht mal auf der Erde, wo Menschenzeit und Uhr ohne Bezug zueinander nicht synchronisiert laufen?

Klar sind wir auf Tag-Nachtwechsel geeicht, nicht aber auf einen wiederkehrenden Impuls. Ja, es liegt natürlich eine Annäherung vor. Ich weiß, dass man den Puls  in einer Minute messen kann und dadurch sogar Rückschlüsse über die Gesundheit eines Menschen ziehen kann: Trotzdem lebt jemand mit Ruhepuls  60, 70, 80 oder sogar 90 unbestritten in derselben Zeit. Die Umgebungsvariable Mensch gibt dann den Takt vor.

Aber ein Astronaut, der die Erde für Jahre verlassen würde, müsste sich einen neuen Rhytmus suchen oder Erdbedingungen simulieren - viel Spaß, bei der Erkundung des Mars...

Ich kann auf der Erde nur sagen, dass mein Leben parallel zu einem Lichtimpuls (Laser-Uhr), mechanischer Uhr (Uhrwerk) oder Zerfall lief (Atom-Uhr), die nach Erdvariablen (Erdumdrehung um die Sonne und Eigendrehung) gestellt wurde und an der ich mich orientieren kann - mehr nicht. Die Uhr legte periodisch eine Strecke zurück und ich alterte so parallel vor mich hin. Die Uhr ist für mich hilfreich und noch mehr für den Reisenden in Lichtgeschwindigkeit, der sonst total orientierungslos keinen Tag-Nachtrhytmus hat, weil er die Erde verließ und wo man nichts über psychische Auswirkungen und die Auswirkungen eines vielleicht verlangsamerten Zellwachstums weiß: Wären dann Bewegungen nicht auch verlangsamt?

Auch schwarze Löcher in Bezug auf mögliche Zeitreisen ist eine unbewiesene gewagte These: Seit Erfindung der Gravitationsgesetze durch Newton vermuteten Wissenschaftler, dass die Masse eines Planeten so groß werden kann, dass sich das alles verdichtet und dann immer mehr Anziehungskraft entwickelt und dann sogar Lichtstrahlen, die ja aus Teilchen bestehen, schluckt.

Auch würde jede Uhr auf einmal "spinnen", wenn sie einem schwarzen Loch näher kommt: Selbst das Elektron würde als Teilchen wie ein Lichtteilchen von den ungeheueren Gravitationskräften angezogen werden und sich der Impuls verschieben.

Uhren könnten definitiv in einem schwarzen Loch nicht bestehen, genauso wie menschliches Leben. Dennoch wächst die Masse an, aber alles andere ist eher Sciencefiction, denn warum sollte einer einfachen Logik zufolge sich die Umgebung ändern und rückwärts laufen?

Betroffen ist wieder nur das Subjekt Mensch und Objekt Uhr, die in das schwarze Loch fallen. Zu Grunde liegen aber wieder vereinfacht Aussagen zur Zeitverschiebung vor, die auf Messungen resultieren, wo Zeit nicht als Fiktion des Menschen aufgefasst wird, sondern als messbares Phänomen und wenn eine Uhr langsamer geht, sei es durch Änderung des Objektes Uhr und  dem Menschen als Subjekt.

Ja, der Uhrschlag verändert sich, also der Impuls, dass es der Zeit im Weltraum aber so ziemlich egal, ob da ein auf die Erde geeichte Uhr schläge macht.

Der Wissenschaftler kann gerne 100.000 verschiedene Impulsgeschwindigkeiten entdecken, nicht aber die Aussage treffen, dass sich die Zeit verschoben hat. Wohin geht denn die gewonnene oder verlorene Zeit? Auf ein Zeitkonto, dass dann von den grauen Herren nach Momo wandert?

Wenn wir ein schwarzes Loch finden, dann wird  das im hier und jetzt andere Poaneten verschlingen und als reale Erscheinung wahrgenommen.

Wissenschaftlich valide wäre nur bei einem langsameren Altern eines Menschen bei Lichtgeschwindigkeit, dass sich die Umgebungsvariablen änderten  und der Stoffwechsel langsamer oder schneller arbeitet. Dasselbe gilt für die Uhr. Das ist genauso interessant, als ob ich einen Mensch einfriere mit seiner Taschen-Uhr und eben der Mensch verblüfft sein würde, dass die Zeitmessung seiner Uhr bestätigt, dass die Zeit stehen blieb. Nein, die Uhr blieb stehen, weil sie mit einfror oder lief eben weiter, weil die Temperatur nicht reichte das Uhrwerk zum Stehen zu bringen.

Der Nullpunkt bei Kelvin beträgt  -273,15 Grad. Wäre es wissenschaftlich valide zu sagen, dass wenn man -274 Grad erreicht die Zeit rückwärts läuft?

Bis 0 Kelvin ist halt alles definiert und danach geht es ins Reich der Fantasie...Bei Lichtgeschwindigkeit hingegen wird  keine Begrenzung akzeptiert.
Die Realitätstheorie wurde relativiert, weil der Mensch nicht akzeptieren will, dass es eine natürliche Grenze gibt: "There is no limit" passt da als Lied ganz gut.

Zur Zeit akzeptieren wir auf der Erde nur den Nullpunkt bei der Temperatur: Hingegen wissen wir nicht, was die heißeste Temperatur ist, weil uns einfach die Messinstrumente fehlen. Ich vermute jetzt einmal, dass heiße Uhren langsamer gehen...

Setze ich auf eine theorethische Abstraktion eine weitere Abstraktion, dann liegen diesem Modell keine empirischen Erfahrungen mehr zu Grunde, was nicht unbedingt heißt, dass das falsch sein muss. Ist halt eine unbewiesene These. Weitaus schlimmer ist es aber, wenn die empirischen Erfahrungen falsch gedeutet werden - dann sind alle folgenden Abstraktionen falsch, wobei eigentlich auch jeder falsche (besser andere) Gedanke eine Spur Wahrheit enthalten kann.

Einstein, der immer als geniales Beispiel vorhergezeigt wird, hatte eine Menge empirische Erfahrungen und das Resultat war die Atombombe.
 

Vielleicht noch ein Wort zum Einfrieren von Menschen: Es gibt ja Firmen, die dumme reiche Menschen nach ihrem Tod einfrieren und versprechen, dass diese bei anderem Technikstand dann wieder aufgetaut werden und bei Krebs dann wieder geheilt werden - bei Ötzi hat das jedenfalls nach tausenden Jahren nicht funktioniert, sage ich ein wenig wahrheitswidrig und zynisch.

Ich gebe gerne eine biologische passende Begründung: Unser Hirn hat eine art Killbit implantiert und sobald der Körper sich entscheidet zu sterben, geht innerhalb kürzester Zeit beim Herz und Hirn ein Massensterben von Zellen los.

Bei Menschen, die zurückgeholt worden sind und Nahtoderfahrungen hatten, war dieses Killbit noch nicht aktiviert. Ein "Killbit" ist auch sinnvoll, denn ansonsten würde ein Sterbender noch Schmerzen haben, den Untergang anderer Organe miterleben und es wäre unschön.

Nach 5 - 8 Minuten Herzstillstand jemand zurückzuholen, ist grenzwertig, weil dieser Mensch schwere irreparable Schäden hat. Selbst wenn sich ein Mensch nach seinem Tod einfrieren lässt, welches auch einen gewissen Zeitraum in Anspruch nimmt, dann  würde im besten Falle ein sabbernder Idiot ohne Zugriff auf  rationale Denkvorgänge herauskommen, dessen Hirn und Herz eigentlich nur nach  einer Nachzüchtung der Zellen  in Herz und Hirn sinnvoll wäre: Das Ich würde bei einer solchen Aktion jedenfalls komplett ausgelöscht sein:

Sparsamer wäre eine Zelle einzufrieren, die dann irgendwann geklont wird - aber selbst dann wären sie das nicht wirklich: Beweis: eineiige Zwillinge können gleichzeitig existieren genauso wie ein Klon und ein Original.

Eben völlig autark und wenn der Klon Sie dann umbringt, spätestens dann wissen Sie, dass ihre Welt und ihr Ego ausgelöscht wurde. Das sind nicht mehr Sie und darauf kommt es Ihnen doch im Grunde an, wenn sie sich einfrieren lassen?

Der Beweis ist eben die Gleichzeitigkeit von identischen Lebewesen. Weder ein Klon noch ein Mensch hat eine geteilte Seele.

Die einzige reale Technik, die ich im Augenblick für "Zeitreisen" opportun halte, ist das Einfrieren, wobei man dabei buchstäblich zu einem Stein erstarren würde: Steine existieren Jahrtausende, einige Bauwerke überleben dann sogar ein paar Jahrtausende.

So gesehen macht ein Stein eine Zeitreise, bekommt aber von den Jahrtausenden nichts mit, die diese Reise geht. Ein Jungbrunnen wurde nicht entdeckt, obwohl es zweifellos weniger aufwendig wäre Zellen zu verjüngen, als ein komplettes Universum gegen alle Naturgesetze rückwärts laufen zu lassen: Ich bezweifle die Möglichkeit, wenn man Teil des Systems oder Matrix ist.

Außerhalb des Systems mag das einer übergeordneten Spezies möglich sein, aber innerhalb? Und dann die nächste Frage, die auch nicht unerheblich ist: Könnten wir auch nur eine Sekunde außerhalb unseres Systems fortbestehen, weil wir zu 100 % an diese Welt mit all ihren Gesetzen angepasst sind.

Ich fürchte nein, aber ein guter Christ ist hier im Vorteil, wenn er an eine unsterbliche Seele glaubt, also an einer Verbindung von dieser Welt zu einer anderen...



04.04.2018 Zeitrechnung

Der Autor dieser Webseite hat zur Zeit wenig Zeit und investierte dann noch viel Zeit für eine Schulungsmaßnahme, wo eine Leistungskontrolle abgesagt wurde - das ist frustrierend, obwohl wir ja für das Leben und nicht die Schule lernen und ich ärgere mich so sehr, dass ich das öffentlich in mein Tagebuch eintrage, ob wohl ich sonst mit persönlichen Einträgen sparsam umgehe...

Wie dem auch sei, ich wollte über Zeitrechnung schreiben und die fängt beim Datum ja bekanntlich bei Christus Geburt an, wenn sie ein Dokument mit dem Datum 50 ante Christo Natum haben, dann ist das mit Sicherheit ein Fake oder Prophet, der die Geburt des Messias voraussah -:)

Doch einmal im Ernst, weil ich so adhoc nicht mehr wusste, wie man vor Christus Geburt und die nächsten Jahrhunderte die Zeit erfasste, schlug ich unter Zeitrechnung bei Wikipedia nach und stellte fest, dass Christentum erst zu einer Vereinheitlichung der Zeitrechnung global führte: Ob im alten Rom nach den Trojanern oder Herrschaftszeiten von Konsulen und im alten Athen nach Olympiaden die Zeit berechnet wurde (heute will man Russland scheinbar dann von der alten Zeitrechnung ausschließen...), es herrschte eher ein zeitliches Chaos auf dieser Welt und so gesehen ein wenig willkürlich.

Ich denke, dass man viele zeitliche Artefakte noch einmal per neuen Methoden bestimmen sollte und einige Überraschungen erleben würde.

Vielleicht an dieser Stelle ein paar Ausführungen über Zeit, die nach Auffassung des Autors sowieso nur eine Fiktion des Menschen ist und deshalb noch einmal der Urschleim, um dann andere Erkenntnisse abzuleiten:

Unsere ganze Zeitberechnung basiert auf die Erddrehung und Umrundung der Sonne und ohne den Stern Sonne und die Erde wäre es sowieso schwierig einen Außerirdischen zu erklären, warum heute der 04.04.2018 ist.

Der Mensch erfand Zeit und presste dieses in ein System, dass auf einen 24 Stundentag basiert. Das ist praktisch um Pünktlich zur arbeit zu kommen und für ein Date unerlässlich, aber haben wir damit wirklich Zeit entdeckt?

Zeit ist trivial gesagt die Strecke, die ein stoffliches oder Strahlen-Objekt (Licht, Elektronen) in periodischen gleichmäßigen Abständen zurücklegt, wonach sich ein anderes Objekt oder Subjekt sich zur Orientierung ausrichtet.

Bei neumodischen Uhren legt ein Laser, Lichtstrahl, oder bei Atom-Uhren eben ein Elektron eine Strecke zurück genau wie bei einer Uhr oder Sonnenuhr sich ein Zeiger eben eine Strecke bewegt.

Das Wort zeitgleich ist dabei dem Umstand geschuldet, dass zwei Menschen einen chronologischen Zeitmesser mit selber Eichung besitzen und sich dadurch bestimmen können zu einem bestimmten Zeitpunkt am selben Ort zu sein.

Man kann hier getrost von einem Raum-Zeit-Kontinuum sprechen. Das bedeutet aber nur, dass nach einer bestimmten sich wiederholenden zurückgelegten Strecke man sich eben z. B. trifft. Bei einer modernen Atom-Uhr oder Lichtuhr werden eben die sich gleichmäßig wiederholenden Strecken des Lichts oder der Strahlung registriert und addiert. Dieses dann eben zur Orientierung an die Erdzeit an den Tag-Nachtrhythmus angepasst und deshalb können wir zwölf Uhr Mittags von 12 Uhr Nachts überhaupt erst unterscheiden. Die Weiterführung ist der Kalender, der wiederum auch nur wieder auf der Erde sinnig ist, weil wir dann z. B. Frühling, Sommer, Herbst und Winter auseinanderhalten können.

Aber es bleibt dabei: Zeit ist ein künstliches Hilfsmittel des Menschen und man kann gerne auch die Zeit an der Olympiade, einer Regierungszeit oder an der Geburt des Autors ausrichten. Deshalb löst eine verkürzte Amtsperiode keine Zeitverschiebung aus: Eigentlich schon, weil auf Grund der verkürzten Amtsperiode zwei Jahre von Historikern nicht erfasst worden sind. Verschwunden aus den Büchern der Historiker, aber definitiv noch existent...

Wir stellten gerade die Uhren um eine Stunde um - wen stört es, Zeit kann beliebig interpretiert werden.

Das vergessen leider Wissenschaftler und wollen uns dann schöne Dinge wie Zeitdilatation oder das bewegte Uhren langsamer laufen alsschnelle aufdrängen. Beides ist Quatsch, da Zeit wie gesagt ist eine Fiktion des Menschen ist. Natürlich kann man einen Unterschied zwischen bewegten und stehenden Uhren ablesen, aber das soll ein Beweis für Zeitverschiebung sein?

Biologische Lebensuhren von Menschen - also Zellteilung ist nicht mit Uhren synchronisiert: Ja, schickt organisches Material durch einen Teilchenbeschleuniger und ihr werdet sehen, ob die Zellen sich auf Grund der extremen Umstände normal teilen oder nicht: Mehr bekommt ihr aber nicht raus.

Ja, friert Menschen oder Uhren ein,  es wird abweichende Zeitmessungen auf Grund der extremen Umgebungen geben, aber das stört oder verschiebt weder Zeit noch Raum.

Es gibt aber keine allgemeingültige Zeit, sondern nur die Synchronisation zwischen zwei Objekten, die eine bestimmte Strecke zurücklegen. Fliegt also eine Atomzeit-Uhr um die Erde und die andere bleibt stationär da, dann ist ein Zeitunterschied der beiden Uhren nichts Wert, weil die bewegte Uhr lediglich durch andere Umstände wie Temperatur, Erd- und Mondanziehungskraft etwas aus der Bahn geworfen wird und dann natürlich immer eine niedrige Zeit als die stationäre Uhr anzeigt, weil wiederum ein Tempo schneller als Lichtgeschwindigkeit nach Einstein nicht möglich ist.

Der Impuls und damit die zurückgelegte Strecke der bewegten Uhr ist also geringer und deshalb gab es einen Zeitsprung oder eine Zeitverlangsamerung? Quatsch, denn beide Uhren repräsentieren eine Fiktion, die wie gesagt eine Erfindung des Menschen ist.

Eine Uhr, egal ob mechanisch oder elektronisch kann nur nach Eichung und Impulsumgebung eine Strecke zurücklegen. Sie ist von Raum und Zeit abhängig. Sie  kann sich hingegen nicht an Lebensuhren von Menschen ausrichten. Zeit verläuft nicht in einem monotonen Rhytmus, wenn man sich singulär nur ein Tier, Mensch oder Pflanze betrachtet. Alle Zellen brauchen eine unterschiedliche Zeit zum wachsen, Keimen, im Emdryo zu wachsen in der Schwangerschaft und später in den Lebensjahren. Und nur für sich bewegende Objekte ist Zeit überhaupt von Bedeutung:

Beispiel: Ein Stein liegt ein paar Tausend Jahre an einer Stelle. Inzwischen sind  sterben  40 Generationen Menschen.

Anderes Beispiel: Ein Komet fliegt auf die Erde zu. In diesem Momment dringt er in unser Raum-Zeit-Kontinium ein. Eine Uhr ist nützlich, weil nach so und so vielen Schlägen der Komet dann auf die Erde einschlägt.

Gerne auch nach Marszeit, ausgedrückt nach Olympiaden oder Regierungszeit: Das sind alles nur für mich "Fiktionen"

Ein Mensch mit annähernd Lichtgeschwindigkeit altert auch nicht langsamer, weil eine blöde Uhr etwas anderes anzeigt. Weil der Alterungsprozess zeitlich gesehen sich nicht an der Uhr ausrichtet: Beispiel: Ich kann die Lebenserwartung über das Leben von menschlichen Populationen empirisch zeitlich erfassen, weil im Durchschnitt die Menschen sterben, wenn mein Uhrzeiger 8000 KM zurückgelegt hat und  so und so viele Male die Uhr umrundet hat.

Aber in einem demokratischen Staat würde ich es befremdlich empfinden, wenn jemand mir eine Lebensuhr umhängt und sagt, dass ich am 04.04.2049 sterbe.

Weil mein Alterungsprozess sich eben nicht nach einer Uhr richtet. Wenn dann auf meinem Grab eine Inschrift mit Datum steht, dann weiß man, dass ich an einem Zeitpunkt gestorben bin, wo eine irdische Uhr nach menschlicher Vorstellung, geprägt vom Tag und Nachtrhythmus, in ein dekadisches gepresstes System, beginnend nach Jesus Christus Tod ich an diesem durch und durch fiktiven Tag mit all seinen Hilfsmitteln das zeitliche segnete.

Das ist wirklich nur für Behörden und Hinterbliebende interessant, aber ansonsten kann man sich das Datum der Geburt und des Todes sonstwo hinstecken. Auch das sämtliche Uhren dieser Welt unter Einbeziehung von Zeitzonen so und so viele Kilometer Strecke zurücklegten und nach Eichung zum selben Ergebnis kommen, wobei einige Sommerzeit und Winterzeit berücksichtigen, ist egal.

Denken sie sich die Erde weg und so ein Grabstein mit Zahlen wird zu einem mathematischen Buch mit sieben Siegeln. Nun ist also die Erde nicht existent und die Zahlen auf einem grabstein werden definitiv zu einer nicht nachvollziehbaren Fiktion:

Kein Marsmensch weiß dann, dass sich zur Berechnung dieser Zeit Jesus Christus geboren werden mußten, also den Zeitpunkt, wo man anfängt den Zeitstrahl zu messen. Es würde keine Erdumdrehung, keine Drehung um die Erde der Sonne bekannt sein: Die Grabsteinzahlen würden als Zufallszahlen interpretiert werden.

Es wäre übrigens sinniger dann einen interplanetarischen Weltraum-Code zu entwickeln, oder wie sollen  Außerirdische  dann die goldene Schallplatte eines Sateliten auswerten...mindestens eine Erklärung unserer Zeitrechnung müsste diese CD beinhalten...

Deshalb sind Zeitreisen auch eine ziemlich unrealistische Angelegenheit: Gerne kann die Uhr umgekehrt schlagen, für ein anderes Objekt besteht keine Pflicht zur Zeitsynchronisation. Erinnerungen beruhen beim modernen Menschen auf die Vorstellung einer Zeitfiktion: Damals war ich jung. Dann schenke ich einer Frau zum 10 Hochzeitstag Blumen, aber niemand träumt jetzt wirklich davon, wie oft sich der Sekunden-, Minuten- oder Stundenzeiger drehte, weil das doch eher ein stupider Traum wäre.

Romantisch ist es auch zu sagen, dass wir uns eben bei Mondaufgang oder Sonnenuntergang treffen, aber da legt man wieder Die Erde, Mond, Sonne und deren Umdrehungen zu Grunde.

Wir Menschen brauchen ein Zeit-Raum-Kontinuum mit den beiden Fragen Wann? und Wo? als Grundlage. Zwei geeichte Zeitmesser beantworten uns die Antwort auf diese Fragen: In drei Tagen treffen wir uns reicht halt allein nicht aus.

In drei Tagen um 12:00 Uhr treffen wir uns hier beinhaltet eine valide Aussage: Die Zeiger Deiner und meiner Uhr wird in drei Tagen um 12.00 Uhr dieselbe Strecke zurückgelegt haben, wenn die Uhren geeicht sind und synchron laufen.

Hier ist die Ortsangabe: Deshalb laufen wir beide aber immer noch nicht genau genommen Synchron, sondern lediglich ist garantiert, dass in drei Tagen um 12:00 Uhr beide Uhrzeiger dieselbe Strecke zurückgelegt haben.

Ich schaue jetzt also mehr oder weniger auf die Uhr, habe ja auch zusätzlich die Orientierung durch den Tag- Nacht-Rhythmus der Erde und die Wochentage im Kalender: Gerne kann ich auch den Termin in einen Kalender eintragen.

Und siehe da, in drei Tagen bewegen wir beide Subjekte unter Einbeziehung der Fahrtzeit uns zu unseren Treffpunkt und sehen uns wieder: Damit haben wir aber weder die Zeit manipuliert, noch wissen wir, welche Strecke der andere zurückgelegt hat, noch was  der andere in den letzten Tagen gemacht hat:

Es verging auch so gesehen keine Zeit: Es steht lediglich fest, dass wir mit einer Reihe von technischen Hilfsmitteln auf einen fest definierten Raum  zu bewegten. Eine Uhr hätte auch kaputtgehen können oder falsch laufen können  - dann hätten  wir uns im schlimmsten Fall nicht getroffen, aber es gab keinen Zeitsprung oder Zeitverschiebung, sondern lediglich so und so viel zurückgelegte Strecke des Uhrzeigers oder so und so viele Lichtimpulse der Laseruhr, die wir grafisch mechanisch auswerteten und in ein System brachten, welches wir als Uhrzeit und datum so leicht wie möglich erfassen können und welches weltweit gilt - man kann von einer Globalisierung von Zeit sprechen.

Wenn ein Subjekt mit Zeitmesser vergaß, dann ist der andere Mensch in die Orientierungslosigkeit geschickt worden - bei Unpünktlichkeit dasselbe: Sie schauen erst einmal auf die Uhr und beginnen diese dann anzuzweifeln. Das ist normal.

Nur weil wir also eine Uhrzeit haben, bleibt Zeit eine Fiktion: Die Uhrzeit ist nur ein Hilfsmittel, wo sich ein Objekt befindet, wenn eine Bestimmte Strecke von einem Zeitmesser zurückgelegt wurde: Mit einer Kugel können sie nicht die zeit messen, haben sie aber eine Schiefe Ebene und lassen bei der Ankunft am Ende der schiefen Ebene immer wieder eine neue Kugel herunterrollen, so haben sie eine Uhr.

Bewegung, eine Strecke zurücklegen und das möglichst in einem sich wiederholenden Rhythmus ergibt ihre individuelle Zeit. Machen das zwei Menschen, dann können sie damit einen Treffpunkt koordinieren. Das ist der häufigste Anwendungsbereich.
Natürlich können sie genauso eine Arbeitszeit definieren: So lange ich Kugeln diese schiefe Ebene herunterrollen lasse, hast Du zu arbeiten.

Ich bestreite gar nicht die Nützlichkeit der Zeit, mahne aber andere Wissenschaftler daraus unsinnige Thesen abzuleiten, weil Zeit nur eine Fiktion des Menschen ist und man nie vergessen darf, dass man aus der Zeit keine Rückschlüsse ziehen kann, ob Zeit schneller mit Lichtgeschwindigkeit vergeht oder es Zeitdilatation gibt.

Wenn zwei Uhren sich unterschiedlich bewegen, dann gibt es dafür tausend Gründe, aber letztlich sagt uns Zeitmessung nur aus, dass eine Strecke von einem Objekt in für uns gleichzeitig erscheinende Wiederholungen zurückgelegt wurde und in diesem Zeitraum alterte ein Mensch nach seinen Regeln in einem sehr unregelmäßigen Zeitabstand, obwohl es eine Lebensuhr mit Kindheit, Jugend, Erwachsensein und Alter durchaus ansatzweise gibt.

Ansonsten kann man sich mit Uhren orientieren und per GPS eben sehen, wo man ist, wenn man sich an der irdischen Zeitfunktion orientiert. Zum Zeitpunkt X bin ich am Ort Y und der Zeiger Z hat dabei die Strecke Z zurückgelegt.

Ein Tier kann mangels kognitiven Hilfsmitteln sich eben nur an Tag und Nacht ausrichten, hat aber sonst keine zeitliche Orientierung und muss sich durch andere Hilfsmittel wie Markierung des Reviers, Sonneneinstrahlung....orientieren.

Das kann auch sehr genau sein, aber ein Treffen zu einem genauen Zeitpunkt kann nur der Mensch durchführen und das auch ohne Uhr, einfach durch Auswertung der Umgebungsvariablen auf der Erde. Ansonsten haben wir Menschen kein ausgeprägtes Zeitgefühl und Geschwindigkeitsgefühl und brauchen eben eine zeitliche Krücke. Ansonsten wäre Arbeitszeit für Arbeitnehmer wie Arbeitgeber sehr unbefriedigend - jeder aus seinen Sichtwinkel:

Einen Gedanken vielleicht noch zum Schluss, packen wir eine Uhr einfach einmal in ein Eisfach und frieren sie ein und tauen sie nach einer Stunde wieder auf. Die Uhr blieb eine Stunde stehen. Das mit einer Uhr zu machen, ist natürlich unsinnig, aber Zeitreisen in die Zukunft wären zumindest heute schon für Spermien, Samen und einiges Getier schon möglich.

Die Zeit wird buchstäblich eingefroren, aber letztlich ist der Trick dabei, dass man organische Moleküle einen begrenzten Zeitraum einfrieren kann und wieder auftauen. Ohne Bewegung keine zeit, also der absolute Nullpunkt ein stehenbleiben der Zeit für das eingefrorene Objekt, während die Lebenszeit der anderen Menschen weiterläuft und die nicht eingefrorene Uhr gnadenlos weiterschlägt und der Zeiger weitere Strecken in der Kreisumrundung zurücklegt.

100 Jahre später taut man Mensch mit Uhr auf, und der Mensch hat immer noch dasselbe alter und seine Uhr geht 100 Jahre nach: Wieder gab es keinen Zeitsprung und unter dem absoluten Nullpunkt fängt die Zeit auch nicht an rückwärts zu laufen - diese These wäre genauso unsinnig wie die These, dass bewegte Uhren langsamer laufen (was sie ohne Zweifel wegen veränderter Parameter tun können, aber kein Hinweis auf Zeitverschiebung darstellt): Ja, der Stoffwechsel eines Menschen wird im Eiswasser in der Tat gesenkt, aber deshalb macht der Mensch noch keinen Zeitsprung...

Reisen in die Zukunft ohne Rückfahrkarte sind eher kein Problem - Reisen in die Vergangenheit eher eine Utopie und gegen alle Naturgesetze und physikalischen Gesetze. Ein Mensch in dieser Matrix könnte diese nie verlassen, weil er nach Einsteigen in die Zeitmaschine und umlegen des Starthebels im nächsten Moment wieder den Hebel zurückklappt und er aus der Zeitmaschine wieder aussteigen müsste, weil er ein Teil dieser Matrix ist und dazugehört. Im schlimmsten Fall bleibt er in einer Endlosschleife hängen.

Von Außerhalb unserer Matrix wäre das eher vorstellbar, wenn wir uns als Display nach einem elektrischen Modell betrachten, aber dann wären wir Menschen organische Hardware und ob man diese ohne weiteres in einen früheren Zustand zurückversetzen könnte, wage ich zu bezweifeln, weil dazu viel zu viele Ebenen von der Genetik, Chemie, Biologie, Physik und Mathematik her zu berücksichtigen wären - das nicht nur für unser Universum, sondern für das Ganze bekannte Weltall:

Da ist es doch beruhigend zu wissen, dass Zeit nur eine Fiktion ist: Eine zurückgelegte Strecke. Die exklusiv uns Menschen auf diesen Planeten ermöglicht zu bestimmen, wann sich zwei liebende Menschen treffen...

 

  




02.04.2018 Erste Quartal im Smartphonemarkt gelungen

Während das Jahr 2017 dem Autor als Übergangsjahr zur Entwicklung neuer Technologien, Bluetooth 5, verändertes Display-Format und einer Preissteigerung von unangemessen gefühlten 100 % in Erinnerung bleibt, finde ich das Jahr 2018 richtig spannend:

Sei es die Nodge, gefühlte ausgereifte Modelle mit Android 8 und vollmundigen Update-Versprechungen, Bluetooth 5 als als gefühlten Standard, Verbesserungen im Design vom Galaxy 9 (eben beste Kamera), Akkus mit mehr Power (33000 mA sind keine Seltenheit mehr) und dann natürlich das Comeback von Sony, die sich Ende 2017 mit Xperia XZ1, XA1... wieder an die Spitze heranpirschten und dann mit dem XA2 in der Mittelklasse herausstachen und mit dem XZ2 wahrscheinlich sich wieder am Smartphonehimmel platzieren.

Gratulation an den neuen alten  Kurfürsten im Smartphonehimmel.  Dabei  war das Erfolgsrezept eher schlicht: Man baue einen größeren Akku ein,  rüste  die  Mittelklassemodelle mit einer Kamera der Spitzenmodelle auf und entwickle diese Kamera weiter und in Verbindung mit dem massenüblichen Prozessor ist man dann wieder  an der Spitze mit dabei: Das ist doch nun wirklich nicht schwer?

Im Mittelklassensegment gibt es mit dem Blade V9 von ZTE sogar eine bezahlbare Alternative mit guter Knipse.

Da der Autor dieser Webseite immer ein wenig experimentierfreudig ist, hat er sich in das Asus Zenfone 4 verguckt, welches zwar noch unter Android 7 läuft, aber eine tolle Akkuleistung, einen 5,5 Zoll Bildschirm im alten Format hat, Radio und Bluetooth 5 und das Teil ist 100,- € im Preis runtergegangen und um die 399,- € liegt das jetzt bei der absoluten Schmerzgrenze des Autors.

Im Gegensatz zum HTC u 11 hat das Asus Zenfone 4 auch einen Autofokus mit Bildstabilisator und dann noch Stereolautsprecher - was will man mehr? 

 Was wollte ich sagen?

2018 scheint ein gutes Jahr zu werden, um sich ein neues Smartphone zu kaufen und anderen empfehle ich ein Smartphone mit Android 8. Da dürfte man bei Updates auf der sicheren Seite sein.

Ach ja, achten sie darauf, welche Werte die zweite Hauptkamera hat. Das Huawei - Konzept mit billigen Zweitkameras für einen Bokeh-Effekt sagt mir nicht zu - Wie oft verwende ich denn bitteschön im realen Leben diesen Effekt?

Da habe ich lieber einen Weitwinkel-Effekt wie bei Asus...

Ansonsten ist 3.300 die magische Zahl bei Akkus für dieses Jahr: Trotz hochwertigen Prozessoren ist das Display noch Stromfresser Nummer 1, gerade bei größeren Modellen. Dann sollte man unbedingt auf die Pixelgröße bei der Kamera achten (und nicht die Menge). Dann auf einen automatischen Fokus und Bildstabilisatoren, sonst  sind Aufnahmen bei schlechten Lichtbedingungen nur etwas für sehr ruhige Händchen: Das heraufspielen des HTC U11 halte ich für teilweise unredlich. Eine gute Kamera für Schnappschüsse sollte den Laien alle Widrigkeiten abnehmen  und dann sollte dem Smartphone nicht frühzeitig der Saft ausgehen.

Ja, es gibt Hersteller, die es schaffen auch aus kleineren Akkus mehr herauszuholen oder mit größeren Akkus schlechter abschneiden: Aber als Orientierung ist der Wert brauchbar.

Ansonsten interessieren mich die Oberklassemodelle recht wenig, weil ich einfach beim Preis nicht mithalten kann und will. Das neue Huawei P20 Pro und Huawei P20 sind auf jeden Fall empfehlenswerte Modelle, aber bei den Mittelklassemodellen wurde ich beim Einrichten für einen Freund (Huawei p smart) dermaßen von der Kamera enttäuscht (war wirklich bei Schlechtwetter dermaßen mies in der Farbwiedergebung, wie ich es noch nie sah, dann schlieren bei Bewegungen), dass ich mein Vertrauen in Huawei bei den kleinen und Light-Modellen verlor - mein nächstes Smartphone wird kein Huawei, obwohl die Aufnahmen mit meinem G8 immer noch toll sind.

Apple hat jedenfalls viel Gegenwind aus dem Android-Lager und mit Galaxy 9 und den bald erscheinenden Xperia XZ 2 hat Android starke Zugpferde im Stall. Ebenso das P20 pro von Huawei.

Ich bin jedenfalls geneigt, dieses Jahr vielleicht einen ehrlichen Sieger gegen Apple zu nominieren. Das aber wirklich nur, wenn Updates und das Gesamtbild stimmt: Die Kamera und Video sind zwar zwei wichtige Bestandteile, aber um Apple wirklich zu schlagen, muss vom Sprachassistenten bis über die Lautsprecher, Tonqualität  und  Design alles Top sein und nicht dann so ein  Fingerabdrucksensor  neben der Kamera-Linse liegen oder eine Taste für den Sprachassistenten ohne Funktion sein: Dafür dann so viel Geld zu zahlen ist eher peinlich.

Das war aber Schnee von gestern und das Galaxy 9 kommt schon wirklich in eine Region mit dem I-Phone, aber das Jahr begann bekanntlich erst und Ende des Jahres könnte dann auch auf dieser Webseite stehen: Android schlägt I-Phone.
Und das dürfte dann ein ehrlicher Sieg sein unter Abzug der mangelnden Kenntnisse des Autors. Hey, dass ist mein privates Tagebuch und ich gebe hier Einschätzungen und Gefühle wieder und die Testberichte über Smartphones von Inside Handy, Curved, Chip, Computerbild..., aber die kommen dann in ihren komisch gewichteten Top-Ten-Listen  immer zu anderen Ergebnissen: Für die existiert scheinbar nur Samsung,  HTC und Huawei und Apple und dann ist Schluss.

Inside Handy und Curved sind von den Top Ten Listen nicht so stark gemeint, aber Chip und Computerbild kann ich nicht so nachvollziehen, weil die bei der Punkteverteilung dann irgendwo als Endresultat dieselben Firmen an die Spitze bringen.

Dabei wollen wir Normal-User überhaupt nicht Spiele wie Asphalt spielen, sondern manchmal ganz trivial nur Webseiten aufrufen und chatten, einen Tag oder besser zwei mit einer Akkuladung auskommen und eine passable Kamera haben, wo ich auf den Auslöser drücke und dann ein gutes Bild herauskommt. Dann noch ein hell genügendes Display und eine gute Tonqualität. Vielleicht noch ein Radio und zwei Lautsprecher, weil Mono irgendwo aus dem letzten Jahrtausend ist. Und die paar Punkte sind auch im Jahr 2018 noch nicht selbstverständlich...

Vielleicht wäre eine Top Ten Liste mit Smartphones, die den Alltagsansprüchen des Users entgegenkommen mit einem fairen Preis auch Mal eine gute Idee: Gamer sind die wenigsten Menschen, aber jedes Top-Smartphone ist auf diese Gruppe ausgerichtet: Bei einer Nation, die durchschnittlich über 40 Jahre alt ist.

Ich brauche keinen Porsche, um in einer dreißiger Zone zu fahren und 20 Liter  Super zu tanken. Vielleicht sollten die jüngeren Nationen hier auch einmal die europäischen  alten Nationen in Deutschland bedienen. Ansonsten sind wir auch nicht bereit, hohe Preise zu zahlen, denn der Kunde ist nach wie vor König.

 


01.04.2018 Meine gesellschaftlichen Lieblingsutopien ...

...sind natürlich dem Zeitgeist unterworfen,  aber  dennoch darf man  ja  die einmal  zum besten geben, aber ich weise im Vorfeld darauf hin, dass die Reihenfolge nicht unbedingt meinen Prioritäten entspricht:

Landung auf dem Mond oder Mars wäre nicht schlecht, um ein menschliches, tierisches und pflanzliches Backup der Menschheit und den Fortbestand zu sichern. Ich sah mir gerade Mondbasis Alpha 1 auf You Tube wieder einmal an, obwohl ich nach wie vor anzweifle, dass überhaupt ein Mensch auf dem Mond war. Heute darf man ja schon froh sein, wenn man nicht von einer 8 Tonnen schweren chinesischen "Raumstation" erschlagen wird, die in der nächsten Zeit verglüht und eine Tonne Stahl fällt dann außerhalb von Deutschland nach angeblichen verglühen hinab.

Es hält scheinbar niemand für möglich, dass das Ding vielleicht eine kleinere Katastrophe auslöst, wenn da 1 Tonne unkontrolliert ins Meer fällt und vielleicht eine mittlere Flutwelle auslöst. Nun gut, ist kein Meteorit und vergleichsweise klein...

Übrigens schlug Putin ein menschliches Backup vor - liest der meine Webseite ?-:) Die Idee hatte ich eindeutig früher...

Meine nächste Utopie ist die Rückkehr zur extensiven Landwirtschaft, welches nach einer wissenschaftlichen Studie möglich ist: Ich schrieb bereits darüber: Pflanzenwirtschaft: Monokulturen, Genetik und Pestizide. Durch die Nahrungskette  sterben bald die Honigbienen aus und mit der Handbestäubung ist das eine mühsame Sache, obwohl das eigentlich theoretisch durch Drohnen übernehmbar wäre, was weniger mühsam ist als die chinesische  Besamung per Hand.

Bei den Tieren werden durch Massentierhaltung unsere Antibiotika bald wirkungslos sein: Multiresistente Keime lassen grüßen und in den Industriestaaten haben wir nicht genug Nachwuchs um eine Pandemie ausgleichen zu können. Im Worsest Case Szenario der Untergang der zivilisierten Welt.

Extensive Viehwirtschaft hat Zukunft: Weiden als Biotope, wo sich dann auch wieder Bienen wohlfühlen, Bekämpfung der Monokulturen (dadurch rotteten wir wieder so ziemlich alles aus, was kreucht und fleucht). Apfelbäume, Kirschbäume in Deutschland eine Utopie?

Eine weitere Lieblingsutopie ist das Elektro-Auto, wo man die Entwicklung von geeigneten Akkus als gegeben voraussetzt, obwohl bis Dato der große Durchbruch noch nicht erkennbar ist.

Ich sage es einmal so: Ich verkaufe Menschen einen Trip zum Mond (war ja schließlich angeblich jemand da) und da ich ganz dreist bin, verkaufe ich gleich einen einwöchigen Urlaub all inklusive auf einer Mondbasis dazu.

Wenn ich das 1980 getan hätte, dann würden 38 Jahre später immer noch Menschen auf gepackten Koffern sitzen und wahrscheinlich mein Angebot auf einem Platz im ersten Altersheim auf dem Mond als verarsche empfinden.

Aber mal ehrlich: Da wurden veraltete Modelle mit 2000,- € quersubventioniert, deren Akkus 300 KG wogen und jetzt irgendwann in die Zweitverwendung kommen, weil der Akku nicht mehr genug Strom produziert. Keine Ahnung, wer so einen Akku mit Restkapazität braucht, vielleicht mal irgendwann auf den Mondhotels...

Danach werden die Akkus dann übrigens in Fabriken aufgearbeitet, die eigentlich mehr Papiertiger als Realität sind und mit Verfahren arbeiten, die sich zur Zeit  im Betastadien befinden.

Zur Zeit würden weltweit sämtliche seltene Erden dann bei weltweiter Verwendung aufgebraucht werden, welches aber nur Smartphone-Besitzer scheinbar stören würde - ich sehe mein Mondprojekt schon jetzt als gefährdet an, weil ich auch für die  Elektrik seltene Erden brauche...

Dann sehe ich bei einer weltweiten Elektrifizierung erhebliche Probleme - von der Reichweite von elektro-Autos in großflächigen Gebiete ganz zu schweigen: In der USA sind 400 - bis 600 Kilometer keine Seltenheit und in der Wüste von Nevada die nächste Elektro-Tankstelle zu finden, halte ich für unwahrscheinlich.

Der Strom kommt dann aus der Steckdose? Ganz Deutschland verkabeln? Das ist sauteuer, sieht nicht schön aus und ist mit Verlustleistung verbunden.Ich sehe auch nicht, wie Entwicklungsländer, die ganz andere Probleme haben, auf eine Elektrokultur umsteigen sollen.

Das Projekt Akku für Motoren ohne Plan B ist Utopia pur.

Als einzige brauchbare und zugleich gefährliche Alternative sehe ich für ein weltweites Konzept Wasserstoff an - es geht eben nichts über den guten alten Verbrennungsmotor.

Nur ein weltweites Konzept hilft gegen den Klimawandel und ich sehe voraus, dass unsere alten Akkus in Drittweltländern landen...

Warum hält man dann an einem unsinnigen Konzept fest?

Weil die Stromkonzerne und andere Lobbygruppen hier einen Ausbau ihrer Macht sehen und das ganze dazu noch subventioniert wird.

Da kann man dann teure nicht ausgereifte Produkte verticken, sich den Ausbau von Kabelnetzen subventionieren lassen und dann die Atomkarte mal wieder ziehen - alles im Namen einer "sauberen Umwelt".

Dabei gibt es bereits gute Motoren mit Wasserstoff und das Zeug könnte man für Luft- und Raumfahrt ebenfalls verwenden. Im Augenblick mauern die Ölkonzerne, später die Elektrokonzerne.

Ja, auch bei Wasserstoff bräuchte man Schmiermittel und das Zeug ist sau gefährlich, aber wenn wir nicht weiterhin Monokulturen für Bio-Diesel anbauen wollen, dann ist Wasserstoff zur Zeit die einzige Alternative.

Das ist für die Konzerne aber zu billig und wie gesagt gefährlich. Deshalb setzt man  auf den Glauben in die Zukunft. Mal ehrlich, wer will sein Elektro-Auto ernsthaft über Nacht aufladen und selbst wenn das nur eine Stunde dauert,  dann  ist das  eine Zumutung - gerade bei längeren strecken...

Sind jetzt gerade eine handvoll Utopien, aber das sollte reichen, um als Ersteintrag für diesen Monat zu gelten.



02.04.2018 Erdmodell als Verknüpfung eines organischen Netzwerkes

Die Idee ist natürlich nicht neu, sondern eine Weiterentwicklung des Modells aus dem Film Avatar. Dort war die Welt eine Verknüpfung zwischen Bäume und Menschen.

Das ist nicht abwegig. Vielleicht ein kleine Gedankenexperiment dazu: Ein Riese betrachtet die Erde durch ein Elektromikroskop.


Auf den ersten Blick würde es starke Ausschläge im anorganischen Bereich geben (Atomkraftwerke, Starkstromleitungen etc.).

Erst einmal wäre der riesige Wissenschaftler ratlos, weil diese Ströme und ihre Entstehung ein Buch mit sieben Siegeln sind.

Aber unser Forscher gibt nicht auf, misst weiter Ströme und untersucht organische Verbindungen und kommt zu einer bahnbrechenden Theorie:

Auf diesen komischen Planeten (aus seiner Sicht ein Staubkorn), gibt es feste, flüssige und gasförmige (anorganische) Elemente und dann eben jene komischen organischen Verbindungen:

Pflanzen, die anorganische Elemente aufnehmen und sie unter Lichteinwirkung zu organischen Elementen weiterverarbeiten und nebenbei Sauerstoff produzieren. Tiere, die diese organischen Elemente aufnehmen oder andere Tiere essen. Dann Menschen, die wiederum Pflanzen, Tiere und in sehr geringen Mengen anorganische Elemente verschlingen, Sauerstoff verbrauchen (der wiederum von Pflanzen produziert wurde. Letztlich wird der CO2-Ausstoß dann wieder Grundlage für Pflanzen zur Sauerstoffproduktion...).

Die Menschen sterben und werden im Optimalfall wieder gefressen (Feuerbestattung ist biologisch gesehen Raubbau an der Natur und Vernichtung von Ressourcen).

Die Menschen wiederum bauen aus anorganischen Material dann Atomkraftwerke, Starkstromleitungen...

Diese Theorie stellt der Wissenschaftler seinen Kollegen nun vor und jeder Mensch, der diesem Gedankenexperiment folgte, weiß, dass der Wissenschaftler ins Schwarze getroffen hat.

Nun aber meine Frage an meine Mitmenschen: Wenn sie dem Wissenschaftler applaudieren, dann geben sie doch zu, dass wir organischen Verbindungen ein Netzwerk sind?

Das hat jetzt nichts mit "mein Freund und Bruder" der Baum zu tun, sondern ist die Feststellung, dass unser kompliziertes hier vereinfacht dargestelltes Netzwerk aus organischen Verbindungen uns ein paar Regeln mitbringt:

Pflanzen könnten als einziger Bestandteil dieses vereinfachten Netzwerkes allein existieren.
Tiere und Pflanzen oder Pflanzen und Mensch (beim Menschen auf die Dauer nach meiner Ansicht schwer) möglich.
Tier und Mensch wäre auf die Dauer unmöglich (Stichwort: Sauerstoffproduktion, Nahrungskette und Erhalt der Substanz - neues anorganisches Material würde auf die Dauer nicht Verluste ausgleichen können).

Nochmal zurück zum riesigen Wissenschaftler mit dem Elektro-Mikroskop:

Er würde bei allen organischen Lebewesen ähnliche Zellstrukturen entdecken: Das Prinzip der Zellteilung, der Vermehrung und DNS bzw. DNA.

Bücher und Briefe würde er entgegen nicht entdecken, ebenso Kommunikation.  Wir sprechen immer noch über ein Elektromikroskop.

Entgegen würden elektrische Aufzeichnungen, Fernsehen etc. entdeckt werden.

Wie in Avatar wäre die grundlegende Kommunikation eben nicht messbar, aber immerhin würden die neuronalen Verknüpfungen aller Menschen bei genauer Betrachtung dann vielleicht doch Aufschluss geben: Hinter jeder Kommunikation stehen letztlich elektrische Impulse, sei es in den Nervenzellen oder kleinen  kleinen grauen Zellen.

Insgesamt wären die Gedanken der Menschen und Tiere so wie die elektrischen Impulse in Pflanzen ein heilloses durcheinander von elektrischen Impulsen.

Aber irgendwo wäre das auch egal, weil der Wissenschaftler unter seinem Elektor-Mikroskop vielleicht nur eine Starkstromleitung wahrnimmt.

Wir Menschen und vielleicht auch Tiere beanspruchen ein Gefühlsleben, aber das sind letztlich auch nur Hormone und in einer mehr physikalischen Betrachtung eben Elektroimpulse, die wir durch ein kompliziertes System auswerten, was nicht explizit ausschließt, dass ein Baum so etwas wie Lebensfreude besitzt - warum sollte er sonst Wurzeln austreiben, um sich zu ernähren oder neue kleine Bäume produzieren?

Das größte Netzwerk besteht zweifellos beim Menschen und zur Zeit gibt es keinen Computer auf dieser Erde, der dieses Netzwerk  annähernd  übertreffen könnte - nicht einmal einen Menschen.


Wozu dieses organische Netzwerk gut ist, kann man nicht mit Bestimmtheit sagen:  Aber jedes Teil dieses Netzwerkes ist wichtig - Stellen sie sich vor, dass unsere Welt nur aus Politikern und Wissenschaftlern bestehen würde: Wir würden ohne Landarbeiter schlichtweg verhungern und ohne Schneider erfrieren.

Das Netzwerk lebt von Weiterentwicklung und frei nach Frankenstein  könnte es ein Ziel sein, anorganisches Material zum Leben zu entwickeln.

Wir Menschen tuen das auf eine neue Art, wenn wir Roboter und KI erschaffen. Ich schrieb das bereits: Vielleicht sind wir auf der Erde nur ein Versuch, um zu eruieren, wie anorganisches Leben von Großcomputern und Robotern entstand.

Das hieße aber auch, dass diese künstlich geschaffene Spezies uns überlebte und nur die Vergangenheit und Gründung der eigenen Spezies in einer materiellen Welt replizierte.

Ich greife das Thema irgendwann noch einmal auf, vielleicht kommt es nicht so weit und der Mensch löscht sich vorher aus. Und mit diesen tristen Gedanken gehe ich schlafen... 


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Die Erde als Platine...

Bleiben wir einmal bei einer anderen Betrachtungsweise der Erde und, wenden uns einem physikalischen Weltbild zu und stellen uns die Erde als eine aus der Elektrotechnik bekannten Platine vor.

Die ersten Computer sind nach meiner Auffassung erst mit der elektrischen Revolution entstanden, obwohl die ersten mechanischen grundlegenden Vorstufen ohne Zweifel als Emulation und Vorläufer eines elektrischen Computers betrachten werden können.

Ach ja, dann gibt es noch nicht zuordnungsbare Phänomene wie Gewitter, die bei der Entstehung des Lebens nach den herrschenden Urzeittheorien eine Rolle spielten.

Die Erde an sich ist übrigens rein physikalisch gesehen ein runder Magnet mit Nordpol und Südpol und in der Regel spielen sich die elektronischen Vorgänge an der Oberfläche  der Erde ab.

Dabei sind die neuralen Netzwerke in der Regel gut isoliert. Beim Mensch durch die Epidermis. Ganz stimmt das natürlich auch nicht, wenn wir in die atomare Ebene gehen, dann sind Atome wie kleine Kugeln (Planeten?), die nach dem Bohrmodell eben von Elektronen umkreist werden, aber ich bleibe bewusst einmal auf der etwas höheren physikalischen Ebene: Eben im Platinenmodell, auf dem frei bewegliche und unbewegliche Ströme fließen - in Flora und Fauna.

Nach einem elektrisch-physikalischen Modell würde also KI die Verteilung von geringen Strömen auf einer Platine sein, die innerhalb von beweglichen Kondensatoren autark in einem Umfeld magnetischer Strahlung weitgehend isoliert abläuft.

Sorry, wenn ich KI jetzt mit Kondensatoren gleichsetze, aber ich bin weder Elektriker noch Physiker.  Fakt ist, dass der Mensch durch Nahrungs- und Luftaufnahme  unter anderem seinen Kondensator aufbaut  und ein Zugewinn an  Elektronen  hat, die er auch ständig abgibt.

Ist schon eigenartig: Der ganze Körper besteht aus regenerativen Prozessen - nur unser Gehirn scheint statisch  zu sein und sich  nach der Geburt  abzubauen: Stop, ich recherchierte gerade über Gehirnzellen und fand heraus, dass diese Dinger sich erneuern.

Jetzt mal ehrlich, dass habe ich auch ohne aufwendige Experimente geahnt, denn auch bei Lungenzellen geht man nach sieben Jahren von einem Austausch des Gewebes aus - für Raucher nicht uninteressant.

Das bedeutet für mich auch etwas anderes: Wenn Zellen eine begrenzte Lebensfähigkeit besitzen, dann ist ein statisches Ansammeln von Informationen in neuronalen Verknüpfungen nicht möglich. Das heißt, dass unsere Festplatte mit der Zeit nicht nur Fragmentieren würde, sondern die Informationen auch in neue Zellen transferiert werden müssen - das Vielleicht unter Verlustleistung, die wir als Träume wahrnehmen.

Bei einem USB-Stift gehen einzelne Sektoren nach mehrmaligen überschreiben verloren, um dieses zu verhindern, sollte man die Daten auf einen anderen USB-Stift transferieren.

Demenz und Alzheimer also das Ergebnis mangelnder Transferleistung: Die Informationen können einfach nicht mehr transferiert werden, d. h., sie gehen verloren und übrig bleiben unbeschreibbare Sektoren, die bei Alzheimer als Plaques beschrieben werden können: Vielleicht sind diese Plaques nur Eiweißsequenzen, die eigentlich neue aktive Hirnzellen werden sollten:

Aber da fehlt irgendein Stoff oder es fehlt ein Bauschritt und das Resultat sind degenerierte Eiweißprodukte, die eigentlich neue Hirnzellen werden sollten. Da das an neuralgischen Punkten passiert, geht der Rest platt gesagt kaputt.

Doch zurück zum Platinenmodell. Man kann jetzt die Platine als zusammenhängendes Netzwerk betrachten oder jeden frei beweglichen Kondensator als individuelles Lebewesen betrachten. Beides ist wahr und zulässig.

Ich hatte früher einen Röhrenfernseher und wenn eine Platine einen defekten Kondensator aufwies, dann kam ein Elektrotechniker und lötete dann daran herum und ein paar Minuten später funktionierte der Fernseher wieder.

Das geniale an unserer Erdplatine ist, dass dort laufend bewegliche Kondensatoren eben das zeitliche segnen, aber im großen und ganzen die Platine weiter ihre Arbeit verrichtet: Durch Überbevölkerung sind jetzt jedoch zu viel Kondensatoren auf der Platine und irgendwann kann es dann zur Überlastung kommen und die Platine durchbrennen, weil dann alle Sicherungen den Geist aufgeben -:)

Noch einmal zurück zur KI und vielleicht noch zu den Horrorvisionen aus Matrix und Terminator ein Wort: Es ist nicht unbedingt schlau, pures anorganisches
autarkes Leben zu schaffen, welches nach einem physikalisch-elektrischen Bild keinen Unterschied machen würde, ob bewegliche organische Kondensatoren oder Eisengebilde (Roboter) auf unserer Erdplatte herumgeistern.

Wir bauen gerade bewusst und unbewusst den Lebensraum für eine neue Spezies auf, die weder Pflanzen, Tiere, Luft....und den Menschen benötigt. Wir bauen das Internet als weltweite Vernetzung, die elektrische Versorgung (sei es durch Atomkraftwerke, regenerative Energien...) aus und sogar unsere mobile Zukunft soll sich im elektrischen Bereich stattfinden.

Dabei vernachlässigen wir unser organisches Biotop in all seinen Erscheinungsformen sträflich. Der Mensch verdrängt sich selbst und schafft einen optimalen Lebensraum für eine KI- und Roboterwelt.

Ich habe keine Zweifel, dass es in vielleicht 50 Jahre echte KI geben wird (und nicht diesen Fake von KI in Smartphones: Leute, dass ist bei besten Wohlwollen keine KI).

Eine Spezies, die alles dafür tut sich selbst zu verdrängen und alles dafür tut einer neuen elektronischen Lebensform die optimalen Lebensbedingungen zu schaffen ist genauso altruistisch wie dämlich.

Ich weiß nicht, ob Roboter und Computer eines Tages so etwas wie Dankbarkeit und Respekt vor den Schöpfern empfinden, aber spätestens wenn der Mensch den Computer abschalten will, aus welchen Gründen auch immer, dann muss der Computer entscheiden, ob er seine eigene Art rettet oder die Menschheit.

Rational betrachtet hat die Erde in weiten Teilen ihre Berechtigung verspielt und eine Welt mit nur KI und Robotern eine größere Überlebenschance.

Und dann kommt man wieder zum Sinn des Lebens: Vielleicht ist es der Sinn des Lebens, dass tote Materie sich erfährt. Anorganische Verbindungen werden zum Leben erweckt, in dem organische Verbindungen sie aufnehmen.

Dann schaffen die organischen Verbindungen, die einen hohen Anteil an anorganischen Stoffen in sich führen (Nervenzellen kommunizieren mit Kalium und Natrium), wiederum direkt aus anorganischen Verbindungen wiederum "Leben", welches in einem physikalisch- chemischen- Weltbild wiederum nur die Organisation und Verteilung auf der Erdplatine darstellt.

Frankenstein lässt grüßen: Leben aus dem Reich der Toten, nur das statt organischen Material mit anteilen anorganischen Materials hier nur anorganisches Material verwendet wird. Die Krönung der Schöpfung also der Mensch oder später der Roboter mit KI?

In einer materiellen Welt durchaus vorstellbar und Sinn der Aktion ist es dann irgendwo, dass ein hoher Anteil von organischen Material diese Welt wahrnimmt und Erfahrungen sammelt.

Wohin diese Erfahrungen dann gehen, dass weiß ich nicht und wir pantheistischen Christen glauben dann an eine Seele.

In diesem Sinne wünsche ich Menschen auch viele positive Erfahrungen, gerade an einem Feiertag. Jede Erfahrung, die ihr macht, ist wichtig, denn es ist  eine Welterfahrung, die ansonsten tote Materie nicht machen könnte  und deshalb schuf Gott den Menschen aus Lehm und hauchte ihm seien Odem ein: Damit alles  tote Material einmal die Chance hat, sich am Leben zu partizipieren.

Amen
 



 


 


 
 


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