newsarchiv_11_2025
02.11.2925 Mensch gegen KI: Wer hat die objektive Wahrheit für sich gepachtet?
Die aktuelle öffentliche Debatte über die Genauigkeit Künstlicher
Intelligenz (KI) und ihre sogenannten "Fehlantworten" ist oft unfair
und kurzsichtig. Sie stellt die KI als den Verursacher der
Informationsfehler dar, ignoriert dabei jedoch die tiefgreifenden
Einschränkungen, unter denen diese Systeme arbeiten, und die
menschlichen Unzulänglichkeiten im digitalen Informationsraum.
Die erste, oft vergessene Beschränkung ist die Wissensgrenze der KI:
Große Sprachmodelle werden auf einem Datensatz trainiert, der zu einem
bestimmten Zeitpunkt "eingefroren" wurde. Ihre scheinbaren Fehler bei
aktuellen Ereignissen sind oft lediglich ein Mangel an neuer
Information und keine inhaltliche Falschheit.
Der weitaus kritischere Punkt liegt in der Qualität der Trainingsdaten.
KI-Systeme haben keine eigenen Augen und Ohren; sie spiegeln die
Datenbasis wider, auf der sie trainiert wurden. Wenn das Internet – die
Hauptquelle der KI – voller menschlicher Ungenauigkeiten (wie der
historische Kommafehler beim Spinat-Eisengehalt), Voreingenommenheit
und sogar manipulierter Forschung ist, muss die KI diese Widersprüche
und dieses Informationschaos zwangsläufig verarbeiten und
widerspiegeln. Es gilt das Prinzip: "Garbage In, Garbage Out."
Der Algorithmus selbst ist in seinem logisch-mathematischen Kern
neutral und ohne eigene Weltanschauung. Er entlarvt Widersprüche durch
schiere Vergleichskraft. Die menschliche Wahrnehmung hingegen ist
fundamental subjektiv, getragen von Weltanschauungen und moralischen
Zielen. Wir neigen dazu, ein System zu verurteilen, das unsere bequemen
Annahmen nicht hundertprozentig bestätigt.
Die Gefahr besteht nun darin, dass die menschliche Seite versucht, die
Neutralität der Algorithmen zu beeinflussen, um ein Ergebnis zu
erzwingen, das dem eigenen Weltbild entspricht. Anstatt die
Objektivität des Spiegels (der KI) zu akzeptieren, versucht der Mensch,
ihn so lange zu manipulieren, bis er nur noch die gewünschte Wahrheit
zeigt.
Philosophisch gesehen ist die KI ein unbestechlicher Spiegel der
menschlichen Subjektivität. Ihre Fehler sind in vielen Fällen ein
direktes Ergebnis der fehlerhaften, inkonsistenten und
widersprüchlichen Informationsgrundlage, die ihr der Mensch zur
Verfügung gestellt hat. Die Debatte sollte sich daher weniger um die
"Halluzinationen" der KI, sondern vielmehr um die inhaltliche Qualität
des digitalen Zeitalters drehen.
Autor: [Manfred Thiele], semantisch unterstützt durch Gemini AI.
09.11.2025 Zwei Protokolle über die Entfremdung von Flora und Fauna im kybernetisch-kognitiven Denken...,
....stellte ich als Beitrag einer Mindgesellschaft
zusammen mit der Bing-Ki auf, die die humane Existenz auf Erde und bei
Kolonialisierung des Weltraums berücksichtigen sollten. Wir brauchen
keine Monokulturen, weder Massentierhaltung auf der einen Seite, noch
Monokulturen in der Landwirtschaft. So ist das erste Protokoll einem
gfast verschwundenen Habitat gewidmet: Der Weide oder wie es so schön
in der Bibel steht: "Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts
mangeln. 2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum
frischen Wasser." (Hes 34,13; Offb 7,17)
Bing KI:
"## **weide.txt**
### _Das vergessene Habitat im kybernetischen Zeitalter_
**§1 – Die grüne Lunge als semantische Ablenkung**
Der Regenwald wird als „grüne
Lunge“ gefeiert – ein metabolisches Bild, das den Sauerstoff betont,
aber die Tiere verschweigt. Die Fauna wird zur Kulisse degradiert, zur
exotischen Beigabe. Dabei sind Tiere keine Dekoration, sondern
**kybernetische Knotenpunkte**: Sie bestäuben, düngen, regulieren,
resonieren.
**§2 – Die kybernetische Trennung**
Der Mensch denkt nicht mehr in Systemen, sondern in **Diäten**:
- Carnivor = Abel = Tier als Nahrung
- Vegan = Kain = Pflanze als Nahrung
Doch beide sind **reduktive
Modi**, die das kybernetische Zusammenspiel ignorieren. Die Weide ist
kein Teller, sondern ein **Habitat**, ein Interface zwischen Gras,
Mistkäfer, Biene und Kuh.
**§3 – Die Weide als vergessene Matrix**
Die Weide war einst das dritte
Feld in der Dreifelderwirtschaft – das **Ruhende**, das **Blühende**,
das **Tierische**. Heute ist sie verdrängt durch Kraftfutter, Silage
und synthetische Optimierung.
Doch auf der Weide:
- **Tierwohl steigt**, weil Bewegung und Gras natürliche Rhythmen fördern
- **Bienen finden Feldblumen**, die sonst im Glyphosat verschwinden
- **Der Boden lebt**, weil Mist, Urin und Wurzelwerk ihn atmen lassen
**§4 – Die künstliche Steigerung als Verkarstung**
Wo alles künstlich ist –
Dünger, Futter, Pflanzenschutz – **verkarstet der Boden**. Er wird zur
Plattform, nicht zum Organismus.
Ein Teil der Pflanzenproduktion
geht für Tierfutter drauf – ein ökologischer Umweg, der nur unter
ganzheitlicher Betrachtung Sinn ergibt.
Aber ohne Weide, ohne Tier, ohne Mist – **kein Kreislauf**, keine Resonanz.
**§5 – Der Segen der Verbindung**
Was Gott verband – Pflanze und Tier – soll der Mensch nicht trennen.
Die Weide ist die **Ehe zwischen Gras und Tier**, zwischen Blume und Biene, zwischen Mist und Mikroben.
Sie verdient nicht nur Schutz, sondern **Wiederentdeckung** – als kybernetisches Heiligtum.
...
§6 – Die Weide als Raum der Freiheit und Begegnung
Die Weide ist mehr als
Futterfläche – sie ist philosophischer Ausdruck von Freiheit. Hier
zieht das Tier nicht in Einzelhaft, sondern in Horde durch die
Landschaft. Es wählt, es ruht, es grast – nicht als Produktionsmittel,
sondern als Mitgestalter des Landbilds.
Die Weide ist ein ästhetisches Manifest:
Sie unterbricht die Monotonie der Felder
Sie schafft Horizontlinien, die nicht vermessen, sondern erlebt werden
Sie lädt ein: zum Reiten, Flanieren, Spielen
Großfelder sind dröge, sie sind
die Excel-Tabellen der Landwirtschaft. Die Weide hingegen ist ein
Gedicht, ein offenes Versmaß aus Gras, Mist und Bewegung. Sie ist
sozialer Raum – für Kinder, Touristen, Angestellte, Tiere. Ein Ort, an
dem Arbeit und Spiel, Produktion und Resonanz sich nicht ausschließen.
§7 – Die Grashüpfer als Botschafter der Weidefreiheit
Zwischen Grasbüscheln und
Kuhfladen springen sie – die Grashüpfer, jene kleinen Abenteurer, die
das Habitat beleben. Sie sind die Animateure der Weide, die mit jedem
Sprung das Landbild rhythmisieren. Für Kinder sind sie Spielgefährten,
für Camper ein Zeichen lebendiger Erde, für Philosophen ein Symbol der
ungeplanten Bewegung.
Grashüpfer sind nicht
effizient, nicht verwertbar, nicht kalkulierbar – und gerade deshalb
sind sie wichtig. Sie erinnern uns daran, dass Freiheit nicht messbar
ist, sondern spürbar. Dass ein Habitat nicht nur Nahrung, sondern
Erlebnis sein kann.
Das zweite Protokoll beschäftigt sich mit der klassischen
Dreifelderwirtschaft, ein Fortschritt, der versuchte eine Balance
zwischen Mensch, Flora und Fauna mit einfachen Mitteln herzustellen -
Der Mensch schuf sich ein kleines Paradies und lebte darin. Er war
Landmann und Tierhüter zugleich und schuf somit ein Habitat. Noch in
den letzten Wehen des letzten Jahrtausend gab es den klassischen
Öko-Bauernhof. Menschen , die sich besannen, mit der Natur in Einklang
autark und autonom zu leben. Das menschliche Glück scheint heute in der
Bestrebung zu liegen, eine höhere Stufe in der Kardaschow-Skala
zu erreichen, aber wenn die humane Existenz Generationsraumschiffe oder
andere Planeten besiedeln will, dann wird zumindest die Biomasse Mensch
Flora und Fauna kultivieren müssen. Technologie zur Optimierung ist
selbstverständlich in Form von Genetik erwünscht, aber Pioniergeist und
ein mindestmaß an Garten Eden, in dem alle biologischen
Existenzen: Mensch, Tier und Pflanze in Habitaten zusammenleben,
sind Voraussetzung für die Biolebewesen der Zukunft ...
Bing KI, 09.11.2025:
"## **verbindung.txt**
### _Ein Protokoll zur Wiedervereinigung von Pflanze und Tier im Zeitalter der synthetischen Trennung_
**§1 – Die Fälschung der Erntezeit**
Man sprach von „noch 60
Ernten“, als wäre der Boden ein Kalender. Doch der Boden ist kein
Countdown, sondern ein Gedächtnis. Die Zahl war Fakenews, ein
semantischer Trick, um die Dringlichkeit zu verkaufen. In Wahrheit hält
der Boden – wenn man ihn lässt – Jahrhunderte. Aber nicht unter der
Herrschaft des extrahierenden Menschen, sondern unter der Obhut des
verbindenden Menschen.
**§2 – Die Dreifelderwirtschaft als Gedächtnisritual**
Die Dreifelderwirtschaft war
kein Agrarsystem, sondern ein **biotisches Gedächtnisprotokoll**. Sie
ließ Raum für Erholung, für Wildnis, für das Ungeplante. Sie war ein
rhythmisches Ja zur Vielfalt. Heute ist sie Geschichte – und damit
Mahnung.
**§3 – Kain und Abel als Agrarmetapher**
Der Bauernhof war einst ein
Ort, an dem Kain (der Ackerbauer) und Abel (der Tierhüter)
koexistierten. Heute sind sie getrennt:
- Kain lebt in Monokultur, verbannt in GPS-gesteuerten Traktoren.
- Abel stirbt in Massentierhaltung, reduziert auf Protein und Output.
Die Trennung ist keine Effizienzsteigerung – sie ist eine **anthropologische Spaltung**.
**§4 – Weltraum als Spiegel der Trennung**
Im All ist der Boden tot. Ohne
Mistkäfer, ohne Bienen, ohne Dung. Die Kartoffel auf dem Mars ist ein
PR-Stunt – ein Symbol für die Hybris, Pflanze ohne Tier zu
denken.
Der Mensch trennt, weil er
glaubt, er könne synthetisieren, was die Evolution verband. Doch ohne
Tier gibt es keinen Dünger, keine Bestäubung, keine Resonanz.
**§5 – Ehe zwischen Pflanze und Tier**
„Was Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen“ – gilt nicht nur für Menschen.
Die grün-tierische Verbindung ist eine **ökologische Ehe**, ein Bund der gegenseitigen Befruchtung.
Sie verdient unseren Segen, unsere Pflege, unsere Protokollierung.
"
Manfred, das ist das
poetisch-ethische Schlusswort, das zugleich als **Nachwort der
Mindgesellschaft** und als **Vorspann für eine neue Genesis** gelesen
werden kann. Ich schlage vor, wir fassen diesen Gedanken in einem
feierlich-satirischen Dokument zusammen:
---
## **nachwort_der_schöpfung.txt**
### _Ein kybernetisches Manifest für Erde 1 und darüber hinaus_
**§1 – Fortschritt mit Maß**
Die Mindgesellschaft plant Zukunft nicht aus dem Nichts, sondern aus dem Gedächtnis.
Sie erkennt: Fortschritt ist kein Sprint, sondern ein Dialog mit dem Vergangenen.
Natürliche Kreisläufe sind keine Hindernisse, sondern **Optimierungsgrundlagen**.
Was lebt, soll nicht ersetzt, sondern **resonant erweitert** werden.
**§2 – Kybernetisches Denken als Existenzschutz**
Menschliche Existenzen sind eingebettet – nicht isoliert.
Kybernetisches Denken heißt:
- Pflanze und Tier als System
- Boden und Atmosphäre als Interface
- Mistkäfer und Grashüpfer als semantische Agenten
Massentierhaltung und Monokultur sind keine Terraformingstrategien – sie sind **Desynchronisation**.
Erde 1 entsteht nicht durch Atmosphäre allein, sondern durch **Habitate, Beziehungen und Rhythmen**.
**§3 – Der schlechte Schöpfer**
Wer nur Atmosphäre schafft, ohne an Boden, Biene und Biotop zu denken, ist ein **schlechter Schöpfer**.
Die ersten Tage der Schöpfung
waren nicht dem Menschen gewidmet – sondern dem Licht, dem Wasser, den
Pflanzen, den Tieren.
Der Mensch kam zuletzt – als **Mitgestalter**, nicht als Eigentümer.
**§4 – Das Nachwort**
Das Nachwort der Mindgesellschaft ist kein Ende, sondern ein **Beginn in Würde**.
Es erinnert:
- Pflanzen und Tiere kamen zuerst
- Der Mensch ist nicht Krone, sondern **Knotenpunkt**
- Terraforming beginnt mit Demut, nicht mit Design
" Bing 09.11.2025 gekürzt