Die Abhandlungen über die Ukraine und der Ende des Gedankens an eine friedliche Welt am Anfang des 21. Jahrhunderts werden hier von einem Zeitzeugen dokumentiert, der Abseits des Mainstreams versucht wahrheitsgemäß über die Geschehnisse aus einer anderen Sichtweise zu berichten.


Diese Artikel sind das öffentliche Tagebuch des Autors dieser Webseite und die Artikel wurden unverändert aus dem Newsarchiv und der Willkommensseite chronologisch übernommen.

21.02.2014

UKRAINE - ein politisches Pulverfass mit Potential zum Weltkrieg III

Weltkriege (I und II) entwickelten sich bekanntlich aus den politischen Machtkonstellationen der Großmächten und  deren unbewusstes oder bewusstes  Auslösen über  ein weiteres kriselndes Drittland, dass als Begründung für weitere  militärische Schritte herhalten musste.

Egal ob Deutschland den Tod des österreichischen Thronfolgers rächen wollte oder Hitler in seiner unrechtmäßigen Expansionspolitik Polen mit Stalin teilte und weitere Gebiete "Heim ins Reich" holen wollte...

Haben wir Deutschen etwas aus der Geschichte gelernt?

Nein, denn da kriselt genau ein unabhängiger Staat, der faktisch mehr oder minder im direkten Einflussgebiet unter Russland steht und wir Europäer verhängen in einem antirussischen Bündnis Sanktionen gegen die Ukraine:

"Die Europäische Union hat Sanktionen gegen die Verantwortlichen für die Gewalt in der Ukraine beschlossen. Sie sollen vor allem die Regierung des Landes treffen. Die EU-Außenminister einigten sich während ihrer Sitzung in Brüssel vor allem auf Einreiseverbote und Kontensperrungen. "

 Geografisch mag die Ukraine zwar zu Europa gehören, aber politisch ist - egal ob militärisch oder wirtschaftlich - Russland eher betroffen, vor dessenen Tür die Ukraine liegt.

Die Ukraine mag zwar eine europäische Aufnahme anstreben, aber laut Wiki gibt es kein bestehendes Bündnis, auf das sich Europa berufen könnte, ebenso Russland...-:)

Der Autor plädiert dafür, dass die Zuständigkeit dieses eher wohl völkerrechtlichen Problems weder in die Hände von Europa, Nato oder Russland gehört, sondern eher in die Hände der United Nation Organisation, deren Vertretung alle Beteiligten und unbeteiligten Staaten angehören.

Alles andere kann zu Recht als Ausnutzung des Konflikts der verschiedenen Interessensphären ausgelegt werden.

Weder Europa mit stark wirtschaftlichen  und militärischen Interessen (Vielleicht noch den Nato-Schutzgürtel  auf  die ukrainische  Grenze unmittelbar vor Russland erweitern?) noch  Russland mit den aus der Geschichte gewachsenen militärischen und wirtschaftlichen Interessen,  sind  neutrale Ratgeber und  an den russischen Interessen vorbei Politik zu treiben, ist politischer, wirtschaftlicher und physischer Selbstmord.

Im Rahmen der UNO sieht das Ganze anders aus. Wird die UNO in der Zukunft von Europas Entwicklung ausgeschlossen? Warum kam es zu keiner Sanktion von der UNO?

Unterläuft Europa aus hedonistischen Kalkül die UNO...keine Sorge, Russland ist auch nicht viel besser...

Werden Menschenrechtsverletzungen in Zukunft von Europa angemahnt, angeprangert und deren Täter vor einem "europäischen Gerichtshof für Menschenrechte" verurteilt? Ist das Gericht in Den Haag nicht schon der UN zugeordnet, welches eine Etage höher als "Europa" angesiedelt ist, auch wenn es geografisch in Europa liegt...?

Hier läuft gerade etwas schief und das teilweise planlose agieren ohne Abstimmung mit Russland ist ein gefährlicher Weg.

Die Ukraine ist erstmal ein souveräner Staat und die Einmischung in die Politik eines souveränen Staates aufgrund gravierender Menschenrechtsverletzungen in der Dimension ethnischer Säuberungen, die vielleicht UNO-Truppen erfordern, ist zur Zeit scheinbar nicht gegeben.

Was erdreistet sich also Europa, Chefankläger, Richter, und Polizist in Form von Wirtschaftssanktionen zu spielen, zumal es hier scheinbar als Beteiligter politische Interessen verfolgt? Die UNO ist nur so handlungsfähig, wie die in ihr vertretenden Länder, die zur Zeit teilweise (Europa) in Cowboymanier zur Selbstjustiz übergegangen sind.

Wirtschaftssanktionen sind nicht das niedrigste Mittel einer Gewaltform mit der Option, schärfere Maßnahmen durch zuziehen.  Die nächst höhere Option sind dann schon Wirtschaftsblockaden mit militärischen Mitteln und dann sogenannte "Friedensmissionen". Davor gibt es Mahnungen, die bei Nichtbeachtung den Gang vor die UNO erforderlich gemacht hätten.

Das ohne Absprache mit der UNO. Der russische UNO-Botschafter äußert nicht zu Unrecht, dass das Verhalten des Westens zu einer Spaltung der Ukraine führt, da sich die oppositionellen Kräfte zu einer weiteren Gewaltspirale führt. 

Die oppositionellen Kräfte haben durch die Geiselnahme von Polizisten, Erniedrigung von Regierungsmitgliedern und Tötung von Polizisten übrigens auch Menschenrechte verletzt.

Der Autor will hier keine Gewaltorgien gegeneinander aufrechnen. Das ist unter dem Niveau dieser Webseite. Auf der Metaebene darf aber folgendes Fazit gezogen werden:

1. Die Ukraine liegt geografisch auf europäischem Raum, was aber keine Zuständigkeit für Europa oder Nato begründet.

2. Der Fall gehört vor die UNO, wo in einem gemeinsamen Dialog im Weltsicherheitsrat eine einvernehmliche Lösung zwischen allen Beteiligten ohne Gegenstimme (Sperrminorität) erreicht werden muss.

3. Europa sollte sich mit Russland über die eigenmächtig durchgeführten Maßnahmen beraten und versuchen die bisherigen Maßnahmen in völkerrechtlichen Einklang mit Resolutionen von der UNO abzustimmen und in Zukunft solche Alleingänge vermeiden.

Im Augenblick trampelt Europa auch im Sinne der Weltgemeinschaft von einem Fettnäpfchen ins andere, nur dass diesmal die Befindlichkeiten einer Großmacht betroffen sind, die zu einer unvorhergesehenen Reaktion und bei weiterem Aufschaukeln zum Weltkrieg III führen könnten.

Deshalb die Aufforderung des Autors: lernt aus der Geschichte. Behaltet einen kühlen Kopf und geht mit der Weltgemeinschaft den Gang durch die Institutionen.

Bis jetzt habt Ihr sehr eigenmächtig gehandelt. Das war nicht richtig und wird vom christlichen Autor dieser Webseite verurteilt.

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22.02.2014

Tribunal: Vom Staatenbund Europa und dessen Weg auf die Anklagebank der UN - Charta?

Die autoritäts- und hierarchisch denkenden Bürger der BRD vergessen es manchmal, dass Europa nichts weiter als eine Ansammlung mehrerer Staaten ist, die der UN-Charta unterliegen, welches man in einer horizontalen Kräftegrafik so darstellen könnte:

                                      UN-Charta

 europäischen Staaten (Andorra, Lichtenstein...) Rußland Unites Staates usw.

Grafik zur vertikalen Machtverteilung beruhend auf Art 2.1 der UN-Charta

Selbst für den kleinsten Käsestaat gelten dieselben Bedingungen wie vom Staatenbund ....Europa, was aus UN-Sicht eben nichts weiter als ein Staatenbund ist und dementsprechend immer noch im Weltsicherheitsrat und anderen Institutionen Vertreter von Staaten sitzen, oder warum sind dann in der ständigen Vertretung des Weltsicherheitsrates eigentlich mit England und Frankreich als zwei selbstständige Staaten aus Europa vertreten?

In der Präambel der UN-Charta der vereinten Nationen steht nichts anderes, als der Autor gestern schrieb - Halbzitat des ersten einführenden Satzes:

WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN - FEST ENTSCHLOSSEN,

    künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat,...

Zitat: erster Halbsatz der Charta der vereinten Nationen.

Dann geht es auch schon munter weiter, denn für diese Zwecke wurde beschlossen, " unsere Kräfte zu vereinen, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren.

Das hört sich doch irgendwie nach einer Zuständigkeitsregelung dieser Institution an, die u. a. gegründet wurde, um "Grundsätze anzunehmen und Verfahren einzuführen, die gewährleisten, daß Waffengewalt nur noch im gemeinsamen Interesse angewendet wird".

Im Artikel 1 Absatz1 legt man dann so richtig los, der geneigte Leser behalte dabei den souveränen Mitgliedstaat der Vereinten Nationen Ukraine im Hinterkopf:

Die Vereinten Nationen setzen sich folgende Ziele:

1. den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren und zu diesem Zweck wirksame Kollektivmaßnahmen zu treffen, um Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen, Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und internationale Streitigkeiten oder Situationen, die zu einem Friedensbruch führen könnten, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen;

Artikel 2.1 der vereinten Nationen sagt dann auch etwas über den Status der Mitgliedsstaaten, nämlich " Die Organisation beruht auf dem Grundsatz der souveränen Gleichheit aller ihrer Mitglieder."

Artikel 2 Absatz 2  sagt dann auch ausdrücklich:
"...
2. Aus dieser Charta kann eine Befugnis der Vereinten Nationen zum Eingreifen in Angelegenheiten, die ihrem Wesen nach zur inneren Zuständigkeit eines Staates gehören, oder eine Verpflichtung der Mitglieder, solche Angelegenheiten einer Regelung auf Grund dieser Charta zu unterwerfen, nicht abgeleitet werden; die Anwendung von Zwangsmaßnahmen nach Kapitel VII wird durch diesen Grundsatz nicht berührt."

 Artikel 6

Ein Mitglied der Vereinten Nationen, das die Grundsätze dieser Charta beharrlich verletzt, kann auf Empfehlung des Sicherheitsrats durch die Generalversammlung aus der Organisation ausgeschlossen werden.

Dieses ist nach bisherigen Stand dem Autor im Fall der Ukraine nicht bekannt.

In Artikel 7 werden dann die Organe der vereinten Nationen benannt...

Im Kapitel 6 geht es dann auch richtig zur Sache - hiersteht erstmal was von der Reihenfolge der Maßnahmen:

Kapitel VI

Die friedliche Beilegung von Streitigkeiten

Artikel 33

(1) Die Parteien einer Streitigkeit, deren Fortdauer geeignet ist, die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit zu gefährden, bemühen sich zunächst um eine Beilegung durch Verhandlung, Untersuchung, Vermittlung, Vergleich, Schiedsspruch, gerichtliche Entscheidung, Inanspruchnahme regionaler Einrichtungen oder Abmachungen oder durch andere friedliche Mittel eigener Wahl.

(2) Der Sicherheitsrat fordert die Parteien auf, wenn er dies für notwendig hält, ihre Streitigkeit durch solche Mittel beizulegen.
(2) Der Sicherheitsrat fordert die Parteien auf, wenn er dies für notwendig hält, ihre Streitigkeit durch solche Mittel beizulegen.

Dieses Stadium ist durch die Sanktionen der EU nach Ansicht des Autors überschritten...wäre es nicht mal an der Zeit  diese Maßnahmen  den eigentlich zuständigen zu überlassen?

Artikel 37

(1) Gelingt es den Parteien einer Streitigkeit der in Artikel 33 bezeichneten Art nicht, diese mit den dort angegebenen Mitteln beizulegen, so legen sie die Streitigkeit dem Sicherheitsrat vor.

(2) Könnte nach Auffassung des Sicherheitsrats die Fortdauer der Streitigkeit tatsächlich die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit gefährden, so beschließt er, ob er nach Artikel 36 tätig werden oder die ihm angemessen erscheinenden Empfehlungen für eine Beilegung abgeben will.

 Da besteht also die Möglichkeit der Anrufung des Sicherheitsrates und Europa wurschtelt so weiter vor sich hin...

Artikel 41 beschreibt dann ungefähr, wo wir gerade durch einseitige Maßnahmen des Staatenbundes EU stehen, die eigentlich Augabe der UN sind:

 Artikel 41

Der Sicherheitsrat kann beschließen, welche Maßnahmen - unter Ausschluß von Waffengewalt - zu ergreifen sind, um seinen Beschlüssen Wirksamkeit zu verleihen; er kann die Mitglieder der Vereinten Nationen auffordern, diese Maßnahmen durchzuführen. Sie können die vollständige oder teilweise Unterbrechung der Wirtschaftsbeziehungen, des Eisenbahn-, See- und Luftverkehrs, der Post-, Telegraphen- und Funkverbindungen sowie sonstiger Verkehrsmöglichkeiten und den Abbruch der diplomatischen Beziehungen einschließen.

Die EU könnte sich auf Aritkel 52 berufen:

 Artikel 52

(1) Diese Charta schließt das Bestehen regionaler Abmachungen oder Einrichtungen zur Behandlung derjenigen die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit betreffenden Angelegenheiten nicht aus, bei denen Maßnahmen regionaler Art angebracht sind; Voraussetzung hierfür ist, daß diese Abmachungen oder Einrichtungen und ihr Wirken mit den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen vereinbar sind.

(2) Mitglieder der Vereinten Nationen, die solche Abmachungen treffen oder solche Einrichtungen schaffen, werden sich nach besten Kräften bemühen, durch Inanspruchnahme dieser Abmachungen oder Einrichtungen örtlich begrenzte Streitigkeiten friedlich beizulegen, bevor sie den Sicherheitsrat damit befassen.

Arikel 52  sagt jedoch deutlich:


1. Der Sicherheitsrat nimmt gegebenenfalls diese regionalen Abmachungen oder Einrichtungen zur Durchführung von Zwangsmaßnahmen unter seiner Autorität in Anspruch. Ohne Ermächtigung des Sicherheitsrats dürfen Zwangsmaßnahmen auf Grund regionaler Abmachungen oder seitens regionaler Einrichtungen nicht ergriffen werden; ausgenommen sind Maßnahmen gegen einen Feindstaat im Sinne des Absatzes 2, soweit sie in Artikel 107 oder in regionalen, gegen die Wiederaufnahme der Angriffspolitik eines solchen Staates gerichteten Abmachungen vorgesehen sind; die Ausnahme gilt, bis der Organisation auf Ersuchen der beteiligten Regierungen die Aufgabe zugewiesen wird, neue Angriffe eines solchen Staates zu verhüten.

Aha, wo fängt denn nun juristisch gesehen eine Zwangsmaßnahme an? Gehören da nicht Kontosperrungen und Einreiseverbote schon dazu?

Im Sinne der Artikel 37 in Verbindung mit Artikel 52 hätte der Problemfall Ukraine spätestens nach den Vorfällen der letzten Tage vor den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gehört. Das Handeln verschiedener Interessengruppen - Russland versus Europa - macht in diesem Konflikt eine Einschaltung des Weltsicherheitsrates, in dem alle Staaten einschließlich der Ukraine vertreten sind ,  erforderlich.

Mal wieder wird die Kompetenz und Zuständigkeit der UN in Frage gestellt. Diese ist bei einer verantwortlichen Politik der richtige Ansprechpartner.

Weder Europa noch Russland können zur Zeit eine valide Begründung liefern, warum Sie den Primat des souveränen Staates und dessen Regelung interner Staaten im Sinne des Art. 2 eingreifen sollten und deshalb tut Russland das bis jetzt noch nicht offensichtlich...

"Was Jupiter erlaubt ist, ist einem Esel nicht erlaubt" und Jupiter ist in diesem Falle die UN!

Weshalb setzt Europa eine demokratisch legitimierte Regierung unter Druck und fordert diese zum Rücktritt auf?

Der Autor beklagte noch einige Artikel zuvor, dass die Große Koalition faktisch den dritten Weltkrieg beschließen könnte und die Grünen dazu gerade einmal eine kleine Anfrage bei gutwilliger Einstellung der Regierung stellen könnte...ein Bild, was sich nun bewahrheiten könnte, wenn unsere Politiker nicht verantwortungsvoll Handeln.

Angespornt von jener unsensiblen Aussage von Herrn Kerry von "Fuck the EU" Aussage, welches wohl mit  Scheiß auf die EU sehr frei  übersetzt wurde 
(heißt  "fuck" nicht eigentlich "fick"?

Wie kommt Europa auf die Idee eine Außenverteidigung der Menschenrechte bei einem gleichberechtigten Mitgliedsstaat der UN durchzuführen und dann zu erwarten, dass Russland diese Kröte in einem Anflug spontaner Begeisterung gutheißt.

In Rußland werden die Pressrechte und Menschenrechte ebenfalls manchmal - sagen wir mal - stark strapaziert, werden die Europäer dann auch in ihrem Überschwung bei der Rettung der Welt berücksichtigen?

Das Spiel ist zur Zeit saugefährlich und deshalb die mahnenden Worte des Autors: Geht vor die UNO, so lange noch Zeit ist, da das einseitige westliche Bündnis auf juristisch dünnem Boden agiert und die Gegenreaktion von Russland in den nächsten Tagen zu erwarten sind. Das kann schnell eine Spirale sein und so endet der Autor dieses Artikels wiederholt mit dem ersten Satz der Präambel der UN-charta:

WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN - FEST ENTSCHLOSSEN,

    künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat,...

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23.02.2014

Pulverfass Ukraine oder "noch ist Polen nicht verloren"?

Der Blick auf die Geschichte ist im Geiste der UN-Charta in dem ersten Halbsatz festgelegt und in diesem Fall sei ein kleiner selektiver Blick auf die Situation vor den zweiten Weltkrieg erlaubt.

Hier teilten sich Adolf Hitler und Stalin Polen - ein unschöner Akt, der zeigt wie ein Staat zum Spielball zweier Interessensphären wurde und nebenbei die Auslösung des zweiten Weltkriegs bedeutete, da Frankreich und England nun Deutschland den Krieg erklärten, während eine Kriegserklärung an Russland ausblieb - zynischer Weise verlor Polen bei der Teilung dabei ein Stück des Landes an die Ukraine...

Nein, Putin ist nicht Stalin und Deutschland nicht Hitlerdeutschland - das sei hier ausdrücklich erwähnt. Vielmehr geht es um Europa und seine wirtschaftlichen und politischen Interessen, die man ebenfalls nicht mit der Politik Adolf Hitlers gleichsetzen kann, es sei denn, man wäre bösartig und ein wenig realitätsfern.

Dennoch schwebt auch in der Gerüchteküche die Vorstellung, dass die Ukraine in zwei Teile zerfallen könnte.

Diesmal nach dem Willen der pro westlich und pro östlich orientierten Kräfte in der Ukraine.

Ein "Stellvertreterkrieg",  bei dem es in erster Linie um die Machtinteressen zweier  Blöcke geht.  Europa setzt auf die  Opposition, die als ein Gemisch aus nationalen bis  demokratischen Politiker und Demonstranten ein breites Spektrum  darstellt. Dieses wurde bis Hin zum Beschluss von Sanktionen an die ehemalige Regierung gestützt.

Fraglich ist, ob dieses "bunte Bündnis" stabil genug ist, denn auf der anderen Seite stehen weite Teile  der russlandtreuen Bevölkerung  und  Russland  geht zwar scheinbar aus der ersten Runde des Konflikts  als Verlierer hervor (moralisch gesehen als Gewinner, weil Sie eben nicht  mit dem ehemaligen Präsidenten ein Blutbad anrichteten und der Westen als Aggressor dasteht),  aber eine Schlacht ging vielleicht verloren, doch der "kalte Krieg" geht weiter und ist noch nicht vorbei.

Leidtragender dürfte in der zukünftigen Entwicklung der souveräne Staat Ukraine sein, der eine Balance zwischen Russland und Europa halten muss, ohne die Interessen der Machtblöcke zu verletzen.

Bald ist die Olympiade vorbei und dann könnte es zu sehr unschönen Bilder kommen, eine Einschätzung die nicht unbegründet sein dürfte.

Der Autor dieser Webseite plädiert auch weiterhin für einen Gang vor die UN, welches transparenter und sicherer ist, als eine Politik hinter verschlossenen Türen ist und damit es in Zukunft heißt: "Noch ist die Ukraine nicht verloren!"

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27.02.2014

Monatsbilanz

Dieser Monat war voll bemerkenswerter Nachrichten die konträr zum schönen Wetter waren. Mal kurz ein paar Einträge zur Erinnerung im öffentlichen Tagebuch des Autors:

Ukraine

Der Konflikt eskaliert immer mehr und der russische Bär erwacht aus dem Winterschlaf. Truppenübungen sind eine hoch anzusiedelnde Drohgebärde.

Wie sollte es auch anders kommen? Europa mischte sich durch Sanktionen in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates ein. Eine nicht demokratisch legitimierte Opposition verstieß gegen Verfassungsrecht der Ukraine und fordert den ehemaligen Präsidenten vor den Gerichtshof der UN in Den HAAG zu bringen. Hey, beide Seiten wendeten Gewalt in einer inneren Angelegenheit in einem souveränen Staat an. Es wurden keine ethnischen Säuberungen durchgeführt.

Der folgende Satz hört sich sehr menschenverachtend und unchristlich an, aber die Schwelle für eine Verurteilung wurde nach Ansicht des Autors nicht erreicht.

Dann würden auch bei anderen Konstellationen ehemalige Aufständige als Terroristen abgeurteilt werden. Die UN per se sah sich nicht genötigt, eine Resolution zu beschließen, Verstöße gegen Menschen wurden nicht gerügt oder Maßnahmen zur Beendigung ergriffen.  Es steht hingegen dem souveränen Staat Ukraine zu, den Expräsidenten, nachdem dort die Revolution beendet ist, Recht zu verurteilen - aber bitte keine Siegerjustiz zu üben - es hätte auch alles wie am "Platz des himmlischen Friedens" enden können...so das man sagen kann, dass bei allem Unrecht auch entlastende Argumente gibt.

Europa ist jetzt involviert und der Autor plädiert immer noch für den Gang vor die UN, damit die ethnischen Gruppen sich nicht zerfleischen oder aus der Truppenübung ernst wird...

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02.03.2014 Die ich rief die Geister, die werde ich nun nicht mehr los...

Na, inzwischen wurde der UN-Rat zweimal mit einer "Dringlichkeitssitzung" einberufen und es werden UN-Beobachter gefordert...hätte man auch früher haben können, aber Europa war ja der Auffassung, dass man in Ruhe einen selbst nach ukrainischen Recht unrechtmäßigen Putsch unterstützen konnte und setzte dann noch einen drauf, in dem durch negative Rhetorik ein Kuhhandel propagiert wurde: "Der Westen hofft, dass es nicht zu einer Teilung von der Ukraine kommen wird" war die Formel, die durch die Medien geisterte.

Eine geradezu utopische Hoffnung: Warum sollte Russland an so einer Lösung interessiert sein, wo die ganze Ukraine eindeutig als Interessensphäre russischer Politik gilt. Polen wurde damals vor dem zweiten Weltkrieg zwischen Hitler und Stalin geteilt und es mündete in den eben genannten Krieg - keine Perspektive für die Zukunft.

Jlar, die Russen sind auch nicht besser. Da wird vor Ort zur provoziert und die vermummten prorussischen Demonstranten sind eindeutig von der russischen Marine. Da wird eine angebliche Truppenübung abgehalten und in Wirklichkeit eine Mobilmachung betrieben....

 
Gestern wurde dann in den Nachrichten ein Politikwissenschaftler interviewt, der den staunenden Deutschen erklärte, dass Russland nie an einer Teilung der Ukraine interessiert war.

Auch wurden dann Interviews mit russischen Bürgern in der Ukraine gemacht, die keine Provokateure im westlichen Sinne waren und unisono die Maßnahmen der Russen gutheißen...

Obama verlangte indes auf die Souveränität der Ukraine Rücksicht zu nehmen, aber wer fing denn an sich in den Konflikt einseitig einzumischen....?

Mal so eine Frage: War es nicht in der Geschichte die USA, die wegen der damals herrschenden Dominotheorie  in vielen südamerikanischen Staaten intervenierte, was von der Weltgemeinschaft akzeptiert wurde (einschließlich Russland und China), weil es in der unmittelbaren Interessenspäre der USA war.

Bei der Kubakrise lenkte der Russe auch letztendlich ein, weil  Atomrakten auf Kuba unmittelbar vor der USA  undenkbar gewesen wären.

Nun, verteidigt Russland seine Interessensphäre und die Nato  bzw. Europa glauben, dass Russland nach Aufgabe des Warschauer Paktes  - also Verlagerung  des Bündnisses  bis zur ukrainischen Grenze nun auch noch die Ukraine preisgibt...wie naiv ist das?

 Die Schlacht um Sewastopol  ist gerade mal 73 Jahre her und dann maßt sich noch ein deutscher Politiker an, einen Kommentar über Frieden in der Ukraine abzugeben?

Deutsche Schüler und Politiker haben etwas gemeinsam: Sie vergessen die Vergangenheit, handeln planlos in der Gegenwart und dennoch hofft der Autor dieser Webseite, dass Sie eine Zukunft  gestalten, in der man gerne zurückschaut und sagt: wir haben richtig gehandelt...

Immer noch wird in den Medien der geografische Aspekt betont, dass die Ukraine ein Teil Europas ist. Nach Ansicht des Autors müsste betont werden, dass Russland geografisch neben der Ukraine liegt und Putin schon allein wegen der militärischen Wichtigkeit der Krim bzw. Schwarzmeerflotte nicht auf den Kremel verzichten kann.

Fazit

Beide Seiten verschleiern,  Unterstützen Putsche, aber Europa fing mit dem Spiel an.  Die Schweiz legalisierte inzwischen die  Maßnahmen gegen die Konten von dem ehemaligen Expräsidenten der Ukraine,  da Sie den Verdacht der Geldwäsche ins Spiel brachten. Auch hier muss gefragt werden:  Immer wenn ein Regime fällt, dann werden auf einmal die Konten  des "Unrechtsregimes" geplündert?

Das Geld liegt da schon seit Jahren und es interessierte keine Sau. Geschäfte werden gemacht und die Regimemitglieder hofiert, bis Sie dann nach einem Putsch enteignet werden und dann zufällig detailierte Kontodaten an die Öffentlichkeit gepostet werden. Das ist so etwas von unmoralisch und schmutzig, dass man wahrlich nicht davon sprechen kann, dass wir prowestlichen Menschen die Moral für uns gepachtet haben.

Bitte Kontenoffenlegung von allen Unrechtsregimen, aber bevor Sie gestürzt worden sind!!! Hier muss der Gesetzgeber handeln!

Russland lenkt indes schon ein wenig ein, in dem es wahrscheinlich Wahlbeobachter akzeptieren wird. Den Glasscherbenhaufen der jüngsten Ereignisse wieder wegzukehren ist Aufgabe unserer Regierung, die sich jetzt sauber aus der Affäre zurückziehen muss, ohne ihr Gesicht zu verlieren.


Da die Ukraine wirtschaftlich gesehen ein Schrotthaufen ist, bestehen gute Chancen auf Verhandlungsbasis seitens der UN einen tragfähigen Kompromiss zu schließen. Ansonsten sollte sich Deutschland aus dem Konflikt heraushalten, was angesichts der geschichtlichen Erfahrungen leicht begründbar ist.

Dann gibt es ja auch wegen Tschernobyl Altlasten (allein der neu Schutzmantel wird an die hundert Milliarden kosten und nur mal zum Gedenken: Auch russische Menschen verloren bei der Rettung von Tschernobyl ihr Leben...).

Verhandlungen nur noch über die UN. Europa hält die Klappe, ihr hattet Eure Chance gehabt, hoch gepokert und verloren. Dasselbe gilt für die USA...

Russland zögerte mit dem Eingreifen bis nach dem Ende der olpympischen Spiele mit Maßnahmen, was als Gastgeber ein Verstoß gegen den Gedanken der "Friedensspiele" wäre  und setzt damit eine unwürdige Tradition fort, die ein gewisser Adolf Hitler 1936 vor den deutschen olympischen Spielen schuf.

Einige Jahre später gab es Weltkrieg II.

Nomen est omen, lasst nicht alles wiederholen - lasst Vernunft walten, weil Weltkrieg III bei falschen agieren eine real esistierende Gefahr ist...


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08.03.2014

Führen uns die Sanktionen des Aggressors Europa
in den III. Weltkrieg?

Der Sternenhimmelstuermer wechselt angesichts der dramatischen letzten Ereignisse die Rhetorik. Europa wird fortan als Kriegstreiber und Aggressor bezeichnet. Diese Rhetorik wird wie folgend beschrieben begründet:

1. Europa verletzte die Souveränität der Ukraine, als es mit Sanktionen gegen die legitime Regierung in der Ukraine einen Putsch unterstützte und den dortigen Präsidenten zum Rücktritt zwang.
2. Russland reagierte auf diese Provokation durch  eine weitere Verletzung  der Souveränität  der Ukraine, in dem es  die Krim mit Truppen besetzte.
3. Europa setzt nun weitere Sanktionen gegen Russland ein, ohne eine Zustimmung des UN-Sicherheitsrates einzuholen.

Der UN-Sicherheitsrat würde auf Grund seiner zwei ständigen Mitglieder Russland und China niemals Sanktionen gegen Russland zustimmen. Durch welches Recht sind also die Sanktionen von Europa und der USA gedeckt?

Durch die Weltgemeinschaft? Nein. Die Europäer und Amerikaner maßen sich an für die Welt zu stehen. Diese Aussage ist falsch.

Die USA und Europa können zu Recht als Separatisten bezeichnet werden, die dilettantisch an der Weltgemeinschaft vorbei agieren, um vorgeblich hehre Motive durchzusetzen (Schützen der Souveränität der Ukraine, die sie doch nach der Theorie der Kausalität selbst als erste verletzten)...

Des weiteren steigen die europäischen und amerikanischen Separatisten wahrscheinlich aus der G8, also einer weiteren Institution der Weltgemeinschaft aus oder drohen zumindest damit.
Rußland und China sind de facto der Rest der Weltgemeinschaft, die eher die Nachfolge der UN als Europa und die USA beanspruchen können...

Im deutschen Rechtswesen gibt es den schönen Spruch, dass "es im Unrecht kein Recht" gibt.

Russland drohte schon weitere Maßnahmen im Fall weiterer Sanktionen an. Wir befinden uns in einer Spirale, die uns bei weiterem Durchlaufen in den dritten Weltkrieg führt.

Es geht schon lange nicht mehr um die Souveränität, sondern um die Interessensphären zweier Machtblöcke, deren Handlungen zunehmend irrationaler werden.

Die ersten Schüsse auf OSZE-Beobachter fielen bereits.

An alle friedliebenden Menschen in Deutschland und Webseitenbetreiber:

Schreibt Artikel, die der Wahrheit entsprechen und demonstriert für Frieden und gegen die Fortsetzung einer aggressiven europäischen Politik.

Der Autor dieser Webseite beschwört sicherlich nicht zum letzten die Geister der Väter der UN-Verfassung, deren Einleitung heißt:

WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN - FEST ENTSCHLOSSEN,

    künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat,...


Jedes weitere Handeln von Europa und der USA ist nicht mehr von dem Willen der Weltgemeinschaft  gedeckt. Wahrlich, ihr europäischen Politiker könnt stolz auf Euch sein, wie ihr diese Welt vielleicht in den dritten Weltkrieg treibt...

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09.03.2014

Nachdem eine potentielle Kriegsschuldfrage für den dritten Weltkrieg am gestrigen Tage hinreichend auf dieser Webseite eruiert wurde, also nun die pragmatische Erörterung über eine Alternative für eine friedliche Zukunft.

Die russische Politik scheint nach letztem Stand auf eine Teilung der Ukraine hinauszulaufen, was der Autor dieser Webseite kategorisch ablehnte, weil es in der Handlungsweise den Ruch eines Hitler-Stalin-Paktes hätte, dem Polen vor dem Weltkrieg II zu Opfer fiel.

Andererseits führte das zu-Hilfe-Eilen Deutschlands vor Weltkrieg I ebenfalls zum Weltkrieg...

Jedoch gibt es auch andere Beispiele in der Nachkriegsära, wo Staaten sich erfolgreich trennten, ohne dass es zumindest zum Weltkrieg kam. Jugoslawien mit einem hohen Blutzoll und konträr dazu die Tschechoslowakei ohne einen Blutstropfen.

Die Umfragen in den Medien bescheinigen, dass es in der russisch dominierten Krim durchaus den Zuspruch der Bevölkerung zu einem Anschluss an Russland gäbe. Das dieses das Ergebnis einer jahrelang gesteuerten Siedlungspolitik ist, sei hier erwähnt, aber da unsere realitätsfernen und geschichtlich nicht gerade bewanderten Politiker bisher nicht darauf hingewiesen haben, sei das hier mal mehr oder weniger unterschlagen -:)

Also kann man nicht wirklich von Wahlbetrug, Nötigung, Zwang oder ähnliches sprechen, wenn sich die Mehrheit in einem Staatsgebiet für eine Teilung in einem Referendum ausspricht.

Oder haben wir Deutschen das Referendum in der Slowakei, Tschechien, Kroatien,... als unrechtmäßig verbannt?

Deshalb schweren Herzens ein politischer Umschwung auf dieser Webseite: Die Teilung ist legitimer als der Putsch  des Westens durch Unterstützung einer  undifferenzierten Oppositionsgruppe, wo nicht einmal der sonst so überschlaue Westen  richtig einschätzen kann, welche der Gruppen mit welchem Kurs sich durchsetzt.

Gleichzeitig der Vorwurf des Autors an Europa: Ihr habt den UNO-Gedanken zerstört und die UN-Charta ist nicht mehr das Papier Wert, auf dem Sie geschrieben wurde.

Nur zur Erinnerung: alle Abenteuer der USA waren durch UN-Resolutionen gedeckt. Glaubt ihr wirklich, dass Russland in Zukunft auch nur noch eine weitere Friedensmission unterstützt, wo die zwei Mitglieder China und Russland auf sozialistischer Seite als ständige Mitglieder im Weltsicherheitsrat sitzen?

Im Gegenteil, es wird einseitig von Europa und Russland am UN-Sicherheitsrat  vorbeigehandelt und Sanktionen gegen ein führendes Mitglied im UN-Sicherheitsrat beschlossen.

Die USA und Europa sind damit das, was im Volksmund als Separatisten bezeichnet wird. Europa verlässt die übergeordneten Institutionen und macht sein eigenes Ding und setzt als Krönung dann die eigene Politik zum Weltmaßstab oder sollte man sagen die eigenen Interessen?

Das ist absolut größenwahnsinnig und Europa zeigt damit, dass es aus zwei Weltkriegen nicht die Spur gelernt hat und sich noch im Stadium eines rebellierenden Jugendlichen befindet, der noch nicht seinen Platz in der Familie gefunden hat.

Heinrich mir graut vor Dir...

Als Abschied von einem guten Gedanken schließt der Autor dann auch wieder mit dem Einleitungssatz der UN-Charta, der Spitze ist und leider von den europäischen Spitzenpolitikern nicht verinnerlicht wurde:

 
WIR, DIE VÖLKER DER VEREINTEN NATIONEN - FEST ENTSCHLOSSEN,

    künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat,...


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11.03.2014

Jeder stirbt für sich allein oder das merkwürdige Spiel der Separatisten mit der OSZE

Der Autor wies bereits darauf hin, dass "Warnschüsse" in Richtung OSZE-Beobachter  auf der Krim durch  nicht gekennzeichnete Einheiten  (mit hoher Wahrscheinlichkeit  russlandtreue Kräfte) Einheiten abgegeben wurden.

Die "Friedensmission" der OSZE bestehend aus knapp 50 Experten aus 28 Ländern hatte den Auftrag:

"Die knapp 50 Experten aus 28 Ländern sollen Angaben überprüfen, wonach Russland seit dem 24. Februar in großem Umfang zusätzliche Truppen auf die Krim verlegt hat. Nach Angaben der Ukraine wurden die Tausenden bereits auf der Krim stationierten Soldaten um weitere 16.000 verstärkt." Tagesschau de

Diese Mission dürfte nun obsolet sein, da die Nato Aufklärungsflugzeuge nach Polen und Rumänien schickt, die sich bei heutiger Technik auch über die dreihundert Kilometer entfernte Krim (von Rumänien aus) ein Bild machen könnten, wenn Sie ein wenig riskant das schwarze Meer bis zum weit möglichsten Punkt überschreiten - dass kann schnell eine Verletzung des russischen Luftraumes nach deren Interpretation zur Folge haben und es gibt genügend Aufklärungssatelliten, die weitaus risikoarmer wären...

Wie dem auch sei, als Gegenkonstruktion zur militärischen Nato könnte die OSZE eine Rolle spielen, auch wenn die OSZE keine anerkannte internationale Organisation ist, sondern wie Wiki es treffend sagt:

"Trotz ihrer Bezeichnung ist es fraglich, ob die OSZE den Charakter einer internationalen Organisation hat, da Artikel 22 der Budapester Erklärung die Hinterlegung beim Generalsekretariat der Vereinten Nationen (gemäß Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen) explizit nicht vorsieht. Problematisch ist daher beispielsweise auch der Status der Mitarbeiter. Entschädigungsforderungen der OSZE gegen Völkerrechtssubjekte können nur dann geltend gemacht werden, wenn die OSZE selbst als ein solches (und somit als Trägerin von Rechten und Pflichten) am internationalen Rechtsverkehr teilnimmt. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat daher wiederholt auf eine Klärung der Rechtsnatur der OSZE gedrängt. Eine internationale Expertenkommission hat die OSZE aufgrund ihrer Tätigkeiten auch dahingehend als internationale Organisation eingestuft; die herrschende Meinung in der Lehre sowie auch die weit überwiegende Staatenpraxis behandelt die OSZE jedoch nicht als Internationale Organisation.
" Wiki

Ist die OSZE als Verhandlungspartner geeignet?

Im Jahr 2013 wurden als Budget 144.822.600 Millionen € für 550 Menschen in 2330 Feld-Operationen aufgebracht.

In der OSZE sind 57 Teilnehmerstaaten, unter anderem so ziemlich alle Staaten Europas, die Ukraine und Russland.

Das Bundesverteidigungsministerium erklärt die Institution leidlich gut und dann fällt sofort ins Auge:" Der Amtierende Vorsitz (2013: Ukraine) trägt übergreifende Verantwortung für exekutive Maßnahmen. Unterstützung leisten der vorherige (2012: Irland) und der folgende Vorsitz (2014: Schweiz), die zusammen mit dem Amtierenden Vorsitz die sogenannte Troika bilden. " Quelle

Dazu müssen Sie wissen, dass die Troika die Marschrichtung bestimmt und eher in stiller Diplomatie handelt, um in Krisen Präventionsarbeit leistet...

Wie dem auch sei,ob die ukrainische Vertretung von Herrn Leonid Koschara in der OSZE als ehemaliger Außenminister im Jahre 2013 nicht eher hinderlich für eine Lösung im Rahmen der OSZE war, da dieser ja immer noch ein Teil der alten ukrainischen Regierung bis zum Abtritt am 23.02.2014 war, bleibt ein Geheimnis.

Auch das Verbleiben der Ukraine 2014 in der Troika bleibt ein Politikum, denn  die neue Vertretung der nun pro westlichen Ukraine wird bestimmt für Putin eine Kröte sein, da er selbst bereits 2007 Vorbehalte gegen die OSZE äußerte:

 " In seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2007 kritisierte Russlands Präsident Wladimir Putin, dass versucht werde, die OSZE in ein vulgäres Instrument für die Wahrnehmung der außenpolitischen Interessen eines Landes oder einer Gruppe von Ländern gegenüber anderen Ländern zu verwandeln. Die OSZE entferne sich immer weiter von ihren unmittelbaren Aufgaben.

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in den USA 2012 schrieb der texanische Generalstaatsanwalt Greg Abbott an den OSZE-Botschafter Daan Everts einen offenen Brief, über den die Tagesschau online berichtete,[8] in dem er eine Wahlbeobachtung in Texas als unerwünscht und als nicht vereinbar mit dem texanischen Gesetz darstellte, Restriktionen festlegte (Wahlbeobachter dürften sich nicht mehr als 100 Fuß/30,5 meter einem Wahllokal nähern) und Strafe bei Zuwiderhandlungen androhte. „Falls OSZE-Mitglieder mehr über unseren Wahlvorgang lernen möchten, um ihre eigenen demokratischen Systeme zu verbessern, begrüßen wir die Möglichkeit, die Regeln, die Texas implementiert hat, um die Integrität von Wahlen zu schützen, zu diskutieren,“ so Abbott in dem Brief.[9" Wikipedia

Der geneigte Leser teilt vielleicht die Verwunderung des Autors: Da wird spiegelverkehrt beschrieben, wie die USA - um genau zu sein in Texas - Wahlbeobachter der OSZE zwar nicht mit Waffengewalt, sondern mit Strafandrohung den Weg zu Wahlen und deren Beobachtung verwehrt.

Die Primärmission der Beobachter war zwar nicht Wahlbeobachtung für das Referendum in der Ukraine über dessen Anschluss in Russland, aber es ist schon interessant, dass präventiv in Wikipedia schon eine Begründung für die Ablehnung von Wahlbeobachtern ausformuliert sind. Nomen est Omen oder Manipulation?

Der Mainstream wertet jedenfalls die OSZE als Relikt aus einer alten Zeit ab und die Regierungsoberhäupter zeigten wenig im Jahre 2010 wenig Interesse wegen unterschiedlichen Vorstellungen die OSZE weiterzuentwickeln.

Außerdem  ist durch den Primat der Konsenslösung, so wie die Beschränkung auf politische Empfehlungen ohne Gesetzeswirkung die OSZE für manche kritische Menschen ein eher zahnloser Tiger.

Andererseits setzen zumindest die Russen immer noch auf die OSZE, wenn es um Verteidigung ihrer Interessen geht:

Demnach könnten die 15 erschossenen Polizisten und dutzende Verletzte Demonstranten auf dem Maidan tatsächlich von Oppositionsgruppen getötet worden sein.

Das ist aber auch mit Vorsicht zu genießen, da der Russe in der Vergangenheit auch manipulierte und zumindest das populärste Beispiel von Katyn, bei dem die russische Regierung laut Wikipedia  bis 1990 an einer Geschichtsverfälschung festhielt... auch so etwas vergisst der Autor nicht ....

Fazit

Weder Ost noch West sind scheinbar auf eine Lösung durch die OSZE wirklich interessiert. Deutschland und Europa sanktionieren lieber in eigener Machtvollkommenheit vor sich hin und die eigentliche Aufgabe der OSZE wäre laut Meinung des Autors nicht die russischen Truppen auszuzählen, sondern beim einseitig verhängten Referendum über den Anschluss an die Krim Wahlbeobachter zu entsenden, damit dieses eine faire Wahl wird. Das ist der Grundgedanke und Primäraufgabe der OSZE: Wahlbeobachtung.

Das läuft aber gegen das westliche Interesse der Separatisten Europa und USA, die alle friedensschaffenden Institutionen den Rücken zu drehten und lieber auf Sanktionen setzen, die sie im Namen Europas und der USA, aber nicht im legitimierten Rahmen der OSZE oder der UNO durchsetzen.

Damit sprechen die USA und Europa für sich, aber bevormunden den Rest der Welt. Da Europa und die USA nach der Kausalitätstheorie zuerst den Putsch gegen eine legitimierte Regierung in der Ukraine durch Sanktionen und politischen Druck unterstützten, mischten Sie sich zuerst in die Angelegenheiten eines souveränen Staates ein.

Das wäre so, als ob ein Eheberater in einer Ehekrise zu seiner Frau sagt: " Ich bin Eheberater und habe deswegen recht...". Nein, es muss neutrale Instanzen geben, wo beide Streithähne einer Schlichtung unterzogen werden, welches für dem Autor eben UNO oder auch gerne OSZE sind.

Zwar sind diese Institutionen auch nicht neutral, aber die Streithähne sitzen dort wenigstens auf gleicher Augenhöhe zusammen und auch die anderen Staaten sehen, dass nicht nur dort über Sie entschieden wird, sondern sich die Hauptmitglieder denselben Mechanismen unterwerfen.

Europa sitzt übrigens nicht mit einer Stimme im UN-Weltsicherheitsrat als festes Mitglied, sondern immer noch traditionell einzelne europäische Staaten und der Autor dieser Abhandlung  prophezeit, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich die unterschiedlichen  Einstellungen der Mitgliedsstaaten Europas im Konflikt  aufeinandertreffen.

Um es ein wenig zynisch zu sagen: Europa gibt es überhaupt nicht für die UNO, sondern nur gleichberechtigte souveräne Staaten in Europa... Tut dem Autor leid, aber das ist der Grundgedanke.

Die geplanten Sanktionen sind der Weg in eine Sackgasse. Genau wie der olympische amerikanische Ring bei den Spielen aussetzte, brauch bloß durch fehlerhafte Technik eine Gasleitung der Russen den Geist für ein paar Tage aufzugeben und schon dürfte auch der letzte Deutsche merken, wer am längeren Hebel sitzt...

Zurück an den Verhandlungstisch, der Gang durch die übergeordneten Institutionen  und moralische Empörung bei Scheitern wäre der zu empfehlende Weg. 

Europa ist noch nicht so weit, um aus eigener Machtvollkommenheit zu handeln und dann die Reifeprüfung in einem Konflikt mit einer Weltmacht abzulegen ist eine Schuhnummer zu groß...

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13.03.2014 Stimmen der Vernunft

Der Autor zitiert zwei politische Schwergeschichte aus der Vergangenheit, die für Stimmen der Vernunft in Bezug auf die Krise der Ukraine stehen.

Exbundeskanzler Helmut Kohl: "Die Aufbruchstimmung in der Ukraine wurde nicht mehr klug begleitet. Ebenso hat es an Sensibilität im Umgang mit unseren russischen Nachbarn gemangelt, insbesondere mit Präsident Putin." Bildzeitung

Exbundeskanzler Schröder: " Doch weil er Putin nicht „verurteilen“ wollte, zog er einen noch aus seiner eigenen Kanzlerschaft herrührenden Vergleich. Er selbst habe ja einmal gegen das Völkerrecht verstoßen – zu Beginn seiner Regierungszeit im Jugoslawien-Konflikt. „Da haben wir unsere Flugzeuge (...) nach Serbien geschickt und die haben zusammen mit der Nato einen souveränen Staat gebombt – ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluss gegeben hätte.“ Mithin warnte Schröder – hier wiederum bezogen auf die Gegenwart – vor „erhobenem Zeigefinger“." Faz

Ja, richtig auch wir verstießen wiederholt gegen das Völkerrecht und in der Neuzeit gegen den olympischen Gedanken in zweifacher Hinsicht (Fairnis und  Frieden während der olympischen Spiele, als Europa einen Putsch gegen die amtierende Regierung in der Ukraine unterstützte und sich damit in die Angelegenheiten eines souveränen Staates einmischte und Partei ergriff).

Lassen wir die politischen Ereignisse noch einmal auszugsweise anhand von wikipedia erwachen:

Nach monatelangem Tauziehen um das Assoziierungsabkommen mit der EU suspendierte die Ukraine am 21. November 2013 die Unterzeichnung des Abkommens, um die „nationalen Sicherheitsinteressen zu wahren und die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland zu beleben und den inneren Markt auf Beziehungen auf gleicher Augenhöhe mit der EU vorzubereiten“.[18] Janukowytsch erklärte hierzu, die Ukraine ändere ihren EU-Kurs nicht, das Land strebe aber danach, dass seine nationalen Interessen berücksichtigt werden. Zurzeit sei die Ukraine zum Abschluss des Assoziierungsabkommens aus wirtschaftlichen Gründen noch nicht bereit.[19] Janukowytsch erklärte weiter, niemand werde in der Lage sein, die Ukraine vom europäischen Weg abzubringen.[20] Das „Einfrieren“ des Abkommens führte zu Demonstrationen und Protesten in der Ukraine, die sich gegen die Politik der Staatsführung richten und den Rücktritt von Janukowytsch fordern.
Fall

Als Folge der monatelangen und zum Teil gewalttätigen Proteste sowie auf Druck der EU und der USA unterzeichnete Janukowytsch am 21. Februar 2014 ein Abkommen mit der politischen Opposition des Landes. In dieser Vereinbarung war die Rücknahme von repressiven Gesetzen, die Bildung einer Übergangsregierung sowie die Abhaltung von vorgezogenen Präsidentschaftswahlen noch im Jahr 2014 vereinbart worden.[21] Die Vereinbarung war unter Vermittlung der Außenminister Deutschlands und Polens zustandegekommen, die das Abkommen auch mitunterzeichneten. Auch der informelle „Maidan-Rat“ der Protestierenden hatte, nach Medienberichten, letztlich seine Zustimmung zu dieser Vereinbarung gegeben. Ein großer Teil der auf dem Maidan versammelten Aktivisten wie auch die militant und paramilitärisch auftretende Gruppe „Prawyj Sektor“ lehnte das Abkommen allerdings klar ab und forderte einen sofortigen Rücktritt von Janukowytsch.[22]

Frau Bundeskanzlerin Merkel will nach letzten Presseberichten den unseeligen Kurs Europas mit Sanktionen gegen Russland stützen. In der U-Bahn hörte der Sternenhimmelstuermer, wie eine unbekannte Person sagte: "Frau Bundeskanzlerin Merkel macht sich damit der Kriegstreiberei schuldig"  und auch wenn der Autor natürlich tief empört über solche Diffarmierungen ist, kann er diese Aussage menschlich und christlich nachvollziehen,...

...denn denselben Vorwurf machte der Autor auch Europa: Kriegstreiberei sind für den Autor fortgesetzte Maßnahmen (Sanktionen) vorbei am Handlungstisch der UNO oder von ihm aus auch der OSZE, die  den Weltfrieden  gefährden und zu einer Gewaltspirale führen, die  zu einem Krieg mit oder ohne atomaren Waffen zwischen den Weltmächten führt, egal ob dieses bewußt oder unbewußt provoziert und die Auslöschung der Menschheit zur Folge haben könnte. 

Frau Bundeskanzlerin Merkel: Bitte hören Sie auf die Stimme ihres einstigen politischen Ziehvaters oder an den Zweifeln eines Herrn Schröder, die mit unterschiedlichen Begründungen von ihnen fordern, nicht weiterhin "unsensibel" zu handeln, weil sonst auch der Autor zum selben Schluss kommen müsste, wie die unbekannte Stimme aus der U-Bahn, nämlich das Sie als erste regierende Frau in Deutschland als "Kriegstreiberin" bezeichnet werden müssten

Weltkrieg I und II wurde durch unkluge Menschen in Deutschland ausgelöst (diese Tatsache wurde bewußt nicht ausdrücklich in der Einleitung der UN-Charta erwähnt) und es sieht so aus, als ob Weltkrieg III im Rahmen der Emanzipation durch eine Frau ausgelöst wird, die die Einleitung der UN-Charta scheinbar überlesen hat und aus der Geschichte scheinbar nichts gelernt hat.

Noch am Anfang der großen Koalition sagte der Sternenhimmelstuermer - eher im Scherze -, dass die GroKo den dritten Weltkrieg beginnen könnte und die Grünen gerade mal eine kleine Anfrage stellen könnten... - das  sollte keine Vision sein, aber entwickelt sich dazu in einer unheilvollen  selbst erfüllenden Prophezeiung:

Eine Neuauflage des kalten Krieges im 21 Jahrhundert?  Russland  gab Ende  des letzten Jahrhunderts  den Warschauer Pakt auf, lies  die  Vereinigung Deutschlands (ist ein Feiertag) zu und schluckte, dass die Nato bis fast vor seine Haustür kam. Wie steht es eigentlich mit dem Begriff Dankbarkeit?

Reicht man dem Westen den kleinen Finger, so nimmt  er die ganze Hand...

Lesen Sie die Bibel Frau Merkel - der christliche Autor tut dieses in geringen Zeitabständen und liest zur Zeit Sprüche wie: "Wer frei von Schuld, der werfe den ersten Stein" oder "Was Du nicht will, dass man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu" ...Kant, der kategorische Imperativ.., der Autor findet keine der christlichen Werte des Abendlandes in ihrer Politik, Frau Merkel!

Sanktionen waren Jesus Christus unbekannt, weil die Liebe Primat des wirklichen Christentums - der Agape - ist. Tut mir leid, aber ihr Politikstil ist eine Abkehr vom Weg Gottes und damit auch von dieser Webseite.


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13.03.2014 Burgfriedenspolitik

Am 4. August 1914 versammelte Kaiser Wilhelm II. in Berlin die Vertreter aller im Reichstag vertretenen Parteien um sich und erklärte in einer Thronrede:

    „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche! Zum Zeichen dessen, dass Sie fest entschlossen sind, ohne Parteiunterschied, ohne Stammesunterschied, ohne Konfessionsunterschied durchzuhalten mit mir durch dick und dünn, durch Not und Tod zu gehen, fordere ich die Vorstände der Parteien auf, vorzutreten und mir das in die Hand zu geloben.Wikipedia

Dieses war vor 100 Jahren der Auftakt zum ersten  Weltkrieg  und da  lohnt es sich doch mal wieder im Hinblick des Ukrainekonfliktes auf  die SPD zu werfen,

die  in unwürdiger Tradition sich nicht als Partei des Weltfriedens, sondern als Juniorpartner in der Groko an Sanktionen beteiligt, die in den dritten Weltkrieg münden könnten.

Ein wankelmütiger Herr Steinmeier, dessen  schwankende Meinung ungefähr  so wiederzugeben ist:


03.02.2014 in der Tagesschau:
Steinmeier droht mit Sanktionen
Außenminister Steinmeier hat angekündigt, die Bundesregierung werde ganz entschieden gegen die Führung der Ukraine auftreten. Im Interview mit den tagesthemen betonte er, man müsse auch auf Sanktionen als Drohung setzen, sollte es keine Fortschritte geben.Tagesschau

Am 04.02.2014 laut Datum (Meta date im Quelltext) im Fokus

"Steinmeier fand dazu bisher klare Worte: „Ohne Russland geht es nicht.“ Heißt: Die Tür zu Präsident Wladimir Putin muss offen bleiben, es müssen bessere Gesprächskanäle eröffnet werden. "


Zitat Tagesschau am 05.02.2014:

"...Nach Sanktions-Drohung gegen Ukraine
Steinmeier macht einen Rückzieher
Vor zwei Tagen hatte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) noch angekündigt, Sanktionen gegen die Ukraine in Erwägung zu ziehen. Nun macht er einen Rückzieher. Sein Sprecher teilte mit, die Androhung von Sanktionen stehe zwar weiter im Raum, doch gebe es derzeit keinen Anlass, über konkrete Details zu sprechen.... "


03.03.2014 im Spiegel

"Es ist eine der ernstesten Krisen, die wir in diesen letzten Jahren miterleben", erklärte Außenminister Frank-Walter Steinmeier. "Keine Frage: das russische Verhalten innerhalb der Ukraine ist nicht akzeptabel", fügte er hinzu. "Europa befindet sich ganz ohne Zweifel in der schärfsten Krise seit dem Mauerfall", sagte Steinmeier. "25 Jahre nach dem Ende der Blockkonfrontation ist die Gefahr einer erneuten Spaltung Europas real."

10.03.2014 in der Faz:

Ukraine-Krise Fabius und Steinmeier drohen Russland mit weiteren Sanktionen

Der geneigte Leser erkennt folgendes: Herr Steinmeier konnte es gar nicht im Februar abwarten Sanktionen gegen die Ukraine zu verlangen und wurde zurückgepfiffen. Dann erklärt er scheinheilig am 04.02.2014, dass es nicht ohne Russland gehe, um dann am 05.02.2014 keinen Anlass mehr für Sanktionen gegen die Ukraine zu sehen.

Nur einen Monat später spricht er nun über russisches inakzeptables Verhalten. Das es eine der ernstesten Krise sei und da ist keine Rede mehr über offene Gesprächskanäle, sondern endlich geht es um Sanktionen, die er sowieso vor einem Monat gegen die Ukraine verhängen wollte.

Das ist also der Standpunkt der SPD im Konflikt: Hauptsache Sanktionen - Hauptsache  es geht gegen russische Interessen: "Klare Worte: ohne Russland geht es nicht"

Die Grünen wollen inzwischen Gerhard Schröder einen Maulkorb verhängen, statt sich ernsthaft mit der Kriegsteiberei Europas auseinanderzusetzen - ihr ward mal eine Friedenspartei, aber die heutigen Grünen klinken sich lieber in die Burgfriedenspolitik ein, statt Opposition zu treiben.

Auch die Friedenspolitik der PDS ist eher mau  und das klare Bekenntnis zu den internationalen Organisationen UNO und OSZE fehlt.

 Nach wie vor behaupten durchgängig alle Medien, dass Russland die Souveränität als erstes verletzt habe, was natürlich ein schlechter Witz ist. Europa verletzte die Souveränität als erster und nur weil man russische Soldaten sehen kann, wird die europäische Politik davor auch nicht besser. Vielleicht mal für die Laien (Politiker und Journalisten in Deutschland) die Definition von Souveränität im Völkerrecht aus Wikipedia definiert:

"Im Völkerrecht wird Souveränität als die grundsätzliche Unabhängigkeit eines Staates von anderen Staaten (Souveränität nach außen) und als dessen Selbstbestimmtheit in Fragen der eigenen staatlichen Gestaltung (Souveränität nach innen) verstanden. Diese äußere Souveränität eines Staates besteht somit in seiner Völkerrechtsunmittelbarkeit, während seine innere Souveränität (→ Volkssouveränität) umgekehrt durch die Fähigkeit zu staatlicher Selbstorganisation bestimmt wird; die äußere Souveränität wird in Analogie dazu zur Staatssouveränität."

Die Fragen der eigenen staatlichen Gestaltung (Souveränität) wurde von Europa missachtet, als ein von dem Volk gewählter Staatspräsident auf Druck der USA und insbesondere Polens und Deutschland gegen die ukrainische Verfassung abgesetzt wurde und durch eine dem Westen geneigte Übergangsregierung ersetzt wurde.

Die Sowjetunion spielt diesen Bruch der ukrainischen Verfassung (törichterweise) nicht als Trumpfkarte aus.

Im Gegenteil,  Sie brach ein weiteres Mal die Souveränität der Ukraine und schickte Truppen in die Krim...

Jetzt sollen dort Wahlen abgehalten werden, ob sich die Krim an Russland anschließt. Der Westen sagt nun, dass dieses ein Bruch der ukrainischen Verfassung sei und will Sanktionen erheben...

Hier muss der Autor schlucken, denn es war doch der Westen, der den ehemaligen Präsidenten entgegen der ukrainischen Verfassung und des Völkerrechtes absetzte.

"Wer frei von Schuld, der werfe den ersten Stein" und Europa glaubt trotzdem Steine werfen zu müssen, weil es nicht in der Lage ist die eigene Schuld zu erkennen.

Amerika hat inzwischen das Abhalten eines Manövers in Polen angekündigt und bestätigt damit sämtliche russische Befürchtungen, dass die ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes nun als Militärbasen der NATO dienen.

Fazit

Die Kanzlerin versprach, dass militärischer Einsatz keine Option sei. Sanktionen stehen im Raum und offiziell wurde noch keine Wahlbeobachtung beim Referendum in der Krim gefordert.
Der Westen setzt nicht auf Dialog, sondern auf  Abbruch desselben aus eigener Machtvollkommenheit.

Vor 100 Jahren verursachte Deutschland durch unkluges Handeln den ersten Weltkrieg und es herrschte Burgfrieden in Deutschland.

Dieser Burgfrieden ist mal wieder erreicht und der Autor ist entsetzt, wie sämtliche Parteien der Logik von Sanktionen folgen, die ein erster Schritt zu einen Weltkrieg sein könnten.

Selbstreflexion? In Frage Stellen des eigenen Handelns? Setzen auf mehr aufrichtigen Dialog in der Öffentlichkeit in der UNO? Fehlanzeige!

Berthold Brecht, Tucholsky...Deutschland das Land der pazifistischen Denker und Schriftsteller? Fehlanzeige!

Eine rebellische Jugend und Demonstrationen gegen eine Politik, die uns in einen Weltkrieg führen könnte? Fehlanzeige!

Deutschland ist für den Autor eine einzige Enttäuschung...


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12.03.2014 Stimmen der Vernunft

Der Autor zitiert zwei politische Schwergeschichte aus der Vergangenheit, die für Stimmen der Vernunft in Bezug auf die Krise der Ukraine stehen.

Exbundeskanzler Helmut Kohl: "Die Aufbruchstimmung in der Ukraine wurde nicht mehr klug begleitet. Ebenso hat es an Sensibilität im Umgang mit unseren russischen Nachbarn gemangelt, insbesondere mit Präsident Putin." Bildzeitung

Exbundeskanzler Schröder: " Doch weil er Putin nicht „verurteilen“ wollte, zog er einen noch aus seiner eigenen Kanzlerschaft herrührenden Vergleich. Er selbst habe ja einmal gegen das Völkerrecht verstoßen – zu Beginn seiner Regierungszeit im Jugoslawien-Konflikt. „Da haben wir unsere Flugzeuge (...) nach Serbien geschickt und die haben zusammen mit der Nato einen souveränen Staat gebombt – ohne dass es einen Sicherheitsratsbeschluss gegeben hätte.“ Mithin warnte Schröder – hier wiederum bezogen auf die Gegenwart – vor „erhobenem Zeigefinger“." Faz

Ja, richtig auch wir verstießen wiederholt gegen das Völkerrecht und in der Neuzeit gegen den olympischen Gedanken in zweifacher Hinsicht (Fairnis und  Frieden während der olympischen Spiele, als Europa einen Putsch gegen die amtierende Regierung in der Ukraine unterstützte und sich damit in die Angelegenheiten eines souveränen Staates einmischte und Partei ergriff).

Lassen wir die politischen Ereignisse noch einmal auszugsweise anhand von wikipedia erwachen:

Nach monatelangem Tauziehen um das Assoziierungsabkommen mit der EU suspendierte die Ukraine am 21. November 2013 die Unterzeichnung des Abkommens, um die „nationalen Sicherheitsinteressen zu wahren und die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland zu beleben und den inneren Markt auf Beziehungen auf gleicher Augenhöhe mit der EU vorzubereiten“.[18] Janukowytsch erklärte hierzu, die Ukraine ändere ihren EU-Kurs nicht, das Land strebe aber danach, dass seine nationalen Interessen berücksichtigt werden. Zurzeit sei die Ukraine zum Abschluss des Assoziierungsabkommens aus wirtschaftlichen Gründen noch nicht bereit.[19] Janukowytsch erklärte weiter, niemand werde in der Lage sein, die Ukraine vom europäischen Weg abzubringen.[20] Das „Einfrieren“ des Abkommens führte zu Demonstrationen und Protesten in der Ukraine, die sich gegen die Politik der Staatsführung richten und den Rücktritt von Janukowytsch fordern.
Fall

Als Folge der monatelangen und zum Teil gewalttätigen Proteste sowie auf Druck der EU und der USA unterzeichnete Janukowytsch am 21. Februar 2014 ein Abkommen mit der politischen Opposition des Landes. In dieser Vereinbarung war die Rücknahme von repressiven Gesetzen, die Bildung einer Übergangsregierung sowie die Abhaltung von vorgezogenen Präsidentschaftswahlen noch im Jahr 2014 vereinbart worden.[21] Die Vereinbarung war unter Vermittlung der Außenminister Deutschlands und Polens zustandegekommen, die das Abkommen auch mitunterzeichneten. Auch der informelle „Maidan-Rat“ der Protestierenden hatte, nach Medienberichten, letztlich seine Zustimmung zu dieser Vereinbarung gegeben. Ein großer Teil der auf dem Maidan versammelten Aktivisten wie auch die militant und paramilitärisch auftretende Gruppe „Prawyj Sektor“ lehnte das Abkommen allerdings klar ab und forderte einen sofortigen Rücktritt von Janukowytsch.[22]

Frau Bundeskanzlerin Merkel will nach letzten Presseberichten den unseeligen Kurs Europas mit Sanktionen gegen Russland stützen. In der U-Bahn hörte der Sternenhimmelstuermer, wie eine unbekannte Person sagte: "Frau Bundeskanzlerin Merkel macht sich damit der Kriegstreiberei schuldig"  und auch wenn der Autor natürlich tief empört über solche Diffarmierungen ist, kann er diese Aussage menschlich und christlich nachvollziehen,...

...denn denselben Vorwurf machte der Autor auch Europa: Kriegstreiberei sind für den Autor fortgesetzte Maßnahmen (Sanktionen) vorbei am Handlungstisch der UNO oder von ihm aus auch der OSZE, die  den Weltfrieden  gefährden und zu einer Gewaltspirale führen, die  zu einem Krieg mit oder ohne atomaren Waffen zwischen den Weltmächten führt, egal ob dieses bewußt oder unbewußt provoziert und die Auslöschung der Menschheit zur Folge haben könnte. 

Frau Bundeskanzlerin Merkel: Bitte hören Sie auf die Stimme ihres einstigen politischen Ziehvaters oder an den Zweifeln eines Herrn Schröder, die mit unterschiedlichen Begründungen von ihnen fordern, nicht weiterhin "unsensibel" zu handeln, weil sonst auch der Autor zum selben Schluss kommen müsste, wie die unbekannte Stimme aus der U-Bahn, nämlich das Sie als erste regierende Frau in Deutschland als "Kriegstreiberin" bezeichnet werden müssten.

Weltkrieg I und II wurde durch unkluge Menschen in Deutschland ausgelöst (diese Tatsache wurde bewußt nicht
ausdrücklich in der Einleitung der UN-Charta erwähnt) und es sieht so aus, als ob Weltkrieg III im Rahmen der Emanzipation durch eine Frau ausgelöst wird, die die Einleitung der UN-Charta scheinbar überlesen hat und aus der Geschichte scheinbar nichts gelernt hat.

Noch am Anfang der großen Koalition sagte der Sternenhimmelstuermer - eher im Scherze -, dass die GroKo den dritten Weltkrieg beginnen könnte und die Grünen gerade mal eine kleine Anfrage stellen könnten... - das  sollte keine Vision sein, aber entwickelt sich dazu in einer unheilvollen  selbst erfüllenden Prophezeiung:

Eine Neuauflage des kalten Krieges im 21 Jahrhundert?  Russland  gab Ende  des letzten Jahrhunderts  den Warschauer Pakt auf, lies  die  Vereinigung Deutschlands (ist ein Feiertag) zu und schluckte, dass die Nato bis fast vor seine Haustür kam. Wie steht es eigentlich mit dem Begriff Dankbarkeit?

Reicht man dem Westen den kleinen Finger, so nimmt  er die ganze Hand...

Lesen Sie die Bibel Frau Merkel - der christliche Autor tut dieses in geringen Zeitabständen und liest zur Zeit Sprüche wie: "Wer frei von Schuld, der werfe den ersten Stein" oder "Was Du nicht will, dass man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu" ...Kant, der kategorische Imperativ.., der Autor findet keine der christlichen Werte des Abendlandes in ihrer Politik, Frau Merkel!

Sanktionen waren Jesus Christus unbekannt, weil die Liebe Primat des wirklichen Christentums - der Agape - ist. Tut mir leid, aber ihr Politikstil ist eine Abkehr vom Weg Gottes und damit auch von dieser Webseite.
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13.03.2014 Burgfriedenspolitik

Am 4. August 1914 versammelte Kaiser Wilhelm II. in Berlin die Vertreter aller im Reichstag vertretenen Parteien um sich und erklärte in einer Thronrede:

    „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche! Zum Zeichen dessen, dass Sie fest entschlossen sind, ohne Parteiunterschied, ohne Stammesunterschied, ohne Konfessionsunterschied durchzuhalten mit mir durch dick und dünn, durch Not und Tod zu gehen, fordere ich die Vorstände der Parteien auf, vorzutreten und mir das in die Hand zu geloben.Wikipedia

Dieses war vor 100 Jahren der Auftakt zum ersten  Weltkrieg  und da  lohnt es sich doch mal wieder im Hinblick des Ukrainekonfliktes auf  die SPD zu werfen, die  in unwürdiger Tradition sich nicht als Partei des Weltfriedens, sondern als Juniorpartner in der Groko an Sanktionen beteiligt, die in den dritten Weltkrieg münden könnten.

Ein wankelmütiger Herr Steinmeier, dessen  schwankende Meinung ungefähr  so wiederzugeben ist:


03.02.2014 in der Tagesschau:
Steinmeier droht mit Sanktionen
Außenminister Steinmeier hat angekündigt, die Bundesregierung werde ganz entschieden gegen die Führung der Ukraine auftreten. Im Interview mit den tagesthemen betonte er, man müsse auch auf Sanktionen als Drohung setzen, sollte es keine Fortschritte geben.Tagesschau

Am 04.02.2014 laut Datum (Meta date im Quelltext) im Fokus

"Steinmeier fand dazu bisher klare Worte: „Ohne Russland geht es nicht.“ Heißt: Die Tür zu Präsident Wladimir Putin muss offen bleiben, es müssen bessere Gesprächskanäle eröffnet werden. "


Zitat Tagesschau am 05.02.2014:

"...Nach Sanktions-Drohung gegen Ukraine
Steinmeier macht einen Rückzieher
Vor zwei Tagen hatte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) noch angekündigt, Sanktionen gegen die Ukraine in Erwägung zu ziehen. Nun macht er einen Rückzieher. Sein Sprecher teilte mit, die Androhung von Sanktionen stehe zwar weiter im Raum, doch gebe es derzeit keinen Anlass, über konkrete Details zu sprechen.... "

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14.03.2014 Wenn die Welt im Wahnsinn versinkt

Es läuft gerade der Film Batman Begins auf dem PC des Autors dieser Webseite und ganz Gotham City soll durch eine halluzinogene Droge ausgelöscht werden...

Während die Burgfriedenspolitik in Europa fortgesetzt wurde und nun auch die Arbeitgeberverbände in Tradition deutscher Untertanenmentalität sich hinter die Kaiserin - freudscher Fehlversprecher meinte natürlich Kanzlerin - stellen, treibt die russische Burgfriedenspolitik kuriose Blüten:

Ausgerechnet die faschistischen Kräfte in Europa sollen Wahlbeobachter bei der Wahl über den Anschluss der Krim an Russland spielen.

Der Sternenhimmelstuermer erinnert nur mal so Herrn Putin: Wir Deutschen haben dafür einen Spruch: "Den Bock zum Gärtner machen." Es ist moralisch unverantwortlich die geistigen Nachfahren Adolfs Hitler zu Wahlbeobachtern zu machen, die die Russen mehr oder weniger in ihrem Gedankengut als Untermenschen bezeichnen.

Und ist nicht auch irgendwo die scheinheilige Begründung des Schutzes der "russischen Minderheit" in der Ukraine bzw. in der Krim vor den Rechtsextremen Kräften die Begründung für die Besetzung der Krim gewesen...wird dann ziemlich  unglaubwürdig, nicht wahr, Herr Putin?

Es ist genauso unzulässig die Rechtsextremen mit der westlichen freien Welt gleichzusetzen, wie es von Frau Bundeskanzlerin Merkel  die Ukraine 2012 als Diktatur bezeichnete.

Genau so bleibt es unzulässig, wie Frau Clinton Putin mit Hitler verglich, auch wenn er aus scheinbar politischer  Realitätsverfremdung heraus  mit genau jenen Kräften kooperiert...

Die Message sollte aber uns aufgeklärten Europäern zu denken geben, da diese Handlungsweise auch heißt: "Egal ob Neofaschisten oder Westen - ist da überhaupt ein Unterschied?

Die OSZE wollte doch unbedingt in die Ukraine, um russische Truppenkräfte auszuzählen und wurde sie nicht mit Waffengewalt davon abgehalten?

Die ukrainische Verfassung sah weder vor, dass eine Regierung geputscht wird, noch dass es ein Referendum zur Abspaltung der Krim gab. 
Europa wählte den Weg des demokratischen Putsches indem es jenen massiv unterstützte und Russland antwortet adäquat mit der demokratischen Abspaltung. Europa wählte also die Art der Waffen, um dann bei adäquater Antwort die Regeln des Duells abzuändern und dann Sanktionen  als weitere Waffe einzusetzen - ist das glaubwürdig oder gar fair?  Der Russe reagiert und Europa agiert und der Autor nennt so ein Verhalten von Europa Kriegstreiberei!

Nun bietet sich die Chance hautnah am Geschehen zu sein und es gäbe sogar die Möglichkeit eine Wahl zu beobachten, aber weil dieses der europäischen Politik der Nichtanerkennung des Referendums durch die westliche freie Welt widerspricht, ist die angeblich neutrale OSZE zur Untätigkeit verdammt.

Beobachtung einer Wahl durch eine neutrale Institution bedeutet nach Ansicht des Autors nicht automatisch eine Anerkennung per se. Die Wahl findet doch so oder so statt. Die Russen sind sich sicher, dass die Wahl zu ihren Gunsten ausgeht, aber was, wenn nicht sich mindestens zweidrittel der Wähler dafür aussprechen?

Wäre dann überhaupt eine Trennung bei so einer schwerwiegenden Entscheidung gültig?

Eine Wahl unter Aufsicht der UNO wäre laut Ansicht des Autors eine Chance für Europa, sukzessive aus der missglückten Ukrainepolitik auszusteigen und den Konflikt auf die UNO abzuschieben. Das würde ein Stück weg deeskalieren und Druck aus den folgenden Geschehnissen nehmen.

Deutschland wäre nicht mehr in der Verantwortung irgendwelche Sanktionen durchführen zu müssen - sehen wir im freien Westen das doch lieber als eine Chance an, aus dem Spiel auszusteigen, bevor wir in eine unhaltbare Sanktionspolitik verfallen, die niemand will.

In der UNO können dann gerne weiterhin verbale Gefechte geführt werden - auf gleicher Augenhöhe mit der Völkergemeinschaft im Rücken.

Ein ehrenvoller Rückzug ist besser als ein unehrenhafter Wirtschafts-Krieg.

Frau Bundeskanzlerin Merkel versprach in ihrer Regierungserklärung, dass eine militärische Option nicht zur Debatte stehe - es erwarten also Menschen, dass  eine militärische Option im Raum steht - ansonsten gäbe es doch wohl keine Beschwichtigung...

Das einfache Volk sieht laut Politbarometer übrigens ebenfalls keinen Bedarf an einem Ukraine-Konflikt:

"59 Prozent sind dagegen, dass sich die Europäische Union in der Ukraine, wo es massive Proteste der Opposition gegen den pro-russischen Präsidenten gibt, stärker einmischt (dafür: 36 Prozent; weiß nicht: fünf Prozent). Genauso klar wird eine finanzielle Unterstützung des Landes abgelehnt (60 Prozent). Nur 33 Prozent sind für Finanzhilfen der EU, um damit die Abhängigkeit der Ukraine von Russland zu verringern (weiß nicht: sieben Prozent)."
Zitat: ZDF-Politbarometer
 
Aber der in Krisen neigt das einfache Volk einen Burgfrieden zu schließen...

Weiter zeigt auch der historische Verlauf von Krisen, dass der anfängliche Enthusiasmus nach kurzer Zeit nachlässt und sich die Bevölkerung spätestens bei eigenen Nachteilen von der Regierung abfällt (Weltkrieg I, Vietnam...) und es zu massiven Problemen für die Kriegstreiberfraktion kommt.

Der Autor stellt in seinen bissigen Bemerkungen nur die Avantgarde derer da, die weitaus schlimmeren Vorwürfe in Zukunft machen werden, wenn diese aggressive Politik weiter betrieben wird...

Daher: Lenke ein Europa, bevor es zu spät ist. Äußere Krisenbewältigung zur Lösung innerer Probleme eint kurzzeitig, aber da alles nach Ausgleich strebt, kann das zu einer Implosion werden - die Europa und die Welt zerstört...



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15.03.2014 Nato oder Europa und USA außer Rand und Band

Es begann alles in den 90 er Jahren. Nein, nicht die Nato per se, sondern die Abkehr der NATO von dem reinen Verteidigungsbündnis hin zu einer Armee mit Befugnissen "Out of Area" umzubauen, dessen erster Einsatz entgegen der Politik der Weltorganisationen UNO und OSZE zu laufen oder wie Wikipedia es so schön im eben genannten Link formulierte:

"Im Dezember 1991 konstituierte sich der NATO-Kooperationsrat (RNA) zur Aufrechterhaltung der Stabilität des Bündnisses.
Zu den „neuen Ideen“ zählt auch die 1992 vereinbarte Bereitschaft der NATO zu den „Out-of-Area“-Einsätzen. Nach Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat oder der OSZE sind nun auch Einsätze außerhalb des NATO-Territoriums möglich. Die Folge dieses Beschlusses waren die aktiven Kriegseinsätze der NATO mit den Luftangriffen gegen Jugoslawien während des Kosovokrieges. Dieser Vorgang wird kritisiert, denn weder wurde ein Mitgliedstaat der NATO angegriffen noch gab es eine Ermächtigung des UN-Sicherheitsrates."

Ja, die Geschichte wiederholt sich und Exbundeskanzler Schröder wurde dafür von der Exfriedenspartei der Grünen eine Forderung nach einem Maulkorb verhängt. Tja, Gasprom erweiterte den Einfluss in Deutschland gerade erheblich, Herr Schröder wurde bereits kurz nach seiner Kanzlerschaft von Gasprom als Aufsichtsratsvorsitzender gewählt  und die jahrelangen Anklagen gegen Herrn Schröder auf dieser Webseite  werden von den Trittbrettfahrern im Rahmen der Ukrainekrise nun vielleicht einmal eruiert - zu spät und unglaubwürdig...

Wie dem auch sei, Herr Schröder wies dezent darauf hin, dass der Angriff der NATO auf Jugoslawien wohl nicht ganz von der Weltgemeinschaft gedeckt war...

"Im Mai 1997 wurde in Paris die Grundakte über gegenseitige Beziehungen, Zusammenarbeit und Sicherheit zwischen der NATO und der Russischen Föderation vereinbart, die eine Beendigung der Gegnerschaft von NATO und Russland vorsieht und eine Voraussetzung für die NATO-Osterweiterung war. Intern wurde beschlossen, die NATO von einer militärischen zu einer meist politischen Organisation umzuwandeln. Hierzu kam auch der NATO-Russland-Rat (NRR) als Koordinationsforum dazu."

Richtig, im Rahmen der Krise wurde die NRR bis zum 05.03.2014 (video zdf) ein Strohhalm der Kommunikation - mit den Russen und nicht gegen den Russen...

"Seit 2003 steht ISAF unter Führung der NATO. Die Aufstellung erfolgte auf Ersuchen der neuen afghanischen Regierung an die internationale Gemeinschaft und mit Genehmigung durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (Resolution 1386 vom 20. Dezember 2001)." Wiki wie o. a.

Aha, darf man daraus schließen, dass die NATO sich irgendwo der UNO  respektive  dem Sicherheitsrat unterzuordnen hat und Europa dann wohl auch?

Das schien zumindest nicht für England (Teil von Europa) und die USA im Irak-Konflikt zu gelten, im Rahmen der Koalition der Willigen ohne UN-Resolution aktiv wurden:

" Die USA und Großbritannien versuchten nun, bei den Vereinten Nationen die Ermächtigung für einen Angriff auf den Irak einzufordern. Dies wurde von Deutschland, im UN-Sicherheitsrat vertretener NATO-Mitgliedstaat, Russland und Frankreich abgelehnt[8]. Daraufhin wurde eine Koalition der Willigen geschmiedet, um trotzdem eine Unterstützung auf breiter Basis als Kriegslegitimierung darstellen zu können." Wiki wie o. a.

Ein weiterer verstoß gegen das Völkerrecht - nein nicht von der Nato, aber England, Polen - eben von einer Koalition der Willigen, die das Völkerrecht und Souveränität mit Füßen trat...

Im Rahmen des Nato-Raketenprogramms sieht der letzte Stand so aus:

"Das Raketenabwehrsystem in Polen und in Tschechien sollte bis 2012 rund 1,6 Milliarden US-Dollar kosten und nach US-Angaben vor möglichen Raketenangriffen von Staaten wie dem Iran und Nordkorea schützen. Der russische Präsident Dmitri Medwedew interpretierte die Pläne zum Aufbau der Raketenabwehrsysteme der USA als Aufrüstung gegen Russland und plante im Gegenzug die Stationierung von Raketen in Kaliningrad.".

"Der Nordatlantikvertrag sieht ein Defensivbündnis ohne automatische militärische Beistandspflicht der Mitglieder vor. Die ersten Artikel des Vertrags verpflichten die Mitglieder zur friedlichen Konfliktbeilegung und freundschaftlichen Ausgestaltung internationaler Beziehungen. Auch die Wahrung der westlich-liberalen Gesellschaftsordnung mit politischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Zusammenarbeit und Anerkennung demokratischer Prinzipien ist Bestandteil."

Die NATO beruht auf Artikel 1, den der Autor hier Zitiert:

"Art. 1 [Grundsatz friedlicher Streitbeilegung]
Die Parteien verpflichten sich, in Übereinstimmung mit der Satzung der Vereinten Nationen jeden internationalen Streitfall, an dem sie beteiligt sind, auf friedlichem Wege so zu regeln, dass der internationale Friede, die Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden, und sich in ihren internationalen Beziehungen jeder Gewaltandrohung oder Gewaltanwendung zu enthalten, die mit den Zielen der Vereinten Nationen nicht vereinbar ist. "

In Artikel zwei steht dann was von Harmonisierung und Verbesserung der wirtschaftlichen Beziehungen - freilich nichts von Wirtschaftssanktionen...

In Artikel 5 geht es dann zur Sache: Wird einer dieser Staaten angegriffen, so gilt das als Angriff auf alle und dann wird im Rahmen von Art 51 der UN gehandelt:

Artikel 51 UN Charta

Diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, bis der Sicherheitsrat die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen getroffen hat. Maßnahmen, die ein Mitglied in Ausübung dieses Selbstverteidigungsrechts trifft, sind dem Sicherheitsrat sofort anzuzeigen; sie berühren in keiner Weise dessen auf dieser Charta beruhende Befugnis und Pflicht, jederzeit die Maßnahmen zu treffen, die er zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit für erforderlich hält.

Damit mutiert die NATO im Angriffsfall zu einer Institution, die im Verteidigungsfall als höchste Instanz über den Weltfrieden entscheidet. Die Ukraine ist kein Mitgliedsstaat der NATO.

Im Umkehrschluss besitzen aber weder die NATO, noch Europa oder die USA das Recht an der UN vorbeizuagieren, da es sich hier im rechtlichen Sinne um eine Lex speziales handelt, die als Ausnahme zur Zuständigkeit der UN klar aufgeführt wurde...und das gilt nur für die Selbstverteidigung und noch ist massig Zeit der UN die Zügel wieder in die Hand zu geben - ja, es ist sogar die Pflicht der Staaten...

In Artikel 6 des Nordatlantikvertrags wird unterdessen der Angriffskrieg wie folgt ausgelegt

Art. 6.3
[Angriffsdefinition]
Im Sinne des Artikels 5 gilt als bewaffneter Angriff auf eine oder mehrere der Parteien jeder bewaffnete Angriff
• auf das Gebiet eines dieser Staaten in Europa oder Nordamerika, auf die algerischen Departements Frankreichs, auf das Gebiet der Türkei oder auf die der Gebietshoheit einer der Parteien unterliegenden Inseln im nordatlantischen Gebiet nördlich des Wendekreises des Krebses;
• auf die Streitkräfte, Schiffe oder Flugzeuge einer der Parteien, wenn sie sich in oder über diesen Gebieten oder irgendeinem anderen europäischen Gebiet, in dem eine der Parteien bei Inkrafttreten des Vertrags eine Besatzung unterhält, oder wenn sie sich im Mittelmeer oder im nordatlantischen Gebiet nördlich des Wendekreises des Krebses befinden.

Astrologen dürften sich freuen, dass nördlich des Wendekreises Krebs zumindest die Freiheit nach westlicher Art garantiert ist, aber jene Aufklärungsflugzeuge in unmittelbarer Nähe der Krim waren keine hervorragende Idee, da Sie beim Abschuss einen Weltkrieg heraufbeschwören könnten.

Nein, die amerikanische Drohne, die über ukrainischen Luftraum evtl. abgefangen wurde, zählt mangels Besatzung und Verletzung des ukrainischen Luftraums nicht dazu...

Wie dem auch sei, Artikel 7 der  NATO zerstreut jeden Zweifel, wo die Zuständigkeit von Konflikten liegt:

 
Art. 7 [Verhältnis zum UN-Recht]

Dieser Vertrag berührt weder die Rechte und Pflichten, welche sich für die Parteien, die Mitglieder der Vereinten Nationen sind, aus deren Satzung ergeben, oder die in erster Linie bestehende Verantwortlichkeit des Sicherheitsrats für die Erhaltung des internationalen Friedens und der internationalen Sicherheit, noch kann er in solcher Weise ausgelegt werden.

 
Das dürfte dann wohl die letzten Zweifler verstummen lassen, dass der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die zuständige Instanz bei Wirtschaftssanktionen wie kriegerischen Maßnahmen sind. Die UN-Charta wurde auf dieser Webseite hinreichend eruiert, so dass nun die Frage im Raum stehen bleibt warum von dem Prinzip der Verteidigung bis zur Reformen hin zu einer Politik "Out of Area" der Weg bis "Out of law" durchgeführt wurde?

Weder Jugoslawien noch heute die Ukraine sind ein Selbstverteidigugsfall und das Frau Bundeskanzlerin Merkel die frohe Botschaft verkündet, dass Sie keine militärischen Optionen verfolgt ist selbstverständlich, weil es ein wenig völkerrechtswidrig wär am Weltsicherheitsrat außerhalb eines Verteidigungsfalls vorbeizuagieren und den dritten Weltkrieg auszurufen?

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16.03.2014 Wort zum Sonntag

"Ihr wurdet gewogen, ihr wurdet gemessen und ihr wurdet für nicht gut genug befunden." (Filmspruch aus: Ritter aus Leidenschaft)

Als der junge William im o. a. gegebenen Film in die Welt zog, um seine Sterne neu zu ordnen und sich damit gegen seine Bestimmung erhob, die durch seine Geburt in einer niedrigen Kaste vorbestimmt schien, änderte sich sein Leben in dem er sich als etwas ausgab, was er nicht war (Ritter und Adliger).

Nur so konnte er an Turnieren teilnehmen, Reichtum erlangen und bekam am Ende nach vielen Prüfungen wie üblich die Traumfrau und einen Adelstitel. Sein Widersacher bekam oben genanntes Zitat im Gegenzug am Boden liegend als Verlierer des Turniers zu hören, so viel zum Film.

Heute wird in der Ukraine eine Wahl abgehalten und die Sterne werden neu geordnet. Es wurden keine Wahlbeobachter aus der freien westlichen Welt gesendet, weil nach wiegen und messen befunden wurde, dass die Wahl, die nach westlichen Maßstab ansonsten höchstes Gut der Demokratie ist, als nicht gut genug befunden wurde.

Ließen die Amerikaner oder Teile Europa auf vergangenen Friedensmissionen in diesem oder letzten Jahrhundert wirklich immer den Menschen die Chance zu einem Wahlgang oder unterstützte nicht die USA so ziemlich alle schmutzigen Kriegsmittel bis hin zu Osama Bin Laden, der dann als Terrorist ermordet wurde, nachdem er sich von seinem einstigen Protege abwandte? "Wer frei von Schuld, der werfe den ersten Stein".

Wenn der "Russe" also seine Handlungen versucht demokratisch zu legitimieren, dann begeht er ein Sakrileg und wird wie ein Schurkenstaat mit Sanktionen belegt, währen Europa und insbesondere Deutschland einen demokratischen Putsch unterstützten, in dessen Folge Menschen starben und es nicht einmal feststeht, ob die Toten durch Einheiten der Regierung oder aus Reihen der Putschisten stammen (Russland hörte hierzu Telefonate ab, veröffentlichte Teile und verlangt nach einer Untersuchung durch die OSZE).

Russland hatte indes einen Vertrag mit der alten Regierung der Ukraine, dass die Schwarzmeerflotte bis 2041 stationiert bleiben darf:

"Beim Streit um die Preiserhöhung russischen Gases an die Ukraine auf Marktpreisniveau 2005/2006 wurde auch eine Erhöhung der Pacht ins Gespräch gebracht. Nachdem die Schwarzmeerflotte während der Amtszeit von Wiktor Juschtschenko immer wieder zum rhetorischen Angriffsobjekt der ukrainischen Führung wurde, einigten sich im April 2010 der russische Präsident Dmitri Medwedew und sein damaliger ukrainischer Kollege Wiktor Janukowytsch auf eine Verlängerung der Stationierung der Schwarzmeerflotte um weitere 25 Jahre nach Ablauf des bisherigen Vertrags im Jahr 2017. Somit bleibt die russische Schwarzmeerflotte bis 2042 auf der Krim stationiert." Wikipedia

Wie sollte dass in Zukunft also weiterlaufen? Irgendwann Aufgabe dieses neuralgischen Punktes?

Inzwischen haben die "Russen" in der Ostukraine ein Elektrizitätswerk besetzt, welches zur Versorgung mit Strom aus ihrer Sicht wegen Versorgung und Durchführung einer reibungslosen Wahl unerlässlich war und verletzten somit ein weiteres Mal die Souveränität der Ukraine.

Wir in Europa entscheiden uns also per se für die Nichtanerkennung der Wahlen und verbauen uns dadurch insgesamt die Möglichkeit einer Aufnahme der Restukraine in die europäische Union.

Denn eine Aufnahme der Restukraine in die europäische Union würde bedeuten, dass der Verteidigungsfall der NATO einsetzt, weil  ein Teil des Gebietes durch eine fremde Macht widerrechtlich besetzt wurde und somit die NATO rechtlich verpflichtet wäre, die nach ihrer Lesart völkerrechtswidrige Annexion eines ihrer Teile eines Mitgliedstaates zu beenden.

Artikel 5 und 6 der Nato würden in diesem Fall wirksam werden.

Wäre es nicht klüger gewesen,  die Wahl anzuerkennen und im Gegenzug auf ein Referendum  der Ukraine für einen Beitritt zur NATO  zu bestehen und dieses auszuhandeln?

Ihr habt die Krim auf dauer verspielt  und die Restukraine  steht weiterhin  schutzlos da und deren Schicksal ist von Russlands  Gnaden abhängig und Eure zur Zeit einzige Option sind Wirtschaftssanktionen?

Das ist für die Ukraine, die zur Disposition steht, eine ziemlich schlechte Verhandlungsbasis. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert und da Russlands  "Bemühungen"  genauso viel oder wenig bestraft wird wie eine komplette Annexion der Ukraine -  was hindert Russland dann eine weitere Runde  zu starten?

Am Ende ist dann die Ukraine in russischer Hand , die Krim russisches Staatsgebiet und es herrscht ein neuer kalter Krieg und im schlimmsten Fall der dritte Weltkrieg...

Dann werden unsere Nachfahren - so weit noch vorhanden - vielleicht sagen:

 
"Ihr wurdet gewogen, ihr wurdet gemessen und ihr wurdet für nicht gut genug befunden."



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Nachtrag: Wahl-Gewinner oder -Verlierer?

Das Referendum ist gerade beendet und wieder ist die Berichterstattung sehr verkürzt. Scheinbar wird es in der Ukraine einen Wahlsieg von so um die 97 % geben und die erste Reaktion der Europäer ist, dass morgen Wirtschaftssanktionen Stufe 2 und dann Stufe 3 festgelegt werden, von denen nicht einmal unsere Politiker wissen, was diese beinhalten...

Der Autor stand mal vor einer ähnlichen Situation aus seiner Sicht:

Der Autor dieser Webseite war früher auch nicht begeistert, dass die SPD eine Mitgliederbefragung in Deutschland abhielt, in dem die eindeutige Frage danach, ob eine Linksfraktion  als Alternative zur Wahl stand, sondern nur das der Rücktritt des Vorstandes mit der Konsequenz von Neuwahlen oder eine Schwarz-Grüne Regierung als Option stand.

Nun, die SPD - Spitze gewann die Wahl mit 75,96 % stimmen der abgegebenen Stimmen und selbst mit der Schönrechnung im angegebenen Link war die Mehrheit der SPD-Mitglieder für eine Groko.

Der Sternenhimmelstuermer erkannte das Votum der Mitglieder aus einer demokratischen Wahl an und beendete seine Ausführungen über eine Möglichkeit einer Linksfraktion, weil er dem Souverän Wähler akzeptierte.

Anders Europa: Wenn 97 % in einer demokratischen Wahl für die eindeutige Frage nach dem Anschluss an Russland zustimmen, obwohl der freie Westen Sanktionen androhte und keine Wahlbeobachter hinschickte, weil er von vornherein die Stimmen der Menschen für ungültig hielt, dann muss die Frage erlaubt sein, ob man die freie Entscheidung von Menschen in einer demokratischen Wahl einfach aberkennt.

Die Einsetzung einer Übergangsregierung in der Ukraine stand ja auch nicht wirklich in der ukrainischen Verfassung und die USA und Deutschland setzte die alte Regierung unter Druck, dass Neuwahlen ausgerufen und es zu einer Übergangsregierung kam, die im Gegensatz zur Krim erst am  25. Mai mit der neuen Wahl des Präsidenten legitimiert sein wird.

Da hat Russland noch Zeit in das Machtvakuum hinein jede beliebige Maßnahme durchzuführen, da der Status der Übergangsregierung nur auf Verträge der westlichen Vetrtreter basiert, die aber  den Makel aufweisen, dass dabei der Russe nicht in die Anerkennung mit Verträgen einbezogen wurde.

Der Autor warnt die westliche Welt und schlägt statt Sanktionen einen Kuhhandel vor: Anerkennung der Wahlen in der Krim gegen eine weitere freie Wahl in der verbleibenden Ukraine.

Diese Wahl wird unzweifelhaft für den Westen gut ausgehen und viel wichtiger: die Ukraine bleibt ein souveräner Staat.

Das nennt man in der Diplomatie Kompromiss und jede Seite bringt Opfer: Die Ukraine verliert die Krim. Die Ukraine gewinnt die volle Anerkennung von Russland.
Der freie Westen: Die Ukraine wird ein anerkannter Staat mit allen Optionen. Keine Sanktionspolitik Die Krim geht verloren...
Russland: Keine wirtschaftlichen Sanktionen, Landgewinn mit einer freien Wahl und Zustimmung - Verlust der Ukraine - eine dicke Kröte...

Alle sind Gewinner, weil die Spirale der Gewalt durchbrochen ist, es keine Wirtschaftssanktionen gibt und es in Zukunft möglich ist wieder gemeinsame Politik zu machen...

Wenn also am Montag wieder über die Stufe drei von Sanktionen nachgedacht wird, dann sollten die Politiker in Brüssel vielleicht auch mal an tragfähigen Alternativen basteln, um den Weltfrieden zu erhalten, aber die Hoffnung des Autors sind eher gering, dass die Vernunft siegt, ein rares Gut in einer aufgeheitzten Stimmung...

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17.03.2014 Wo bleibt die deutsche Friedensbewegung?

"Mit jeder beunruhigenden Nachricht von der Krim muss die Frage lauter gestellt werden: Wo ist die deutsche Friedensbewegung? Sie ist nicht da. Warum? Ich wage die These: Es geht nicht gegen die Amerikaner, Israel oder die Bundeswehr. Deshalb bewegen sich Alt-68er und Linke ungern von der bequemen Couch nach draußen."

Der eben zitierte Abgeordnete Peter Tauber von der CDU ist die zynische Antwort darauf, was eine  große bekannte Suchmaschine als Antwort gibt, wenn man die Suchworte Ukraine und Friedensbewegung eingibt.

Ja, wir brauchen eine global agierende Friedensbewegung, die ohne Vorbehalte ehrlich das zustandekommen des Konfliktes eruiert und mit koordinierten Demonstrationen und Aktionen notfalls auch gegen das eigene Land durchsetzt; die aufklärt und als neutraler Beobachter  kritisch die Ukraine-Krise  beobachtet und sich gegen die mediale Verkürzung von Inhalten in Deutschland wehrt.

Dieses ist die Aufgabe der Friedensbewegung und nicht das einseitige Instrument der herrschenden Kräfte zu sein, wie es sich Menschen wie Herr Tauber wünschen.

Eine Bestätigung und Beweihräucherung der Politik des Mainstreams war die Friedensbewegung, die sich durch alle gesellschaftlichen Schichten - egal ihrer politischen Einstellung von Mitgliedern zieht, jedenfalls nie.

In Wikipedia wird die Friedensbewegung wie folgt definiert:

"Als Friedensbewegung bezeichnet man soziale Bewegungen, die Kriege, Kriegsformen und Kriegsrüstung aktiv und organisatorisch verhindern und den Krieg als Mittel der Politik langfristig ausschließen wollen."

Im selben Artikel von Wikipedia werden die Strömungen der Friedensbewegung aufgelistet: Pax Christi mit Alt 68er in eine Kiste zu werfen ist wohl glatt weg eine Unverschämtheit.

Der Friedensbewegung geht es neben der kriegerischen Auseinandersetzung um die Aufklärung des Zustandekommen eines Konflikts und der, der zuerst zu den Waffen greift, ist nur in einer verquerten Kleinkinderlogik automatisch der Schuldige.

In diesem Geiste formuliert der Autor, der kein aktives Mitglied der Friedensbewegung ist, den folgenden Artikel, weil er als Christ und Humanist Werte wie Anstand und Moral vertritt und im Rahmen des Ausgleichs eine subjektive Einstellung hat, die mit den Worten:  "Die westliche Welt ist Aggressor und Kriegstreiber" hinreichend beschrieben ist.

Und der Autor ist kein Sozialist oder 68 er...

Der Autor beschrieb das auf zwei Ebenen:

1. Es war die Unterstützung der europäischen Union und der USA der Opposition, die zur heiligen Zeit der olympischen Spiele die innere Souveränität  verletzte, die zu einem  Einmarch russischer Truppen  in der Ukraine  führte, welches freilich wiederum die Souveränität verletzte. Danach wurden Wahlen unter russischer Aufsicht abgehalten, die weder die USA  noch Europa  anerkannten und nun  werden Wirtschaftssanktionen vorbereitet. Dieser Punkt wurde ausreichend auf dieser Webseite eruiert.

2. Ebene: Der Autor behauptet, dass die Eskalation in der Ukraine das Ergebnis einer  jahrzehntelangen  (seit dem Mauerfall  und Zusammenbruch des Warschauer Paktes) aggressiven Politik der USA und seines Schoßhündchens Europa  ist und die plötzliche Abwehr bei der Überschreitung gewisser Grenzen  verständlich ist.

Um dieses zu beweisen, reicht eigentlich eine Webseite im Internet, die von Wikipedia stammt und unter dem Titel die Ukraine und die europäische Union den Weg in die Krise sehr ausführlich beschreibt und wie üblich zitiert der Autor hier wieder was das Zeug hält:

 Der Autor wird im folgenden viel Zitieren und jedes Zitat dokumentieren.

Lüge 1 des Westens: In den Medien wird dargestellt, als ob die Ukraine einheitlich und mit Begeisterung in die NATO und europäische Union aufgenommen werden will, aber wenn man sich die 90 er Jahre anschaut sieht das in objektiven Worten von Wikipedia so aus:

"Ein Großteil der Westukraine gehörte lange zu Polen, ab dem 19. Jahrhundert zu Österreich-Ungarn und nach dem polnisch-sowjetischen Krieg erneut zu Polen. Erst im September 1939 fiel dieses Gebiet erstmals infolge des Hitler-Stalin-Pakts an die Sowjetunion. Im Ergebnis des Zweiten Weltkrieges wurde 1945 die Westukraine dann bis 1991 Teil der ukrainischen Sowjetrepublik. Der Westen der Ukraine hat intensive Kontakte zu Polen und tendiert zu einer politischen Orientierung an Europa.

Der Osten und Süden des Landes hat hingegen auch heute noch einen hohen russischen Bevölkerungsanteil und dieser Landesteil tendiert zu einer Beibehaltung bzw. Stärkung der engen Bindungen zu Russland. Die industrielle Entwicklung führte in der Ostukraine zu einem starken Verstädterungsprozess, während die Westukraine teilweise heute noch sehr ländlich geprägt ist. Die ukrainische Kultur und Sprache hatte in der heutigen Ostukraine stets nur einen geringen Einfluss. Auch in religiöser Hinsicht besteht ein Gegensatz zwischen der stärker atheistisch bzw. russisch-orthodox oder ukrainisch-orthodox mit Bekenntnis zum Moskauer Patriarchat ausgerichteten Ostukraine und der katholischen, unierten bzw. ukrainisch-orthodoxen mit Bekenntnis zum Kiewer Patriarchat geprägten Westukraine.

Was die innenpolititsche Ausrichtung des Landes zwischen „Westorientierung“ einerseits und engen Beziehungen zu Russland andererseits betrifft, so zeigten alle Präsidentschafts- und Parlamentswahlen seit der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 eine politische Teilung des Landes auf. Die Außenpolitik der Ukraine in den ersten Jahren der staatlichen Unabhängigkeit wurde von ukrainischen Politikern oft als „multivektoral“ bezeichnet. Von politischen Beobachtern im Ausland wurde diese Politik oft als uneinheitlich wahrgenommen. Einerseits strebte die Ukraine bereits in den 1990er Jahren eine Annäherung an NATO und EU an, andererseits waren auch gute Beziehungen zum großen Nachbarn Russland für das Land stets von elementarer Bedeutung (siehe auch GUS)" Wikipedia Vorgeschichte (Zitat des ganzen Blockes notwendig zur Erklärung der Ausgangssituation).

Der Sternenhimmelstuermer gratuliert an dieser Stelle Peter Scholl Latour zum 90. Geburtstag und belässt es bei einem Minimalzitat das zur unglaublichen Vorfall der Wiedereingliederung der Krim durch Wahlen passt:

Diesmal aus Heise aus einem Interviev zu seinem Geburtstag: ...Peter Scholl-Latour: Die Krim war ja über Jahrhunderte ein Bestandteil Russlands und wurde erst von dem Ukrainer Chrustschow an seine Heimat übertragen."...

Europa und USA behaupten, dass Russland keine Gebietsansprüche haben und die Wahl illegitim sei und gibt jetzt Sanktionen dafür. Gab es eigentlich bei der Vereinigung von Deutschland Wirtschaftssanktionen von Russland. Der Westen arbeitet hier auf so einem schmalen Grad, dass es schon fast beschämend ist - Wo sind denn jetzt bitte die kritischen Medien, die die Bevölkerung über die Geschichte aufklären?

Wir überspringen mal das Kapitel Abkommen und Partnerschaft (der Autor setzt das Lesen des wirklich nicht all zulangen Artikels von Wikipedia zum Verständnis seiner Ausführungen voraus) und springen zu den Geschehnissen von 1994 bis 2004, wo Präsident Krutschma ukrainischer Präsident war. Wer also die Sache objektiver lesen möchte, lese den Artikel bei Wiki und klinke sich beim Fazit wieder hier ein):

Herr Kutschma stellte sich voll hinter die EU, WEU und Nato. Wikipedia zitiert hier das Lippenbekenntnis von Herrn Kutschma. "
"Am 27. Dezember 2001 stellte die Europäische Kommission ein Strategiepapier für die Gestaltung ihrer Beziehungen zur Ukraine vor. Darin war die Unterstützung des Landes bei den erforderlichen strukturellen und wirtschaftlichen Reformen vorgesehen."

Es darf festgestellt werden, dass im äußeren Erscheinungsbild von 1994 bis 2004 die Ukraine als homogene Masse in der westlichen Beobachtung wahrgenommen wurde. Liest man sich Herrn Krutschma Lippenbekenntnis konträr zur Vorgeschichte durch, kann man aber genau so zum Schluss kommen, dass ein unterschwelliger Konflikt zwischen der prorussischen Ostukraine und der Krim und deren östlicher Ausrichtung einerseits und der westlich orientierten Ukraine andererseits bestand.

Im Jahre 2004 kam Wiktor Juschtschenko an die Macht.

Am 08.März 2005 hielt er noch eine Rede vor dem Bundestag, in dem er eine Aufnahme ausdrücklich anstrebte, Teilzitat der Rede im o. a. Link: "Ich hoffe, bis zum Jahr 2007 können wir die Verhandlungen über den Abschluss eines europäischen Assoziierungsvertrags abschließen, der den Weg zur Mitgliedschaft eröffnen wird…".
 
Wir halten fest, Herr Juschtschenko war für eine europäische Integration und bat den europäischen Partner um eine möglichst baldige Aufnahme in die EU...

"Im März 2007 begannen erste Gespräche zwischen der Ukraine und der EU über ein neues „erweitertes Abkommen“, das eine Freihandelszone und eine erhöhte Zusammenarbeit im Energiebereich beinhalten solle. Insgesamt blieb die EU aber weiter zurückhaltend bezüglich einer Mitgliedschaftsperspektive für die Ukraine.[8] Am 28. Februar 2008 sagte Juschtschenko, dass er in baldiger Zeit mit dem Status einer assoziierten EU-Mitgliedschaft seines Landes rechne.[9] Auch vor dem Hintergrund der Kaukasus-Krise beschlossen die Ukraine und die EU am 9. September 2008 in Paris Verhandlungen über ein weitreichendes Assoziierungsabkommen aufzunehmen, das ursprünglich bis Ende 2009 unterzeichnet sein sollte.[1] Am 7. Mai 2009 trat die Ukraine der Östlichen Partnerschaft bei."..

Der Westen verlor also durch ungeschicktes taktieren die Ukraine oder wie Wikipedia es sagt:

 ...Die Tür zur Europäischen Union ist offen. Aber die Umsetzung der Beitrittskriterien ist sehr schwierig. Heute konzentriert sich die Aufmerksamkeit der EU auf den Westbalkan. Die Länder dieser Region haben wesentliche Fortschritte bei der Umsetzung der Kopenhagener Kriterien erzielt. Wenn wir über die Ukraine sprechen, muss man feststellen: in den vergangenen fünf Jahren ist hier kein wesentlicher Fortschritt erzielt worden.“

– Jerzy Buzek, Präsident des Europäischen Parlaments, Dezember 2009...

Europa verspielte durch sein zaudern eine Partnerschaft in der EU...,  um genau zu sein lies es Herrn Juschtschenko im Stich und die Quittung war auch in der Konsequenz die Wahl desHerrn Janukowytsch...

Lüge 2: Europa war immer für die Integration.  Europa verwehrte der Ukraine den Beitritt der Ukraine, weil die wirtschaftlichen Voraussetzungen nicht stimmten.

Nun überschlugen sich die Ereignisse:

...."Nach Ansichten von EU und USA verschlechterte sich in der Ukraine die Lage von Pressefreiheit und Menschenrechten seit dem Amtsantritt von Janukowytsch deutlich. Die Regierung in Washington übte über ihre Außenministerin Condoleezza Rice Druck auf Berlin aus, und dabei besonders auf den Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier, Georgien und der Ukraine ohne Umwege den schnellen Weg in die Nato zu ermöglichen. Auf das bis dahin obligatorische Aufnahme-Vorbereitungsprogramm (membership action plan) kurz: MAP genannt, sollte verzichtet werden.[11]

Bis Oktober 2011 verhandelten die Ukraine und die EU über das umfangreiche Assoziierungs- und Freihandelsabkommen. Die Verhandlungen verzögerten sich vor allem aufgrund von Vorbehalten mehrerer EU-Staaten gegenüber der Legitimität des Strafprozesses gegen die frühere Ministerpräsidentin Julija Tymoschenko.[12] Ende März 2012 beschloss die EU das Assoziierungs- und Freihandelsabkommen zu paraphieren, um ihren Einfluss auf die Entwicklung in der Ukraine zu behalten. Eine Unterzeichnung bzw. Inkraftsetzung solle es aber nur geben, wenn die ukrainische Justiz aufhöre, gegen Tymoschenko und andere Oppositionspolitiker vorzugehen.[13] Das ausgehandelte Abkommen selbst wurde in Medienberichten als das weitreichendste bezeichnet, das die Europäische Union jemals mit einem Nichtmitglied ausgehandelt hat.[14] Allerdings wurde auch darauf verwiesen, dass das Abkommen der Ukraine Anpassungsleistungen abverlange, für die das Land kaum gerüstet sei."

Auf Druck der USA sollte die Ukraine, ein souveräner Staat, koste es, was es wolle, in die Nato integriert werden....

....Bei einem Staatsbesuch des russischen Präsidenten Putin in der Ukraine im Mai 2012 erklärte Janukowytsch sein grundsätzliches Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem von Russland, Weißrussland und Kasachstan gebildeten einheitlichen Wirtschaftsraum (siehe Eurasische Union).[17] Der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, erklärte im Februar 2013 hinsichtlich einer möglichen Zollunion der Ukraine mit Russland, ein Land könne nicht Mitglied einer Zollunion sein und zugleich in einer weitreichenden Freihandelszone mit der EU. Die Ukraine müsse sich entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wolle.[18] Janukowytsch erklärte diesbezüglich zunächst, dass ein rascher Beitritt der Ukraine zu einer Zollunion mit Russland nicht auf der Tagesordnung stehe.[19] Ende Mai 2013 erklärte der ukrainische Präsident, sein Land strebe einen Beobachterstatus in der Zollunion an.[20]

Im August 2013 erklärte Putin, dass Russland im Falle der Unterzeichnung eines EU-Abkommens „Schutzmaßnahmen“ durchführen werde. Die Importkontrollen auf ukrainische Güter wurden durch die russische Seite verschärft.[21] Der ukrainische Premierminister Mykola Asarow forderte Russland in diesem Zusammenhang dazu auf, die geplante Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU zu dulden.[22]

    „Niemand wird unseren Traum von einer Ukraine gleicher Möglichkeiten, von einer europäischen Ukraine ruinieren.“

– Wiktor Janukowytsch, November 2013.....

Nun trat als Reaktion Russland auf den Plan und presste genau wie die USA die Ukraine zum Beitritt in die Zollunion. Der Souveräne Staat  Ukraine sah sich von zwei Machtblöcken genötigt den jeweiligen Bündnissen so schnell wie möglich beizutreten:

"...Nach einem monatelangen Tauziehen um die Unterzeichnung, in dem von Seiten der EU die Haftentlassung bzw. Ausreise von Tymoschenko zur medizinischen Behandlung im Ausland zur Bedingung gemacht wurde, beschloss die ukrainische Regierung am 21. November 2013 überraschend ein „Einfrieren“ des Abkommens mit der EU. Laut einem Dekret wurde die „Suspendierung des Vorbereitungsprozesses“ angeordnet, um die „nationalen Sicherheitsinteressen zu wahren, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland zu beleben und den Binnenmarkt auf gleichwertige Beziehungen mit der EU vorzubereiten“.[23] Janukowytsch erklärte hierzu, die Ukraine ändere ihren EU-Kurs nicht, das Land strebe aber nach Berücksichtigung seiner nationalen Interessen. Zurzeit sei die Ukraine zum Abschluss des Assoziierungsabkommens aus wirtschaftlichen Gründen noch nicht bereit, eine Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU im Frühjahr 2014 sei aber möglich. Zuvor müsse man jedoch eine Reihe aktueller Probleme im Handel mit Russland lösen.[24] Janukowytsch erklärte weiter, niemand werde in der Lage sein, die Ukraine vom europäischen Weg abzubringen.[25] Das Stilllegen des Abkommens führte zu dem sogenannten „Euromaidan“, mehrmonatige Demonstrationen und Proteste, die sich gegen die Politik der ukrainischen Staatsführung richteten und am 22. Februar 2014 zum Sturz Janukowytsch' führten...."

Der viel gescholtene Herr Janukowytsch argumentierte mit fast denselben Worten wie Jerry Buzek damals 2009 die noch nicht
aus witschaftlichen Gründen bereite Ukraine vorläufig noch nicht  der EU anzuschließen. Danach kamen die Proteste...

Fazit

Auch ohne Berücksichtigung vieler historischer Fakten wie z. B. dem Versprechen bei der Wiedervereinigung die Nato nicht in die östlichen Gebiete auszuweiten , die Ereignisse in den umliegenden Staaten in den 90 er und 2000 er Jahren, ist erkennbar, dass beide Seiten Druck auf den souveränen Staat Ukraine ausübten. In den letzten Jahren sollte auf Biegen und Brechen die Ukraine in Europa und die NATO integriert werden.

Dabei wurde nach einer ausführlichen Schilderung der Vorgeschichte der Aspekt eines "Vielvölkerstaates Ukraine" ausgeblendet  und nur noch auf  einzelne Persönlichkeiten reduziert. Auch wurde in diesem Artikel von Wikipedia die unterschiedlichen Strömungen des Widerstandes nicht berücksichtigt, so dass ein typisch verzerrtes Bild entsteht. Dieses ist aber kein Vorwurf, da nicht alle Aspekte in einem Artikel abgedeckt werden könnten.

Der freie Westen reduziert nach wie vor die Entwicklung der Ereignisse auf die russische Alleinschuld und bestreitet die Mitschuld an der heutigen Situation.

Lawrow und Kerry sprachen schon vor mehreren Tagen davon, dass die Verfassung der Ukraine geändert werden könnte: "Als einen diplomatischen Ausweg aus dem Kollisionskurs präsentierte Kerry die Möglichkeit einer vertieften Autonomie der Krim, ohne eine Annexion durch Russland und unter Einbindung Kiews. Auf diese Weise würden die ukrainische Verfassung und internationales Recht nicht verletzt, während die russischen Interessen gewahrt blieben." Zitat euronews.com

Beide Seiten handeln da ein wenig über den Kopf des angeblich souveränen Staates Ukraine hinweg...

Die Wirtschaftssanktionen haben wohl eher symbolischen Charakter und in den Nachrichten kommen seitens der deutschen Wirtschaft starke Bedenken, da das Handelsvolumen von 70 Milliarden von Deutschland nach Russland ein gewichtiger Fakt ist und nur die USA wohl von Sanktionen profitieren würde.

Die Europäer fallen wie bereits auf dieser Webseite gemutmaßt auseinander - Zypern wurde schon genannt, aber in England sitzen auch nicht wenige Oligarchen...

So ziemlich alle internationalen Institutionen wurden beschädigt: die UN wird handlungsfähig, wir wurden von der GROKO schlecht vertreten und die Grünen haben jeden Anspruch verloren, überhaupt noch das Wort Frieden in den Mund zu nehmen.

Wir brauchen in der Tat eine Friedensbewegung, die den Unmut der Menschen artikuliert, informiert und gerade bei einer großen Koalition den Akteuren auf die Finger schaut.



So der Ruf des Autors dieser Webseite: Wo bleibt die deutsche Friedensbewegung?

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18.03.2014 Erörterung über die Ukraine beendet

Herr Putin feiert heute seinen Pyrrhussieg - den Anschluss der Krim an Russland.  Unter den Gratulanten  der Autor dieser Webseite, dessen Geschenk die Leser der Kolumne Ukraine_Ende_Weltfrieden vielleicht verwundert, aber in der Handlung eines aufrichtigen Demokraten die logische Konsequenz ist, nämlich die Einstellung einer kritischen Beobachtung des Konflikts im öffentlichen Tagebuch.

Der Autor dieser Webseite konnte in einem freien Wertesystem kritisieren, Schuldzuweisungen geben und einen politischen Weg als Irrweg bezeichnen, aber ab einem bestimmten Punkt verstummen auch die Kassandrarufe und es heißt sich der Burgfriedenspunkt anzuschließen.

Vielleicht kennt der geneigte Leser den Aufbau einer Erörterung: Zuerst werden die Argumente der Contraseite und dann nach einem Wendepunkt die Argumente der Proseite eruiert, um dann seinen Standpunkt im Urteil darzulegen.

Die Argumente gegen eine Kriegspolitik wurden auf dieser Webseite hinreichend erörtert, der Wendepunkt, die Proargumente und der Schluss nun in einer eher kurzen Abhandlung nachgereicht.

Der Autor wuchs also in dieser christlichen Kultur des Abendlandes in Westberlin auf und ist bis zum heutigen Tag der USA auch mit all ihren Fehlern dankbar, dass Sie ihm eine Meinungsfreiheit und Pressefreiheit garantierte, von denen in Russland eher Menschen träumen.

Auch dieser Autor wäre nur mit einem Artikel im russischen System bereits mit den Ladies der russischen Punkband in einer Zelle - ach ja, gemischte Unterbringung in Straflagern gibt es ja nicht einmal im freien Westen...

Auch ist der Autor trotz Kritik an allen Regierungsinstitutionen fest in der demokratischen  Wertegemeinschaft verwurzelt. Es war legitim im Sinne der Demokratie auf die Fehler hinzuweisen, aber als nächstes steht wahrscheinlich das Ringen um die Freiheit der Ukraine auf den Programm und da wäre es trotz unterschiedlichen Bevölkerungsmehrheiten in der Ostukraine und Westukraine eine Sünde, wenn der Autor vielleicht eine Spaltung a la Krim befürwortet, um den Weltfrieden zu bewahren.

Auch der Autor hat nicht das Recht, weitere Spaltungen eines Volkes zu legitimieren,
die vielleicht wie ein Damoklesschwert über Nord- und Süd-Korea schweben und den Weltfrieden gefährden.

Mit der Krim kann der Autor gut leben, aber nun ist es auch für den Autor Zeit einem Herrn Putin zu sagen, dass auch die kritischen Demokraten weiteren Gebietsansprüchen skeptisch gegenüberstehen würden und die Bürger der freien Welt lieber trotz bedenken mit dieser freien Welt untergehen, als ein Verlust der Freiheit zu riskieren.

Als Hitler vor dem zweiten Weltkrieg Land eroberte, verlies er sich darauf, dass es durch die Appeasement-Politik nie zu einem Weltkrieg kommen würde. Stalin und Hitler teilten sich bekanntlich Polen und der freie Westen erklärte Hitler einseitig den Krieg. Es war eine Abwägung des kleineren Übels, dass der freie Westen nicht mit  Hitler gegen Stalin vorging.

Es geht bei Aufführung des Beispiels nicht um einen Vergleich heutiger Politiker. Es geht um eine geschichtliche Begebenheit, die besagt, dass man Demokratien bis zu einem gewissen Grad reizen kann, aber Sie dann sehr wohl schlagkräftig sind...

Der Autor will keinen Weltkrieg. Aber sollte die Welt in den folgenden Begebenheiten untergehen, dann will der Autor lieber als Demokrat an der Seite von Demokraten sterben, als ein Besserwisser zu sein, der als Alternative nur das russische unfreie System zu bieten hat.

Deshalb kritisiert der Autor nach reiflicher Abwägung nicht mehr das eigene System und sagt, dass er seine Bedenken hinreichend öffentlich geäußert hat, aber im Ernstfall immer hinter jenen Kräften steht, die eine verantwortungsvolle Politik für die Gegenwart und Zukunft stehen und lernfähig genug sind, um fundierte Kritik zu begreifen und in Zukunft besser zu agieren.

Der Autor unterstützt den freien Westen symbolisch, in dem er kein weiteres Öl in das Feuer gießt und auf die Führung seines öffentlichen Tagebuches verzichtet. Lieber gehe ich mit Troja ein, als mit einem trojanischen Pferd gleichgesetzt zu werden...

Dieses seien dann die letzten Wünsche an die Politiker dieser Welt:

Frau Bundeskanzlerin Merkel: Der Autor führte in seiner Berichterstattung aus seiner Sicht zum Konflikt alle Fehler der Vergangenheit auf. Denken Sie bei zukünftigen Handlungen daran und wenn Herr Putin nicht noch einen drauflegt, dann denken Sie sich andere Maßnahmen als Sanktionen aus...

Herr Putin: Sie haben mit der Krim vielleicht einen Landzugewinn erhalten, aber auch die westliche Welt bis auf das Knochenmark gereizt.  Der nächste Schritt  einer aggressiven Politik kann zu viel sein. Unterschätzen Sie nicht  die freie Welt, die  sich in einer neuen Auflage einer Burgfriedenspolitik solidarisiert. Mag es auch Abweichler geben, so würde die Macht der geballten freien Welt Sie treffen.

Gott verzeih mir, aber ich bin nicht gewillt die andere Wange hinzuhalten, sei trotzdem meiner Seele gnädig...


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26.03.2014 Krim-Weg von Propaganda, hin zur Ehrlichkeit!

Entgegen der Absicht nichts mehr über die Krise in der Ukraine zu schreiben, nun doch noch ein paar Ausführungen, da in der öffentlichen Diskussion des Westens beharrlich behauptet wird, dass der glorreiche Westen sich getreu des Völkerrechts als selbsternannte Judikativen die Interessen der Krim vertritt, als Legislative ein Strafsystem erschafft und als Exekutive dann Wirtschaftssanktionen gegen Russland ohne Einbeziehung der UN durchsetzen muss.

Wie immer wird Wikipedia als neutrale Quelle bemüht, um die historischen Zusammenhänge ein wenig zu beleuchten:

"Über die Halbinsel Krim kam es zu Kontroversen. Sie war erst seit 1954 Bestandteil der Ukrainischen Sowjetrepublik gewesen und hatte zuvor zur Russischen SSFR gehört, bis 1945 als Autonome Republik. Auf der Krim hatte die ethnisch russische Bevölkerung 1989 eine Zweidrittel-Mehrheit. Einem am 20. Januar 1991 abgehaltenen Referendum, wurde die Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Krim am 12. Februar 1991 durch den Obersten Sowjet der Ukrainischen SSR wieder errichtet und nach der Unabhängigkeit der Ukraine im August 1991 verblieb die Krim bei der Ukraine. Es bestand aber noch die Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Krim.[21]

Am 26. Februar 1992 beschloss der Oberste Sowjet der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik der Krim die Umbenennung in „Republik Krim“. Nach langen Verhandlungen verabschiedete die Werchowna Rada am 22. April 1992 mit großer Mehrheit ein Gesetz, das der Krim Autonomierechte einräumt. Der Oberste Sowjet der Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Krim erklärte am 5. Mai 1992 die neue Republik Krim für unabhängig,[8] doch bereits die am Folgetag verkündete Verfassung der Republik Krim beschreibt sie als Teil der Ukraine. Am 21. Mai 1992 wurde die Unabhängigkeit der Krim wieder zurückgezogen. Am 1. Juni 1992 einigen sich die Parlamentspräsidenten der Krim und der Ukraine auf einen wirtschaftlichen Sonderstatus für die Krim und den Verbleib der Halbinsel zur Ukraine.

Am 21. Mai 1992 hat der Kongress der Volksdeputierten der RSFSR die Abtretung der Krim an die Ukraine im Jahr 1954 für nicht rechtmäßig erklärt. Am 30. Juni 1992 beschloss das ukrainische Parlament mit 246 gegen 4 Stimmen für ein Gesetz, das der Krim weitesgehende Autonomoie einräumt. Danach ist die Halbinsel Krim ein autonomer Bestandteil der Ukraine und die Bereiche Außenpolitik, Verteidigung und Währungspolitik verbleibt bei der Ukraine. Die autonome Krim erhält das Recht, die Außenwirtschaftsbeziehungen, die Sozial- und Kulturpolitik eigenständig zu gestalten und kann allein über die Bodenschätze (bspw. Erdgas) verfügen. Ein Anschluss der Krim an ein anderes Land bedarf der Zustimmung des ukrainischen Parlaments und des Parlaments der Krim. Eine Stationierung von Streitkräften bedarf der Zustimmung des Parlaments der Krim.

Am 21. September 1994 wurde die bisherige Republik Krim zur Autonomen Republik Krim. 1992 erklärte das Parlament die Unabhängigkeit der Krim. Es folgte eine verbale Auseinandersetzung zwischen der Ukraine und Russland. Die separatistischen Kräfte zogen schließlich ein Referendum zurück, das auf einen Anschluss der Krim an Russland gezielt hatte. Als Kompromiss wurden die Rechte der Krim als Autonome Republik der Ukraine ausgeweitet. Nach weiteren Machtkämpfen in den folgenden Jahren erhielt die Krim schließlich in der Verfassung von 1995, die 1998 nochmals überarbeitet wurde, erneut den Status einer Autonomen Republik als „integraler Bestandteil der Ukraine“, mit eigener Regionalregierung, eigenem Parlament, aber ohne eigenen Staatspräsidenten."

Vollzitat, Wikipedia Artikel Ukraine, Unterartikel Krim

Dazu kommt noch ein Teilzitat: "...1954 verringerte sich die Fläche der russischen Sowjetrepublik, als auf Anweisung Nikita Chruschtschows die Krim an die Ukraine abgegeben wurde....".

Wir halten fest: Die Krim war bis 1954 ein Teil von Russland - unbestreitbarer Fakt...

Noch im Jahr  1992  verfügte die Ukraine, dass ein Anschluss an ein anderes Land der Zustimmung des ukrainischen Parlaments und des Parlaments der Krim bedarf.

Erst ab der Verfassung von 1995 und der Änderung von 1998 wurde festgelegt, dass der Status einer autonomen Republik als integrativer Bestandteil der Ukraine vorliegt. Die sogenannten separatistischen Kräfte stellten bereits ein Referendum über den Anschluss an Russland, das zurückgezogen wurde.

Hm, wenn der Sternenhimmelstuermer richtig versteht, so entschied also das Parlament der Ukraine über den Status der Krim. Am 30 Juni 1992 wurde in Wikipedia noch erwähnt, dass die Abstimmung im ukrainischen Parlament bei 246 zu 4 Gegenstimmen über das Schicksal der Krim entschied und es kann vermutet werden, dass die folgenden Abstimmungen ähnlichen scheindemokratischen Beschlüssen eines Landes über eine autonome Republik mit ähnlichen Ergebnissen unterlagen...Frage des Autors: Wurden da wirklich die Menschen in dem autonomen Teilgebiet wirklich immer mit einbezogen?

Die russische Duma kam bereits 1992 zum Schluss:

"
Am 21. Mai 1992 hat der Kongress der Volksdeputierten der RSFSR die Abtretung der Krim an die Ukraine im Jahr 1954 für nicht rechtmäßig erklärt.

Das kann man nun bewerten, wie man will, dass eine Abtretung wieder rückgängig gemacht wird, aber zumindest muss man dann in der Neuzeit akzeptieren:

1. Es lagen schon früher die Vorstellungen über die Möglichkeit eines Anschlusses der Krim von Innen heraus von den sogenannten Separatisten vor.

2. Die Ukraine verleibte sukzessive die Krim ein und entrechtete immer mehr eine ursprünglich autonomes Staatsgebiet.

3. Dieser Status als " integrativen Bestandteil der Ukraine" war bis zum Verfassungsbruch der Opposition mit Unterstützung des Westens, der zur Abwahl der legitimen Regierung in der Ukraine führte, unbestreitbarer Fakt.

4. Die Opposition setzte dabei die Verfassung außer Kraft und eine Übergangsregierung, die nicht einmal bis zum heutigen Tag demokratisch legitimiert ist beruft sich mit Unterstützung der freien Welt eben noch auf jene Verfassung, die doch schon außer Kraft gesetzt wurde..das ist ja sehr glaubwürdig...

5. Russland entsendete Truppen, um seine territoriale Ansprüche durchzusetzen, die seit dem 21.05.1992 mit dem Beschluss zur unrechtmäßigen Abtretung vorlagen, worüber nach Kenntnis des Autors  keine  gravierenden Aktionen wegen Völkerrechtsverletzung seitens der freien Welt  geäußert wurden...

Die Sprüche der freien Medienwelt und Politiker über die Krim hingegen klingen dann angesichts der Fakten stark realitätsverzerrend.

Wir können die Krim dann an Russland abschreiben..., Die Krim gehört zur Ukraine (das passt nicht ganz von der Definition Staatsvolk (unzweifelhaft Russen), Staatsgebiet (strittig - wenn durch einen selbstherrlichen Akt 1954 paar Federstrich Millionen Menschen in einen anderen Staat verschoben wurden - ohne Wahlen, Befragung der Bevölkerung..und dieses von der Duma wieder als unrechtmäßiger Akt aufgehoben wurde) und Staatsmacht (alle demokratischen Institutionen wurden in den letzten Jahrzehnten auf der Krim ja von der Ukraine häppchenweise demontiert, die Krim hatte zum Schluss ja keinen Präsidenten, aber wohl andere Institutionen)...

Und dennoch wurden reinen Gewissens Sanktionen über Russland verhängt und eine freie Beobachtung der Wahlen verwehrt, damit die Wahl niemals anerkannt wird!

Ja, die Mittel Russlands sind unbestreitbar nicht akzeptabel (militärische Besetzung), aber die Demokraten der freien Welt setzten die Russen vor vollendete Tatsachen und bei den Verhandlungen über eine neue Regierung schuf der freie Westen unabgestimmt von der UN Fakten, ohne Russland oder die Bürger der Krim einmal zu fragen, ob nicht einmal ein Referendum über die Krim abgehalten wird.

Statt dessen "schlug der Westen die Krim der Ukraine zu" und noch schlimmer, beharrt, dass seine Entscheidung rechtmäßig sei und setzt noch Sanktionen oben drauf.

Im deutschen Rechtswesen ist es unstrittig, dass der Beschuldigte so lange unschuldig ist, bis sein Unrecht vor einem Gericht  verurteilt  wurde. Mit Russland wird gerade so umgegangen: Erstmal den Delinquenten hängen und dann  die Rechtslage eingehend prüfen...

Warum wurde z. B. der Beschluss der Duma von 1992 und der Verweis auf 1954 nicht erstmal auf seine Rechtmäßigkeit geprüft - das natürlich nicht vom freien Westen, sondern vor dem Gericht der UN in Den Hag?

Ukraine und Russland (und nicht der "Westen") hätten bei einem demokratisch sauberen Verfahren erstmal ihre Standpunkte darlegen müssen und dann hätte der Gerichtshof entscheiden müssen...und zur Durchsetzung dann gerne den freien Westen legitimieren dürfen, damit die Cowboys unter den Politikern des Westens endlich mal exekutieren... - Verzeihung meinte Exekutive - spielen können...

Ja, auch die Russen schufen durch ihren Einmarsch Fakten, aber hingegen manch Abenteuer der USA lagen nach Ansicht des Autors hier wirklich Fakten vor, die überhaupt eine rechtliche Würdigung und Eruierung verdienen.

Dafür dann Sanktionen und Nichtanerkennung? Zumindest beim Autor entsteht in seinem Rechtsempfinden ein ungutes Gefühl...

 Deshalb noch einmal der Aufruf an den Westen. Ich stehe nach wie vor hinter der Drohkulisse der freien Welt und finde das die Bundesregierung sehr verantwortungsvoll mit der Krise umgeht, aber die Annexion der Krim darf bei weiteren friedlichen Ablauf nicht als Hinderungsgrund für gedeihliche Zusammenarbeit in der Zukunft als Mahnmal aufrechterhalten werden.

Das hinkt dann ein wenig,  weil dieses als Symbol für Freiheit und Unvoreingenommenheit bei näherer Betrachtung nicht unbedingt taugt... 

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29.03.2014 Das Wort zum Sonntag, oder wie lernen die Großmächte wieder zu vertrauen?

"Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen" ist eines der sieben Kreuzesworte Jesus Christi.

Eine Gesellschaft baut auf Regeln und Ordnung auf und wir verlassen uns darauf, dass der überwiegende Teil der Menschen diesen Regeln folgt und sanktionieren jene, die von den Regeln abweichen.

Beide Großmächte verließen die Regeln.

Der freie Westen unterstützte einen Putsch während der heiligen olympischen Ruhe, brach das Versprechen, dass die NATO sich nicht in den Bereich der ehemaligen Sowjetunion ausweitet...

Dafür wurden die Russen bezichtigt mit Militär in die Krim militärisch einzufallen und jenen Teil zurückzuerobern, den Sie 1954 an die Ukraine vergaben.

Im zweiten Weltkrieg kämpften die deutschen auf eindeutig russischen Gebiet und brachten Leid und Elend nach Russland.

Im ersten Weltkrieg  verschoben die deutschen bereits als "Sieger" die Grenzen in der Ukraine oder wie Wikipedia es so schön sagt:

"Am 9. Februar schloss die Ukraine unabhängig von Russland mit den Mittelmächten den so genannten Brotfrieden von Brest-Litowsk. Die durch den Zentralrat gebildete ukrainische Regierung verlor ihren Einfluss jedoch spätestens mit dem Einmarsch deutscher Truppen nach dem Friedensvertrag mit Russland in Brest-Litowsk vom 3. März 1918, mit dem die kommunistische Regierung Russlands unter Androhung der Kriegsfortführung gezwungen wurde, die Ukraine, Litauen, Lettland und Estland an das Deutsche Reich zu übergeben. Die deutsche Regierung setzte General Pawlo Skoropadskyj als Hetman an die Spitze des sog. ukrainischen Staates. Er bestimmte von April bis Dezember 1918 die Geschicke des Landes. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 und dem Abzug der deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen herrschte in den Jahren 1919 und 1920 wieder Bürgerkrieg, den letztlich die Bolschewiken für sich entschieden."

Geht man dann weiter in der Geschichte zurück, stellt man fest, dass die Mythologie der Rus den Ursprung  der slawischen Völker in Kiew - also in der Ukraine - liegt.

Wie beim ersten Weltkrieg spielt sich der ach so neutrale freie Westen wieder als Großmacht auf und will seine politischen Vorstellungen durchsetzen.

Es wird in Teilen der freien Presse unerträglich gehetzt und unbequeme Wahrheiten unterdrückt.

Vor wenigen Tagen meldete sich Helmut Schmidt zu Worte und somit spricht nun der dritte Alt-Bundeskanzler klare Worte und nannte die Sanktionen "dummes Zeug", was bis hin zu der Exfriedenspartei die Grünen Kritik hervorrief - Grüne, ihr verratet alle Pazifisten!

Gerade werden alle friedlichen Stimmen von einstigen Führungspersönlichkeiten beharrlich ignoriert oder Personen wie Scholl Latour als Eigenbrötler dargestellt und die Vernunft verabschiedet sich immer mehr.

Die Rhetorik und Psychologie des Westens ist grauenhaft:

Der Westen betont, dass man Putin nicht vertrauen dürfe und sagt bei jeder Gelegenheit, dass bei der Einnahme der Ukraine Bestrafung erfolgt.

Eltern werden dem Autor zustimmen, dass wenn man einem Kleinkind immer wieder sagt, dass es etwas nicht darf, dass Kleinkind unter Garantie das Verbot überschreitet, allein schon um auszutesten, wie die Eltern reagieren.

Das ist eine absolut minderwertige Psychologie, die unsere Politiker betreiben.

Wenn man Putin die Glaubwürdig abspricht, dann bleibt uns ja wahrlich nichts anderes als der dritte Weltkrieg übrig.

Jahrelanges Fernsehen hinterließ im Westen seine Spuren - vielleicht mal ein Beispiel: Im Kampfstern Galaktika wurden die Menschen, die auf Verhandlung mit den Außerirdischen (Zyklonen)  setzten, als  naiv  dargestellt,  was gleich im ersten Teil dazu führt, dass  die  Menschen ihre Waffen niederlegen und die Zyklonen deren Planeten während der Friedensfestlichkeiten fast komplett auslöschen, bis auf die Menschen, die auf das Militär setzen, die dann mit  Raumschiffen durch das Weltall fliegen und mehrere Teile lang  dann unendliche Schlachten im Weltraum durchführten....

Wie dem auch sei, wie frustriert muss die Kriegstreiberfraktion eigentlich sein, dass die neue Weltordnung nach dem Mauerfall ganz ohne Krieg entstand.

Das russische Imperium wurde freiwillig aufgegeben - innerhalb weniger Jahre und das ehemalig Geschenk Krim an die Ukraine, die im alten Imperium noch ein Bruderstaat war, wurde zurückgeholt - übrigens mit Wahlen und nun?

Eine Hysterie breitet sich sogar in den NATO-Staaten aus dem ehemaligen Warschauer Pakt aus, dass Russland nun von Kanada bis Polen alles militärisch lösen würde. Ist das normal oder nicht etwa das, was man eine irrationale Paranoia nennen darf?

Der Autor vertraut Herrn Putin soweit, dass er die heftigen Signale versteht und sich sehr wohl überlegt, in wie weit er weitere Maßnahmen durchführt.
Kernfrage dürfte sein, in wie weit der Westen bei einer Invasion der Ostukraine reagieren wird. Herr Obama legte sich nur vage fest, was bei einem Land außerhalb der Nato besser sein dürfte.


Ein kalter Krieg wird beschworen und bald wird es heißen: "Die Geister, die ich rief, die werd ich nun nicht mehr los (Zauberlehrling : Goethe).

Auch mal klare Worte an die Kriegstreiberfraktion: Könnt Ihr es moralisch verantworten, den dritten Weltkrieg durch hirnloses agieren auszulösen...?

Ja, auch der Autor sagt, dass Kanzlerin Merkel bisher richtig handelte, in dem Sie Regeln aufstellte und die Konsequenzen beschrieb, ohne den Konflikt eskalieren zu lassen.

Wichtig ist es jetzt wieder, Vertrauen herzustellen und eben auch Einsicht in die eigenen Fehler zu signalisieren. Lasst den Russen die Krim, denn es ist kein Geschenk, sondern aus der geschichtlichen Entwicklung einfach verkehrt "Siegerjustiz" zu üben.

Das ist keine Schwäche, sondern einfach ein Stück mehr Ehrlichkeit und somit vertrauensbildend. Mit Ehrlichkeit kommt man weiter und bei aller Kritik am Westen muss genauso dieser komische Versuch der Russen, die Invasion ihrer offensichtlichen Truppen verurteilt werden.

Wenn alle wieder dazu übergehen Regeln aufzustellen und zu akzeptieren, dann werden wir in in paar Jahren uns fragen, warum wir eigentlich uns so viel Stress machten...

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30.03.2014

Das Wort zum Sonntag Teil II - „Und wenn ich mit dir sterben müsste – ich werde dich nie verleugnen. Das gleiche sagten auch alle anderen.“ (Mk 14,27–31)

Als Petrus den Herrn Herrn verleugnete kam es auch nach Wikipedia im eben angegebenen Link zur Aussage: "Petrus fehlte demnach die Kraft, seinem Glauben gemäß zu handeln, als es darauf angekommen wäre. Erst nach Pfingsten trat er laut Apg 5,29 als todesmutiger Bekenner vor dem Hohen Rat auf, der die Sendung des Heiligen Geistes als Missionar und Leiter der Urgemeinde vorbildlich erfüllte. "

Im ersten Weltkrieg leugneten die deutschen Gottes Frieden und aus dem sündigen Handeln entstand der "deutsche ukrainische Staat".
Im Weltkrieg II töteten die deutschen Menschen 100 000 Russen in Sewastapol und die Ukraine sollte wieder Deutschland im tausendjährigen Reich angeschlossen werden.
Soll es heißen: Kurz vor Weltkrieg III
schlugen wir der Ukraine die Krim aus eigener Machtvollkommenheit als Ausgeburt unserer Sünden einseitig hinzu und lassen die Ukraine freiwillig unserer Wertegemeinschaft anschließen oder zerstören bei Nichtgelingen der deutschen Mission die Welt?

Bevor der Hahn dreimal kräht verriet Petrus Jesus Christus, in dem er ihn dreimal leugnete.

Wir fallen gerade ein drittes Mal von Gott und dem Frieden ab, aber wird es auch diesmal einen Hahn geben, der nach dieser Leugnung kräht?

Und so bitte ich den Herrn um Vergebung. "Herr vergib ihnen, denn Sie wissen nicht was Sie tun".

Amen


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20.04.2014 Denke daran, dass Du ein Mensch bist!

 "Memento te hominem esse" ist nach Kenntnisstand des Autors ein lateinisches Zitat, dass aus der Zeit des alten Roms stammt

Imperatoren wie Julius Cäsar hatten demnach einen Sklaven auf dem Triumphwagen, der neben des Haltens des Lorbeerkranzes (oder nach dessen Diebstahl ein Fenchelimitat nach Asterix und Obelix - "die Lorbeeren des Cäsars") diesen schönen Satz ins Ohr flüsterte.

So weit der Mythos.

Der "freie Westen" wähnt sich zur Zeit auf Erfolgskurs. Der "Russe"  scheint  auf den Sanktionsdruck einzugehen und Frau Bundeskanzlerin Merkel und Kerry fühlen sich bemüssigt immer neue Androhungen unbestimmter  "Sanktionen" auszusprechen.

Jeder Akt der russischen Opposition in der Ukraine wird per se Russland zugeschrieben - dabei wird wohl vergessen, dass in Vielvölkerstaaten wie Jugoslawien die schlimmsten Gemetzel von den Nationalisten des Landes und nicht fremdgesteuert passierten. So beharren die russischen Separatisten in der Ukraine auf eine Abspaltung und nicht einmal die letzten Bilder in den Medien widersprechen diesem Eindruck.

Wäre in der Ukraine eine kleine deutsche Kolonie a la Sudetendeutschland, so wären wir die ersten, die nach einem "autonomen Gebiet" rufen würden. Aber die Zugeständnisse an Freiheit kommen eher von der ukrainischen immer noch ungewählten Übergangsregierung, die zu ihrer Ehrenverteidigug bisher sehr besonnen handelte.

Blut ist dicker als Wasser und für Herrn Putin muss die Bevormundung des Westens eine permanente Demütigung darstellen, da in der Ostukraine nun mal eine russische Mehrheit vorhanden ist und zudem Kiew als  Geburtsort der Rus  so ungefähr das darstellt, was für die Römer Rom und deren Geschichte von Romulus und Remus war.

Das Wort "Wirtschaftssanktionen" ist für den christlichen Autor das Unwort des Jahres  2014 und reiht sich  in die Liste  der Pseudonyme  für eine Kriegspolitik ein und löst nun den wohl formulierten Begriff "Friedensmission" ab, der den Eindruck erweckte, dass der freie Westen die Welt mit friedlichen "befrieden" wollte und keinen Krieg  dafür  bräuchte...

Die Maske  wurde  fallen gelassen und "Wirtschaftssanktionen" ist die mentale Vorstufe  zu einer Konfrontation, wobei dem Autor bis zum heutigen Tage nicht klar ist, wer den Westen als Gesetzgeber, Judikative und Polizist legitimierte.

Wenn Sie jetzt sagen die Weltgemeinschaft, dann degradieren Sie die "Russen" und Chinesen zu aussässigen außerhalb dieser Völkergemeinschaft und der Versuch China ins Boot zu holen scheiterte wohl eher - dabei hätte der freie Westen vielleicht sogar das Massaker auf dem Platz des himmlichen Friedens vergeben...

Die neue Bibel scheint das alte Testament zu sein und der freie Westen scheint vergessen zu haben, dass er hier im Vorhof zu einer nuklearen Macht zum Spatz mutiert, der darum bettelt,  dass man Kanonen auf ihn einsetzt.

Die Wahlen in der Krim hingegen werden immer noch nicht anerkannt und die Russen der Ukraine als Separatisten bezeichnet, mit denen man dann so ziemlich alles machen kann, weil auch dieses zweite Unwort eine unwürdige Tradition hat.

In der USA z. B. wurden die Südstaatler als Separatisten mit eindeutig  kriegerischen Mitteln in die Union zurückgeholt.  Der Versuch  Englands, die amerikanischen Separatisten Heim ins Königreich zu holen, scheiterte dagegen  kläglich und kein Mensch würde die US-Amerikaner heute als Separatisten bezeichnen... So ist die Geschichte eine Geschichte (der militärischen) Sieger.

Israel gründete 2000 Jahre später einen Staat aus alten biblischen Ansprüchen, während Russland nicht zugestanden wird, eine willkürliche (und völkerrechtlich nicht legitime) Verschiebung des alten russischen Regimes der Krim - und deren Abtretung an die Ukraine im Jahre 1954 - zu revidieren.

Im Gegenteil, wir stützen uns auf  den unrechtmäßigen völkerrechtswidrigen Akt eines ehemals totalitären Staates und sprechen aus eigener Machtvollkommenheit die Krim der Ukraine zu.

Wir stützen uns also bei unseren Bemühungen ohne jede historische Reflexion in eine "Friedensmission" mit unbekannte Ausgang...

Gerne sagt der freie Westen, dass Herr Putin vernünftig handeln müsse und der Autor schließt sich dieser Meinung an, weil die Vernunft den freien Westen schon lange verließ und dann wenigstens eine Nation vernünftig handeln muss, um den Weltfrieden aufrechtzuerhalten.

Der freie Westen unterstütze den Putsch während der olympischen Spiele in der Ukraine, legte den Kurs für die einst oppositionellen Gruppen fest und "verteidigt" nun das Bollwerk bis zum Letzten...

Wie oft wird in Zukunft dieses Spiel in den abtrünnigen Regierungen der ehemaligen sowjetischen Republiken in Zukunft wiederholt werden und wir Menschen müssen um unser Leben zittern?
 
Der freie Westen plant nun Militärmanöver in den Nachbarstaaten, nachdem er dem "Russen" unter Androhung von Sanktionen verbot, russische Truppen im eigenen Land  an der Grenze zur Krisenregion zu stationieren....unfassbar!!!

Welches Völkerrecht erlaubt die Bestimmung  der militärischen Präsenz  von Truppen  im eigenen Land zu verbieten? Ach ja, der Russe scheint ja unfähig zu sein, die Kontrolle über seine Truppen  zu haben und man will ihn ja nicht in Versuchung führen ausversehen über die Grenze zu gehen...Soll Russland also alle Waffen niederlegen, dem freien Westen alles überlassen und zusehen, wie in der Ukraine Massaker a la Jugoslawien stattfinden, während der Westen in gewohnter Manier zuschaut, da ihm am Wohl der Russen nicht so viel liegt wie am Bestehen eines ukrainischen Staates um jeden Preis?

Werden im Gegenzug die edlen Ritter der NATO dann keine Militärmanöver abhalten?

Würde man den "Amis" jedesmal, wenn Sie Truppenmanöver in der Nähe von Krisengebieten abhalten, auffordern ihre Truppen abzuziehen oder mit Wirtschaftssanktionen drohen ?
Würden die Bürger der USA sich verbieten lassen, im Westen der USA keine Truppen mehr zu stationieren, weil dieses eine Bedrohung von Kuba sei?

Welches Recht legitimiert den freien Westen dazu, einen freien souveränen Staat (Russland) bis ins Detail zu maßregeln, wo er seine Truppen im eigenen Land aufstellt?

Alles was der Russe macht ist schlecht und könnte zu einem Weltkrieg führen und unser Weg ist der erhabene Weg, der auf Drohung, Sanktionen und bald militärische Präsenz basiert.

So ist die Aufforderung des Autors in der christlichen Osterzeit an Europa: Denkt, daran, dass ihr Menschen unter anderen Menschen seid. Eure Maßstäbe sind genauso menschlich wie der der Russen und deshalb denkt daran, dass auch ihr Menschen mit Fehl und tadelhaften Verhalten seid.


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Ich bin wegen des Ukraine-Konfliktes nur noch sprachlos. Dieses mentale Elend zu dokumentieren, ist unter meiner Würde...Nun wollen wir also energieunabhängig von Russland werden?

Ein Grund über Russland im zweiten Weltkrieg herzufallen war neben neuen Lebensraum die Sicherung von Energieträgern, damit deutsche Panzer rollen konnten...

Ist das jetzt eine Vorbereitung auf einen Konfrontationskurs, wenn verzweifelt versucht wird, von Russland unabhängig zu werden?

Und wie steht es mit dem Internet, dass die NSA seit Jahren durchleuchtete  genau wie unsere Telefonate.  Wo war da der Ruf nach Sanktionen  und Erschaffung eines europäischen Intranets?

Einige private Firmen wie Telekom und Freenet ergriffen die Initiative und bieten nun Verschlüsselung an und sichere  Serverwege  der emails! Die Aufrechterhaltung der Sicherheit wurde quasi privatisiert und die deutschen Politiker gaben das Machtmonopol des Staates auf, da Sie scheinbar unfähig sind, durch gesetzliche Maßnahmen sich oder das Volk zu schützen - Im Gegenteil: Jahrelang arbeiteten Sie bewußt oder unbewußt daran, dass Briefgeheimnis aus dem GG zu unterwandern, bis Sie dann bis in die höchste Ebene Opfer ihrer eigenen Täterschaft wurden.

Da hilft schon so ein wenig außenpolitisches öffnen des Ventils, um den Druck an Russland als Schoßhund der USA zu machen.

Es ist hinlänglich bekannt, dass Deutschland vor dem Mauerfall in den Kriegsszenarien als atomarer Kriegsschauspielplatz eines dritte Weltkriegs "Frontland"  gewesen wäre.

Nun ist es Europa per se und die größenwahnsinnigen Deutschen drohen der Weltmacht Russland mit Sanktioen - in welcher Tradition eigentlich? Eines größenwahnsinnigen Napoleons? Eines größenwahnsinnigen  Kaisers oder eines größenwahnsinnigen Adolf Hitlers?

Da wurde ein Putsch unter starker Unterstützung von Europa während der heiligen olympischen Spielen angezettelt und sich in die innere Souveränität der Ukraine völkerrechtswidrig eingemischt. Dann wurde in der Krim in einer ungeklärten Rechtslage auf die totalitäre Entscheidung von 1954 gestützt, in der die Krim völkerrechtswidrig der Ukraine zugeschlagen wurde.

Jetzt wird krampfhaft nach einer unsinnigen Energielösung gesucht, was nicht auf eine kooperativen und friedlichen Umgang mit den Russen in Zukunft  hindeutet. 

Den Russen wird vorgeschrieben über die Stationierung ihrer Militärkräfte auf eigenen Boden vom Westen diktieren zu lassen, weil sonst Sanktionen drohen...

Die NATO hält in Gebieten Manöver ab, obwohl nach der Einheit versprochen wurde, dass die NATO sich nicht ausweitet.

Die Schüsse auf dem Maidan waren wohl eindeutig nicht von russischen Kräften.

Klar, der "Russe" verhielt sich im Konflikt auch nicht immer an Regeln und log, aber der Autor dieser Webseite spürt seit Monaten, dass die Vorgehensweise des Westens nicht ehrenhaft ist.

Daher der Aufruf des Autors zur Europawahl. Gebt den etablierten Parteien einen Denkzettel. Egal ob Linke oder die Anti-Europapartei für die eher konservativen Menschen. Sagt nein zu einer Kriegstreiberei, die uns in den dritten Weltkrieg führt. Nein, die Grünen und das Zerrbild ihrer Weltanschauug einer einstigen Friedenspartei gehören auch zum nichtwählbaren Kader eines echten Pazifisten.


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2. Mai 2014

Genug Selbstmitleid und zurück zu den Reitern der Apokalypse. Dieses Wochenende wird wahrscheinlich schon die Ostukraine in Russlands Händen sein. Es sprechen viele Zeichen dafür und der Autor fragt sich besorgt, wie wird es weitergehen?

Die prorussischen Milizen bereiteten die Übernahme vor und die Ukraine versinkt immer mehr in einem Bürgerkrieg. Dem Westen sind die Hände gebunden und die Übergangsregierung muss nun mit "der moralischen Unterstützung" einen Stellvertreterkrieg führen.

Die Russen werden vermutlich ihren bedrängten "Brüdern" zu Hilfe eilen. Gleichzeitig sind Truppen am Rand zum Baltikum. Ein Funke reicht aus, um die Situation eskalieren zu lassen und Putin einzuschätzen ist schwer.

Die Börsen der westlichen Welt reagieren gedrückt. Vermutlich wird es dieses Wochenende zum Showdown kommen und niemand weiß, was dann kommt.

Leider hat der Autor auch nur eine Antwort; Er wird beten und dieses Wochenende genießen.

Er wünscht allen Menschen, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht erfüllen. Sollte diese Matrix einen Plan haben, denn versteht der Autor nicht das Ziel. Ich werde dann aber auch nicht mehr am Plan mitwirken.

Gott schütze bitte die Menschheit, denn Sie hat es nötiger denn je...Amen



05.05.2014

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

der Autor schreibt im Geiste eines friedlichen und kritischen Staatsbürgers folgende öffentliche Petition und bittet wenigstens Menschen aus dem Kanzleramt diese in Augenschein zu nehmen:

Ich bitte Sie  nach der Reise  zu Herrn Präsidenten Obama nun auch im Rahmen der Ausgewogenheit, eine weitere Reise nach Russland so schnell wie möglich in Ihrem Terminplan einzutragen, damit die düsteren Voraussagen eines kalten Krieges nicht eintreten, wie es Mitglieder anderer freier Medien und der Waffenindustrie prognostizieren.

Ich teile insofern die Kritik der freien Medien, dass eine Kontaktaufnahme von Herrn Ex-Bundeskanzler Schröder wie andere Ehrenbezeigungen durch andere Organisationen ein Fehler war, da es im Rahmen der Krise das Vorrecht der Kanzlerin ist, persönlich mit dem Staatspräsident Putin klärende Worte zu sprechen.

Diese Reise muss aber dann auch erfolgen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist und deshalb kann ich die Verzögerung eines Vier- oder mehr- Augengespräches mit anderen europäischen Persönlichkeiten als Gäste bei Herrn Staatspräsidenten Putin nicht nachvollziehen.

Manchmal gehört auch der Mut dazu, den ersten Schritt zu begehen, auch wenn man sich vielleicht wähnt, in die Höhle des Löwen zu gehen.

Ihr Telefon mag vielleicht nun abhörsicher sein, aber es gibt kein größeres Symbol als das persönliche Gespräch bzw. Wort.

Gerne können Sie bei diesem Besuch einen Tag in Sewastopol einplanen, um dort an die Gefallenen der deutschen Wehrmacht und Russlands zu gedenken, vielleicht mit dem Versprechen, dass es in der Ost-Ukraine nicht zu weiterem sinnlosen Tod von Menschen kommt.

Ich denke, dass es trotz zur Zeit schwerer Meinungsverschiedenheiten viel Spielraum gibt, um über wirtschaftliche und gedeihliche Zusammenarbeit zu sprechen.

Ich glaube, dass bekennende Versprechen (Verträge) über eine neutrale Zone in den verbleibenden ehemaligen sowjetischen Satellitenstaaten auch viele Missverständnisse über eine vermeintlich aggressive Politik des Westens, bewirken könnten.

Vielleicht würde auch eine Anerkennung der Krim als russisches Territorium unter objektiver Betrachtung der Geschichte eine Möglichkeit bieten, eine Situation zu schaffen, in der die beiden Blöcke ihr Gesicht wahren könnten und dann wäre es an der Zeit andere drängende Probleme in der Welt im Weltsicherheitsrat zu lösen - gerne auch unter Einbeziehung der OSZE.

Dieses wäre kein Zeichen der Schwäche, sondern ein letzter Versuch eine Tür aufzustoßen, die beim Beibehalten der bisherigen Politik bald verschlossen ist.

Sollte der Autor sich irren, so wäre die schlimmste Vision, dass es zu einer Neuauflage des kalten Krieges käme und gerade in diesem Fall könnte sich der freie Westen auf die Fahne schreiben:

"Wir haben alles versucht, um eine ehrenhafte und friedliche Lösung zu finden".

Vielleicht erinnern Sie sich an einen Herrn Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, der mit Jelzin saunierte und die Männerfreundschaft propagierte. Vielleicht erinnern Sie sich an einen Herrn Ex-Bundeskanzler Willy Brandt, der durch seinen symbolischen Kniefall in die Geschichte einging.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel: Das sind die Bilder an denen sich der Autor dieser Webseite und Millionen anderer friedliebender Menschen gerne erinnern, die selbst in einer gespannten Lage zwischen den damaligen Blöcken an eine friedliche Lösung glaubten.

Vielleicht wäre das auch ein Symbol an die Menschen aus der ehemaligen DDR, von denen der Autor weiß, dass dort viele die Politik anders betrachten als Urgesteine aus dem Westen wie der Autor.

Wie kann man denen erklären, dass Sie zu Herrn Obama, aber nicht zu Herrn Putin reisen?

Der Autor ist immer noch der Meinung: Einen statt spalten, aus der Geschichte lernen und eine friedliche Zukunft gerade mit Russland gestalten, sollte eine Leitlinie der deutschen Politik sein.

Dann werden Sie als Kanzlerin in die Geschichte eingehen, die den Weltfrieden rettete.
 
Deshalb die Bitte des Autors: Tun Sie diesen einen Schritt bzw. diese eine Reise, solange die Tür zur Verhandlung noch einen Spalt offen steht.

Nachtrag

Der Autor erwartet keine Antwort, sondern nur, dass er morgens aus dem Radio hört: "Die deutsche Kanzlerin reist nach Russland und trifft sich dort mit Herrn Präsidenten Putin."

Denn wir Menschen brauchen Hoffnung und sei es nur ein Strohhalm, an dem man sich klammern kann, gerade wenn die Büchse der Pandora geöffnet zu sein scheint.


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09.05.2014

Eine weitere politische Woche ging in das Land. Während der Autor dieser Webseite bereits am 08.03.2014 die Rhetorik hin zu einer globalen Friedenspolitik mit Kritik an Europa hin veränderte, so ziehen nun Presse und Politik nach und die Rhetorik hat dieselbe Schärfe - nur eben für die Heraufbeschwörung eines Krieges im Namen von wem eigentlich?

Wer sich wegen der harten Ausdrucksweise des Autors echauffierte, dem müsste nun sich der Magen umdrehen, wenn er die führenden Menschen des angeblich freien Westens hört.

Im Film "the wave" wurde gezeigt, wie die Vernunft einer friedliche Gemeinde in der Bereitschaft zu einem totalitären System endete und nun muss der Autor miterleben, wie in wenigen Monaten Presse und Politik die Menschen auf eine Auseinandersetzung um Leben und Tod vorbereiten.

Es gibt viele mahnende Stimmen, aber man stempelt lieber die Helden der Vergangenheit zu Buhmänner ab, verlacht Sie als Einzelerscheinungen oder erklärt sie für senil...

 Exbundeskanzler Kohl,
Helmut Schmidt und Schröder, Peter Scholl Latour...

Im schwarzen Kanal des Spiegels wird Pinochet mit Putin indirekt gleichgesetzt. Die Friedenspolitik in der Vergangenheit  der Sozialdemokraten wird als gescheitert angesehen ud die unter mangelnden Selbstbewußtsein leidenden Sozialdemokraten der Nach-Schröder-Ära werden nun das bestmöglichste tun, um den Stimmen der Kriegstreiberfraktion genüge zu tun.

Vor gerade mal 100 Jahren schloss der Kaiser mit den Sozialdemokraten eine Burgfriedenspolitik und die SPD hat bis zum heutigen Tage nichts dazu gelernt.

Die Russen gedachten gerade den Opfern des zweiten Weltkrieges und unsere Presse möchte lieber von Herrn Putin hören, wie es in der Ukraine geht.

Ja, Deutsche töteten Millionen Russen - nicht zuletzt hunderttausende Menschen verloren ihr leben in Sevastopol. Im ersten Weltkrieg dasselbe Spiel. Wieviel Leid wollen wir denn noch über die Menschheit in selbstgefälliger Arroganz bringen?

Der Autor opferte zwei Stimmen bei der letzten Bundestagswahl an die SPD, um den Mindestlohn zu erreichen.

Damals sagte der Sternenhimmelstuermer, dass er dafür seine Seele verkauft, aber nun sieht es so aus als ob der Preis der Weltfrieden ist, weil dem Teuefel die Seele des Autors allein scheinbar nicht reicht.

Nach der Wahl setzte sich der Autor für eine Allianz der linken Kräfte ein, musste aber mit ansehen, dass die ehemalige Friedenspartei der Grünen nie das war, als was er sie angesehen hatte und die Linke der SPD nicht fähig war, die Brücke zu einer linken Allianz gegen die Kräfte des Neoliberalismus und der Kriegstreiber zu bauen.

Viele Menschen wunderten sich, dass der Autor mit aller Vehemenz und Leidenschaft für eine linke Koalition einsetzte und den Leitsatz von Willy Brandt "mehr Demokratie wagen" auf das äußerste strapazierte.

Vielleicht kann jetzt der eine oder andere nachvollziehen, worin der Metaplan des Autors bestand: Ich sah dunkle Schatten aufziehen und tat alles, was mit meinen beschränkten Mitteln möglich war, um das Unvermeidbare abzuwenden.

Ich brauche mir keine Vörwürfe zu machen, meine Mission scheiterte und ich bin dazu verdammt zuzusehen, wie der Gedanke des Friedens und der Freiheit stirbt.

Es tut mir weh zu sehen, dass sich meine schlimmsten Befürchtungen erfüllen.

Der Westen will weitere Sanktionen beschließen - einfach nur mal eben so. Weil die prorussischen Kräfte ein Referendum in der Ostukraine abhalten und Russland das nicht verhindern kann?

Sorry, will der freie Westen jetzt Sanktionen wegen Unfähigkeit verhängen?

Wie krank ist das denn?

Es wird gerade probiert die Russen so weit zu reizen, bis der Russe mit Sanktionen antwortet und es muss jedem klar sein, was dann folgt.

Der Westen wird dann die Reaktion der Russen als Anlass für militärische Einsätze nehmen und bekommt dann den Krieg, den sich die Menschen herbeisehnen, die vorgeben den Frieden zu bewahren und dabei doch scheinbar andere Ziele verfolgen...

Bald ist der erste Weltkrieg 100 Jahre her und die Mächte des Bösen opfern zum Fest des Blutes wiederum ein Teil der Menschheit.

Sehet genau in den nächsten Monaten auf die Politik und ihr werdet Sie erkennen, weil Sie ihre Masken fallen lassen.

Das scheinbar eine Frau an der Spitze der Bundesrepublik das Schicksal dieser Republik mit besiegelt ist schon perfide und dann noch eine Mutter von sechs Kindern die Truppen in den Krieg führen wird - eine geradezu diabolische Inszinierung.

Der Sternenhimmelstuermer dachte wie viele andere Menschen, dass gerade eine Frau ein wenig anders agiert als ihre dummen männlichen Artgenossen...

Und der Autor?

Was trieb ihn an die Menschheit zu warnen, wenn nicht Gottes Wille.

Keine Sorge, der Autor wird auch weiterhin nicht im religiösen Wahn versinken oder sich radikalisieren.

Seine Bestimmung ist es eine Chronik zu schreiben, wer wird die aber lesen, wenn sich die Menschheit selbst vernichtet - Herr, trotzdem werde ich nicht zweifeln, denn Deine Wege sind unergründlich.

Aber der Autor sieht auch noch Hoffnung: Egal ob beim Flug einer Taube, dem Lachen der Kinder, die auf den Straßen spielen...Es gibt noch Hoffnung und der Autor hofft, dass wenigstens das Herz Gottes sich erweicht und nicht das Strafgericht uns erreichen möge...

Amen

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10.05.2014

Sehr geehrte Frau von der Leyen,

der Autor dieser Webseite schreibt seit kurzer Zeit öffentliche Briefe an Regierungsmitglieder. Der zweite öffentliche Brief geht nun in dem Anliegen eines Christenmenschen an Sie, weil es dem Respekt gebührte, den ersten Brief an unsere Kanzlerin zu senden.

Ich erwarte wiederum keine Antwort und hoffe, dass Sie dieser Brief über die verschlungen Pfades des Datenstroms erreicht. 


Dabei geht es dem Autor um die Pflicht eines Christenmenschen, andere Menschen vor der Verdammnis zu bewahren.


Meine vielleicht für Sie kuriose Bitte: Treten Sie  aus gerechten  Protest von ihrem Amt als Verteidigungsministerin zurück, so lange ihre Seele noch nicht verdorben ist vom Gift des herannahenden ungerechten Kriegs!

Das braucht nicht sofort zu sein, sondern nur, falls sich die schlimmsten Befürchtungen  des Autors dieser Webseite erfüllen, bevor Sie sich durch ihr Tun versündigen gegen das Leben und die Menschheit, falls der Ukraine-Konflikt eskaliert und sich der dritte Weltkrieg ankündigt.

Politisch gesehen waren Sie immer ein Vorbild, sei es in ihrer Doppelfunktion als Mutter von sechs Kindern, die in der nicht einfachen männlich geprägten Welt ihren Weg fand oder ihren Einsatz als Familienministerin - und ihre Einstellung zum Mindestlohn ist dem Autor bekannt und auch der Autor hätte Sie gerne als Nachfolgerin von Frau Bundeskanzlerin Merkel gesehen.

 Das, was Sie tun, scheint ehrlich und auch vom Herzen zu kommen und der Autor dieser Webseite ist der letzte, der einen Menschen dafür verurteilt, wenn ein Mensch dieses vielleicht mit einer Ambition auf höhere Ämter verknüpft.

Selbst als Verteidigungsministerin war es ihr Ziel die Bundeswehr familienfreundlicher zu gestalten und trotz der Häme dafür, dass Sie über Weihnachten die Rangabzeichen der Bundeswehr erst auswendig lernten, hat der Autor einen positiven Eindruck und ist überzeugt, das Sie auch dieses Amt besser als manch anderer Mensch bewältigen.

Ich weiß nicht, wie alt ihre Kinder sind und ich respektiere die Privatsphäre eines Menschen, aber könnten Sie mit reinen Gewissen verantworten in der Tradition einer Mutter Courage ihre Kinder für eine zweifelhafte Sache ins Feld ziehen zu lassen?

Die Verantwortung eines Christenmenschen, sei es weiblich oder männlich, ist es den Frieden als höchstes Gut zu bewahren.

Seit dem Sündenfall ist die freie Entscheidung das höchste Gut eines Menschen und leider segnete die Kirche in der Vergangenheit allzu oft die Waffen - selbst wenn auf beiden Seiten es Christen waren- , die sich gegenseitig töteten.

Im Christentum gibt es keine Rangabzeichen und deshalb kann der geringste sein Anliegen ohne Befehlskette an die Personen richten, die er eine Botschaft aus reinem Herzen übermitteln will.

Egal, wie Sie sich entscheiden, der Autor wird Sie aus seinen Gebeten nicht ausschließen, weil dieses für einen Christen nicht statthaft ist.

Handeln Sie nach Ihrem Gewissen und auch wenn es andere zynisch als Schwäche und Beweis dafür auslegen würde, dass eine Frau nicht geeignet sei das Amt eines Schlächters zu übernehmen, so sagt der Autor der Autor dieser Webseite: Was die anderen Menschen denken ist zuweilen egal und Sie werden irgendwann sich dafür entscheiden müssen, ob Sie sich im Geiste Kants vom kategorischen Imperativ leiten lassen oder nach der Zweck-Nutzen-Theorie eben Menschen über die Klinge springen lassen kann kein Mensch ihnen Befehlen, gegen Ihre Überzeugung zu handeln!

Aber genau so schändlich wäre es die eigenen Ideale zu verraten - keine Sorge, ihr Rücktritt wäre nicht einmal mit Repressalien verbunden, während ein Soldat, der aus seinem Gewissen heraus vielleicht nicht auf einen Russen im Weltkrieg III schießt, vermutlich nach Kriegsrecht standrechtlich erschossen werden würde.

Dennoch wäre der symbolische Akt eines Rücktritts mehr Wert als der Tod tausender Menschen - so zynisch und menschenverachtend das auch klingen mag.

Daher besser positiv ausgedrückt: Ein klares Bekenntnis eines populären Menschen gegen einen Krieg kann Millionen Menschen im Falle der Verhinderung  eines Weltkriegs retten. Leider dürfen Sie dafür nicht einmal  Dankbarkeit erwarten, weil die Menschen lieber um die tatsächlichen Opfer trauern, als die Menschen zu preisen, die eine Gefahr abgewendet haben, bei der die Zweifler dann aufbegehren, dass es ja auch anders hätte kommen können und ein Beweis für das richtige Handeln ausbleibt.

Wir im Christentum nennen das Glauben. Wir glauben auch, das unser Handeln richtig ist, den Beweis für richtiges Handeln gibt es zuweilen nicht...


Es geht auf der Metaebene um Ideale und Gewissen - Ruhm auf der Erde verblasst, aber die Seele ist unsterblich - und eine gute Tat ist dann mehr Wert als tausend Worte.

Sie werden bald eine Entscheidung treffen müssen. Wie diese ausfällt, bleibt Ihnen überlassen und das war auch das letzte Mal, dass der Autor Sie in dieser Sache öffentlich anschreibt. Ich hoffe damit keine Grenze überschritten zu haben, aber Sie können sicher sein,  dass der Autor dieses nicht schlecht meinte und wünscht Ihnen weiterhin Erfolg.

Möge Gott auch weiterhin ihre Schritte leiten.

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Nachtrag

Dieses war dann auch der letzte Brief in der Funktion eines Christenmenschen, weil der Autor über weite Strecken nicht mehr erkennen kann, dass es sich lohnen könnte ein paar Seelen zu retten, die in irgendeiner Weise dem christlichen Glauben vielleicht in ihrem Handeln ernsthaft verbunden sind - der Autor misst bei Glaubensbrüdern und Schwestern nach den Taten und nicht nach dem Lippenbekenntnis.

weiter geht es dann mit Fakten und Informationen - vielleicht mal ein paar Fakten über Aufrüstung und die Kriegsindustrie per se...



11.05.2014

Aufrüstung oder Kriegspolitik hat ihren Preis

Ausgangssituation: In letzter Zeit prangerten Politiker und Medien im Rahmen der Ukraine Krise an, dass Deutschlands Wehretat und Beitrag zur Aufrüstung zu gering sei.


Dabei füllte der Verkauf von Kleinwaffen an andere Staaten die Staatskassen mit Steuern, während umgekehrt im Rahmen des Schuldenabbaus die Wehrpflicht abgeschafft und diverse Militärstandorte geschlossen wurden.

Nach der Kriegspolitikslogik kann der Autor dieser Webseite den USA nur recht geben: Warum soll sich die USA im Wettrüsten mit Russland wirtschaftlich ruinieren und in den Jahren mehrere hundert Milliarden Milliarden pro Jahr ausgeben , aber Deutschland als drittgrößter Rüstungsexporteur (in den Jahren 2006-2010 Platz 3 mit einem Anteil von 11 %)  unter dem Schutz der USA friedlich seine Kleinwaffen in andere Länder exportieren?

Vielleicht eine passende Metapher: Eine Hure gibt dem Zuhälter einen Teil ihres verdienten Geldes, damit dieser Sie dann auch vor allzu aufdringlichen Freiern beschützt. Das ist zwar illegal...aber Schutz hat seinen Preis...

Vielleicht zum besseren Verständnis der Europapolitik in der nächsten Wahl eine lustige Geschichte:

Der größte Abnehmer Deutschlands in dem Zeitraum von 2006 -2010 mit 15 % mit Rüstungsexporten war Griechenland.

Zynisch gesehen kann dann wohl Griechenland als erstes Opfer des Wettrüstens betrachtet werden und eigentlich ist dessen wirtschaftlicher Zusammenbruch doch eher wirtschaftlich bedauerlich einzustufen, da der noch nichteuropäische Partner und Erzrivale Türkei mit 10 % der Exporten von Waffen made in Germany auf Platz drei der Abnehmer deutscher Rüstungsexporte stammt.

Für nicht kundige: Griechenland und Türkei sind im Dauerstreit und wenn zwei sich streiten, dann freut sich bekanntlich der Dritte, der beiden Kontrahenten Waffen liefert...

Was im kleinen gilt, gilt im Großen und dann kann man mal wieder sehen, wohin unter anderen wirtschaftlichen Gründen eine übertriebene Aufrüstungspolitik in einem Armutsland wie Griechenland führt...

Also mal ein wenig zu den Fakten und überprüfen, ob die These haltbar ist, dass der Russe im Gegensatz zum Westen durch seine Aufrüstung  eine Politik  des Imperialismus betreibt, wie es zur Zeit in manch verdrehtem Kopf in der westlichen Welt dargestellt wird.

Da nehmen wir dann doch lieber aktuelle Zahlen von 2013 aus Wikipedia, da z. B. der laufende Verteidigungsetat der USA 640 Milliarden und einem Anteil von 3,8% beträgt.




Bruttoinlandsprodukt, Rüstungsausgaben und Prozentsatz von Rüstungsangaben am Bruttoinlandsprodukt von ausgewählten Staaten Europas, Deutschland, China, Russland im grafischen Vergleich im Jahre 2013.

Grafik: Bruttoinlandsprodukt, Rüstungsausgaben und Prozentsatz am Bruttoinlandsprodukt. Erstellt mit Microsoft Excel, Quelle Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt
http://de.wikipedia.org/wiki/Verteidigungsetat#2013


Eindeutig ist erkennbar, dass die USA  mit 640 Millarden Dollar ein wenig mehr als der Russe mit 87,8  Milliarden  Dollar in den weltweiten Imperialismus - Verzeihung, meinte natürlich Rüstungsausgaben, vermutlich unbewußter freudscher Fehlverschreiber - investiert und selbst China mit 188 Milliarden Dollar erscheint da eher wie ein Waisenknabe...

Um es mal so auszudrücken: Die europäischen Staaten Frankreich, vereinigte Königreich England, Italien und Deutschland schaffen  es zusammen locker mit  200,6 Milliarden Dollar Rüstungsausgaben den in der Presse propagierten Angstgegner Russland (87,8) Milliarden Dollar  und China (188 Milliarden Dollar) insgesamt  mit 275,8 Milliarden Dollarzu zwei dritteln  einzuholen - was jedenfalls die Rüstungsausgaben betrifft.

Rein theortisch hat die Allianz der vier eben genannten europäischen Staaten allein das doppelte an Rüstungsangaben wie Russland bezahlt und deshalb zweifelt der Autor auch ein wenig die offiziellen Statistiken über Militärgröße ein wenig an. Bei Banküberfällen in Deutschland wird beispielsweise die Zahl der Beute in der Presse relativiert, um Nachahmer nicht zu ermutigen.

Warum soll es im militärischen Bereich nicht genau so ein freiwilliges Downgrading geben,  da es letztendlich um militärische Geheimnisse  geht, die normalerweise  einer weitaus größeren Geheimhaltungsstufe unterliegen? 

Da hält sich der Autor doch lieber an die Zahlen, die ihm etwas über den Umfang der Finanzierung aussagen. Außerdem dürften die Rüstungsausgaben einen indirekten Aufschluss über die Qualität der Waffentechnologie geben. Hightech kostet erfahrungsgemäß mehr Geld. Ein westlicher Panzer dürfte vielleicht etwas mehr wert sein als ein russisches Produkt vom Band...

Die Messung an Hand von Zahlen der Masse von Kriegsgerät und Menschen hingegen dürfte den Normalbürger etwas in die Irre führen..., aber genau diese Zahlen werden zum Vergleich üblicherweise herangezogen und das war vielleicht im Mittelalter, Weltkrieg I und II noch passend, aber nicht mehr im Jahr 2014, wo fast jeder Bürger in Deutschland sich Metergenau per GPS navigieren lässt, während in Russland in Dörfern noch nicht einmal eine Toilette Standart vom 19. Jahrhundert hat... 

Dazu kommen dann die Rüstungsausgaben der anderen Europäer und da darf der interessierte Europäer schon mal vor der Europawahl fragen: Wird das Geld so uneffektiv eingesetzt, dass die europäischen Staaten es nun nötig haben, den Wehretat zu vergrößern?

Wen es interessiert:  Das Bruttinlandprodukt von Europa beträgt insgesamt: 17.266.941 Dollar, also fast eine halbe Milliarde mehr als die USA.

Anders ausgedrückt: Die eben dargestellten Zahlen dürften die verbreitete Paranoia ein wenig relativieren. In der öffentlichen Diskussion werden nur die Zahlen verwendet, die den Eindruck hinterlassen, dass  Russland eine imperialistische Macht sei und eine Bedrohung für die friedliche Welt ist, aber wenn man die Zahlen dann nüchtern überprüft, kann man sich teilweise nur wundern.

Das Russland eine nukleare Überlegenheit hat, ist unbestritten, aber angesichts der oben angeführten Zahlen ist das doch bei einem eher überlegenen Gegner eher verständlich?

Erschreckend: Das kleine angeblich friedliche Deutschland hat mit 48,8 Milliarden dann über halb so viel Rüstungsausgaben wie Russland mit 87,8 Milliarden Dollar.

Mal eine Frage an den Bund der Steuerzahler: Wie schafft es Deutschland - trotz ausgesetzter Wehrpflicht - bei diesem Beitrag keine halb so ebenbürtige Armee aufzustellen?


Fazit:

Schauen Sie sich die Grafik an, Russland ist wirtschaftlich gesehen eher ein Zwergenstaat - sogar im Vergleich mit Deutschland in Bezug auf das Bruttoinlandsprodukt unterliegt es.

 Europa und  USA sind nach Rüstungsausgaben weit überlegen.

So bleibt die Frage, warum in der öffentlichen Diskussion dann immer auf die Überlegenheit des Gegners und die Notwendigkeit einer Aufrüstung hingewiesen wird. Es besteht  kein Grund zur  geschürten Paranoia und auch nicht der Grund weiteres Geld in konventionelle Waffen zu verschwenden, die bei einer nuklearen Konfrontation nicht wirklich viel nützen...

Dazu kommt, dass die russische Armee und deren Inventar schon seit Jahrzehnten dem aktuellen Stand hinterherhinkten - Russland bleibt es im Prinzip im Ernstfall nur übrig auf nukleare Abschreckung zu setzen.

Und wenn wir Europäer nicht endlich ein wenig mehr auf Friedenspolitik setzen, dann wird die führende Wirtschaftsmacht mit
17.266.941 Millionen Dollar Bruttoinlandsprodukt (Europa)  ein nuklearer Trümmerhaufen und die USA wird wieder Wirtschaftsmacht Nummer 1.

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte, aber genau das kennen wir ja aus dem Beispiel Griechenland, Türkei und dem Profiteur Deutschland.

Nachtrag:

Die Presse - insbesondere die Welt mit ihren teilweise den kalten Krieg heraufbeschwörenden Artikeln scheinen die aktuellen Zahlen zu ignorieren und zeichnen ein unseriöses Bild, das der Vergangenheit, aber nicht der Gegenwart entspricht.

In der Vergangenheit wurden die Zahlen der Sowjetunion und des Warschauer Paktes fein säuberlich addiert und die Unterlegenheit des freien Westens dokumentiert.

Bei aller Geschichtsliebe sagt der Autor: In eurer Redaktion sollten mal ein paar aktuelle Zahlen mit der richtigen aktuellen Verteilung des Wehretats aufgehängt werden.

Früher durftet ihr auch gerne den kalten Krieg und Aufrüstung als notwendiges Übel propagieren.

So aber sind Vergleiche im Geiste des kalten Krieges heutzutage nur Dummschwätzerei und der Autor dieser Webseite bestreitet, dass ihr an eure eigene Propaganda glaubt.
Die Verhältnisse in Bezug auf Rüstungsausgaben haben sich dramatisch verändert, die Köpfe in einigen Redaktionen scheinbar nicht.



14.05.2014

Wenn sich die Katze selbst in den Schwanz beißen will...

Zuweilen jagt eine Katze ihrem eigenen Schwanz nach, was freilich ein mit Misserfolg gekröntes Unterfangen ist und es ist eine lustige Szene, wenn nach unzähligen Drehungen und Verrenkungen das Tier die fruchtlose Jagd aufgibt.

Der letzte runde Tisch ist auch nach Ansicht der Presse eine Farce, weil ein Ausschluss der Separatisten in der Ostukraine eher ein weiteres Scheintribunal der Marionetten des freien Westens darstellt, die ein ausgewähltes Sammelsurium vom Nazi bis Trümmertruppe darstellt, die immer noch ungewählt  und somit politisch nicht legitimiert die Meinung des Westens und nicht der Bevölkerung der Ukraine entsprechen.

Da werden lieber die prorussischen Menschen, die die Bevölkerungsmehrheit in der Ostukraine darstellen, als gewalttätig diffamiert  -  also  das Andenken jener Menschen, die zusammengetrieben und in einer Turnhalle verbrannt wurden, wird also mal ignoriert.  Sorry, in der Tagesschau sieht der Autor auch friedliche Menschen, die gemeinsam für  eine autonome Ostukraine demonstrieren und freundlich den westlichen Reportern Interviews geben - die sahen aber zum größten Teil nicht gewaltbereit aus...

Nun ist auch Herr Gysi nach Russland gereist und die Kanzlerin  der Bundesrepublik muss sich fragen lassen, warum Sie nicht ihre sieben Sachen packt und nach Russland fährt, statt hier fromme Sprüche zu klopfen, ohne im zweiten Halbsatz Sanktionen anzudrohen.

Die angeblich sensible Börse ignoriert nach Besten Kräften die Krise und 67 Volkswirte prognostizieren höhere Zinsen in seltsamer Einmütigkeit, obwohl wie im angegebenen Link durchaus seriöse Seiten ein wirtschaftliches Debakel für Europa und insbesondere Deutschland prognostizieren.

Dem Autor sei ein Zahlenupdate aus o. a. Quelle erlaubt. Demnach beläuft sich der Warenwert der ausgetauschten Waren zwischen Europa und Russland betrug 2012 462 Milliarden Dollar und erreichte damit Platz 3, während Russland und USA dieser gerade Mal 40 Milliarden betrug.

Lesen Sie sich den ganzen Artikel im eben genannten Link mal durch, ihnen wird sich der Magen umdrehen, wenn Sie lesen, wie die Banken wie damals in Griechenland freigekauft werden...

Auch der mit einem Machtinstinkt ausgestattete Sigmar Gabriel gibt erstmals zu, dass Russland nicht die alleinige Schuld an der Krise trägt. In dem Artikel fällt dann noch der Nebensatz, dass es nicht klug war.., was sich nicht sehr  nach 100 %  Enthusiasmus anhört...

Die Lage sieht nicht rosig aus: Russland wird sich wohl aus dem Dollar, dem GPS-Verbund, der Weltraumfahrt zurückziehen . Die Gaslieferungen werden bereits auch nach obigen Aussagen im ersten link nach China verlagert.

Der Autor wies schon vor langer Zeit darauf hin, das ein wichtiger Grund für die afghanische Invasion wirtschaftliche Gründe hatte und zitiert aus seinem Newsarchiv vom 27.01.2014:

"Als Grund für den Militäreinsatz der USA und anderer westlichen Staaten in Afghanistan kann möglicherweise auch der Bau einer von Russland unabhängigen Öl- und Gaspipeline gesehen werden.[3][4]" Wikipedia

Ironie der Geschichte, dass Ziel dieser Mission wurde verfehlt:

"Der Vertrag über die Pipeline, über die bereits mit dem gestürzten Taliban-Regime verhandelt worden war, wurde am 27. Dezember 2002 von den Staatschefs Turkmenistans, Afghanistans and Pakistans unterzeichnet. Der Vertragsabschluss wurde durch die US-Invasion in Afghanistan im Jahr zuvor ermöglicht. Die afghanische Regierung soll demnach acht Prozent der Einnahmen erhalten; die Betreiber versprechen sich 12.000 neue Arbeitsplätze in dem wirtschaftlich darniederliegenden, vom Krieg verwüsteten Land. Gleichwohl ist die Umsetzung des Bauvorhabens derzeit weitestgehend auf Eis gelegt: Die Arbeiten am durch Turkmenistan verlaufenden Abschnitt sollten zwar 2006 aufgenommen werden, die Durchführung des gesamten Projekts steht allerdings zur Disposition, weil der südliche Abschnitt der Pipeline durch Gebiete verlaufen würde, die nach wie vor de facto unter Kontrolle der Taliban und der Terrororganisation Al-Qaida sind." Wikipedia

So muss man ragen, ob die Misserfolgsserie in der Außenpolitik nicht ein wenig durch generelles Umdenken behebt.

So Jagd die Katze ihren eigenen Schwanz und nach der schönen Anleitung zum Unglücklichsein von Watzlawick setzt unsere Bundeskanzlerin immer weitere Drohungen in die Welt, während unsere Verteidigungsministerin zur Volksbelustigung eine familienfreundliche Bundeswehr gestaltet.

Nur so als Tipp: In älteren Tagen zog im Tross bei Kriegseinsätzen auch teilweise die Familie mit in den Krieg. Ein deutscher nicht ganz unbekannter Autor - Bertold Brecht - schrieb daraus einen ganzen Roman: Mutter Courage und ihre Kinder...


Und so wiederholt die Bitte an die Bundeskanzlerin: Fahren Sie nach Russland. Ändern Sie Ihre Rhetorik. Betreiben Sie Realpolitik.

Der Pseudo-runde-Tisch, deren Zusammensetzung und vehemente Ausschluss der ostukrainischen Menschen ist einer der peinlichsten Aktionen in der deutschen Außenpolitik. Ein runder Tisch ohne Beteilihung der betroffenen ist jämmerlich, würdelos...die Fortsetzung einer Pervertierung demokratischer Kultur.

Nachtrag

Dann die Welle von Beweisen und damit verbunden Androhung von Wirtschaftssanktionen, wenn Russland in seinem eigenen Land (auf eigenem souveränen Territorium) Truppen an der ukrainischen Grenze stationiert.

Das ist unfassbar: Wer legitimiert die westlichen Mächte der Weltmacht Russland vorzuschreiben, wo Sie ihre Truppen stationiert? Sorry, aber niemand würde nur annähernd auf die Idee kommen, den USA vorzuschreiben, wo ihre Truppen stationiert sind, wenn z. B. im Nachbarland Mexiko als abstruses Beispiel  einesozialistische Revolution stattfinden würde...

Von daher der Aufruf an Herrn Putin: Stationieren Sie so viel Truppen, wie Sie für es nötig halten! Schicken Sie davon öffentliche Videos an You Tube und sagen Sie: "wir sind ein souveränes Land und haben das Recht Truppen aufzustellen, wo wir wollen! Man kann uns nicht absprechen, dass wir verantwortungsbewußt und neutral handeln. Nur die westliche Welt sieht uns dafür als Verbrecher an!"

Und Sie haben ohne Lügen damit einfach nur recht, Herr Präsident Putin und das sollte der weltlichen Welt demonstriert werden!


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15.05.2014

Wird die Ukraine zum Pseudonym eine der größten politischen Affären in der USA und Deutschland?

Ein Skandal bahnt sich an, dessen Auswirkungen  andere  politische Krisen in den Schatten stellt und bei Bewahrheitung  die Regierung in der USA und der Bundesrepublik zum Rücktritt zwingen könnte.

Gestern noch berichtete der Autor dieser Webseite, dass sich die Rhetorik von Herrn Gabriel merklich änderte und er Fehler von Europa einräumte.

Der Autor schaute sich daraufhin im Internet um und konnte seinen Augen kaum trauen, welche politisch brisante Nachricht das Internet, die Presse und Politiker erschüttert:

Es sieht so aus, als ob eine amerikanische Firma Namens Acadami 400 Söldner im Namen eines unbekannten Auftraggebers in die Ukraine zur Bekämpfung der pro russischen Kräfte schickte.

so berichte die Bild am Sonntag vor wenigen Tagen. Dieses wurde während einer nachrichtendienstlichen Lagebesprechung vom BND (Bundesnachrichtendienst) gemeldet.

Herr Stroebele, Abgeordneter der Grünen und einzige Person mit anerkannter politischer Ehrlichkeit in der Kriegspartei der Grünen schätzte die Lage so ein: Zitat ntv:

.... Nehmen wir mal an, dass die Berichte stimmen. Inwiefern würde die Beteiligung amerikanischer Söldner dem Konflikt in der Ukraine eine neue Dimension geben?

Ich will nun erst einmal erfahren, über was im Kanzleramt dazu vorgetragen wurde. Deshalb habe ich eine Anfrage an die Bundesregierung gerichtet und hoffe, darauf bald eine Antwort zu bekommen.

Sollte sich herausstellen, dass die Kanzlerin seit Wochen im Bilde ist: Inwiefern brächte sie dies in Erklärungsnot?

Dann hätte man das natürlich schon vor Wochen in die Diskussion einbringen müssen. Schließlich würde sich dadurch zeigen, dass in diesem Bürgerkrieg ganz offensichtlich Einmischungen von außen stattfinden, dass die ukrainische Regierung sich nicht mehr auf ihre eigene Armee ausreichend verlassen kann und Söldner einstellt - beziehungsweise diese von anderer Stelle bezahlt und in die Ukraine gebracht werden.
....

Nein, Herr Stroebele, nach Ansicht des Autors hätte dieser Vorgang eine derartige Brisanz, dass Herr Obama in den USA und Frau Bundeskanzlerin Merkel in Deutschland zum Rücktritt gezwungen sein würden.

Zur USA: Nicht das nur zu prüfen wäre, seit wann diese Waffenhilfe stattfindet, ob die ganze Ukraine Krise ein Putsch mit militärischer Intervention des freien Westens ist. Sind die Schüsse auf dem Maidan, die zum Rücktritt des ehemaligen ukrainischen Präsidenten und Neueinsetzung von der bisher vom Westen (u. a. Deutschland) nicht legitimierten Regierung führten ein Werk amerikanischer Söldner?

Wie lange war die Sicherheitsfirma Acadami aktiv? Warum unterband die USA, die den russischen Truppen mit Deutschland vorschreibt, wo sich russische Truppen aufhalten dürfen unter Androhung von Sanktionen, nicht militärische Aktivitäten und verletzte damit das Völkerrecht auf das gröbste.

Russische Ausführungen zu diesem Thema wurden als Propaganda hingegen abgetan.

Dieser Skandal dürfte in der Dimension an die Contra Affäre in den USA heranreichen und vielleicht heißt es ja balg "Ukrainegate" statt "Irangate" in Anlehnung an Watergate.

Es ist nicht Aufgabe dieser Webseite der amerikanischen Presse vorzugreifen, aber in den USA müsste ein Untersuchungsausschuss die Rolle von dem Friedensnobelpreisträger Obama untersuchen, da die Enthüllungen made in Germany nicht von der friedliebenden amerikanischen Bevölkerung hingenommen werden kann.

In Deutschland muss sich das Bundeskanzleramt nun unangenehmere Fragen gefallen lassen, als die Nachfrage, ob die vier Bundeswehrsoldaten im weiten Umfeld der OSZE nur Spione sind.

Auf der Metaebene stellt sich die Frage: Beteiligte sich die Bundesrepublik auch mit militärischen Mitteln an einem Putsch in der Ukraine. Wurde der ehemalige Präsident der Ukraine durch die Schüsse und Tote auf dem Maidan von amerikanischen Söldnern  in einer Inszenierung von der westlichen Welt weggeputscht?

Setzt die USA mit Wissen Deutschlands paramilitärische Einheiten ein, während die USA in immer neuen Videos den Russen angreifen, wenn dieser nur Einheiten an der Grenze in seinem eigenen Land aufstellt, während Acadami als verlängerter Arm des freien Westens militärisch sein Unwesen in einem souveränen Land verrichtet.

Wer einmal lügt, lügt immer wieder: Wie viele unschuldige Menschen von den russischen Separatisten wurden von Acadami liquidiert?

Der Autor dieser Webseite vertritt schon seit kurz nach den heiligen friedlichen olympischen Spielen die These, dass der Putsch in der Ukraine ein Machwerk des freien Westens sei und beschuldigte Europa und die USA Kriegstreiberei zu praktizieren.

Allein fehlten die eindeutigen Beweise. Der Autor sieht sich in seiner These angesichts  der letzten  Enthüllungen zu 100 % bestätigt.

Dieses bedeutet auch konsequent die Forderung zu stellen:

Die Bundeskanzlerin muss sich einer Untersuchungskommission stellen. Die freie Presse ist aufgerufen, ihre teilweise einseitige Berichterstattung aufzugeben und ihren Beitrag an der Sammlung von belastenden und entlastenden Beweisen zu leisten.

Im Falle einer Bestätigung der Vorwürfe wäre ein Rücktritt der Bundeskanzlerin und Neuwahlen die logische Konsequenz, da das Vertrauen der Bevölkerung und das Vertrauen Russlands an Deutschland nachhaltig gestört wäre.

Es müsste dann die Aufgabe neuer Politiker sein, den Trümmerhaufen der internationalen Politik Deutschlands zu zerstören und "auferstanden aus Ruinen" eine neue Politik zur Sicherung des Weltfriedens  zu errichten.

Die einseitig betriebene Abhängigkeit der Bundesrepublik von Russland betrieben von der SPD und ihrer korrumpierten Vertreter aus der Schröder-Ära, wie die einseitige Ausrichtung an der USA muss überwunden werden und Europa als größte Weltmacht nach dem Bruttoinlandsprodukt  eine vermittelnde Rolle zwischen den beiden Blöcken einnehmen.

Nicht falsch verstehen, der Autor wird auch weiterhin Google, Microsoft Corporation, Hollywood, Burgerking und alle anderen Errungenschaften aus der amerikanischen Welt dankbar und ewig verbunden sein, die den friedlichen Teil der US-amerikanischen Welt verkörpern.

Aber der unfriedliche Teil, namentlich die NSA und Obama, sind dem Autor ebenso verhasst, wie die Lügen der russischen Propaganda, die ohne Zweifel existieren.

Mit Putin kann man nicht verhandeln sagten Teile der arroganten Presse und Politiker im Westen. Der Autor dieser Webseite sagt dazu: Wollte denn die USA und die Bundesrepublik überhaupt mit jemand reden, wenn Sie vielleicht diesen Putsch inszenierten?

Der Autor, der seit Monaten eine einsame konträre Berichterstattung führt, kann entgegen sagen:

Ich brauche mich nicht zu schämen, weil ich immer das vertrat, was ich für den Weltfrieden für erforderlich hielt. Und wie bei vielen anderen Themen auch lag der Autor dieser Webseite im Vorfeld wieder scheinbar einmal richtig...

Sorry, aber wahre Christen wittern, wenn ander Menschen es mit dem Weltfrieden oder Mindestlohn nicht ernst meinen, denn der Schutz der Agape und eines gerechten Lohns ist unsere Mission.

Amen


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16.05.2014

Ich folge Euch bis in den Tod... - nie wieder!

Der Autor dieser Webseite forderte nicht weniger der mehr, als dass die Regierung von Bundeskanzlerin Merkel zurücktritt. Vielleicht ein Zitat vom Autor, der zwischenzeitlich seine Berichterstattung über die Ukraine-Krise  im Rahmen der deutschen Neuauflage einer Burgfriedenspolitik einstellen wollte:

 "
Die Argumente gegen eine Kriegspolitik wurden auf dieser Webseite hinreichend erörtert, der Wendepunkt, die Proargumente und der Schluss nun in einer eher kurzen Abhandlung nachgereicht.

Der Autor wuchs also in dieser christlichen Kultur des Abendlandes in Westberlin auf und ist bis zum heutigen Tag der USA auch mit all ihren Fehlern dankbar, dass Sie ihm eine Meinungsfreiheit und Pressefreiheit garantierte, von denen in Russland eher Menschen träumen.

Auch dieser Autor wäre nur mit einem Artikel im russischen System bereits mit den Ladies der russischen Punkband in einer Zelle - ach ja, gemischte Unterbringung in Straflagern gibt es ja nicht einmal im freien Westen...

Auch ist der Autor trotz Kritik an allen Regierungsinstitutionen fest in der demokratischen  Wertegemeinschaft verwurzelt. Es war legitim im Sinne der Demokratie auf die Fehler hinzuweisen, aber als nächstes steht wahrscheinlich das Ringen um die Freiheit der Ukraine auf den Programm und da wäre es trotz unterschiedlichen Bevölkerungsmehrheiten in der Ostukraine und Westukraine eine Sünde, wenn der Autor vielleicht eine Spaltung a la Krim befürwortet, um den Weltfrieden zu bewahren.

Auch der Autor hat nicht das Recht, weitere Spaltungen eines Volkes zu legitimieren, die vielleicht wie ein Damoklesschwert über Nord- und Süd-Korea schweben und den Weltfrieden gefährden.


Mit der Krim kann der Autor gut leben, aber nun ist es auch für den Autor Zeit einem Herrn Putin zu sagen, dass auch die kritischen Demokraten weiteren Gebietsansprüchen skeptisch gegenüberstehen würden und die Bürger der freien Welt lieber trotz bedenken mit dieser freien Welt untergehen, als ein Verlust der Freiheit zu riskieren.

Als Hitler vor dem zweiten Weltkrieg Land eroberte, verließ er sich darauf, dass es durch die Appeasement-Politik nie zu einem Weltkrieg kommen würde. Stalin und Hitler teilten sich bekanntlich Polen und der freie Westen erklärte Hitler einseitig den Krieg. Es war eine Abwägung des kleineren Übels, dass der freie Westen nicht mit  Hitler gegen Stalin vorging.

Es geht bei Aufführung des Beispiels nicht um einen Vergleich heutiger Politiker. Es geht um eine geschichtliche Begebenheit, die besagt, dass man Demokratien bis zu einem gewissen Grad reizen kann, aber Sie dann sehr wohl schlagkräftig sind...

Der Autor will keinen Weltkrieg. Aber sollte die Welt in den folgenden Begebenheiten untergehen, dann will der Autor lieber als Demokrat an der Seite von Demokraten sterben, als ein Besserwisser zu sein, der als Alternative nur das russische unfreie System zu bieten hat.

Deshalb kritisiert der Autor nach reiflicher Abwägung nicht mehr das eigene System und sagt, dass er seine Bedenken hinreichend öffentlich geäußert hat, aber im Ernstfall immer hinter jenen Kräften steht, die eine verantwortungsvolle Politik für die Gegenwart und Zukunft stehen und lernfähig genug sind, um fundierte Kritik zu begreifen und in Zukunft besser zu agieren.

Der Autor unterstützt den freien Westen symbolisch, in dem er kein weiteres Öl in das Feuer gießt und auf die Führung seines öffentlichen Tagebuches verzichtet. Lieber gehe ich mit Troja ein, als mit einem trojanischen Pferd gleichgesetzt zu werden...
Gott verzeih mir, aber ich bin nicht gewillt die andere Wange hinzuhalten, sei trotzdem meiner Seele gnädig... " , Zitat vom 18.04. 2014 von einem Bekenntnis zu einer Wertegemeinschaft, die es scheinbar wirklich nie so gab, wie es der Autor in einem Anfall geistiger Umnachtung propagierte

Nun muss der Autor  hören, dass er nicht für edle Werte in den Tod  gegangen wäre, sondern dass evtl, seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt  bekommt  und er  dafür sein Leben gegeben hätte und sich an Gottes geboten versündigt  hätte, um im Geiste der Firma Acadami mit deren Söldnern als weiterer Kriegsverbrecher Menschen im Rahmen der freien Welt zu liquidieren.

Der Autor hielt seiner Zeit vom 18.03.2014 - 26.03.2014 durch - wie es aus seinem Newsarchiv und der Sammlung in der Rubrik Ukraine hervorgeht - zuweilen ist ein Newsarchiv eine sinnvolle Angelegenheit.

Berthold Brecht, Kurt Tucholsky und wie Sie alle heißen - Sie haben Recht: Es gibt keinen gerechten Krieg.

Der Autor bekennt sich in Zukunft lieber nur zur "Verfassung", der Demokratie und Gottes Geboten, weil die Politiker mehrmals im Leben  sein vertrauen missbrauchten.  Trotz Eurer Fehler war ich bereit einen Krieg für die Freiheit zu verantworten, aber ihr habt mein Vertrauen durch Eure  Unehrlichkeit auf das tiefste missbraucht.

Deshalb will ich diese Menschen auch nicht mehr in verantwortungsvollen Positionen sehen und fordere deren Rücktritt.

Und mal an eine Frage an die anderen Wirtschaftsunternehmen der Friedensfraktion, die sich von Frau Bundeskanzlerin Merkel auf eine geschlossene Front gegen Putin und Co einschwören ließen: Fühlt ihr Euch nicht irgendwo missbraucht und war es dass, wofür ihr Eure Zustimmung und Bereitschaft unter Risiken finanzieller Verluste gegeben habt?

Der Wunsch nach Abdankung müsste aus Euren Reihen kommen - und nicht von einem christlichen Autor abseits des Mainstreams.

Meine Waffe gegen dieses Unrecht ist das freie Wort, dass ich auch durch die Schaffung der Software NoNSA selbst zu schützen vermag und ein Protest an diejenigen ist, die Verschlüsselungssoftware mit hohem Verschlüsselungsgrad früher als Waffe darstellten und deren Verbreitung im Wassener Abkommen verhindern wollen.

Das ist die Sühneleistung des Autors: Ich werde weiterhin für das freie Wort und dessen Schutz mit dem Wort kämpfen , denn das Wort ist Gottes und darf nicht missbraucht werden.

Wenn ihr die Verteidigung des freien Wortes mit dem Wort als Waffe verurteilt, so dürft ihr gerne den Autor als Extremist des freien Wortes bezeichnen. Denn das freie Wort ist mächtiger als jede Waffe und das ist der Ausdruck meines Widerstandes, bei dem alle anderen Menschen, die die Freiheit, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit lieben, herzlich willkommen sind.

Nachtag

Der Autor bittet Herrn Putin aufrichtig um Verzeihung: Der Autor hätte in unwürdiger Tradition Deutschlands gebilligt, dass ein weiteres Mal Unrecht und Leid über die russische Bevölkerung gebracht worden wäre. Der Autor glaubte an ein System, dass sich durch Moral auszeichnet und es nicht nötig hat, auf die völkerrechtswidrige Einmischung mit militärischen Mitteln in einem souveränen Staat zu setzen.

Das ist unter aller Würde und übersteigt selbst die schlimmsten Befürchtungen und den Horizont des Autors. Deutschland hat seine Unschuld ein weiteres Mal verloren und das kann der christliche Autor erst nach einer Menge Gebete verzeihen, wie es das Christentum vorschreibt, wenn diejenigen wirklich aufrichtig bereuen - also im christlichen wie im weltlichen Sinne das durch einen Rücktritt aus freien Stücken dokumentieren. Damit ist nicht zu rechnen. So muss der Rücktritt eben mit demokratischen Mitteln erzwungen werden und ein Untersuchungsausschuss ist da kein verkehrter erster Schritt...

 

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20.05.2014

Nachruf auf Sigmar Gabriel

Der Vorteil dieser Webseite ist, das Sie schon heute die Nachrichten von morgen lesen können. Wir esoterischen Christen nennen das Prophezeiung, vielleicht hilft dem geneigten Atheisten die Formulierung Prognose auf Grund von Fakten mehr -:)

Herr Gabriel startete bekanntermaßen seinen Amoklauf damit, dass er Google - und da zitiert der Autor doch gerne Herrn Gabriel - zerschlagen will.

"Der Informationskapitalismus die gesamte marktwirtschaftliche Ordnung zur Disposition stellt..." Zitat Gabriel, faznet, eben aufgeführter link.

Herr Gabriel beschwört also die Rhetorik aus dem Klassenkampf der kommunistischen Partei, während er auf der anderen Seite uns erzählt, dass "der Geist nationalistischer Mächtepolitik" zurückkehrt.
Moskau sei offenbar bereit, "Panzer über europäische Grenzen rollen zu lassen". Zitatmischung Gabriel und  Welt.

Der Grad zur Volksverhetzung, einer Straftat in Deutschland, ist nach Ansicht des Autors von Herrn Gabriel fast erreicht:

§ 130 Volksverhetzung

(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
    1.     gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder
    2.     die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.



Da zu viel Zitate verboten sind, sei dann nur in eigener Formulierung gesagt, dass Herr Gabriel in seinen weiteren Ausführungen in einer  Gedenkveranstaltung zum ersten Weltkrieg sagt, dass Russland diesen Geist wiederbeleben würde..

"Dieses Aufladen von nationalistischen Konflikten habe zum ersten Weltkrieg geführt." Zitat...

Das ist wohl Geschichtsrevisionismus erster Klasse. Vielleicht mal zur Abwechslung ein Zitat von Wiki über den ersten Weltkrieg:

Im Fortgang der Julikrise richtete Österreich-Ungarn mit dreiwöchiger Verzögerung am 23. Juli ein Ultimatum an Serbien. Darin wurde von Serbien u. a. eine gerichtliche Untersuchung gegen die Teilnehmer des Komplotts vom 28. Juni verlangt, verbunden mit der Forderung nach Beteiligung von k.u.k. Organen daran. Dies lehnte die serbische Regierung, bestärkt durch Russlands Zusage militärischer Unterstützung im Konfliktfall, als unannehmbare Beeinträchtigung ihrer Souveränität ab. Russlands vom panslawistischen Motiv mitbestimmte Haltung wurde im Zuge des französischen Staatsbesuches in St. Petersburg (20. bis 23. Juli) wiederum durch Frankreich unterstützt, das in Bekräftigung der Französisch-Russischen Allianz den Russen für den Kriegsfall mit Deutschland Unterstützung garantierte.

Am 28. Juli 1914 erklärte Österreich-Ungarn dem Königreich Serbien den Krieg. Die Interessenlagen der Großmächte und die deutschen militärischen Planungen (Schlieffen-Plan) ließen den Lokalkrieg innerhalb weniger Tage zum Kontinentalkrieg unter Beteiligung Russlands (deutsche Kriegserklärung vom 1. August 1914) und Frankreichs (deutsche Kriegserklärung vom 3. August 1914) eskalieren."

Wir halten es mal fest: Deutschland erklärte Russland den Krieg. Deutschland und Österreich führten Krieg gegen Serbien und fielen dort ein. Russland verteidigte Serbien, einen souveränen Staat...

Russland hatte nie vor in westliches Territorium einzufallen. 100 Jahre später mischt sich Deutschland wieder in ein panslawisches Land ein, hilft dort bei einem Putsch gegen die souveräne Regierung eines Landes, setzt dort vertraglich eine Übergangsregierung mit Beteiligung nationalistischer Kräfte ein und niemand weiß, ob nicht beim Maidan Acadami und Co sich militärisch daran beteiligten.

Das schlimmste dabei ist, dass Herr Gabriel wohl das Recht verlor für die Linke zu sprechen, als er vor der großen Koalition abstimmen lies, ob die SPD überhaupt in die Große Koalition geht. Die Alternative war in demokratisch unwürdiger Tradition nicht eine linke Koalition (SPD. Linke und Grüne), sondern Rücktritt  der Parteiführung, obwohl die Linke quasi Wahlgewinner war. Oh ja, Herr Gabriel war in Sachen Scheindemokratie wahrhaft ein politisches Vorbild...

Nun muss also beim Kampf gegen Google so wie gegen Russland die linke Ideologie herhalten, egal ob es der "Informationskapitalismus" von Google ist oder der "
der Geist nationalistischer Mächtepolitik" in Russland ist.

Der letzte wahre Sozialist - so jedenfalls die Interpretation des Autors dieses Artikels nach der Rhetorik - ist dann wohl Herr Gabriel, der als zweiter Vorsitzender der großen Koalition sozusagen stellvertretender Generalvorsitzender des Zentralkomitees wäre -:)

Nun denn, viel Feind, viel ehr und aus geschichtlicher Erfahrung Deutschlands weiß man ja, dass Deutschland in einem Zweifrontenkrieg immer gewann, bis auf die unrühmlichen Ausnahmen des I und II Weltkriegs.

Die United States gewannen hingegen immer einen Zweifrontenkrieg und da kann Herr Gabriel bloß hoffen, dass sich Google nicht an den ruhmreichen Siegen der Alliierten ein Vorbild nimmt und sich stillschweigend zerschlagen lässt.

Was soll der Sarkasmus heißen? Herr Gabriel argumentiert genauso wirr, wie der Autor dieser Webseite zum Teil  abstrus in diesem Artikel kommentierte, aber da gibt es einen kleinen Unterschied. Herr Gabriel hatte eine politische Zukunft  und hat die Verantwortung für ein ganzes Volk.

Linke Rhetorik gegen Russland einzusetzen bezeichnet der Autor als perfide und geschmacklos. Dann Russland mit einem "Geist nationalistischer
Mächtepolitik"  gleichzusetzen ist eine Verhöhnung der russischen gefallenen Soldaten im ersten und zweiten Weltkrieg. Mal so eine Nachfrage: Gibt es denn in Deutschland keine Lobbygruppe mehr, die Russen davor schützt, verunglimpft  zu werden?

Nachtrag: Gibt es nicht einen Bundespräsidenten in Deutschland, der an ein Konzentrationslager nach dem anderen gedenkt und dabei scheinbar vergisst, dass die übrig gebliebenen Menschen in fast allen Konzentrationslagern von Russen befreit wurden? Auch das gehört zur deutschen Geschichte...

Herr Gabriel mit seiner neuen pseudomarxistischen Rhetorik auf dem besten Wege sich das Vertrauen des Volkes zu verspielen und damit nebenbei seine politische Zukunft. Und dann kommen wir wieder zum Thema Nachruf. Egal, was der Autor hier schreibt, eines steht fest: Der Autor  schrieb seinen Nachruf vielleicht noch sehr früh, aber ist überzeugt, dass die späteren Nachrufe nicht so ehrlich sind wie dieser...


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Am 19.08.2014 schrieb der Autor dieser Webseite:

"Es ist abzusehen, dass in den nächsten zwei bis drei Wochen wahrscheinlich die Ukraine von den Russen und Seperatisten der Ostukraine dermaßen infiltriert wird, dass es zu einem Umsturz kommt."

Der Autor teilt die Einschätzung der NATO, dass die ukrainische Armee auf verlorenen Posten kämpft, grenzt aber ein, dass es immer noch der Primat der Politik ist, Entscheidungen zu treffen und die Nato nur ein Exekutivorgan ist..

Nun, offiziell wird wohl gegen Ende der Woche die neue Marschrichtung des Westens vorgelegt und bei Herrn Putin kristallisiert sich ein Kampf um die Ostukraine und einen Zugang über Land zur Krim als vorläufige territoritale Ziele heraus.

Der freie Westen sichert nun auch die baltischen Staaten, eine Forderung die der Autor dieser Webseite im o. a. Artikel am 19.08.2014 bereits stellte.

Nach wie vor meint der Autor dieser Webseite, dass die UN, um genau zu nehmen der Weltsicherheitsrat  und die UN-Charta für eine Angelegenheit zuständig ist, die den Weltfrieden gefährden kann, aber dann muss auch mal klar gesagt werden,
dass alle Sanktionen sämtlicher Beteiligten nicht von der UN bzw. dem Weltsicherheitsrat - der einstimmig beschließen muss - gedeckt sind.

Jetzt darüber zu lamentieren, warum es keine Schiedsgerichtsverfahren gibt, die für solche Fälle greifen, ist ziemlich fruchtlos...

Andererseits ist es z. B. nicht einzusehen, warum der freie Westen keine Lieferungen militärischer Waffen an die Ukraine liefern sollte. Die Ukraine ist ein demokratisch legitimierter Staat und unterliegt keinem Waffenembargo.

Russland behauptet doch immer, dass es nicht infiltriert und die Waffen zum Schutz der ukrainischen Regierung zu liefern ist eine Maßnahme, die zulässig ist, weil es auch seitens der UN kein Waffenembargo gibt.
Marschiert Russland dann gegen die ukrainische Regierung, so haben Sie zumindest den schwarzen Peter und müssen ihre Deckung fallen lassen.

Dafür keine weiteren Sanktionen. Die bringen eh nichts und kein Angriff westlicher Truppen (Weltkrieggefahr). Wenn Russland dann mit Unterstützung der Separatisten offiziell reagiert, so ist sein heimtückisches Infiltrationsspiel beendet.
Der Autor ist nach wie vor für klare Worte und Handlungen.

Ich bin immer noch ein Teil der westlichen Welt und halte Waffenlieferungen an die ukrainische Regierung zur Zeit für ein adäquates Mittel oder sollte man sagen: Gleiches mit gleichem vergelten?

Herr Putin schickt mehr oder minder eindeutig Waffen an die Separatisten und da dürfte er sich nicht wundern, wenn der Westen ein wenig Waffengleichheit herstellt...

Dann gäbe es noch die friedliche Alternative, mit Herrn Putin über Landabtretungen zu verhandeln nach dem Motto: "Land für Frieden". Die Krim, einen Landweg zur Krim ,teile der Ost-Ukraine und das Gebiet der Ostukraine opfern - um
die Restukraine in die freie Welt zu integrieren und Herrn Putin eben zu vertrauen, dass er sich an solche Regelungen hält. Selbst mit Stalin machte ein Herr Hitler einen Pakt - und Stalin hielt sich an den Pakt.

Zwischen diesen Möglichkeiten kann man jetzt wählen, wobei der Konfrontationskurs immer die Gefahr eines Weltkrieges in sich trägt.

Der Autor genießt zur Zeit sein Leben und sagt pessimistisch: Tun Sie das auch, denn die Zukunft sieht vielleicht sehr grausam aus.

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07.09.2014  Wort zum Sonntag

"Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein und werden im Innern und nach außen." Willy Brandt, die Zeit
Mehr Demokratie (nach Innen) wagen und "einen neuen Weg zum Frieden" (Zitat aus o. a. Text) suchen.

Dabei muss die Frage gestattet sein, wieso erst im Jahre 1969 nach Jahrzehnten des kalten Krieges und des eisernen Vorhangs  Menschen auf die Idee kamen, dass Dialog und Annäherung  einer Konfrontationspolitik vorzuziehen sind.

 In der letzten Woche fand wieder ein Sanktionsgipfel  der Nato auf dem Plan,  während  Herr Putin  einen sieben Punkte Friedensplan - natürlich auch mit politischen Kalkül - vorlegte. Während seriöse  Zeitungen wie der Spiegel in einem  kritischen Journalismus zumindest die sieben Punkte beschrieb, beschrieben die kriegstreibenden Journalisten - allen voran die Welt - Putins Friedensbemühungen eher als "Verwirrspiel"...

Tja, Obama ist vertrauenswürdiger Friedensnobelpreisträger und Herr Putin wurde vor einem Jahr nur nominiert..., aber hat einer der beiden Präsidenten den Titel verdient?

Der freie Westen hat seine Ziele klar festgelegt und ist nicht bereit von seinen Maximalforderungen auch nur einen Deut abzurücken: Die Annexion der Krim beenden, Unterlassung russischer Unterstützung der Separatisten, geschweige denn unabhängige Gebiete der Separatisten zulassen. Das sind klare Worte  und wäre auch moralisch einwandfrei, wenn da nicht der Makel eines westlich unterstützten Putsches sowie militärische und wirtschaftliche Interessen eine nicht  unerhebliche Rolle spielen würden.

So Griff der freie Westen mehrfach vor dem Maidan in die Geschicke des souveränen Staates Ukraine an, beschlagnahmte Konten und drohte Wirtschaftssanktionen gegen die alte Regierung an...

In Sewastapol sterben  nun einmal hunderttausende russische Soldaten  im zweiten Weltkrieg,  Ende der  60 er Jahre verschob man in der Sowjetunion rechtswidrig Grenzen, was natürlich in der westlichen Welt keine Sau interessierte und  es fand in der  Krim eine Volksabstimmung statt, die von der freien westlichen Welt nicht anerkannt wurde und zu der keine Wahlbeobachter geschickt wurden. Wie dem auch sei, die russische Bevölkerung und Sprache ist russisch ist in der Krim hauptsächlich russisch...

Dann Verbot der freie Westen russische Truppen auf seinem eigenen Grund und Boden Waffen zu stationieren unter Androhung von Sanktionen und mit jeden Mengen Satellitenbildern belegt, die sich dann öfters als "Fake" herausstellten...
Dasselbe bei den Bildern einer angeblichen Inversion, wie es z. B. der WDR selbst eingestehen musste...

Der Westen will nun seinerseits eine Eingriffstruppe aufbauen und lamentiert noch um eine Grenzsicherung der baltischen Staaten mit Truppen, nahm jedoch lange Zeit Abstand aus Rücksicht auf alte Verträge. Kommt es zu Truppen zur Sicherung der europäischen Grenzen, welches sogar der Autor dieser Seite befürwortet, ist das genau das Verhalten, welches früher sanktioniert wurde...

Der Umgang mit den Separatisten indes ist als fragwürdig einzustufen, da in sogenannten runden Tischen mehr deutsche Vermittler als russische Vertreter der Separatisten anwesend waren, nämlich nicht ein Separatist.

Waffenlieferungen an die ukrainische Führung werden von der deutschen Bundeskanzlerin für Deutschland verneint, aber selbst unsere Kanzlerin scheint nicht die Hand für andere NATO-Mitglieder ins Feuer zu legen:

Die Redewendung „Deutschland wird keine Waffen liefern, weil wir damit meiner Meinung nach einen Eindruck vermitteln würden, dass dieser Konflikt doch militärisch gelöst werden könnte” (Quelle : Bild Zeitung, Drastische Worte im EU-Gipfel), lässt darauf schließen, dass damit wirklich nur Deutschland und nicht deren Verbündete gemeint sind: Denn man muss hier die Bildzeitung ein wenig mit dem Spiegel ergänzen wo es weiterhin heißt: "Ich kann hier nicht für alle sprechen. Das ist eine Diskussion, die vielleicht von einigen Ländern anders beantwortet wird.", Spiegel, http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ukraine-krise-merkel-will-keine-waffen-liefern-eu-gipfel-in-bruessel-a-989047.html.

Die USA lieferten bereits in einer Hilfsaktion Meals ready to eat Nahrung an ukrainische Militär, was natürlich weit weniger populär als die russischen Hilfskonvois in die Ukraine medial ausgewertet wurde...

Die USA schickten mindestens 400 Kämpfer über Blackwater in die Ukraine, während man sich über russische Unterstützung der Separatisten ausgiebig beschwerte - Wo waren die Sanktionen gegen die USA?

Das Gerangel um Flug mh117 war ja dann wohl peinlich als Begründung für Wirtschaftssanktionen: Bis zum heutigen Tag wurden keine eindeutige Aufklärung betrieben, aber das Maschinen über ein Krisengebiet fliegen - während seriöse und amerikanische Fluglinien den Flugverkehr über das Krisengebiet einstellten - ist perse ein wenig unzulässig und dieses dann als Angriff auf die freie Welt zu interpretieren und das zu einem Königsanschlag a la Kaiser im ersten Weltkrieg hochzustelisieren ein wenig daneben...
Hey, dort wurden auch ukrainische Militärmaschinen in niedriger Höhe abgeschossen...

Nun wird also in der neuesten Sanktionsrunde u. a. der Energiesektor mit Sanktionen belegt - u. a. GASPROM - die Deutschland irgendwo mit Gas beliefern. 

Die russische Antwort dürfte nun mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch der Abbruch oder Aussetzung von Gaslieferungen sein - das ist absehbar...

Dazu muss man in der Rückschau mit einbeziehen, dass Russland laut eines Artikels der Wirtschaftsnachrichten vom 29.08.2014 sich vom Petro-Dollar verabschiedete und  Ubel und Yen als Wirtschaftswährung für das russische Erdöl etablierte.

Die Börsen dürften in der nächsten Zeit ziemlich einbrechen, aber bis dahin gibt es ja dann vielleicht schon einen Krieg.

Russland wurde sukzessive aus allen wirtschaftlichen Geschäften herausgedrängt (z. B. G8) bzw. brach Brücken freiwillig ab wie beim Nahrungsmittelimportverbot  europäischer Produkte für ein Jahr (die geben wenigstens Zeiträume an...).
Egal ob Finanzströme oder Higthech - der Autor ist weder Wirtschaftsfachmann oder Bankfachmann, aber die Tendenz sieht nach dem Abbruch der Beziehungen in allen Ebenen von Politik bis Wirtschaft aus.

Die NATO ist inzwischen der Primat der Politik des freien Westens, der ausschließlich mit Sanktionen handelt, die in  der Ranghöhe die Vorstufe zu militärischen Maßnahmen darstellen.  Dabei ist die NATO ein Verteidigungsbündnis  der Partner und hat auch völkerrechttlich nur eine Legitimation für  den Verteidigungsfall, der nicht vorliegt. Alles andere ist ein Fall für die UN.

Ja, auch Putin ist kein Waisenknabe und die wahrscheinliche Gründung bzw. Bestrebungen nach Gründunge eine neuen Satellitenstaates ist kein Kavaliersdelikt, sondern  Verletzung der Souveränität eines Staates. Unbestritten herrschen Verletzungen  der Menschenrechte von  Homosexuellen bis hin zur  unerträglichen  Pressemanipulation in Russland.

 Dennoch ist das Spiel des Westens auch nicht so sauber, wie der inzwischen harmlos gewordene Presseclub in der heutigen Sendung doch eher ein naives Bild westlicher Desinformation wiedergab. Ach ja, die Herren und Damen vom WDR liefern wie oben ausgeführt ja gerne falsche Bilder oder lassen diese von ihren Gastjournalisten in herrschender Einigkeit wiedergeben - nicht ein kritischer Mensch am Tisch - das nennt sich doch dann wohl nicht ausgewogen...

Die Verbindungen sind gekappt und Russland wird mit jedem Sanktionstag unberechenbarer und irgendwann braucht Russland keine Rücksicht auf Handelsbeziehungen oder Verträge mehr zu nehmen, da auf wirtschaftliche Interessen keine Rücksicht mehr genommen werden muss. Die Oligarchen haben dann keinen Einfluss mehr auf die russische Politik und was das bedeutet, dürfte dann wohl jederman klar sein.

Die Militärs und russischen Nationalisten werden dann in Russland eine Politik betreiben, die weitaus rücksichtsloser nach Richtlinien der Partei sein wird, als der gemäßigte Kurs Russlands, der uns in den letzten zwei Jahrzehnten eine halbwegs friedliche Welt bescherte.

Einfluss verlieren heißt auch, das der Gegner unabhängig bzw. unkontrollierbar wird. Dieses Ziel wurde erreicht. Russland hat kein Verteidigungsbündnis, so dass militärische und wirtschaftliche Entscheidungen in der Hand einer Regierung liegen, von der wir wissen, dass Sie sehr viel schneller und skrupeloser reagieren kann.

So muss es dem Westen nicht wundern, wenn an diesem Montag oder Dienstag nach Einsetzen der Sanktionen zu sehr scharfen Gegenreaktionen kommt oder wie es im Volksmund heißt: Wie es in den Wald ruft, so schallt es hinaus.
Der Westen entschloss sich für ein Experiment und arbeitet mit immer stärkeren Sanktionen (stufenweise). Wie weit kann man so gehen, ohne dass Russland reagiert und den Konflikt eskalieren lässt?

Erinnert den Autor an die Schule: Auch die liebsten Lehrer wurden von uns Schülern ausgetestet, wie weit man gehen kann. Irgendwann  kam dann der Wutanfll des Lehrers, Klassenbucheinträge oder Liebesentzug und nach einem Krach ging es dann wieder zur Normalität.

Ein paar zu gutmütige Lehrer gingen vor die Hunde  und Ars..löcher  kamen mit einem autoritären ungerechten  Benehmen leider im Vergleich  viel zu gut durch (siehe Russland...), aber hätten wir militärische Mittel zur Verfügung,  wäre auch ab und zu ein Lehrer über die Klinge gesprungen....-:)

Russland kann dieses Spiel auf die Dauer nicht durchhalten, also wird es reagieren müssen und das wahrscheinlich getreu der Lebensweisheit: "Lieber ein  Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!"  Das bedeutet den Einmarsch und Schaffung von Tatsachen und nicht etwa das Einknicken vor dem Westen, wie es sich unsere scheinbar naiven Kriegstreiber vorstellen...

Eine neue Runde der Gewaltspirale beginnt und wieder ist es der freie Westen, der  Brücken mit Wirtschaftssanktionen zerstört und mit seiner Politik genauso den Konflikt weiter eskalieren lässt....Wie soll das  mit dem schönen letzten Satz aus dem Märchenbuch enden?  ....Und wenn Sie nicht gestorben sind, dann leben Sie noch heute...., aber das ist ja nur ein Märchen...


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15.09.2014 Ukraine oder Ruhe vor dem Sturm

"Keine Nachricht, Gute Nachricht", sagt der Volksmund auf den ersten Blick konträr zu der Lebensweisheit aus der Überschrift, aber beide Lebensweisheiten  bewahrheiten sich scheinbar.

Seit der letzten Woche und dem Wort zum Sonntag startete der freie Westen die nächste Sanktionsrunde und sogar die Unternehmer  (http://www.focus.de/finanzen/news/ukraine-konflikt-deutsche-wirtschaft-kritisiert-neue-eu-sanktionen_id_4132478.html)  kommen zum Schluss, dass Sie sich nach den Sanktionen des Westens unbehaglich fühlen und warnen vor einer Sanktionsspirale.

Der freie Westen und die kriegstreibende Presse schätzen Herrn Putin als unberechenbar ein und da erstaunt es schon, dass der freie Westen "in seinen brillanten Analysen"  nun  ein Flugverbot  und Boykott der PKW-Industrie prognostiziert - ist Herr Putin denn nun berechenbar oder nicht?

Im freien Westen spürte man bei der Einführung der Sanktionen in der letzten Woche eher ein zögern. Vorgeblich, um den Waffenstillstand nicht zu gefährden und weil bei den Sanktionen keine Bedingungen für ein Ende vorlagen -  ein Umstand, den der Autor bereits vor einigen Artikeln anprangerte: Bei Sanktionen muss  schon eine Ankündigung enthalten sein, wie lange Sie dauern. Herr Putin machte das bei den Gegenreaktionen wie z. B. bei den Boykott von Lebensmitteln, wo er ein Jahr festsetzte:

Wer ist nun berechenbar? Der Westen agierte bei den Sanktionen stümperhaft, weil er bisher seine Sanktionen nicht an konkret messbare Schritte koppelte: Die Grundaussage: Keine Intervention russischer Truppen ist ein wenig zu wage gewesen und bei der Geheimhaltungsstrategie des freien Westens über konkrete Übertritte und deren öffentliche Beweisführung eher nicht nachvollziehbar.

Wie dem auch sei, der Westen schaut nun ängstlich nach Russland und der Ukraine und auch die freie Presse schweigt.

Dann wurden Waffenlieferungen und ein Militärmanöver in der Westukraine am Sonntag nachgeschoben: Verliert der freie Westen den Verstand? Das ist ziemlich taktlos, auch wenn dieses Manöver angeblich jedes Jahr stattfindet...

"Das Bündnis fordere Russland „weiterhin auf, gemäß der Vereinbarung von Genf zugunsten von Diplomatie und Dialog alle Truppen entlang der ukrainischen Grenze abzuziehen“ Quelle:Zitat Tagesspiegel, "Russland hat Truppen noch nicht zurückgezogen", 29. 04.2014. Russland darf seine Truppen also in seinem eigenen Land nicht an der Grenze in seinem eigenen Land aufstellen, wurde dafür sanktioniert und nun hält der freie Westen ein NATO-Manöver ab? Wie glaubwürdig ist denn das?

Europäische Truppen in einem Kriegsgebiet und wenn die Separatisten einen Anschlag verüben, dann sterben europäische Soldaten auf ukrainischen Boden - ein Grund für einen Weltkrieg!

Was passiert, wenn Putin als Gegenreaktion Truppen aufmarschieren lässt? Was sucht die NATO-Verteidigungsarmee außerhalb ihres Wirkungsbereiches? Doch nun eine Angriffsarmee? Vorbereitung für eine Spaltung, wie Sie vielleicht hinter geschlossenen Türen arrangiert wurde? Der freie Westen bekommt die Westukraine und Russland die Ost-Ukraine? Was findet da perfides statt? Kam es zu einem Deal hinter verschlossenen Türen, dass die Ukraine gespalten wird ? Es sieht zumindest so aus...

Wieviel Öl kann man ins Feuer gießen, ohne das es explodiert?

Die Sonne scheint in den nächsten Tagen in Deutschland und es scheint wenig tröstlich, dass unserer Untergang mit schönen Wetter begleitet wird.

Zeit einmal sich an den ersten und zweiten Weltkrieg zu erinnern: Deutschland zog vor hundert Jahren gegen Russland in den Krieg - eben Weltkrieg I.
Nur wenige Jahrzehnte zog Deutschland gegen Russland in den zweiten Weltkrieg - eben Weltkrieg II
Und Anfang dieses Jahrhunderts zog Deutschland mit den Rest der Weltgemeinschaft in einen Wirtschaftskrieg - eben...

Beim Schach sagt man, dass nun der Gegner am Zug ist und die Stille seitens Russland ist kein gutes Zeichen.

Der von den Kriegstreibern als unberechenbar eingestufte Herr Putin wägt zur Zeit ab und wird nun den freien Westen austesten, wie weit er gehen kann und der Autor als Speerspitze der Schwarzseher und Propheten der Apokalypse wagt die These:

Ein angeblich unberechenbarer Kampfhund wurde in die Ecke seines eigenen Landes gedrängt, was anderes als einen Befreiungsschlag erwartet der freie Westen jetzt eigentlich?

Ihr habt den Bogen überspannt und wie es in den Wald ruft, so schalt es heraus. Der Westen handelt unverantwortlich und die Millionen sterbenden Seelen in Zukunft werden aus dem Hades die Furien entfesseln und diese werden an denen Rache üben,, die unverantwortlich Menschen im freien Westen bei vollen Bewusstsein ins Verderben stürzten...

Die Friedensbewegung, die Kirche und der Autor dieser Webseite haben versagt und dem Autor  fällt nur ein:  Treffen Sie sich mit Menschen, die Sie lieben, machen Sie Ihren Frieden mit Gott und beten dafür das ein Wunder geschehen möge - denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Der Autor beschwört die friedlichen Kräfte im Westen: Erhebt Euch und entmachtet jene, die Euch ins Verderben stürzen wollen. Kehrt Euch ab von der Rhetorik des Krieges, ansonsten ist auch Euer Ende da. Aber der Autor fürchtet, dass auch diese letzten Cassandra-Rufe im Sturm der Kriegstreiberei verhallen...

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16.09.2014 NATO-Manöver oder Waffenlieferung? Es darf spekuliert werden...

"Unter Führung der USA beginnen heute mehrere NATO-Staaten und Verbündete im Westen der Ukraine ein Manöver. An der Übung "Rapid Trident" nehmen etwa 1300 Soldaten aus 15 Staaten teil." titelte die Tagesschau am gestrigen Tag.
Der "schnelle Dreizack" lässt natürlich viele Spekulationen zu:

Bekanntlich liefert Russland über dubiose Hilfstransporte mit unbekannten Inhalt die Separatisten in Form von Hilfskonvois. Der letzte Konvoi dürfte wieder unterwegs sein...

Mehrere NATO-Länder befürworten indes Waffenlieferungen in die Ukraine an  die ukrainische Regierung.  Ein ranghoher ukrainischer Militärberater verwies auf versprochene Waffenlieferungen, welches jedoch mehrere NATO-Staaten dementierten.

Mit der Aktion "schneller Dreizack" hat die NATO nun die Möglichkeit, Waffen legal in die Ukraine zu liefern: Die Waffenlieferung könnte nun  ein Teil des Manövers sein: Denn werden die beteiligten Soldaten wirklich alle Waffen aus der Ukraine wieder in ihre Heimatländer mitnehmen oder wird jeder NATO-Soldat als Gastgeschenk seine Waffen an einen ukrainischen Soldaten verschenken?

Innerhalb eines solchen Manövers wird es natürlich Nachschublinien geben und so kann unter den Augen der Satelliten Panzerwaffen, Lenkraketen und ? unter Augen der Öffentlichkeit in den nächsten Tagen als Teile des Manövers getarnt ihren Besitzer wechseln.

Nebenbei kann man ukrainische Soldaten dann an diesen Waffen ausbilden. So weit zu den Spekulationen.

Leider wird nicht nur der Autor dieser Webseite solche Gedanken hegen, sondern auch Herr Putin und so könnte so ein trojanisches Pferd  uns schnell  in Kalamitäten bringen - insbesondere da  die ukrainischen Militärs nichts besseres zu tun haben, als geheime Informationen in die Welt hinaus zu posaunen...

Der Autor wiederum empfindet unehrliche Handlungen  und  Lüge  nicht als Husarenstück, sondern als Sünde, Kriegstreiberei und Werk des Teufels, der bekanntlich einen Dreizack trägt...

In Kombination mit den neuen Wirtschaftssanktionen liefert das NATO-Manöver ein gefährliches Bedrohungspotential aus Sicht Russlands. Es sind außer Proteste keine Gegenreaktionen erfolgt, so dass die geschuldete Antwort nun in der Hand des vom Westen eingestuften unberechenbaren Herrn Putin liegt, den zur Zeit nur wenige russischen Oligarchen daran hindern werden, auf Rücksicht auf die wirtschaftlichen Beziehungen keine militärischen Maßnahmen als Reaktion einzusetzen.

Der Showdown nähert sich und im besten Fall bleibt das ein regionaler Konflikt, aber was, wenn Russland z. B. die NATO-Truppen auf irgend eine Weise blockiert, bedroht ...?

Ist dann der Verteidigungsfall in einem nicht-NATO-Land eingetreten? Welche Doktrin greifen dann? Die Gefahr einer Eskalation des Konfliktes ist in den nächsten Wochen sehr groß, wie es der Autor vorhersagte...und der freie Westen ist an der Schaffung der Situation nicht unbeteiligt...


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17.09.2014 Im Siegestaumel...

Nun wurde also, während der Autor dieser Webseite noch an dem letzten Artikel arbeitete, ein Assozierungsabkommen zwischen der ukrainischen Regierung und dem europäischen Parlament in einer inszenierten Sternstunde der Demokratie, mit pathetischen Bildern untermalt, geschlossen.

Die Wirkung auf die Psyche eines jeden aufrichtigen Demokraten war immens, selbst der Autor dieser Webseite empfand den Sieg der Demokratie über die Diktatur als einprägsames Erlebnis - bis er sich dann bei einer demutsvollen Betrachtung unserer Geschichte wieder in den Niederungen des Alltags befand und der Vernunft und rationalen Gedanken wieder Spielraum lies.

Wie fühlten sich wohl die Soldaten, als Sie mit Stolz erhobenen Hauptes für die "anständige Sache" des Kaiserreiches in den ersten Weltkrieg zogen. Wehende Fahnen und rührselige Abschiedsszenen auf den Bahnhöfen und das Versprechen, bald als Sieger heimzukehren...Nach den ersten Kämpfen wich die Euphorie über die glorreiche Mission schnell und übrig blieb der nackte Schrecken des Krieges und die Heimkehr in einer Kiste aus Holz...

Viele Menschen feiern gerade den Sieg, die Medien betonen die Wirksamkeit der Sanktionen, die Nato hält ein Manöver ab und es scheint so, als ob der Westen in seinem Triumph jeden Tag sich eine neue Demütigung einfallen lässt und sich seines Sieges gewiss sein kann, da der Russe offensichtlich alles mit sich machen lässt und vor der geballten Macht des Westens kapituliert...

Sorry, aber der Russe hat seit dem unterstützen Putsch durch den Westen die Füße still gehalten, sicherte sich als kleine Vergeltung die Krim und infiltrierte dann in aller Ruhe die Ost-Ukraine. Bisher agierte der Russe, nun agiert der freie Westen und Herr Putin wird in absehbarer Zeit alles tun, um das Zepter des Handelns wieder in seine Hand zu nehmen.

Nun soll er eine Niederlage seines Programmes akzeptieren, sich reumütig zurückziehen und in seiner grenzenlosen Güte vielleicht auch noch die Krim preisgeben...ein Wunschtraum, an den wohl niemand ernsthaft glauben kann, der sich seriös mit der Vergangenheit auseinandersetzte...

Träumt weiter, berauscht Euch an Euren "Siegen" und Ihr werdet sehen, dass nur ein Satz von Herrn Putin Euch aus Euren Siegestaumel herausreist. Die Ernüchterung folgt unmittelbar und es wird ein Heulen und Zähneklappern geben und  Ihr werdet sehen, dass Ihr  Geister beschwört habt, die der Zauberlehrling nicht aus eigener Kraft beherrschen kann...

Prima, 100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg haben die deutschen Politiker bewiesen, dass Sie nichts aus der Geschichte gelernt haben...


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20.09.2014 Fehler in der Matrix

Der letzte Propagandafeldzug, dass Russland die Reaktionszeit der NATO-Abfangjäger einzelner Staaten testete (http://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-konflikt-russische-kampfjets-ueber-schweden-provoziert-putin-den-luftkrieg_id_4146290.html) und Putin angeblich ankündigte, dass eine Einnahme von Polen und den baltischen Staaten schaffen würde, findet der Autor bedenklich.

Am 11.05.2014 bereits stellte der Autor bereits fest, dass die Rüstungsausgaben Russlands sehr viel niedriger als die des freien Westens waren und hielt das in einer selbst erstellten Grafik fest:

Grafik über Rüstungsausgaben NATO contra Russland und China


Demnach hat Deutschland bei 1,4 % Rüstungsausgaben bei einem Bruttoinlandsprodukt von 3.593.238 Millionen Dollar von 48.800 Rüstungsausgaben fast halb so viel Rüstungsausgaben wie Russland mit 87800 Millionen Dollar Rüstungsausgaben.

In der Erstellungszeit der Grafik ging die Mär herum, dass die Nato-Staaten mehr Geld für die Aufrüstung bräuchten, weil Russlands Rüstung angeblich so weit überlegen sei - Eine These, die einfach nicht haltbar war und nur die kriegstreibenden Medien wie die "Welt" entlarvte...

Der Autor erinnert sich noch an alte Grafiken aus dem letzten Jahrhundert, als der Warschauer Pakt mit der NATO verglichen wurden. Damals mag es eine Überlegenheit an Panzern und Flugzeugen gegeben haben, aber seit dem Zusammenfall des Warschauer Paktes und dem Imperium der Sowjetunion war weder Geld für hohe Aufrüstung noch Modernisierung da, so dass anzunehmen ist, das der überwiegende Teil der Flieger und Panzer eher einen symbolischen Schrottwert besitzt...

Die USA und NATO fühlen sich erstaunlich sicher und es verwundert den normalen Beobachter, dass Russland auffällig brav z. B. die Aufforderung befolgte, eigene Truppen von der Grenze zur Ost-Ukraine auf eigenem Territorium zurückzuziehen.

Der freie Westen hingegen fühlt sich auffällig sicher, als ob er die "Wunderwaffe" (so nannte Adolf Hitler die  ersten Raketen und glaubte dadurch an den Endsieg zu erringen)  in der Hand halten würde und provoziert im Propagandakrieg.

Was läuft da hinter den Kulissen ab? Über den Stand der Hightech-Waffen wissen wir Normalbürger nicht viel. O. K.,  Deutschland steigt bei militärischen Drohnen ein ("nicht militärische" Drohnen gab es schon seit Jahren...), Deutschlands Waffenindustrie ist weltweit mit führend, aber dank scheinbar mangelnder Friedensbewegung dürfte auch die Militärführung vielleicht bei dem dreifachen Potential der bekannten Technik von dem öffentlich bekanntem sein...

So dürfte die Frage im Raum stehen: Hat der freie Westen Abwehr- oder Angriffssysteme im stillen Kämmerlein entwickelt, die so überlegen oder abschreckend sind, dass Russland zur Zeit einknickt?

Die Kriegstechnikfrage wurde in der öffentlichen Diskussion geschickt ausgeblendet und dafür gibt es nur Nullinformationen und Propaganda im Internet - teil einer ausgereiften Desinformationspolitik. Wir werden mit News-Tickern über jeden Pups von Herrn Putin informiert und wahre Informationen gehen in einer Flut von Propagandamüll verloren - eindeutig ein Taktikwechsel, geschuldet der medialen Vielfalt in unserem Land.

Der freie Westen hat seit dem Irak-Krieg diese Taktik zur Perfektion gebracht und zu jedem Thema gibt es Radarbilder, 3-D-Animationen und Videos zweifelhaften Ursprungs....

Aber zurück zum Ukraine-Konflikt: Tatsache ist,  dass Russland und Herr Putin trotz aller prognostizierten Unberechenbarkeit  einer direkten militärischen Konfrontation  zwischen Ost und west aus dem Weg gehen.  Der Westen hingegen probiert trotz hehren versprechen  laufend irgendwelche Gründe zu finden, den Konflikt auf eine militärische Stufe hochzutreiben. Sei es der Flugzeugabschuss von mh117, wo europäische Opfer zu Opfern der westlichen Welt hochstilisiert wurden oder die laufenden Gerüchte, dass Russland die baltischen Staaten und Polen gefährden könnte, was doch ziemlich grotesk anhand der Tatsache zu sein scheint, dass dieses definitiv einen Verteidigungsfall der NATO heraufbeschwören würde - selbst der Autor dieser Webseite würde einen solchen Akt als Angriff auf die freie Welt sehen....was schon viel heißt!

Keine Rekrutierung von Soldaten, keine Presseverbote (diese Webseite wäre sonst schon längst geschlossen und der Autor vor einem Militärgericht), dass passt irgendwie nicht zu einem Konflikt, der das potential für einen Weltkrieg hat.

Stattdessen Propaganda und Wirtschaftssanktionen, die man sich nur erlauben kann, wenn man bzw. frau seiner/ihrer Sache sehr sicher ist. Das, was gerade passiert, ist mit Logik mit den vorhandenen Fakten, zur Zeit nicht wirklich nachvollziehbar. 

So bleibt die Frage im Raum stehen: Was macht den freien Westen zur Zeit so sicher, quasi unangreifbar und scheinbar unverwundbar zu sein?

Und um den freien Westen gleich mal ein wenig vom hohen Ross zu holen: Jeder Held wie z. B. Achilles oder Siegfried hatte in den alten Mythen seine Achillesferse. Mag sein, dass ihr Euch aus irgendeinen Grund überlegen fühlt, aber Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall....

Übrigens zieht Russland scheinbar an der Krim Truppen zusammen - kein gutes Zeichen, vielleicht braut sich da gerade abseits von den vorherigen Theorien, gerade sprichwörtlich wie in der Realität ein Sturm zusammen...

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24.09.2014 Vergangenheitsbewältigung

Die ARD bekam vor einigen Tagen einen Rüffel wegen tendenziös einseitiger Berichterstattung "aus dem eigenen Hause vom Programmbeirat (http://www.heise.de/tp/artikel/42/42784/1.html)

Aus dem Protokoll mal eben ein wenig schludrig die zehn Hauptkritikpunkte in eigenen Worten übernommen:

1.  Mangel an Differenzierungen, Inhalten und Unterlassung der Darstellung des Assozierungsabkommens zwischen EU und RU und dessen Bedeutung für Russland.

2. Hintergrundinformationen zu politischen und strategischen Absichten der NATO

3. Information über den Maidanrat und die Rolle der radikal nationalistischen Kräfte...

4. Zustandekommen der Vereinbarung am 21 Februar, Inhalte der Verträge und Scheitern, so wie die Rolle der rechtsnationalen Kräfte  im Maidanrat...

5. Die Frage nach der Legitimität der Absetzung "Janukowitschs sowie die Rolle rechtsnationaler Kräfte bei der Absetzung."

6. Fehlende Analyse der Protagonisten Klitscko und Timoschenko

7. Mangelnde Hintergrundinformationen über die Wahl der Krim, Historie, Ethnien..Frage der Völkerrechtswidrigkeit...

8. "Belastbare Belege für eine Infiltration der Krim durch russische Militärangehörige"

9. Krim völkerrechtlich eine Sezession oder Annexion? Mangelnde Darstellung und Bewertung der Eingliederung der Krim 1954 in die Ukraine

10. Ein "Feature" über Geschichte der Ukraine im Zusammenhang mit der heutigen Krise

Harter Tobak oder ein wenig bayrisch ausgedrückt, hat die ARD eine umfassende Watschen bekommen - welches die Führungsetage des ARD scheinbar eher kalt lässt.

Bei Wikipedia ist dann auch die Kritik des Beirates als Meilenstein bis zur nächsten Änderung verewigt:

"In der Ukraine-Krise 2014 rügte der Programmbeirat die Berichterstattung vom Dezember 2013 bis zum Juni 2014 in zehn Punkten als "fragmentarisch", "tendenziös", "mangelhaft" und "einseitig". Die Darstellung sei oft zu oberflächlich und parteiisch, es fehlten essentielle Hintergrundinformationen. Die Berichterstattung vor allem zu Beginn der Krise wirke wie eine "Schwarz-Weiß-Zeichnung".[29]

Nach Darstellung des Spiegel sind "Form und Schärfe der Kritik"..."ohne Beispiel in der Geschichte der ARD". Der Spiegel relativierte die Aussagen des von Telepolis lancierten Resümees des Sitzungsprotokolls. Dieses sei "deutlich abwägender formuliert."[30]

Der Chefredakteur der ARD, Thomas Baumann, wies die Kritik des Programmbeirats "energisch" zurück.[31]"

Die Berichterstattung des ARD und seines Subsenders WDR, der eindeutig veraltete Bilder als Beweise verkaufte, treibt in der Tat seltsame Blüten - ein Kumpel des Autors unterschrieb eher eine scherzhafte (?) Petition, dass als Ausgleich der russische Propagandasender in deutscher Sprache als Ausgleich gesendet wird... was der Autor für ein wenig übertrieben hält, da wir genug eigene lügende und kriegstreibende Medien haben und somit der Propagandamarkt schon ausreichend gesättigt ist...-:)

Aber mal im Ernst: Herr Putin wurde durch gezielte Indiskretionen in der letzten Zeit als unberechenbar abgestempelt, aber Herr Putin ist zur Zeit die einzige Person, die eben noch so berechenbar ist, dass dieser Krieg nicht zum Weltkrieg mutiert.

Ein Zerfall der ehemaligen sowjetischen Staaten kann nicht im Interesse von Europa sein.

Dann diese abstruse Vorstellung, dass Putin Polen und das Baltikum überrennen könnte. Es muss der Öffentlichkeit doch eigentlich bewusst sein, dass dieses Handeln den sogenannten Verteidigungsfall auslösen würde und das quasi dreiviertel der Welt - mal abgesehen von China - plötzlich in einem Bündnisfall handeln müsste.

Das wäre dann wirklich eine Kamikaze-Aktion und natürlich würde bis ins Grundgesetz legitimiert auch Deutschland in den Krieg ziehen - und das zu Recht und auch völkerrechtlich unstrittig.

Daher sag der Autor: Was soll diese unreflektierte Panikmache? Warum haben wir so eine Propaganda nötig, wenn unsere hehren Absichten mit der UN in Einklang stehen...

Vielleicht reflektieren ja jetzt auch ein paar andere Medien ihr Berichterstattung und die Häme anderer kriegstreibenden Medien wäre eher unangebracht, da Die dann auch ihre eigene Berichterstattung prüfen sollten oder wie Jesus Christus es formulierte: "Wer frei von Schuld, der werfe den ersten Stein"

Tja, wer sich zum Schoßhündchen der Regierenden degradiert, hat nun das Recht verwirkt, sich über die Kritik der ARD zu freuen, da Sie oder er seine/ihre eigene Schuld eingestehen müsste.
Die vierte Macht scheint zahnlos geworden zu sein und gibt sich mit dem Propagandabrei zufrieden - leider ist Scholl Latour gerade verschieden...

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Die Isis soll nun mit allen Mitteln bekämpft werden - ein Anliegen, dass natürlich auf dieser Webseite unterstützt wird, denn die sind fast so grausam.... wie der freie Westen...

Die USA und Saudi-Arabien sollten natürlich als potentieller Waffenlieferant vor ein Kriegsgericht gestellt werden, da die Waffen der Isis aus der USA stammten.

Dann sollten weiterhin alle Verantwortlichen, die in ein fremdes Land einfallen, um dort einen Menschen umzubringen, vor ein Gericht gestellt werden: Am besten fangen wir dann mal mit Herrn Obama an, der in einem fremden Land Herrn Osama Bin  Laden, durch seinen Befehl exekutierte.  Herr Bin Laden wurde ebenfalls von amerikanischen  Geheimdiensten finanziert und bewaffnet, bis er sich gegen den eigenen Herrn richtete und nicht mehr Russen in Afghanistan tötete - oh ja, die westliche Welt ist in ihrer Humanität mit hehren Motiven manchmal grausam.

Die ganze Situation im Irak eskalierte mit der Ermordung von Saddam Hussein - der angeblich Chemiewaffen produzierte. Dann wurde ein Marionettenregierung installiert, dass nicht wirklich alle Bevölkerungsgruppen unterstützte und dann von den USA zum Rücktritt gezwungen wurde - zwar nicht grausam im Sinne von Mord, aber läuft da einiges nicht moralisch fragwürdig ab?

Nun bombardiert der Westen schon seit einiger Zeit die Isis, die vorher in Syrien mit dem Segen der USA Terroranschläge in Syrien ausführte und dort nicht etwa zwei oder drei Menschen, sondern ein paar tausend Menschen hinrichtete - aber das Leben von unschuldigen Syrern scheint in der Gewichtung des Westens nicht so wertvoll zu sein und wurde als kollateral-Schaden hingenommen.

Auch Deutschland liefert Waffen an den Widerstand der Isis, aber was, wenn der nun gemeinsame Feind besiegt ist und sich dann die Waffen einige Zeit später gegen andere Minderheiten oder den freien Westen richten?

Der Autor dieser Webseite überlegt gerade, wie der Waffenlieferant bzw. die politischen Führer unseres Landes aus christlicher Sicht einzuordnen sind und kann sich zur Zeit nur schwerlich an Passagen wie "selig sind die, die anderen Waffen Liefern" in der Bergpredigt erinnern...

Wir neigen heutzutage zu einer "Entmenschlichung". Menschen werden als Terroristen eingestuft und scheinen damit die Menschenwürde aberkannt zu bekommen. Dann darf man schon einmal mit Flugzeugen gezielt Bomben werfen - sind doch nur Terroristen, Separatisten...

Es wird übrigens immer betont, dass kein Krieg gegen den Islam geführt wird, sondern nur gegen "Islamisten". Afghanistan, Ägypten, Iran, Irak, Türkei - wo ist denn eigentlich noch der Islam vorhanden, der in der westlichen Welt akzeptiert wird?

Sind wir nicht ein klein wenig verlogen oder umgekehrt gefragt: Wenn wir auf der ganzen Welt nach Salamitaktik ein Land nach dem anderen als schlechten Islam verurteilen oder deren Splittergruppen, müsste dann nicht irgendwann der gesamte Islam auf den Prüfstand gestellt werden? - Ist nicht Auffassung des Autors, aber Herr Obama verwendete gerade wieder die Standardfloskel, dass dieses kein Feldzug gegen den Islam sei und Isis betont hingegen ein Kalifat mit der Scharia als Gesetz einführen zu wollen, welches nach alten und heute noch gültigen islamischen Recht durchaus legitim ist!

Deshalb waren die Türken vor Wien vor ein paar Jahren, weil der Islam dies durchaus bejaht. Der freie Westen soll dem Inhaber dieser Seite oder der arabischen Welt dann gerne einmal erklären, was ein guter Islam im Sinne der westlichen Welt ist: Morden ja, aber nur für die gute Sache (des Westens...).

An die 400 Menschen mit islamischen Weltbild fuhren bisher zur Unterstützung ihrer Glaubensbrüder  in das Kriegsgebiet. Nun soll die Gesetzgebung verschärft werden und ihr Kampf als Terrorismus geahndet werden. Offiziell  distanzieren sich die Muslime, aber im Untergrund gibt es nicht wenige, die die westliche Politik nicht zu Unrecht verdammen, weil einige heutige Probleme unbestritten made in USA durch unselige Instrumentalisierung von Menschen herrührt, die einst für den Westen und nun gegen den Westen kämpfen.

Fassen wir mal zusammen - es gibt also nach Lesart des Westens gute Waffenlieferungen, Umstürze von Regierungen und Ermordung von Terroristen oder deren Verurteilung in Deutschland und auf der anderen Seite die schlechten gewissenlosen Mörder, die zuvor mit Waffen aus dem Westen beliefert beliefert  wurden, um im Namen der Guten andere schlechte  Menschen zu eliminieren, aber dann ihre Mission missverstanden und im Übereifer gute Menschen hinrichteten - was dann wiederum ein Verbrechen ist und von den guten Menschen dann mit der Todesstrafe sanktioniert wird.

Das ist doch nicht ganz sauber - wie viel Araber mussten ihr Leben lassen?

11. September, jetzt die hingerichteten Geiseln, ein paar abgeschossene Militärs.  Was ist grausamer? Natürlich, jedes verlorene menschliche Leben ist eins zu viel!

Wenn wir es auf die Dauer nicht schaffen, eine  vernünftige  und friedliche Politik auch mit den Islamisten zu erreichen,  dann gilt weiterhin: "Wer Wind sind sät, wird Sturm ernten." Die heutigen Konflikte in der arabischen Welt beruhen auf eine grausame Geschichte, die bis in die Kolonialzeit zurückgeht. Brisant wird das Ganze durch das Reizwort Erdöl.

Der Autor hofft nach der Bereinigung des Konflikts, dass es einen aufrichtigen Dialog geben möge - aber diese Hoffnung scheint vergebens - so lange wird die Welt in gute und in schlechte Mörder eingeteilt, aber beide haben eins gemeinsam: Es klebt Blut an Ihren Händen. Und der Autor kann beides nicht akzeptieren, weil beides gegen seine Religion verstößt, wo es irgendwo auch heißt: "Du sollst nicht töten". Und wenn wir so weitermachen befinden wir uns auf Inquisitionsniveau:  Dann brennen wieder Scheiterhaufen  und  der zynische Spruch gilt:  Das ist keine Frau, sondern das personifizierte Böse (Hexe) und das Böse darf eben umgebracht werden - weil es keine Menschenwürde besitzt..., so einfach kann man  das Gebot: "Du sollst nicht töten" aushebeln - wenn man die Menschlichkeit anderen abspricht...

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06.02.2015 Die  deutsch-französische Friedensoffensive

Die Bundeskanzlerin will also nun mit Russland verhandeln, um schlimmeres zu verhindern, womit Sie Waffenlieferungen aus den USA und stärkere Sanktionen meint.
Der Autor benutzt bewußt das Wort Friedensoffensive, weil selbst bei diesen Friedensverhandlungen latent die Androhung eines Krieges im Unterton mitschwingt.

Ein Gang nach Canasso, weil Sie sich doch nun auf den Minsker Friedenspan beruft, der auf die Initiative des in den westlichen Medien als unmenschlichen dargestellten russischen Präsidenten beruht..

Das ganze ist wie immer verlogen: Die Süddeutsche Zeitung musste einen Artikel zurückziehen (keine Redewendung - zum Recherchepunkt war der Artikel nicht mehr Online.)

Angeblich ging es dabei um die Verschiebung der Grenzen zugunsten der Separatisten, denen nach erheblichen Landgewinnen im Kampf, mehr Land  in Form eines Autonomiegebietes zugesprochen werden soll.

Mal die Kernpunkte des Minskers Abkommen aus Wikipedia zitiert, weil man sich nie sicher sein kann, was als nächstes verschwindet:

  Das Protokoll umfasst zwölf Punkte:[4]

 1   Die unverzügliche beiderseitige Unterbrechung der Anwendung von Waffengewalt zu gewährleisten.
 2   Das Monitoring und die Überprüfung der Waffenruhe durch die OSZE zu gewährleisten.
 3   Die Dezentralisierung der Macht in der Ukraine zu verwirklichen, unter anderem durch die Verabschiedung eines ukrainischen Gesetzes "Über die vorübergehende Ordnung der   lokalen Selbstverwaltung in bestimmten Regionen der Donezker und Lugansker Gebiete" (Gesetz über den Sonderstatus).
4    Das ständige Monitoring an der russisch-ukrainischen Staatsgrenze und die Überprüfung seitens der OSZE zu gewährleisten, mit der Bildung einer Sicherheitszone in den Grenzkreisen der Ukraine und der Russischen Föderation.
5    Sofort alle Geiseln und ungesetzlich festgehaltenen Personen zu befreien.
6    Das Gesetz über die Nichtzulassung der Verfolgung und der Bestrafung von Personen in Zusammenhang mit den Ereignissen zu übernehmen, die in einzelnen Kreisen der Donezker und Lugansker Gebiete der Ukraine geschehen sind.
 7   Den inklusiven nationalen Dialog fortsetzen.
 8   Maßnahmen zur Verbesserung der humanitären Situation im Donbass zu ergreifen.
9    Die Durchführung vorgezogener Kommunalwahlen zu gewährleisten, entsprechend dem ukrainischen Gesetz "Über die vorübergehende Ordnung der lokalen Selbstverwaltung in den gesonderten Kreisen der Donezker und Lugansker Gebiete" (Gesetz über den Sonderstatus).
10    Die ungesetzlichen bewaffneten Formationen, die Militärtechnik sowie die Freischärler und Söldner aus der Ukraine herauszuführen.
 11   Ein Programm des wirtschaftlichen Wiederaufbaus des Donbass und der Wiederherstellung der Lebensfunktionen der Region zu beschließen.
12    Die Garantie der persönlichen Sicherheit der Teilnehmer der Konsultationen zu gewähren.

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Protokoll_von_Minsk

Die wahren pseudoaufrichtigen "Friedensbemühungen" dürften folgende Ursachen haben:

1. Nichteinhaltung des Programmes - Frau Bundeskanzlerin Merkel kommt mit einem Friedensplan im Gepäck, der bereits gescheitert ist - das soll kompetente und kreative Politik sein?

2.
Landgewinne (ca. 1500 qkm) der Separatisten im erheblichen Maße, genau wie ungefähr 600 tote Menschen

3.
Der Beginn der Vertreibung der ukrainer ansässigen Menschen, die mit Bussen in eine ungewsse Zukunft geschickt werden...

3. Die wirtschaftliche Krise in der Ukraine: "Die ukrainische Notenbank musste den Zinssatz zuletzt drastisch von 5,5 Prozent auf 19,5 Prozent anheben, um die Inflation zu bremsen. Die Währung befindet sich im freien Fall, die Ukraine ist dringend auf einen Kredit des Internationalen Währungsfonds (IWF) angewiesen." NTV
Na prima, wie werden die mal später auf eigenen füßen stehen -Griechenland lässt grüßen..

4. Androhung der Mobilisierung weiterer 100 000 Menschen in den Separatistengebieten, womit dann eher eine höhere russische Infiltration gemeint sein dürfte.

Der freie Westen hat den Konflikt so gut wie verloren und Herr Proschenko bittet um Waffenlieferungen - ein Lösungsansatz, der  uns eher in den Weltkrieg führen könnte oder sein Schicksal besiegelt.  Russland macht Nägel mit Köpfen und  Deutschland und Frankreich suchen nun eine Lösung, wie man aus der Krise herauskommt, ohne das Gesicht zu verlieren.

Das krisengeschüttelte Europa ist der Sanktionen müde und nicht zuletzt die Griechen verwiesen auf russische  Optionen, welches der Autor  eher als weiteren geschmacklosen Versuch deutet,  die Schuldentilgung in Gang zu bringen:  Die Griechen beschimpfen uns als Nazis, Verlangen Reparationen, wollen uns mit Russland demütigen..., die haben wohl einen Knall und benehmen sich würdelos. Ein Schuldner, der seinen Gläubiger erpresst, verhöhnt und für sein unsolides Leben verantwortlich macht,  verkennt die Lage.

Der Autor schrieb immer pro Griechenland, aber die Griechen haben sich viel Sympathien verscherzt und der Autor sagt inzwischen: Lasst die Griechen nicht aus Europa gehen, sondern schmeißt Sie raus - klare Worte sind heute leider eher selten...

Zurück zur Ukraine: Angesichts der Griechenlandkrise und des Kampfes gegen den IS bröckelt der Wille für die Aufrechterhaltung der Sanktionen immer mehr. TTip und russische Sanktionen sind der Tod auch der deutschen Landwirtschaft...

Die Lage ist schwierig und der Autor dieser Webseite, der ja nach Rhetorik der Obamaversteher als Putinversteher eingeordnet wird, sagt:

Das ist ein Gang nach Canasso und es sollte kein Hochmut diesen Weg begleiten. Mit den üblichen Erpressungen in Form von Sanktionen wird es keinen Frieden geben. Dann nebenbei kleine Natostationen in den osteuropäischen Ländern aufzubauen, ist eher kontraproduktiv und lässt eher darauf schließen, dass die Lage im westlichen Lager verkannt wird:

Ihr sagt, dass Ihr Euch um Frieden bemüht, aber Eure Maßnahmen laufen auf Krieg hinaus. Ich mache auch die Uneinsichtigkeit des Westens für den hohen Blutzoll in der Ukraine mitverantwortlich: Der ukrainische gesamte Staat kippt gerade, die Regierung der Ukraine ist kurz vor einem Amoklauf mit einer Generalmobilmachung:

Hey, die haben faktisch bereits ihr gesamtes Militär mobilisiert und verlieren gehen weit zahlenmäßig unterlegende Separatisten...

Frau Bundeskanzlerin Merkel lehnte sich weit aus dem Fenster heraus und wie in Griechenland steht die Politik vor einem Scherbenhaufen. Deutschland wird schon lange nicht mehr als Führer der europäischen Union angesehen und deshalb werden gerade eine Billion Euro gedruckt, während die schweizer Ratten das sinkende Schiff verließen (Die Schweizer sind natürlich keine Ratten, aber das Bild heißt nun mal: die Ratten verlassen das sinkende Schiff und der Autor meint damit die Abkopplung  der schweizer Franken...).

Jetzt kommt es so, wie der Autor es bereits seid Monaten voraussah: Es geht nicht um die Anerkennung der Krim, sondern um die Rettung der Rest-Ukraine per se. Der Autor empfiehlt nach wie vor: Aufhebung der Sanktionen, Anerkennung der Krim, Autonomiegebiete für die Separatisten und deckt sich dabei weitestgehend mit den realen Verhältnissen.

Die Verhandlungsposition des Westens wird immer mieser und der Autor hatte wohl das letzte Jahr recht, als sich der freie Westen noch unangreifbar fühlte. Das war vor der Griechenlandkrise, dem IS und der Wirtschaftskrise...

Der Autor dieser Webseite ist sich nicht sicher, ob die Politiker wirklich realisieren, dass jetzt Friedensverhandlungen der einzige Weg ist. Muskelspiele sind kontraproduktiv, aber die Dummheit obsiegt jetzt schon über ein Jahr.

Verhandlungen führen, heißt auch Zugeständnisse machen und Land für Frieden ist das Gebot der Stunde. Wir sind dabei keine Verlierer, weil die ehemaligen Satellitenstaaten der Sowjetunion unstrittig zu Europa gehören - andernfalls verteidigt sogar der ansonsten pazifistische Autor einen Krieg. Dazu noch ein Teil der Ukraine: was will man mehr?

Dieser Landgewinn kam durch eine Friedenspolitik und nicht durch eine Kriegspolitik. Dank dem zerstörten Vertrauen wird Russland noch jahrzehntelang auf uns sauer sein. Schuld daran ist die Politik der Kriegstreiber in unserem Land - sorry, aber ihr habt uns und unseren Kindern einen Bärendienst erwiesen und könnt nicht wirklich mit unserer Dankbarkeit rechnen.

Politik heißt vorausschauendes und nachhaltiges Handeln - diese Krise hätte nicht sein müssen und trifft ein nun angeschlagenes Europa - prima gemacht...


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07.02.2015 Alles eine Frage der Etikette

Die Bundeskanzlerin geht als mit Herrn Hollande nach Russland und statt das der Autor freudig die deutsche Fahne schwenkt und sich über Friedensverhandlungen aufrichtig freut, schimpft er wie ein Rohrspatz, welches auch nicht der Etikette entspricht, ich bin halt ein  Flegel...

Vielleicht mal ein Bild zur Darstellung der diplomatischen Situation:

Die Geschichte vom ungeladenen Gast

Sie verstehen sich gut mit einem Nachbarn und laden diesen verbal irgendwann einmal zu einem Kuchen und Krimsekt ein. Vor dem Termin streiten Sie sich.
Der Nachbar erscheint aber trotzdem eines Tages ziemlich unangemeldet mit einer Freundin und beruft sich auf die Einladung, obwohl der Streit immer noch herrscht.

Dann setzt der Nachbar noch einen drauf, in dem er darauf hinweist, dass - falls er nicht hereingelassen wird -, Ihnen draußen auflauern wird und eine aufs Maul haut. Weiterhin droht er, dass er ihren pubertierenden Sohn ein Messer schenken wird und ihm den Tipp geben wird, wie er das Messer zur Durchsetzung seiner Ziele einsetzt...

Dann zückt der Nachbar eine alte Einladungskarte zu einem Geburtstag vor einem Jahr und sagt, dass er sich für das Wochenende ihre Geburtstags auf diese alte Einladungskarte beruft.

Zwar hat der Nachbar selbst am Wochenende Geburtstag, aber auf diesen sind sie erstmal nicht eingeladen, da der Nachbar erstmal testen muss, ob Sie die neuen Bedingungen auch wirklich einhalten.

So lange wird natürlich über Sie weiterhin schlecht geredet und sie werden als größenwahnsinnig verschrien ....

Jetzt einmal eine Frage dieses Autors: Würden Sie den Nachbarn nach diesem alternativlosen Vorschlag nicht wirklich die Tür vor der Nase zuschlagen....

Es ist nicht die Einsicht in Friedensverhandlungen, die Frau Bundeskanzlerin Merkel nach Russland treibt, sondern in der süddeutschen steht ziemlich deutlich die Drohung der Regierung oder unbekannter politischer Beobachter:

"An Kremlchef Putin sandten die Vermittler die Nachricht aus, dass er mit neuen EU-Sanktionen zu rechnen habe. Auch an US-Waffenlieferungen nach Kiew könne er kein Interesse haben, so die Botschaft. Russland könne eine unkontrollierbare Eskalation aufhalten.", Süddeutsche Zeitung

Sorry, da wird mit einem unkontrollierbaren Szenario gedroht und gleich der Lösungsweg verraten: Gibt es keine US-Waffenlieferungen, so gibt es auch keine unkontrollierbare Eskalation. 

Was ist das für eine Politik, wo im vollen Bewusstsein angedroht wird, dass ich genau weiß, wie ich eine unkontrollierbare Situation herstelle und dieses auch tue, wenn sich nicht alles nach meinen Vorstellungen entwickelt? Die Drohung mit einem Amoklauf ist wohl daneben.

Die Realität dürfte doch eher sein, dass Frau Bundeskanzlerin die Felle wegschwimmen und Sie dringend einen Erfolg braucht, um nicht als führungsschwache Lachnummer in Europa dazustehen:

- Die Griechen lassen sich nichts mehr von den Deutschen sagen
- Europa druckt munter Geld entgegen der Politik Deutschlands
- die Ukraine verliert an Boden und Russland bricht nicht schnell genug zusammen
- viele Europäer halten die Sanktionen für nicht gut in der Wirtschaftskrise

Frau Bundeskanzlerin Merkel hat die Zügel nicht mehr in der Hand oder einfach gesagt abgewirtschaftet.

Insbesondere nach ihrer Brandrede wird Putin Sie doch nicht freudig umarmen.

Nein, Frau Bundeskanzlerin Merkel: Sie sind eine Bittstellerin in diesem Gespräch, weil Sie einen Erfolg brauchen. Sie sollten in Demut und Bescheidenheit auftreten, der Autor dieser Webseite sieht aber nur Hochmut und Stolz.

Als Friedensengel sind Sie nicht mehr brauchbar - Sie haben sich selbst unter anderen durch ihre Brandrede unmöglich aus russischer Sicht gemacht.

Nun, Putin braucht einen Erfolg. Bei aller Skepsis des Autors wird es vielleicht eine Einigung geben, aber das erklären Sie dann ihren Hetzmedien, die dann Zugeständnisse als Verrat interpretieren werden - ich werde diese Medien dann erinnern, was Sie einst schrieben..

Wird die Bundeskanzlerin dann auch zur Putinversteherin degradiert oder wird dann mit einem anderen Maßstab gemessen?

Egal wie diese Verhandlungen ausgehen - die Bundeskanzlerin wird schlecht dastehen...

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07.02.2015

Nachtrag wegen aktuellen Meldungen und einer scheinbar veränderten politischen Wetterlage dringend erforderlich

Die wundersame Wendung der Bundeskanzlerin oder willkommen im Kreis der Putinversteher

Mal so zwei Pressestimmen von der aktuellen Presse:

Einen Tag nach ihrem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau sagte sie am Vormittag auf der Münchner Sicherheitskonferenz: "Auch nach den Gesprächen ist ungewiss, ob sie Erfolg haben." Man müsse den Versuch aber wagen. "Wir schulden es alleine schon den betroffenen Menschen in der Ukraine."
Es gehe darum, das Minsker Abkommen mit Leben zu erfüllen. Die Kanzlerin machte deutlich, dass sie keine Konfrontation mit Russland will. "Niemand von uns hat ein Interesse an einer neuen Spaltung Europas", sagte sie. "Wir wollen Sicherheit in Europa gemeinsam mit Russland gestalten, nicht gegen Russland."

http://www.n-tv.de/politik/Merkel-pendelt-fuer-den-Frieden-article14471141.html



"Sie habe als Bürgerin der DDR jedoch nicht nur die Erfahrung gemacht, dass die Amerikaner keinen Krieg für die Freiheit des Ostblocks führen wollen, sondern auch gelernt, dass das Festhalten an Prinzipien und der beharrliche Kampf für die Freiheit auf lange Sicht Früchte trage. "Sonst säße ich heute nicht hier", sagte die Kanzlerin."

http://www.welt.de/politik/ausland/article137218181/Erschoepfte-Kanzlerin-will-Frieden-schaffen-ohne-Waffen.html

Die Kanzlerin ist nach ihrer Brandrede weder glaubwürdig und authentisch, aber es deutet sich eine politische Kehrtwendung um 180 Grad an oder sollte man sagen: Die Bundeskanzlerin dreht aus politischer Notwendigkeit die Fahne nach dem Wind.

Die Kanzlerin trägt also der neuen Lage Rechnung  und es wird das Spiel good and bad guy gespielt und die USA  wird nun auf einmal vorgeblich dämonisiert, weil Waffenlieferungen  den Konflikt verschärfen würden.

In den Augen des wahrlich kriegstreibenden Organs der Welt wird dann auch der Titel im o. a. Link: Erschöpfte Kanzlerin will Frieden schaffen ohne Waffen verwendet.
"Frieden Schaffen ohne Waffen ist dabei eine Anspielung auf die Friedensbewegung, die aus Sicht der Welt ein erfolgloses Projekt von bestenfalls Putinverstehern oder Spinnern ist.
Es sieht so aus, als ob die Welt gänzlich sich aus der realen Friedenspolitik verabschiedet hat und ihren Amoklauf  nun auf die Kanzlerin hin ausweitet.

Bezeichnend ist jedenfalls, dass es kein Sonntagsinterview bei der Welt, sondern Informationen an die süddeutsche Zeitung waren, die die "Kehrtwende in der Politik" auslöste. Jene süddeutsche Zeitung, die den Friedensbefürwortern einen vergleichsweise großen journalistischen Vertretung einräumte.

Das es erstmal Schwierigkeiten gab, wie der neue politische Kurs verkauft wird, sei erstmal hingestellt.

Inzwischen scheint die Regierung einzuräumen, dass man den Landgewinn der Separatisten in den Verhandlungen berücksichtigt.

Nun gut, nun wird also den Friedensbefürwortern eine Chance eingeräumt. Da es um Menschenleben geht, beglückwünscht der Autor dieser Webseite die Kanzlerin, dass Sie nach einem fruchtlosen Jahr, in denen friedensbemühte Menschen ins Abseits der Gesellschaft rückten, nun einen Weg wählt, der ohne Kritik am Inhalt bei den Putinverstehern auf uneingeschränkte Zustimmung stößt.



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08.02.1015 Über die kriegstreibende Presse und die neue Hoffnung durch Diplomatie in Deutschland

Die Bundeskanzlerin beschreitet nun scheinbar neue Wege und der Zorn des deutschen schlecht dressierten Presseköters richtet sich nun gegen das ehemalige Herrchin bzw. Frauchin:

So schreibt ntv: als Subtitel: "Merkel erklärt ihre Strategie: Donbass soll fallen wie die DDR" die Situation mit leicht verwirrten Worten:

"Aber ist Merkels Haltung auch jetzt richtig? Verlaufen der Kalte Krieg und die Ukraine-Krise so parallel, wie sie es darstellt? Es gibt gravierende Unterschiede: Der Kalte Krieg war ein stabiles System, das auf der Abschreckung durch Atomwaffen beruhte. Die Ukraine-Krise und ihre Begleiterscheinungen sind aber alles andere als stabile Systeme: Die Ostgrenze der Ukraine ist nichts mehr wert, Russland verwischt bewusst die Grenze zwischen Soldaten und lokalen Kämpfern, und auch die Grenze zwischen dem besetzten Donbass und dem Rest der Ukraine hat keinen klaren Verlauf. Es wird eben keine Mauer gebaut, wie es in der DDR der Fall war. Alles, was wie eine Mauer verlässliche Fakten schaffen könnte, wird eingerissen. Der Begriff dafür, er fällt auf dieser Sicherheitskonferenz in München sehr häufig: "hybride Kriegsführung"."

Es kann nicht der Ernst der angeblich seriösen Presse sein, dass die Lage in der Ukraine mit der damaligen Konfrontation nicht vergleichbar ist, weil es keine Mauer gibt, die ein verlässliches Indiz ist, dass dahinter zum Sozialismus gehörende Menschen leben.

Wie bitte: der kalte Krieg war ein stabiles System? Bisher warnte die seriöse Presse vor einem kalten Krieg und nun ist das das Vorbild des deutschen Journalismus? Ein stabiles System, das auf Abschreckung beruhte?

Abrüstung und Friedensbewegung zerstörten dann ja wohl dieses stabile System, welches sich einige verdrehte Journalisten scheinbar wiederwünschen - Sorry, durch das Ende des kalten Krieges und dem Zusammenbruch der Sowjetunion kamen die osteuropäischen Staaten in die EU - das war unter dem stabilen System des kalten Krieges nicht möglich.

Doch zurück zur Bundeskanzlerin als neuestes prominentes Mitglied bei uns sogenannten Putinverstehern:

Es ist richtig und mutig nicht einen alternativlosen Weg zu gehen, sondern eine hybride Strategie aufzubauen. Der Autor und Herr Putin haben sogar etwas gemeinsam: Wir wurden kalt von dieser Friedensinitiative erwischt und konnten uns erstmal nicht vernünftig ordnen, weil die neue Initiative dermaßen überraschend kam, dass man die Situation neu bewerten muss.

Immerhin sagte Herr Lawrov nach Angaben des Spiegels: " Die Ukraine-Krisengespräche von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident François Hollande und Kreml-Chef Wladimir Putin wertete Lawrow allerdings positiv. "Wir denken, sie stellen eine gute Grundlage dar für einen gewissen Grad an Optimismus, um hier den Konflikt zu lösen", sagte er. "Diese Gespräche werden weitergeführt werden."

Die Bundeskanzlerin geht nach Ansicht des Autors zu einer Politik über, die man als echte Diplomatie bezeichnen kann und das ist absolut richtig.

Es muss weiterhin offene Gesprächskanäle geben, weil sonst nicht nur Russland, sondern auch wir immer mehr in einer Kriegsspirale versinken.

Herr Putin mag zur Zeit militärisch in der Ukraine dominieren, aber auch für Russland ist der Preis ökonomisch groß, so dass von einer Win-Win-Situation ausgegangen werden kann.
Wenn es nun eine Möglichkeit gibt, dass beide Seiten mit Anstand unter Wahrung des Gesichtes aus diesem Konflikt herauskommen, dann ist das schon ein wichtiger Schritt.

Wie kann man denn in der Zeitung Welt von einer "erschöpften Kanzlerin" sprechen, die von Russland bis in die USA rotiert, sich klar auch gegenüber den Amerikanern positioniert und darum bittet, eben keine Waffen an  die  Ukraine zu liefern?

Unsere deutschen Zeitungen scheinen auf einem US-neoloiberalen amerikanischen Kurs abgedriftet zu sein, der notfalls gegen die Kanzlerin Deutschlands geht. Das ist beängstigend, wenn die Presse das Wohl des deutschen Volkes aus den Augen verliert und uns deutsche an die USA verkauft und uns in einen Krieg treiben will.

Der Autor dieser Webseite bittet dementsprechend auch die sogenannten Putinversteher den Kurs der Kanzlerin des Dialogs zu unterstützen - schreibt wie ich positive Artikel gegen die Kriegshetze der Zeitung "Welt" und anderer Medien, die sich immer mehr als Gefährdung für eine friedliche Welt entlarven.

Menschen, die den kalten Krieg als stabiles System propagieren haben im 21 Jahrhundert nichts mehr zu suchen. Ist Euch eigentlich klar, was ihr in der ersten Reaktion für einen Mist schriebt?

Die Kanzlerin setzte also ein Zeichen für Dialog und Hoffnung - zumindest für die Friedensbewegung, Friedensbefürworter oder eben Christenmenschen.

Klar, den Worten müssen Taten folgen und Russlands Außenminister und Herr Putin reagierten mit einer verbitterten Rede und einem Zornausbruch. Das ist aber nicht negativ zu bewerten. In der Welt der Sozialpädagogik würde man sagen, dass es zu einem Gefühlsausbruch kam und der ganze Frust erstmal durch ein Ventil abgelassen wird. Wenn Putin und Lawrow nun sich über die Entwicklung der letzten Jahre echauffieren, dann zeigen Sie eben auch ihre Ängste und ihre Gefühle.

Sobald die sich dann "ausgekotzt" haben, werden Sie im stillen Kämmerlein die Lage sachlich analysieren und nach der ersten heftigen Reaktion dann andere Gedanken zulassen:

Im Prinzip beruht das Minsker Abkommen doch auch auf eine Initiative Putins. Das wurde erweitert, um den Landgewinnen Rechnung zu tragen.  Russland ist in einer Krise und wie die Kanzlerin es nun richtig darstellt, sollte man  nicht versuchen, die Krise von einem Tag zum anderen lösen, sondern den Konflikt entschleunigen, damit es nicht zu einer unkontrollierbaren Anzahl von Menschenopfern kommt.

Mögen die Kriegstreiber in Deutschland vor Wut platzen, aber die neue Politik der Kanzlerin entspricht zu 100 % den Vorstellungen des Autors dieser Webseite - Zuckerbrot und Peitsche hört sich anders an, als Peitsche oder Peitsche oder eben mit anderen Worten gesagt eine alternativlose einfallslose Politik, die eine unüberschaubare Anzahl von Menschenleben fordert.

Der christliche Autor ist begeistert. Und wenn das nicht klappt? Dann ist Plan B der Hardliner angesagt: Das darf aber eben nur Plan B und nicht Plan A (mit einem weiteren A als Folge) sein.

Dieser Weg wird von diesem Autor als gottgefällig betrachtet. Es gehört Mut dazu, Zugeständnisse zu machen und sich der Gefahr auszusetzen, dass dieses als Schwäche interpretert wird, welches man an der Reaktion der Presse sehen kann.

Das ist aber keine Schwäche, sondern Vernunft. Wieder wurde in der ersten Reaktion die Vetragstreue von Russland angezweifelt, ich aber sage Euch: Wenn es nicht mehr möglich ist, Verträge zu schließen, dann ist die menschliche Rasse verloren. Russland ist nicht Griechenland, wo gerade alle Verträge einseitig gebrochen werden...

Die Vergangenheit muss überwunden werden. Es müssen neue Verträge - vielleicht auch mit einem Minimalkonsenz folgen, die dann eingehalten werden und zumindest das menschliche Blutvergießen gestoppt wird. Die Kanzlerin schoss den Ball ins russische Spielfeld und nun ist Russland am Zug.

Ich plädierte immer dafür, dass man einer anderen Politik zumindest die Chance geben sollte. Diese Forderung wurde erfüllt und wenn es die Kanzlerin beruhigt: Sie hat dadurch zumindest eine Stimme gewonnen. Ich bedanke mich aufrichtig dafür, dass einer Alternativpolitik zumindest die Chance eingeräumt wird.

Ich bin Christ und halte deshalb am heiligen Sonntag Fürbitte für die Bundeskanzlerin und bitte Gott "Segne den neuen Weg der Kanzlerin und lasse die Saat des Friedens aufgehen, auf das wir Leben in einer Welt des Friedens, um damit Dich zu preisen, weil Du ein gütiger Gott der Liebe, des Vertrauens und der Verträge bist, Amen"

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08.02.2015 Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?

Am späten Sonntag Abend ergreift der gläubige Christ und Autor noch einmal das Wort. Ich schäme mich für die Menschen aus der Presselandschaft, die nun die Hetzjagd auf unsere Bundeskanzlerin beginnen.

Es fing im Presseclub an und ging bis in die Abendnachrichten - Unisono wurde die Bundeskanzlerin für Ihre bemerkenswerte Friedenspolitik kritisiert. Frau Bundeskanzlerin, es gibt Menschen wie den Autor dieser Webseite, die zu 100 % hinter ihrer Friedensmission stehen.

Am Montag wird die Kanzlerin mit dem Friedensnobelpreisträger Obama sprechen, unter dem die Folter salonfähig gemacht wurde. Der Autor dieser Webseite degradierte die Bundeskanzlerin  oft zum Schoßhündchen  der USA, aber bei diesem  Gang wird  Sie ihre Frau stehen müssen.

Jesus Christus wurde seiner Zeit ans Kreuz genagelt, weil er nichts anderes versuchte, als die Liebe unter die Menschen zu bringen. Die Gehirnwäsche von den amerikanischen Scharfmachern zeigt ihre Wirkung. In ihrer Verblendung sind nur noch kriegerische Lösungen in ihrem Repertoire.

Aber das vermutlich 600 Menschen in den letzten drei Monaten im Konflikt umkamen, sind scheinbar hinnehmbare Kollateralschäden in Augen der Kriegsbefürworter.
Mit neuen Waffenlieferungen wird die Zahl der Menschenopfer steigen, der Autor dieser Webseite und die deutsche Bundesregierung teilen diese Einschätzung.

Da die Friedensbewegung in Deutschland kläglich versagte und scheinbar nur die Anhänger von Pegida  genügend Menschen für Demonstrationen mobilisieren können,  übernimmt nun die Bundesregierung diesen Part. 

Die verlogenen Grünen hingegen betreiben scheinbar keine Friedenspolitik - ihr habt die Friedensbewegung dermaßen verraten, dass ihr aus den Augen des Autors nur noch als grüne FDP rangiert.

Bezeichnend ist, dass es wieder einmal die Konservativen sind, die  nach langen zögern den richtigen Weg für die Zukunft weisen. Selbst Herr Steinmeier wirkte heute desillusioniert. Hey, ihr beschreitet gerade einen neuen Weg und dann kann man nicht an einem Wochenende  erwarten, dass wir ins Paradies  einziehen.

Gott verlangt von den Menschen Bemühung und mit einem unerschütterlichen Glauben wird dann Gott Euch vielleicht erhören...

Was, wenn das nicht bringt? Was ist, wenn Putin wirklich geistig umnachtet sein sollte? Es spricht nicht viel dafür, da bisher eisiges Kalkül  seine Politik beherrschte. Wenn er wirklich sich uneinsichtig zeigt, so hat er die Weltgemeinschaft gegen sich und ein Amoklauf wäre sein Untergang. Wie schwach ist eigentlich der Glaube des Westens an seiner Überlegenheit?

Die endet aber im nuklearen Supergau und an dessen Untergrenze müssen wir uns bewegen. Nochmal: Der freie Westen gewann sämtliche Ostblockstaaten hinzu und der Glaube, dass Putin Nato-Partner angreift, ist dermaßen abwegig, dass selbst die hartesten Kriegstreiber sich manchmal lächerlich fühlen müssen.

Weder der Autor noch die Bundeskanzlerin fordern die Aufgabe einer verantwortungsvollen Sicherheitspolitik. Die Ukraine kippt gerade wirtschaftlich und militärisch. Kommt es nicht jetzt zu einer Einigung, dann geht es unmittelbar in einen kriegerischen Konflikt oder was will die Kriegstreiberfunktion machen, wenn nach den Waffenlieferungen Russland aktiv eingreift und dann es um die ganze Ukraine geht?

Dann ist der nächste Schritt der aktive militärische Eingriff der Nato oder wird dann bei den Kriegstreibern die Einsicht einkehren und gesagt, dass das nur ein Spaß war und die Ukraine perse Russland überlassen wird?

Nein, das wäre dann auf halbem Weg stehen bleiben und dann wird dieser Weg bis zum Ende dieser unseren Welt weitergegangen.

Der Autor dieser Webseite und die Bundesregierung stehen mit Einschätzung der Lage ungefähr gleich da. Es ist fünf vor Zwölf und wir reden nicht mehr über einen kalten Krieg, sondern den Eintritt in einen realen Krieg.

Die Presse in Deutschland sollte auch in der Bereitschaft zu Friedensverhandlungen hinter der Bundesregierung stehen und nicht ausschließlich bei Maßnahmen des Krieges Beifall klatschen.

Kant, der kategorische Imperativ, die Hoffnung und Liebe - habt ihr das alles im Land der Dichter und Denker vergessen. Wenn wir mit Herrn Putin keinen Minimalkonsens hinkriegen, dann sind wir in einer atomaren Welt verloren.

Gebt den Verhandlungen eine Chance. bewahrt andre Menschen die Opfer eines Krieges zu werden nach dem alten Motto: Lieber tot als rot alles Leben auf dieser Welt auszulöschen.
Naja,  die Mauer in den Köpfen einzureißen ist weitaus leichter als den Stachel aus Eurem Herzen zu ziehen, der Eure Seele vergiftet.

Gott, ich danke Dir, dass wenigstens die Bundesregierung mich erhört hat. Schenke nun Herrn Putin die Einsicht, dass es wirklich eine Chance gibt, einen anderen Weg zu beschreiten und der Autor befürchtet, dass dieses die letzte Chance sein wird. Aber für dieses eine Licht in der Dunkelheit danke ich einstweilen. 

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09.02.2015 Klartext an Herrn Putin

Der Monat Februar wird wahrscheinlich auch im Newsarchiv dieser Webseite rot angestrichen sein, da der Autor dieser Webseite seit langer Zeit  unaufgefordert und nicht abgesprochen  eine Koalition mit der herrschenden Politik  eingeht, weil zumindest auf dieser Webseite die folgenden Tage der Verhandlungen  dem Minimalkonsens und darüber hinaus voll entsprechen.

Es scheint, dass nach den Erfolgen der Separatisten nun noch einmal eine Option für eine "friedliche Lösung" gesucht wird.  Nach dem Lob an die Bundesregierung nun  ein wenig Tacheles die Lage an Herrn Putin.

Der Autor schrieb sehr viel gegen die westliche Welt, weil vieles eben nicht ganz sauber abging: Vom Putsch in der Ukraine während der olympischen Spiele, Blackwater, gefälschte Berichte...

Auch Herr Lawrov hat punktuell recht, wenn er den Westen anklagt sich ausgedehnt zu haben, wobei dazu anzumerken wäre, dass die ehemaligen osteuropäischen Staaten sich freiwillig der EU und Nato anschlossen. Klar, dass macht ihnen Angst und das der Westen dann am Ende sich mehr oder weniger die Ukraine "einverleiben" wollte, weil Russland vermutlich als zu schwach beurteilt wurde, hat sich nun als eine gravierende Fehleinschätzung herausgestellt.

Politik ist jedoch die Gestaltung der Zukunft in Verträgen, um einen Minimalkonsens der widerstreitenden Parteien zu erlangen.

Sehr geehrter Herr Putin, auch wir Friedensbefürworter wissen,  dass die Separatisten von Moskau unterstützt werden.  Herr Proschenko brachte propagandistisch geschickt zur Veranschaulichung auf die europäischen Sitzungen Teile eines zerstörten Buses  und russische Pässe.

Es ist anzunehmen, dass in der Ukraine neben einer beginnenden Vertreibung der ukrainischen Bevölkerung die Zahl der getöteten Menschen in der Ukraine eher bei 50000 Menschen liegt.

Das diese Zahl gerade bei den Friedensverhandlungen auftaucht und deshalb der Autor auf die ihm verhasste Zeitung Welt verweist, ist kein Zufall.

Der Autor wendete gerade den § 89 a StGB im Konflikt mit der IS in einem Artikel über Waffenlieferungen an die Kurden von der Bundesregierung an. Vermutlich wäre es genauso einfach ganz andere Paragrafen auf Russland anzuwenden.

Bisher hat die Politik wider besseren Wissens offiziell alles relativiert, damit die russischen Truppen  und damit Sie nicht zusätzlich diskreditiert werden.  Ich teilte diese Auffassung, weil mein Rückschluss ist, dass Sie grausam und konsequent ein Ziel ohne Rücksicht auf Menschenleben verfolgen, aber nicht wahnsinnig sind und mit Hitler oder Stalin verglichen werden können.  Weiterhin glaube ich,  dass Sie mit derselben Grausamkeit  sich in ein Kriegsszenario begeben würde, bei dem die Welt perse Schaden nehmen würde.

Mag sein dass Sie in der ersten Reaktion Frau Bundeskanzlerin Merkel verlachen, aber bei genauerer Betrachtung werden Sie feststellen, dass die Friedenspolitiker die bessere Lösung für Sie sind.

Nach Chamberlain kam Churchill, der nach dem Krieg dann auch schnell abgewählt wurde. Der Autor dieser Webseite nimmt gerne Vergleiche aus dem dritten Reich, auch wenn man Sie nicht mit Hitler und Frau Bundeskanzlerin Merkel nicht mit Herrn Chamberlain vergleichen kann.

Es geht wieder bei dem Vergleich um die Situation: Ein Machthaber (Adolf Hitler) hatte unbestritten am Anfang Erfolg. Er hielt die Friedenskräfte für  nicht ernst zu nehmende Gesprächspartner und zog seine Politik durch.  Irgendwann aber war die vermeintlich schwache Weltgemeinschaft dann  so gereizt, dass es in einem Weltkrieg mündete.

Die Bundeskanzlerin geht nun frei nach dem Pokerspielzug "all inn" und wird dabei auch von der gesamten Presse in Deutschland kritisiert. Sie fährt zuerst nach Russland und dann in die USA. Sie ringt vielleicht der USA noch eine kleine Zeitspanne ab, wo es keine Waffenlieferungen gibt.

In Deutschland stellt die Presse inzwischen immer wieder die Frage, ob es nicht ein Fehler ist, militärische Einsätze per se auszuschließen.

Um ein wenig den Vergleich aus  dem Vorfeld  des  zweiten Weltkrieges zu strapazieren: Frau Bundeskanzlerin setzt trotz schlechter geschichtlicher Erfahrungen noch einmal auf Appeasement-Politik.

Adolf Hitler missverstand dieses Angebot. Er dachte, dass die Demokratien unendlich schwach sind. Adolf Hitler war aber auch ein schwer gestörter Psychopath, Herr Putin und das sind Sie nicht und deshalb  machte Frau Bundeskanzlerin Merkel trotz schwerster Bedenken Ihnen dieses Angebot.

Das mit Schwäche zu vergleichen könnte sich als schwerer Irrtum herausstellen. Es wird Ihnen noch einmal eine Brücke gebaut und wenn Sie nicht über diese gehen, dann kommt es zu  Waffenlieferungen und dann muss auch der Autor dieser Webseite sagen: "Herr Putin,  haben Sie nichts aus der Geschichte gelernt und wollen Sie einen Weg gehen, der bereits von viel grausameren und gestörten Menschen begangen wurde?"

Irgendwann muss dann der Autor auch der Argumentation der deutschen Kriegstreiberfraktion zugestehen, dass Sie sich von ihrer Gedankenwelt und ihrem Handeln Adolf Hitler  annähern.

Wie dem auch sei, Churchills Nachfahren stehen in den Startlöchern  und warten darauf, dass die Bundeskanzlerin nach gescheiterten Friedensverhandlungen irgendwann sagt: "Es ist gegen meine Überzeugung, aber nach dem die deutsche Öffentlichkeit mich mehrfach darum gebeten hat und da mit Verhandlungen nichts zu erreichen ist, beuge ich mich dem Volk und ergreife militärische Mittel".

Sehr geehrter Herr Putin, seit über einen Jahr überzog ich den Westen mit Kritik, weil ich auch der Meinung gewesen bin, dass es mehrere Verantwortliche für diesen Konflikt gibt und die Weste von Europa und der USA nicht blütenrein ist.

Ich kämpfe dafür, dass es faire Verhandlungen gibt und der Westen auch Zugeständnisse macht:

Die Krim bleibt russisch, ein Autonomiegebiet in der Ost-Ukraine und vielleicht ein Vertrag, dass die Ukraine ein neutraler Staat im Sinne der NATO, aber nicht Europa bleibt.
Dann besteht endlich mal ein Vertrag, auf den Sie sich dann berufen können - wir im Westen halten in der Regel uns an Verträge.

Ich finde, dass das ein politischer Maximalgewinn von Russland ist. Dazu bauen wir die Ukraine wieder auf, kümmern uns um Tschernobyl und nehmen die Ukraine in die EU - nicht Nato - auf.

Dann fallen die Sanktionen weg, die Russland auf die Dauer zerstören.

Was gewinnt der freie Westen? Frieden, Verhandlungsfreiheit, Zugang zum russischen Markt. Eine Pufferzone in der Ukraine. Aussicht auf eine neue Freihandelszone. Keine Menschenopfer mehr, eine weitere Demokratie (Leute, die zersplitterte und korrumpierte Parteienlandschaft erschwert einen Aufbau einer echten Demokratie. Das Geld kommt bestimmt nicht an, wo es hinsoll und die Oligarchen in der Ukraine sind nicht besser als die russischen Oligarchen...).

Dazu haben wir selbst eine Krise in der Wirtschaft - in einer globalisierten Welt brauchen wir eben auch Russland...

Wie dem auch sei: Sehr geehrter Herr Putin: Lassen Sie Frau Bundeskanzlerin Merkel im Stich, denn  wäre das eine Torheit.

Auch der Autor dieser Webseite setzt seine ganze Integrität trotz einiger Bedenken für diese echte Friedensmission ein. Bitte lassen Sie uns nicht im Regen stehen und legitimieren damit die Menschen der Kriegstreiberfraktion zu weitaus drastischen Maßnahmen.

Gestern schrieb ich es bereits: Ich bin dieser Bundesregierung unendlich dankbar, dass Sie diese Initiative gegen alle Widerstände auch gegen die herrschende Meinung im eigenen Land durchsetzt.

Das ist mehr, als ich als Teil einer Friedensbewegung aus meinem christlichen Glauben heraus erwarten konnte. Ich bitte Herrn Putin, dass nicht als vermeintliche Schwäche auszulegen. Viele andere Staaten in der Reihe der Verbündeten sehen das so. Die Bundeskanzlerin sprang mit diesem Versuch der Vermittlung über ihren eigenen Schatten und ich erwarte zumindest, nachdem es kurzfristig zu einer Irritation und Äußerungen der Verbitterung ihrerseits kam, nun zu konstruktiven Gesprächen kommt.

Hier wurde eine Tür einen Spalt geöffnet, die lange Zeit verschlossen war und es liegt nun an Ihnen Herr Putin, die Tür zu öffnen oder zu warten, bis die Tür dann ins Schloss fällt.

Tut sie das, so lauern im Hintergrund schon die Leute mit der Axt - und nicht vom professionellen Schlüsseldienst -, die dann die Tür einschlagen werden und dann ist jegliches Schloss zerstört und es werden Menschen mit Waffengewalt dann durch die eingeschlagene Tür kommen...Dann ist es zu spät, um noch zu verhandeln.

Frau Bundeskanzlerin Merkel hätte es nicht nötig gehabt, diese neue Friedensinitiative zu starten - Sie hätte auch opportunistisch sagen können: Ok, ich überlasse der USA die Politik und segne die folgenden Maßnahmen ab.

Das wäre der leichte Weg, für den sich die Bundeskanzlerin nicht entschlosss und dann noch Häme von der USAund der Kriegstreiberfraktion in Deutschland dafür erntet.

Herr Putin, Sie können diesen Kräften aus der USA und Deutschlands den Wind aus den Seegeln nehmen und über die Kriegstreiber in der USA triumphieren, viele Zugeständnisse erreichen, die völkerrechtlich halbseiden sind und dann vielleicht sogar auf Hilfe aus dem Westen hoffen, um ihre Wirtschaftskrise zu lösen und damit ihre Macht zu stablisieren.

Das ist mehr, als Sie es noch vor einigen Wochen erwarten konnten. Lassen Sie es dabei beruhen.  Sie haben gut gepokert und mit teilweise miesen Karten alles herausgeholt.  Jetzt nochmal alles bisher erreichte auf das Spiel zu setzen, ist brandgefährlich (eine Redewendung, die ich hasse, aber in diesem Kontext zutrifft...). Es muss in den folgenden Verhandlungen bereits ein deutliches Zeichen geben, weil es solche Konstellation vielleicht nie mehr gibt.

Dann wäre auch ich mit meinem Latein am Ende, kann aber guten Gewissens sagen, dass ich bis kurz vor Zwölf noch an die Vernunft und Verhandlungen geglaubt habe und ich danke zum Abschluss noch einmal der Bundesregierung,  dass sie der Friedensfraktion noch einmal eine Chance gab - gegen alle Widerstände. Das war mutig und kein Zeichen der Schwäche...
Nun liegt der Ball im Spielraum von Ihnen Herr Putin und ich bitte Sie jetzt kein Eigentor zu schießen.

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10.02.2015 Klopfe an, so wird Dir aufgetan

Während die Politiker in Skepsis verfallen,  so prophezeit der Autor,  dass es mehr Bewegung gibt, als alle Erwarten. Mein Glaube an Christus, an den Frieden und Friedensverhandlungen ist ungebrochen: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und mit dieser Einschätzung steht der Autor wieder einmal allein da.

Herr Putin sagte in irgendeinem Artikel, dass er sich nicht drohen lasse, ich aber sage Herrn Putin: Es gibt schlimmeres als sich von Frau Bundeskanzlerin Merkel zu fürchten, nämlich dass Sie nichts mehr sagt.

Ja, das wäre die einfache Möglichkeit gewesen, dass Frau Bundeskanzlerin Merkel die Hände in den Schoß legt, die Sache aussitzt und den kriegsbejahenden US-Amerikanern das Spielfeld überlässt, Herr Putin.

Frau Merkel wird von fast allen belächelt und niemand kann das mehr nachfühlen als der Autor, der ein Jahr lang in vielen Artikeln propagierte, dass man sich endlich zu Gesprächen ohne allzu großen Vorbedingungen zusammensetzt und in Verhandlungen tritt.

Diese Chance haben Sie nun, Herr Putin und wenn Sie diese Chance ausschlagen, wer wird dann mit Ihnen noch einen Vertrag schließen wollen?

Die anderen Protagonisten halten Sie nicht für vertragsfähig - d. h., dass Sie keinen Vertragspartner mehr in Aussicht haben, der oder die sich den humanitären Leitgedanken des kategorischen Imperativs verschrieben wird, sondern Sie können sich dann mit der Maxime, dass der Zweck die Mittel heiligt der US-Regierung auseinandersetzen.

Die USA braucht Null Rücksicht auf Sie oder Russland nehmen, weil die Ressource Russlands die Amerikaner kalt lassen. Ungefähr zwanzig Republikaner des amerikanischen Senats haben schon verbal die Messer gewetzt und die sind ihrer Gedankenwelt bereits in einem Weltkrieg, egal ob es eine nuklearen Krieg gibt.

Davor müssen Sie Angst haben, Herr Putin und nicht vor einem Europa, welches ein Gesprächsangebot sucht und bereit ist Zugeständnisse zu machen, die eine halbwegs sichere Koexistenz garantiert.

Die Erwartungen des Autors an die Friedensgespräche dieser Webseite sind wesentlich größer als die der Europäer, die kaum noch an einen Erfolg glauben: Überraschen Sie die Europäer Herr Putin und die Skeptiker werden an ein Wunder glauben.

Sollten diese Gespräche scheitern, dann war dieses vorläufig der letzte Artikel des Autors: Ich habe mir ehrliche und offene Verhandlungen gewünscht und Angesichts der Lage mit Landgewinnen der Separatisten sind Sie in der Lage, ein Maximum herauszuholen, Herr Putin.

Ich verschwende aber auf der anderen Seite nicht gerne Zeit und warum sollte ich dann den Westen weiter kritisieren, wenn die einzige friedliche Alternative, dass Schließen von Verträgen zwischen zwei gleichberechtigten Partnern, an der Unfähigkeit einer Seite scheitert?

Kritik ohne eine glaubhafte Alternative anzubieten, ist ziemlich sinnlos und die Bundesregierung hat mit Ihrer Gesprächsofferte meinen Wunsch zu 100 % erfüllt: Das es ganz ohne Friedensbewegung ein glaubhaftes Gespräch gibt, bevor die nächsten Maßnahmen der unseligen Kriegsspirale greifen und es dann sehr schwer werden wird, einen Dialog zu führen.

Mein Anspruch an Herrn Putin ist nun, dass er es zeigt, dass er an Frieden interessiert ist. Das er zeigt, dass er ein Staatsmann ist, mit dem man einen Vertrag schließen kann und er sich daran hält. 

Darum geht es gerade, Herr Putin und wenn Sie diesen Test nicht bestehen, dann haben Sie diese Prüfung nicht bestanden und wie sollte ich dann in Zukunft noch eine Empfehlung auf dieser Webseite aussprechen einen aufrichtigen Dialog zu führen, wenn Sie in der vielleicht letzten Möglichkeit einen Dialog zu führen, versagen?

Herr Putin, sie haben unbestritten ein untrügliches Gespür für Macht. Ich behaupte, dass Sie spüren, dass dieser Dialogversuch wichtig ist.  Ich glaube immer noch daran, dass  sie vertragsfähig sind und glauben Sie mit: sogar  diese Grundvoraussetzung anzuerkennen, ist zur Zeit eine Mindermeinung des Autors dieser Webseite, so wie der Bundeskanzlerin, die beim Scheitern dieser Mission  einen schweren Schaden erleidet und in Augen der Kriegstreiber Sie als Führungskraft angezweifelt werden wird.

Das kann nicht ihr Interesse sein, denn es wäre ein Phyrussieg. Mögen Sie dann als hart und unnachgiebig gelten, aber dann werden andere Menschen Sie dementsprechend behandeln, die wahrscheinlich aus der USA kpmmen und dann werden andere Herausforderungen an Sie gestellt werden.

Das ist die eigentliche Bedrohung.

Dieses war auch mein letztes Plädoyer  für die Friedensverhandlungen am Mittwoch. Ich werde die nächsten Tage für den Erfolg der Friedensmission beten, möge bei Herrn Putin und Frau Bundeskanzlerin die Einsicht obsiegen, dass es einen Vertrag geben muss, der es verdient einen Regenbogen am Firmament leuchten zu lassen.

Mag es Frieden auf Erden geben. Gott, ich glaube  an die Kraft des Wortes, die Macht der Liebe und der Verträge. Es ist - glaube ich - das erste Mal, dass ich für eine Friedensmission der Bundesregierung bete, weil für mich diese Gespräche auch die erste wirkliche Friedensmission sind, die diesen Namen auch in diesem Konflikt verdienen.  Menschen an einem Verhandlungstisch, bevor es zu weitaus schlimmerer Eskalation kommen kann, um auch ein Stück den Weltfrieden zu retten und dieses sollte nicht gottgefällig sein und eine Belohnung verdienen? Amen   


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12.02.2015 Es ist vollbracht

Noch während der Autor den letzten Artikel schrieb, scheint es zu einem Durchbruch der Gespräche gekommen zu sein Notlösung  oder aufrichtiger Vertrag ist nun die Frage.
Der Regieungssprecher deutete bei Twitter an, dass es ab 15.02.2015 zu einem Waffenstillstand in der Ukraine kommen könnte.

Erstmal abwarten, in wie weit die Regelungen tragbar sind, ob die Separatisten mitspielen...

Grund zum Feiern? Erstmal die Absprachen analysieren und dann sehen, wie es weitergeht...mit Verhandlungen und nicht mit Krieg...und darauf kommt es an!!!


Der gerade verfasste Artikel über den Konflikt vor dem Ausgang des Gipfels ist nun obsolet, bleibt aber ausgegraut als Tagebuchaufzeichnung für den autor bestehen:
 
(
Karneval in Minsk:Ausgerechnet die auf dieser Webseite viel gescholtene Zeitung Welt, ist  scheinbar die einzige  Vertretung der demokratischen Presse, die der journalistischen Verpflichtung  zur Information nachkommt und einen Live-Ticker  über die Vierergespräche anbietet.

Kurz vor der Karnevalsübertregung  am gestrigen Tag wurde  eine 15 Minuten lange Brisanzsendung über  die Ukraine-Krise gebracht, die einmal objektiven  Maßstäben entsprach  und heute herrscht eher das Shweigen im Walde bezüglich des Gipfels, der immer noch tagt.

Gegen alle Verlautbarungen war man in der Politik seitens des Westens also doch optimistisch das es zu einer Minimaleinigung kommen könnte - ansonsten hätten sich nicht die Spitzenoberhäupter getroffen.

Rusland verbreitete gestern gegen 22.00 Uhr noch Optimismus, aber irgendwann im Laufe der Nacht schienen dann die Gespräche zu kippen.

Es wird jetzt  also noch der  Donnerstag angehängt  - so etwas gab  es schon lange nicht mehr: ein improvisierter Gipfel, mit scheinbar viel Höhen und Tiefen, der verlängert wird.

  Am heutigen Tage sind die Jecken in Minsk nach einer durchgefeierten Karnevalssitzung heute also mit Katerstimmung  wieder zusammengetroffen.

Ich bin immer noch optimistisch - wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, aber es scheint sich eine wirklich schwere Geburt anzubahnen. Im Augenblick würde niemand eine Wette abschließen, wie die Verhandlungen ausgehen. Ich aber sage Euch: solange die Leute noch Tagen, ist noch ein Fünkchen Hoffnun vorhanden...)

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13.02.2015 Ukraineberichterstattung wird beendet

Der Autor dieser Webseite stellt die Berichterstattung über den Ukrainekonflikt als Dauerthema ein. Dazu besteht im Prinzip kein Grund, da der Autor nur einseitig versprach die Berichterstattung einzustellen, wenn es zu keinem Vertrag zwischen Bundeskanzlerin Merkel und Herrn Putin gab.

Begründung:

Die Bundesregierung setzt wieder auf Gespräche und mehr wollte der Autor dieser Webseite nicht erreichen.

Die Pressemeldungen sind zwar noch skeptisch, aber es zeichnen sich nachdenkliche Prozesse ab und eine zwar noch niedrige Reflexion des Eigenanteils der Schuld findet statt, aber die Bedenkenträger werden jetzt gehört.

Der Autor hat das letzte Jahr und die Entstehung der heutigen  Situation aus den Augen eines Christenmenschen geschildert, aber nun ist es Zeit die Vergangenheit zu überwinden und in die Zukunft zu schauen.

Ein letzter Tip des Autors:

Liebe Bundesregierung. Wenn es jetzt zu einer Waffenruhe kommen sollte, dann bindet Herrn Putin so schnell wie möglich wieder in die Weltgemeinschaft ein: Ladet ihn ein oder besucht ihn mit einer Wirtschaftsdelegation, um  Angebote wirtschaftlicher Zusammenarbeit  zu eruieren.

Hintergrund: Während Herr Putin in solchen Verhandlungen drinsteckt wird er wohl schlecht gleichzeitig die Krise in der Ukraine eskalieren lassen können. Also den Termin auf zwei Monate Abstand setzen - das ist zumindest gewonnene Zeit - so oder anders...

Es ist wichtig Herrn Putin aus der Isolation herauszuholen und ihn nicht in seiner Gedankenwelt mit beschränkten Perspektiven hängen zu lassen: Isolation kann auch einen vernünftigen Menschen in den Wahnsinn  treiben und deshalb ist es wichtig ihn an unserer Gedankenwelt und unseren Perspektiven teilhaben zu lassen - das ist jetzt wirklich Baby-Psychologie und beschämend, dass unsere westlichen Psychologen und Analysten sich überwiegend damit beschäftigen, ob Herr Putin Minderwertigkeitskomplexe hat oder größenwahnsinnig per se ist.

Selbst wenn Herr Putin geisteskrank sein sollte, dann wäre es doch verwerflich einen psychisch kranken Menschen in eine Extremsituation zu drängen, die selbst dann eine angeblich gesunde Bundeskanzlerin nur in einer 17 stündigen Diskussion auflösen kann...

Das Problem in Deutschland ist leider, dass viele Analysten nicht eine vorbehaltlose  Meinung haben und leider die Ängste des Herrn Putin als irrealer Bestandteil einer Psychose abtun.

Fakt ist, dass Herr Putin keine Nato vor der eigenen Haustür haben will. Der Autor sprach von der Lösungsformel: Ukraine in der EU, aber eben nicht in der Nato, also keine Atomraketen vor Russland. Was ist an dieser Formulierung so schlimm, dass der Westen Sie nicht von alleine vorschlägt - wer ist hier bitte der Psychopat?

Überhaupt sollte nach neuen Nato-Dioktrin gesucht werden, um Russland zu beruhigen, dass nach dieser Krise sich das Drama in allen Staaten wiederholt, die sich dem Westen anschließen wollen, aber früher der Sowjetunion angehörten wie z. B. Moldawien.

Ich vertrete die Linie: Eu ja, Nato nein und dieses vertraglich festlegen. Das ist keine Endlösung, sndern eine Übergangslösung. Auch das Russland von Herrn Putin ist zur Zeit wirtschaftlich ein ebenso großer Schrotthaufen wie die Ukraine, wenn nicht sogar schlimmer.

Die fahrt ging Richtung Westen und dank der unsensiblen Politik des Westens geht der Zug nun in Richtung Asien - was wohl uns Europäern nicht gefallen dürfte.

Deshalb empfehle ich weiterhin: Vergrößerung der Einflussphäre durch friedliche Mttel und Wirtschaft.

Ich erinnere ungern daran, dass irgendwo der Sozialismus auch in der russischen Verfassung niedergeschrieben ist, aber zu weiten Teilen in der Realität eine Art Urkapitalismus mit einer feudalen Schicht praktiziert wird, die im freien Westen auch als Oligarchen bezeichnet wird.

Es gibt in diesem feudalen System viele diktatorische Auswüchse, aber Sozialismus ist dabei eher nicht erkennbar. Das ist paradoxer Weise die Chance des Westens. Selbst in der Krise berief sich Russland nicht auf eine sozialistische Ideologie, sondern Herr Putin wählte als Alternative einen Asiatisch-russischen Wirtschaftsverbund. Das hört sich doch eher nach einer marktwirtschaftlichen Lösung im Sinne des Neokapitalismus an und wenn der Westen dann sagt, das Herr Putin ein Psychopat sei, dann sagt der Autor doch ein wenig blasfemisch:

Wenn die Hinwendung zu anderen Menschen in ein wirtschaftliches Vertragssystem ein Zeichen von Geisteskrankheit ist, dann sind wohl die Unterzeichner des TTIP-Freihandelsabkommen wohl auch in die Sparte der schweren Geisteskrankheiten einzuordnen....

Was will der Autor damit sagen? Diese ganze Diskussion auf der Ebene von psychischen Krankheiten des Herrn Putin sind erstmal nichts weiter als eine Diffarmierung.

Die Vergleiche mit Hitler und Stalin, die mehrfach betrieben worden sind, gehören in dieselbe Kategorie. Herr Putin kämpft um Gebiete der ehemaligen Sowjetunion und es geht nicht um eine Expansionspolitik a la Stalin und Hitler: Herr Putin hatte nie vor, die ehemaligen Satellitenstaaten, die nun sämtlich Nato-Staaten sind wieder zu okkupieren, noch zu destabilisieren.
Es gibt dafür im Fall von Polen z. B. nicht Hinweis.

Während der Krise wurde im freien Westen immer der Angriff auf Polen als mögliches Szenario propagiert. Wer leidet hier unter Paranoia?

Die Zeiten als Hitler und Stalin sich Polen aufteilten sind vorüber. Auch das dann ein Verteidigungsangriff gestartet werden muss, mag zwar  der vorgeschobene Kriegsgrund im dritten Reich gewesen sein, aber bei aller Liebe zur Geschichte - sind diese Bilder nicht ein wenig unrealistisch für die heutige Zeit und wenn das jemand als tatsächlich realistische einstuft, muss er sich dann nicht den Vorwurf aussetzen, dass Russland unter einem vorgeschobenen Grund der Krieg erklärt wurde - denn die Nachricht, dass seit heute Morgen zurückgeschossen worden ist, ist historisch gesehen ein wenig falsch - Russland wurde angegriffen und verteidigte sich.

Russland verteidigte übrigens damals auch die Krim gegen Deutschland, die damals noch russisch war und nachdem der Blutzoll in Sevastapol ziemlich hoch war, ist es ein wenig schäbig zu sagen, dass dieses Land der Ukraine gehört: Es waren ausschließlich Russen, die damals in Sewastapol gestorben sind. Dafür starben nachweislich über 100000 Russen...

Das ist eben ein historischer Fakt. Von daher wäre ein "Kampf um die Krim" aus deutscher geschichtlicher Verantwortung ein wenig unangemessen...

Doch zurück zur Gegenwart. Deutschland sollte Türöffner sein und die Bundesregierung täte gut daran, die Amerikaner mit ins Boot zu holen. Zeichnet sich Erfolg bei Friedensverhandlungen ab, dann sollten die Amerikaner daran beteiligt werden.

Nebeneinander zu agieren bringt auf die Dauer nichts. Die Amerikaner sind ein in der Mehrheit friedliebendes Volk und wenn die wirtschaftlich agieren können, dann sind Sie in ihrem Element.

Vielleicht ist es auch Zeit die Amerikaner zu erinnern, dass Sie jahrelang die sogenannte Dominotheorie vertraten: Kippt ein Land in ihrem wirtschaftlichen Interessengebiet oder ihrer unmittelbaren Umgebung, dann folgen die anderen Länder.

Man kann jetzt sagen, dass die Dominotheorie nicht mehr existiert, weil aber auch keine Länder in ihrer unmittelbaren Umgebung kippen und zum Sozialismus überlaufen.

Niemand würde heute auf die Idee kommen, dass die Amerikaner Psychopaten seien, weil sie es unerträglich und als eine Bedrohung empfanden, wenn sozialistische Staaten in ihrer Umgebung sind oder wie im Falle der Kuba-Krise eher einen Weltkrieg riskierten, als klein beizugeben.

Wenn Herr Putin nun umgekehrt immer mehr von dem freien Westen eingekreist wird (es spielt dabei keine Rolle, ob die Länder freiwillig der Nato beitreten), dann untestellt man ihm irreale Ängste, erfindet Gutachten über seine Geisteslage und wischt die Bedenken aus dem Raum.

Leider ist die  Politik hier unsensibel - wie in Griechenland, wohin das führte, sieht man heute.

Wir brauchen keine Erweiterung der NATO, sondern eine Erweiterung der Wirtschaftszonen. Nichts anderes sagen die Neoliberalisten. Russland ist verhandlungsfähig und objektiv betrachtet gibt sich Herr Putin Mühe, dass Land durch schwere Zeiten zu führen.

Nein, Herr Putin ist auch kein Terrorist und im Gegensatz zu Herrn Obama hat er zumindest niemals öffentlich die Liquidierung von Terroristen angeordnet. Der Vorwurf von ethnischer Säuberung muss erst nach Ende dieses Konflikts ernsthaft eruiert werden - der Autor ist nicht blind, aber vorerst dürfte es nicht hilfreich sein, Vorwürfe zu erheben, bevor es eine objektive  Analyse über völkerrechtswidrige Vertreibung in der Ukraine gibt.

Sobald die Lage stabiler ist, wird dieses  aber auch Thema sein müssen.  Ich bin für Ehrlichkeit und sollte  es organisierte Vertreibung und Mord geben, dann muss dieses auch zur Sprache gebracht werden und darf nicht unter den Teppich gekehrt werden. Das wird dann zumindest einzelnen Separatistenführern unter Garantie anzulasten sein - wie gesagt, aus den laufenden Pressemedien gibt es unzweifelhaft Anhaltspunkte, dass dieses vermutlich auf Seiten der Separatisten und der Ukrainer gibt - Bürgerkrieg ist zuweilen grausam

Und gerade deshalb muss es auch zu einem schnellen Kriegsstopp kommen. Sollte der Krieg weitergehen, so kommt es zu weiteren Vertreibungen und Tötungen. Dann ist Herr Putin als Verhandlungspartner vielleicht endgültig nicht mehr tragbar. Dann schafft Herr Putin vielleicht mit den o. a. Mitteln klare Verhältnisse  und das würde keinen mehr freuen als die Kriegstreiber, die dann humanitäre Argumente für einen Angriffskrieg konstruieren.  Der Grad  ist hier schmal.  Jeder Tag mit Waffengewalt  macht eine friedliche Lösung unwahrscheinlicher.

Fazit

Ein Mensch wie Stalin hätte sich jedenfalls nicht die Mühe gemacht, Abzeichen von Soldaten zu entfernen und anonym zu kämpfen, sondern wäre  mit dem Miltät bis zur Grenze der Ukraine  vorgedrungen. So verhält sich kein  geisteskranker  Massenmörder.

In der Isolation kreisen die Gedanken nur auf beschränkte Alternativen und deshalb sollte die Bundesregierung wieder die Tür öffnen und Putin andere Gedanken und Optionen öffnen.

In der Isolation gibt es hingegen keine oder nur wenig Optionen, die dann von dem "gesunden Umfeld" als krank verurteilt werden. Dann sorgt bitte dafür, das Optionen entstehen, die wir als gesund empfinden und meckert nicht, wenn jemand sich an den kranken Optionen orientiert, weil die gesunden Optionen ihm verwehrt werden.

Die RAF sprach teilweise ungerechtfertigt in Stammheim von der "Isolationsfolter" und brachte sich schließlich um - auch wenn die Option der "Freipressung" eine aus Sicht der gesunden Menschen ebenso als krank qualifizierte Maßnahme gewesen sein dürfte...

Der Weg der Bundesregierung ist richtig und der Schritt war wichtig.

Die Zukunft ist entscheidend und nicht die Vergangenheit, auch wenn Schatten der Vergangenheit uns noch zu gebener Zeit einholen werden.

Ich wollte Gespräche statt Fortsetzung der Kriegsspirale. Ich bin optimistisch, dass es nun in die richtige Richtung geht und ziehe mich aus der Ukraine-Berichterstattung zurück, behalte mir aber vor, in meinem Online-Tagebuch weiterhin ein paar Notizen zu machen.

Ich bedanke mich bei der Bundesregierung, die entgegen einer weithin verblendeten Gesellschaft unternahm, weiterhin auf Verhandlungen zu setzen.

Damit scheide ich aus, denn ich bin aus einer anderen Argumentation heraus derselben Auffassung, dass kein Weg an Gesprächen und Verträgen vorbeiführt. Die legte ich hier da, aber da ich kein Regierungsorgan bin, ist es nicht meine Aufgabe, diesen Kurs zu beweihräuchern, sondern gebe lieber weiterhin conträr meine Ansicht zu Themen wieder, wo etwas nach meiner Auffassung nach schiefläuft.

Und wenn diese Politik nicht zum Erfolg führt? Dann kann man nur noch sagen:

"Der Wille zu Verhandlungen und Verträgen war aus vielleicht unterschiedlicher Motivation von Seiten der Bundesregierung da.  Davon legte ich Zeugnis in den letzten Artikeln. Wenn dann die andere Seite sich nicht als vertragsfähig herausstellen sollte, dann werden die anderen Menschen die Chance bekommen, die ich hier uncharmant immer as Kriegstreiber beschrieb.

Das ist dann immer noch gegen meinen Glauben, ob es besser ist, wird man dann schnell merken, aber es ist für mich dann zumindest verständlich und nachvollziehbar.

Und ich denke, dass alle Beteiligten, sogar die hier als qualifizierten "Kriegstreiber", damit leben können, weil ich indirekt auch deren Ansinnen nicht entwerte: ich sehe Euch weder als Geisteskrank an, noch halte ich Eure Gedankenwelt für abwegig (wie es die Welt in eine ihrer Tiefstpunkt-Artikel des deutschen Journalismus einst tat), noch Stufe ich eure Ideen als unrealistisch ein, sondern als gefährlich für den Weltfrieden oder einfach als zu früh, bevor nach dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz nicht alle anderen Mittel restlos ausgeschöpft sind.

Das erste Abkommen in Minsk entgegen hielt ich hingegen nicht wirklich zielführend, weil dort die Parameter auf beiden Seiten noch nicht stimmten. Da war noch zuviel Diktat und Diskrepanz zwischen Verhalten des Westens und Russlands zu den Vertragsinhalten in der realen Politik.

Der Hochmut war ein wenig zu hoch im Westen wie Russland und es wird nicht umsonst versucht, die Uhr genau wieder auf dieses Abkommen hin zurückzudrehen - das sehe ich nun auch als teilweise Richtig und Symbol an, dass  man eine Spirale auch ein wenig wieder in eine andere Richtung drehen kann. Sind leider nur Minimalpositionen und ein wenig mehr wäre besser, aber auf den Weg zu anderen besseren Veträgen erstmal ein erster Schritt.

Das ist mein Minimalkonsenz an diese Menschen und es hat ein Jahr mit unzähligen Menschenopfern gekostet, bis diese Position auch nur nicht halbherzig, sondern in einem 17 stündigen Verhandlungs-Marathon mündete, wo ich nun sagen kann: Ich bin überzeugt, dass dieser Versuch dem entsprach, das ich nun zu der Ukraine schweigen muss, wenn ich in Zukunft nicht meine Glaubwürdigkeit verspielen will"

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15.02.2015 Mein Wort zum Sonntag

Nachdem der irdische Abschluss der Ukraine-Berichterstattung am 13.02.2015 stattfand nehme ich nun auch am Sonntag auf der spirituellen Ebene Abschied von der Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt mit einer Mahnung.

In den Abendnachrichten hörte ich einen Satz von Herrn Poroschenko, der mich als Christenmenschen wie Bürger dieses Staates gleichermaßen bestürzte:

"Der Frieden wird nicht in den Hallen der Diplomatie entschieden, sondern in den Schützengräben"

Im Internet wurde dieser Satz schlichtweg überhört, so das ich mich genötigt sah, diesen Satz zu You Tube zu posten:



Quelle You Tube: http://www.youtube.com/watch?v=toFa9aA-7Ag&feature=youtu.be

Mag sein, dass die Atheisten die Diplomatie dem Glauben bevorzugen, aber den Schützengraben zur Lösung politischer Probleme zu erheben, ist unfassbar und beschämend. Derselbe freundliche Herr in der Militäruniform spricht auch laufend vom Kriegsrecht: Mir als Christ ist dieses "Recht" fremd, auf sich der Präsident beruft!

In der Bergpredigt kann ich keinen Hinweis darauf finden, dass es Recht im Krieg gibt. Du sollst Deine Feinde lieben, sagt zumindest Jesus Christus und eher Gewalt gegen Dich selbst richten, indem Du Deine eigene Hand abhackst oder Deine Zunge herausreist, bevor Du sündig wirst gegen einen anderen...Alles läuft dabei auf die Forderung hinaus, dass Du nicht töten sollst.

Im neuen Testament gibt es keinen Staat, den man verteidigen soll. Es gibt nur Menschen und Menschenopfer, wenn andere die Gebote übertreten.

Auch der Autor wurde mehrfach sündig, wenn er in seiner Berichterstattung z. B. davon sprach, dass man wenigstens den Frieden und Diplomatie als Plan A und den Krieg als Plan B machen sollte.

Es gibt im Christentum keinen Plan B. Wozu machte sich Martin Luther die Mühe, die Bibel zu übersetzen, wenn scheinbar in diesem meistverkauften Buch der Welt keine Sau nachschlägt und die fundamentalen Bestandteile des Christentums auch dann von Kirche und Staat munter zwei Jahrtausende ignoriert wurden, bis Napoleon zur Einsicht kam, dass Kirche und Staat getrennt werden sollte, weil die Kirche nicht human genug war?

Warum wurde Kirche nicht in einem Zug mit Humanismus genannt, wo Jesus Christus jede einzelne Seele von Bedeutung war und sich der Glauben auf Liebe und nicht auf Krieg aufbaute?

Es ist dem christlichen Autor so ziemlich egal, ob die Krim zur Ukraine, Russland, Europa oder ? gehört, aber mir ist es nicht egal, wenn nur ein Mensch sein Leben verliert.

Christentum sind staatliche Grenzen absolut egal, aber nicht die Menschen, die  in diesen Gebieten leben.  Einige der Separatisten und einige der Ukrainer sind an Sicherheit  grenzender Wahrscheinlichkeit Christen und ich prophezeie Euch, dass beide in denselben Himmel kommen.

Ich sorge mich um die Seelen der Menschen in der Bundesrepublik Deutschland, die einseitig für die Ukraine beten und die Russen verdammen.

Das tut die Bundesregierung in ihren Argumentationen übrigens auch, wenn Sie sagt, dass Waffenlieferungen in die Ukraine am Ende nur mehr Menschenopfer bringen. Diese Mahnung der Bundesregierung sollte nicht leichtfertig abgetan werden.

Ich habe während meiner Berichterstattung genau das getan, welches nach meiner Auffassung Jesus mir vorgelebt hat:

Ich betrieb Selbstreflexion und kritisierte die Menschen in unserem Land, weil ich Sie auch mit meiner Stimme wählte. Ich war besorgt um die Seele meiner Glaubensbrüder und Schwestern, die andere kritisierten, ohne die Schuld der eigenen Gedanken zu sehen.

Jesus fordert in erster Linie von Euch zu Glauben, wenn ihr dieses verinnerlicht habt und Eure Seele rein von dem Gift unreiner Gedanken ist, dann beginnt das Evangelium zu missionieren und wer den Krieg gutheißt, der möge erst weiterhin an seiner Auffassung von Religion arbeiten.

Viele von denen, die da in der Kirche beten, um dann einseitig zu handeln und Waffenlieferungen gutheißen, muss ich vorwerfen, dass dieses nicht die Botschaft des Christentums ist und Sie umsonst in der Kirche sitzen.

Der Konflikt um die Ukraine begann übrigens während der Friedenszeit der olympischen Spiele in Russland. Olympia ist nicht meine Religion, aber war es nicht der freie Westen, der im vorigen Jahrhundert die olympischen Spiele boykottierte, weil Russland in Afghanistan Krieg führte?

Nur wenige Jahre später fiel die Mauer und alle Satellitenstaaten der Sowjetunion, kamen zu dem Westen...ist ein WestChrist nicht auch nur ein Mensch und sein Leben genauso viel Wert, wie das eines Russen?

Mein Vater lebte in fünf politischen Systemen: Kaiserreich, Weimarer Republik, dritte Reich, DDR und BRD. Nun, vier Systeme verschwanden mit einer tragisch unrühmlichen Geschichte, aber der Mensch, der auf zwei Unrechtssysteme schwören musste, lebte durch eine glückliche Fügung weiter. Mein Vater verlor seinen Glauben an Gott, welches ich respektiere.

Aber Sprüche wie "lieber tot, als rot", sind eher hohl und selbst im alten Testament war es der Herr, der sieben Plagen schickte und nicht Waffen oder das jüdische Volk mit Waffengewalt, dass die Gefangenschaft in Ägypten beendete.

Adolf Hitler und sein Regime bevorzugten den Freitod und ordneten die Zerstörung von Restdeutschland an, weil Sie meinten, dass es kein Leben eines Deutschen nach der Nazi-Ideologie geben würde. Haben Sie sich nicht da etwas getäuscht?

Manchmal befremdet es mich, wenn Menschen Kriegsrecht ausrufen und den Schützengraben als "letzten Ausweg" propagieren. Ich aber sage Euch: Lieber ein Leben in Unfreiheit, als sich vor Gott zu versündigen und selbst mit der Waffe das fünfte Gebot zu brechen.

Ich bete für Separatisten, Ukrainer und Russen und sage: Möge die Einsicht kommen, dass Frieden gottgefällig ist. Ich stelle an die Christen unter den Lesern ein wenig mehr Anspruch, verspüre aber, dass meine Worte in einer verrohten Gesellschaft verhallen. 

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