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NEWS


16.08.2017 Von Nordkorea nach Würselen...

...ist ein großer Schritt und die einzige Gemeinsamkeit zwischen dem Diktator und Martin Schulz sind das beide mit 100 % gewählt wurden (Herr Schulz natürlich nur parteiintern und Mangels einer Alternative im Parteigremium als SPD-Vorsitzender) -:)

Herr Schulz hat weder Atomsprengköpfe, noch Langstreckenraketen, sondern nur die Macht der Rhetorik, die genauso wenig bei ihm, wie bei unseren amtierenden Bundespräsidenten von der SPD ausgeprägt sind (oder kennt man eine griffige neue Formulierung des Bundespräsidenten?) und deshalb langweilt er vorwiegend mit biografischen Fakten aus o. a. Stadt, die  bei den meisten Bundesbürgern so bekannt ist wie Wladiwostok in der Bundesrepublik...

Sein Thema ein Monat vor der Wahl ist Integration. Ohne Zweifel ist dieses eine Teilmenge der "sozialen Gerechtigkeit", aber die SPD ist nun einmal eine Volkspartei und keine Minderheitenpartei wie die Grünen und ob man da mehr als Konfettiwürfe bei den Grünen beim Beschluss der Homo-Ehe herausholt, muss noch bewiesen werden: FDP wie Grüne forderten die Homo-Ehe bekanntlich ein wenig länger und so ist nicht einmal sicher, ob Stimmen aus diesem Kreis die Partei SPD aus Dankbarkeit wählen, Christen wie der Autor wendeten sich bekanntlich eher ab.

Die Frage der Integration, auf die Herr Schulz am Ende der Vorwahlkampfzeit setzt, ist wiederum ein Minderheitenthema, mit welchem man nicht beim hart arbeitenden Menschen in Deutschland punkten kann und wo Grüne und Linke  starke Positionen besitzen.  Auch damit wird man keine Wechselwähler begeistern können, die aus Altruismus dann die SPD wählen, damit es den neuen Staatsbürgern besser geht.

Ja, man könnte z. B. das Thema Mindestlohn mit ein wenig Integration Verknüpfen: Den § 22 MilLoG fast ersatzlos Streichen und den Mindestlohn ins Grundgesetz als Menschenrecht übertragen und jetzt kommt der integrative Teil: dafür sorgen, dass ausländische Mitarbeiter auch in Zukunft den Mindestlohn bekommen: Viele Parteien wollen da etwas drehen und z. B. einen weiteren Punkt einfügen - mit der fadenscheinigen Begründung, dass sie sonst zu schwer vermittelbar sind.

Das hört sich erstmal toll an, aber läuft auf ausländische Billigarbeitsplatz heraus, die bei gleicher arbeit wie Langzeitarbeitslose auch keine Rentenansprüche aufbauen können. Also rein ins Grundgesetz und sämtliche Ausnahmen streichen: Wer arbeitet, hat auch ein Recht darauf, von seiner Hände Arbeit leben zu können...

Das war jetzt nur ein Beispiel: Das Parteiprogramm der SPD besitzt einen Strauß von Maßnahmen zur sozialen Gerechtigkeit, aber in der Öffentlichkeit wird dann die Homo-Ehe und Integration von Ausländern als soziale Gerechtigkeit propagiert, welches bestimmt wichtige Anliegen sind und bei den Grünen gut aufgehoben sind, aber der Mainstream will nun einmal hören, was er von der Volkspartei SPD für seine oder ihre Wahlstimme bekommt.

Vielleicht eine Metapher zum besseren Verständnis: Ein Einkaufsladen wie Lidl, Rewe, Edeka, Aldi, Penny... hat ein breites Segment: Jetzt kommt ein Verkaufsleiter auf die Idee, dass er im Angebotszettel nur noch Werbung für vegane Kost oder eben umgekehrt für Fleischprodukte Werbung macht:

Das ist erst einmal nicht verkehrt, denn ein Teil der Kunden isst eben gern vegetarisch oder im umgekehrten Fall Fleisch: Das ist aber lange nicht alles, was der Einkaufsladen zu bieten hat: Da kommen Menschen wegen Brot, Eiern, Getränken, der Salatbar oder wegen Milch.

Der Filialleiter arbeitet auf einer Unterebene korrekt, aber kommt nun einmal nicht darum, allen Menschen eine farbige Broschüre mit Sonderangeboten aus allen Bereichen anzubieten. Auf der Meta-Ebene gibt es dann einige beliebte Produkte aus jeder Kategorie von Lebensmitteln, die man heraushebt: Das sind die Top-Produkte.

Was macht also Herr Schulz: Er nimmt zwei Minderheiten-Artikel und macht mit diesen Werbung für das große Ganze: Dabei gibt es schon die beiden Minderheiten-Artikel sehr etabliert bei den Grünen und der Linke, sind also im eigenen potentiellen Regierungslager bereits abgedeckt und man fischt in den eigenen Gewässern.

Die Nichtwähler und Wechselwähler will man haben und deren Stand ist laut Umfrage so hoch wie nie zuvor.

Die Lobby der CDU und FDP sagt dann zynisch, dass man mit einem Wahlkampfthema wie soziale Gerechtigkeit keine Wahl gewinnen kann: Wie auch, wenn man zwar ein soziales Wahlprogramm hat, aber in der Öffentlichkeit davon nichts ankommt - denn nur die wenigsten Wähler sind so gnädig wie der Autor dieser Webseite und schauen sich alle Wahlprogramme zumindest oberflächlich an, geschweige denn das Parteiprogramm ihrer Partei, dem sie die Stimme gaben:

Deshalb finde ich ein sogenanntes Kurzwahlprogramm von nicht mehr als Zehn Seiten eine geniale Idee: Das wären dann immer noch 50 Seiten für einen Wähler, der die etablierten Parteiprogramme vergleicht!!!

Beispiel: Steuergerechtigkeit lässt sich mit einem Halbsatz erklären: Einkommenssteuer rauf auf 50 %. Ja, der liebe Gott oder die Araber brachten uns die indischen Zahlen und ließe man dann einen Mathematiker ein Wahlprogramm schreiben, dann wären Berechnungen und Formeln eben sehr viel kürzer (es sei denn, dass man sämtliche Herleitungen zu E=m*c² verwendet, dann wäre dieses mathematische Programm genauso schwer und unübersichtlich wie ein normales semantisches Parteiprogramm...).

Einen weiteren Fehler begann Herr Schulz damit, dass er einen Angriffswahlkampf von vorherein ausschloss - unter dem Eindruck des zugegebener Maßen schmutzigen Wahlkampfes in der USA.

Aber auch als Bundeskanzler muss man zuweilen harte Worte ergreifen und eine Weinbergschnecke zeigt da im Liebesspiel mehr Angriffsgeist als Herr Schulz:

"Die Paarung der Weinbergschnecke findet nach einem mehrstündigen Liebesspiel statt, bei dem sich die Schnecken zunächst mit den Fühlern betasten, und mit den Fußsohlen aneinander hoch kriechen. Im Verlauf des Liebesspiels kann es zur Anwendung eines so genannten Liebespfeils kommen, mit dem ein hormonales Sekret übertragen wird, das die Fortpflanzungschancen der Samenzellen der betreffenden Spenderschnecke verbessert." Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Schnecken#Liebesspiel_und_Paarung_am_Beispiel_der_Weinbergschnecke

An dieser Stelle sollte eigentlich eine Listung der Angriffszitate von Herrn Schulz kommen, aber mal ehrlich, das sado-maso Liebesspiel der Weinbergschnecke ist da doch interessanter?

Ich verlange von einer Bundeskanzlerin oder einem Bundeskanzler auch manchmal Kanten und Ecken und will keinen Geschichtenerzähler, der aus der eigenen Biografie erzählt, sich selbst  einen Nichtangriffspakt auferlegt und verschwommene Visionen von Homo-Ehe und Integration  als Maxime der sozialen Gerechtigkeit ansieht.

Was weiß der Durchschnittsbürger aus der Biografie von Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel? Und wen interessiert es?

Am Anfang patzte Herr Schulz dann auch einmal mit einer Zahl und der geniale Faktencheck wurde einseitig von der Wirtschaft und Medien auf Herrn Schulz projiziert, als ob er Meister der Fakenews sei -:)

Man kann Deutschland doch nicht schlechtreden war die Antwort auf das Thema soziale Gerechtigkeit und Herr Schulz lies das so im Raum stehen. Natürlich läuft wirtschaftlich vieles besser, aber ein Teil der Menschen wurde seit Jahrzehnten gerupft.

Damals war Schulz noch En Vogue und heute gibt es aus Angst vor einem totalen Desaster jede Menge Solidaritätsartikel: Ist das eine Art Mitleidskampagne nach drei grandiosen Wahlschlappen?

Wenn Herr Gabriel sich mit zwei Sätzen an die Presse zum Nordkoreakrieg wendet, dann ist diese Message omnipräsent (der Mann ist Wirtschaftsminister und nicht mehr).

Bei Herrn Schulz hat man selbst auf der lausig orgnisierten Vorstellung seines Parteiprogramms (alle Medien beschwerten sich über die Organisation und Herr Schulz glänzte durch Abwesenheit, war ja nur sein Wahlprogramm...) es schwer, überhaupt einmal ein gewichtiges Statement in prägnanter Kurzform zu finden und dann schreibt man Mangels Alternativen: Er kommt aus Würselen.

Die einzige, die zu 100 % zufrieden mit Herrn Martin Schulz sein dürfte, ist Frau Bundeskanzlerin Merkel. Die agiert sehr geschickt und das immer mit denselben Trick: Wenn eine Situation kippt, dann gebe die eigene Meinung auf und mache einen 180 Grad-Wechsel. Sie verstehen nur Bahnhof?

CDU war gegen Atomkonsens, Fukushima kippt die Stimmung und schon ist man für den Atomausstieg.

Man war  2010 in der CDU gegen eine multikulturelle Mesellschaft, die nach alter Aussage der Bundeskanzlerin gescheitert sei, aber dann kommt die Flüchtlingskrise und die europäischen Regelungten werden außer Kraft gesetzt und man lässt die Flüchtlinge herein. Dann kippt wieder die Stimmung und man schließt einen Türkei-Deal und macht Gesetze zur Abschiebung und verhindert die AFD.

Man ist gegen den Mindestlohn, lässt aber durch die SPD den Mindestlohn zu.

Frau Bundeskanzlerin Merkel ist nach eigener Stimmabgabe gegen die Homo-Ehe, aber setzt wolwissend über die Mehrheit das als freie Gewissensentscheidung auf die Tagesordnung.

Wie will man jemanden angreifen, der keine klare Positionen vertritt, sondern den Mainstream aufsaugt, so dass am Ende die Aussage getroffen werden Kann: Die CDU kann mit jedem: Mit der SPD, mit der sie diese Legislaturperiode koalierte, der FDP ohnehin und die Grünen sind in einer Jamaika-Koalition auch schon im Gespräch.

Um auf die Weinbergschnecken zurückzukommen: Verlierer sind nicht sexy, mit denen will sich niemand paaren.

Und ausgerechnet Herr Schulz ist mit dem Thema "soziale Gerechtigkeit" in den Wahlkampf gezogen und tut damit dem Sozialstaat Deutschland einen Bärendienst an.

Noch einmal kurz zurück zum Thema Integration: Wen will man damit überzeugen? Wer für Ausländer ist, der bleibt es und wer gegen Überfremdung ist, der wird es vermutlich auch bleiben.

Das ist ein Minenfeld und die AFD wird sich freuen: Das ist genau ihr Thema im negativen Sinn und jetzt bekommen die vor der Wahl eine Steilvorlage. Die sozialen Netzwerke, die bei weitem sehr viel negativer im sozialen Bereich sind sind als ihr Titel, werden Herrn Schulz durch den Fleischwolf drehen.

Nach drei Wahlschlappen dann noch mehr Kritik in den "sozialen Netzwerken", dass ist nicht schlau.

Wer mit so einem Thema spielt, kann verheerendes Geschehen bewirken: Wer glaubt sich mit diesem Thema profilieren zu müssen, ist schon mehr als verzweifelt.

Die Mission von Herrn Schulz hieß Einzug ins Kanzleramt und wenn das nicht klappt und es sieht nach einem sehr, sehr, miesen Wahlergebnis aus, dann heißt es Verantwortung übernehmen und Rücktritt und dann zurück in diese Stadt, die ich nicht noch einmal erwähne...


 


15.08.2017 Hasenfußrennen oder der Nordkoreakrieg doch vermeidbar?

"Machthaber Kim Jong-un stellt die Angriffspläne auf den amerikanischen Stützpunkt Guam vorerst zurück. ", Faz-Net, Kim Jong-un entschärft Drohung gegen Guam, 15.08.2017.

Also sollte der Diktator nun den Schwanz einziehen - schwer vorstellbar, während die deutsche Presse prophylaktisch schon einmal prüft, ob es aus rechtlicher Sicht zu einem Bündnisfall von Deutschland bzw. der Nato kommen könnte:

Die orakelhafte Antwort lautet dann: Im Prinzip rechtlich nein, weil Guam  wie ehemalige Kolonien außerhalb des Zuständigkeitsbereiches liegen und der Rechtsexperte von NTV fügt dann noch den trivialen Grund hinzu: Während des Wahlkampfes hat wohl niemand Bock auf einen Konflikt. Wieder einmal die pragmatischen Deutschen. Lasst die Welt in einem nuklearen Chaos untergehen, während der Wahlzeit haben wir andere Prioritäten.

Doch der Autor dieser Webseite wollte ja eigentlich über Hasenfussrennen berichten, welches auf einen amerikanischen Film mit James Dean beruht, der den treffenden biblischen Titel: "Denn sie wissen nicht, was sie tun" trägt:

 "Am Abend desselben Tages trifft sich Jim an der Küste mit der Bande zur Mutprobe, dem sogenannten „Hasenfußrennen“ („chicken run“). Buzz und Jim rasen dabei in gestohlenen Autos auf eine Klippe zu. Wer zuerst aus dem Auto springt, ist das „chicken“, der Feigling. Während Jim kurz vor der Klippe herausspringt, bleibt Buzz mit dem Jackenärmel am inneren Türgriff hängen und stürzt mit dem Auto in die Tiefe. (Siehe auch: Feiglingsspiel)". Quelle Wikipedia,

Der Autor möchte noch präzisieren, dass die Freundin von Buzz und später von Jim in einer denkwürdigen Szene durch einen herunterfallenden Schal (?) das rennen startete: Diese Szene wurde auch in Musikvideos adaptiert.

Andere Filme änderten die Regeln des Spiels, wie z. B. in Footloose in der alten Verfilmung, wo zwei Traktoren aufeinander zufuhren und die letzte mir bekannte filmische Variante war dann Paul Harbour, wo die Kampfpiloten ihre Flugzeuge frontal auf das gegnerische Flugzeug zulenkten und wer abdreht, hat dann überlebt...

Prägnanter Weise spricht man in den USA vom "Chicken Run", welches dann sehr frei übersetzt "Angsthase" heißt.

Die politische Variation dieses Spiels war z. B. die Kubakrise: Die Russen schickten ihre Flotte mit Atomraketen und Kennedy sehr abstrakt die Forderung abzudrehen mit der Drohung, dass amerikanische Interkontinentalraketen mit Atomsprengköpfen nach Russland aufsteigen lässt: Um die Geschichte zu verkürzen: Die Russen drehten mit ihren Schiffen ab.

Die jüngste politische Version des "chicken run" liefern gerade Trump und Kim. Beide gehen auf Konfrontationskurs und einer muss nun zurückrudern, wenn beide Armeen nicht kollidieren wollen.

Deutschlands  Politiker und Presse (auch wegen des Wahlkampfes)  sprangen also aus dem fahrenden Auto, obwohl die  Klippe noch lange nicht erreicht ist  und beschweren sich nun, dass Trump  den Chicken Run fortsetzt:

Die größten Feiglinge, die ursprünglich mit im Auto saßen, steigen aus und sagen nun, dass man den "Chicken Run" verbieten sollte, weil die Gefahr besteht, dass man zu lange  im Auto bleibt.

Leute, als Amerikaner würde ich sagen, dass die Deutschen doch nichts wert sind ud schon auf halber Stecke aussteigen, ohne das nur ein Hauch von Pulver in der Luft lag: Auf solche Freunde kann man verzichten, die sich hinstellen und sagen, dass Japan und Südkorea gerne die Suppe auslöffeln können, aber  man sich selbst hinstellt und gehässige Bemerkungen gegen  Trump und damit auch die USA macht, während man geflissentlich die zweite Person, den nordkoreanischen Diktator,  eher weniger rügt, weil dieser ja so sensibel ist:

Dieser setzt aber seit 2006 sich über sämtliche Resolutionen im unerträglichen Maße hinweg. Er setzt durch sein Verhalten die Ursache und nach dem Kausalitätsprinzip ist er die aus westlicher Sicht die Ursache alles Übels.

Ja, Trump kann über Atomraketen entscheiden: Laut NTV sind von den 6800 Atomraketen zwar "nur" 1400 einsatzfähig und 2600 Sprengköpfe eine Reserve und 2800 ausrangiert (Quelle n-tv).
Das gibt seinem wort eben politisches Gewicht und das ist schwer für die Medien zu verkraften:

Die amerikanische Verfassung sieht die Option eines nuklearschlags durch den Präsidenten eben vor und deshalb sollte man ihn nicht bis auf das unerträgliche Reizen. Sieht der amerikanische Präsident eine rote Linie überschritten, dann regnet es Atombomben und da zählt nicht der deutsche Maßstab:

Hiroshima und Nagasaki waren in meinem Auge Kriegsverbrechen. Da sieht die Situation in Nordkorea anders aus. Die brachten die nukleare Option völkerrechtswidrig ins Spiel. Wer mit Atomraketen droht, muss sich nicht wundern, wenn er durch Atomraketen gerichtet wird.

Die Regeln bei einer nuklearen Bedrohung sind anders. Darüber muss sich der Diktator Kim im klaren sein und es müssen andere Maßstäbe angelegt werden. Und sich auch in Doktrin zur Verteidigung wiederfinden.

Bei terroristischen Erpressern gilt im Prinzip die Linie: Keine Kompromissbereitschaft. Bei atomaren Erpressern hingegen ist das Motto verhandeln und auf Einsicht setzen und wenn dabei der Erdball draufgeht - manchmal verstehe ich nicht die Maßstäbe, die zu Grunde gelegt werden.

Wie dem auch sei...

Die Zähltechnik der Atomraketen erinnert stark an die Zähltechnik von Flüchtlingen oder Arbeitslosen in Deutschland: Genannt werden also 6800 in allen öffentlichen Statistiken, aber dann werden ausrangierte Atomraketen Unisono als Atomwaffen mitgerechnet - sehr viel grotesker geht das wirklich nicht, danke an NTV für ein wenig aufklärenden Journalismus:

Darf man dann davon ausgehen, dass wahrscheinlich ein gepanzertes Fahrzeug als Panzer gezählt wird und die Panzer in Reparatur, auf dem Schrottplatz (eben ausrangiert) dazugezählt werden?

Nun ja, in Deutschland ging das ja als Skandal mal durch die Presse, dass unsere Flugbereitschaft eher ein Bruchteil der offiziellen Zahlen beinhaltet: Könnten die Waffenproduzenten nicht einmal eine Charity-Veranstaltung für die Bundeswehr machen, bevor sie unsere befreundeten Staaten stärker als das eigene Land machen...

Aber davon wollte ich ja gar nicht sprechen: Ist Frau Bundeskanzlerin Merkel nun ein "global hero of freedom" oder ein "Chicken", also Angsthase?

Ich finde die Metapher jedenfalls im Wahlkampf lustig...

Ich glaube, das ich mit den letzten Artikeln den Nordkorea-Konflikt zu den Akten legen kann.

Irgendwie fühlt man sich wie ein Passagier in einem Flugzeug. Irgendwo kann man nur auf den Flugkapitän und dem Bodenpersonal vertrauen und das ist dann so eine Art Glauben, weil man nicht wissen kann, ob ein Triebwerk anfängt zu brennen und selbst wenn man es weiß, dann nutzt einem die Information wenig,  weil man  im besten Fall  sich nur angurten  kann, vielleicht eine Sauerstoffmaske bekommt oder sich in Landeposition krümmen kann.

Und dann darf man in einer Demokratie die Flug-Kapitänin wählen, während das Flugzeug mit brennendem Triebwerk ins trudeln gerät.

Hat Obama durch Schweigen die Nordkorea-Krise gelöst?
Haben die Wirtschaftssanktionen gegriffen?

Die beiden "chicken runner" (Trump und Kim) sind das ideale Paar zur Lösung des Konflikts, weil beide den Kurs halten und der Rest ist Nervensache. Wir sollten froh sein, dass Trump offensiv das Problem angeht und eine Lösung herbeiführen will. War Kennedy verrückt, als er einen Atomkrieg riskierte?

Lösung kann dabei selbstverständlich auch ein Erstschlag der USA sein und diese Option muss gerade für Pjöngjang im Raum stehen bleiben und darf dann durch die anderen Chicken auf ihrer kopflosen Flucht nicht konterkariert werden.

Deutschland hinterlässt ein schlechtes Bild, egal wie dieser Konflikt ausgeht. Deutschland ist eine starke Wirtschaftsmacht, aber militärisch ein Nichts: Wir müssen uns an die global Player im atomaren Bereich anlehnen und da ist die Auswahl sehr beschränkt, es sei denn man nimmt Nordkorea als zukünftige Option als Global Player mit Atomraketen.

Mit wem sonst? Mit Russland oder China. Nach dem zweiten Weltkrieg hat die Bundesrepublik Deutschland die Entscheidung getroffen, sich an die USA anzulehnen, einen Schritt, den ich nie kritisiert habe. Deshalb sage ich, dass wir ein wenig mehr Demut und ein wenig weniger Hochmut zeigen sollten.

Wirtschaftlich mag es Streitigkeiten geben, aber militärisch haben wir unseren finanziellen Beitrag zu leisten und eine geschlossene Haltung gegen einen Steinzeitkommunismus mit atomaren Raketen einzunehmen: Das da überhaupt Zweifel aufkommen und sich nicht eindeutig geäußert wird und der Diktator isoliert dasteht, da kann man nur den Kopf schütteln.

Der Autor dieser Webseite hingegen knallte sofort die schlimmste Option auf den Tisch und äußert kein Verständnis: Klare Worte und klare Positionierung.

Wer ein Chicken Run machen will, braucht eben auch ein paar Eier in der Hose, sonst ist er oder sie auch beim Pokern nicht zu gebrauchen: Einen Bluff zieht man durch, so lange man es kann...
Freud sprach einmal von Projektion und wenn ich so unsere Presse in Bezug auf Trump lese, dann muss ich manchmal grinsen, weil alles "schlechte", was man so an Trump findet, nach Freud so die eigenen Fehler sind...

Putin, Trump, AFD: Im Minutentakt gibt es bzw. gab es Negativ-Artikel und manchmal irretiert dieser öffentliche Hass doch sehr. Ich rege mich auch einige Monate über einige Themen auf, aber dann kommt man doch irgendwie auf den Boden der Tatsachen zurück - es sei denn, es ist wirklich lebenswichtig.

Und die Feinde werden gefühlt immer mehr und die Freunde immer weniger: Das ist keine gute Entwicklung. Das Ganze mit vorgefertigten Bildern und dem einen wird nicht mehr zugehört, weil er in der Krim Mist baute (...und als Geisteskrank damals bezeichnet wurde, die Anzahl an geisteskraken stieg dann aus deutscher sicht erheblich an...) und dem anderen nicht mehr, weil er ein Psychopath ist, aber dann wendet man sich wieder an Herrn Putin, das er beruhigend auf Herrn Trump einwirkt, während man ihn gleichzeitig als Großinquisitor mit Sanktionen belegt und aus G8 ausschließt:

Viel Feind, viel ehr und sich dann einen nordkoreanischen Diktator, der ziemlich sicher ein Psychopat ist (wir deutschen sind bekanntlich die einzigen normalen Menschen) sich anbiedern und Verhandlungen anbieten:

Irgendwo ist da meine Logik überfordert und die deutschen Diagnosen nicht sehr hilfreich..., weil man psychisch kranke Menschen hier als Herabwürdigung benutzt. Die brauchen einen Arzt. Gesund ist, was der Mainstream will und das ist das Rezept der Heilung.

Ich bin dafür, dass wir vielleicht die Medizin und Krankheiten ein wenig herauslassen. Das entspricht eher einem faschistoiden Weltbild und dann wird das Kranke irgendwann vielleicht einmal ausgerottet...

Das gilt übrigens auch für den Autor dieser Webseite: Ich gelobe Besserung: Insgesamt wurden vielleicht zu viele Fehldiagnosen getroffen und das fing mit Herrn Putin an...



14.08.2017 Von der Kriegspresse zur Friedenspresse?

Tempora mutantur, die Zeit ändert sich: Einst wollte die Presse und Politik für den Erhalt der Unabhängigkeit der Krim bis an den Rand des Krieges gegen die Atommacht Russland nach Spiri 7300 Atomraketen und USA 7300, Quelle: Spiegel 2014) und der Autor warnte vor einem Weltkrieg  - schauen sie einmal ins Newsarchiv dieser Webseite...

Heute argumentiert der Autor für einen Präventivschlag auf Nordkorea mit ca. 20 Atomraketen und der Spiegel spricht in vier Optionen für Trump und NTV vor vier Tagen von fünf Szenarien sich in insgesamt 7 Optionen gegen einen Krieg aus und  beide schätzen einen Krieg  für gefährlich ein.

Toll sind u. a. die Vorschläge den Diktator zu ignorieren und nichts zu tun  oder weiter zu verhandeln -:)

Wie gesagt, im Ukraine-Konflikt setzte sich die Vernunftshaltung der Bundeskanzlerin ,Sanktionen zu machen und keinen Weltkrieg anzufangen, durch...., wofür der Autor sehr dankbar war.

Im o. a. Hyperlink vom Spiegel gibt es dann noch einen Vergleich vom Militär und Nordkorea und außer einer Führung in Interkontinental-Raketen (450: 0) und Atomstreckenraketen: 6800: 20 liegt Nordkorea z. B. mit Bodentruppen 1,3 zu 1,2 Millionen oder Panzern 3500: 2831 (Quelle nach military Balance 2017 auf Spiegel vollständiger Vergleich mit Südkorea und China ) gleichauf bzw. sogar in Führung.

Als es um die Verhinderung eines Weltkrieges mit Russland ging, wurden alle Menschen als fünfte Kolonne bezeichnet, die einen Krieg verhindern wollten. Der Autor schrieb mutig gegen diesen Trend bis zum heutigen Tage an.

Nicht weil ich Russland toll finde, sondern die Krim als Grund für den Untergang dieser Erde für unverhältnismäßig betrachte.

Dieselbe deutsche Presse und Politiker machen heute also auf Friedensbewegung, bitten den damals als psychisch kranken und unberechenbar qualifizierten Herrn Putin und China doch beruhigend auf Trump einzuwirken, der ja auch als psychisch krank von den Psychologen seines Landes qualifiziert wurde.

Alle anderen sind ja bekanntlich krank, nur wir Deutschen sind gesund. Das erinnert mich irgendwie an den Witz, dass ein Autofahrer im Radio hört, dass ein Geistesfahrer auf seiner Autobahnstrecke fährt, worauf er erstaunt sagt: "Ein Geistesfahrer, es gibt hier hunderte..."

Dann werden Szenarien gezeichnet, wie weit und verheerend die nordkoreanischen Atomraketen  Schaden anrichten könnten. Das hätten russische Atomraketen im Kriegsfall auch getan...

Der Autor dieser Webseite ist nicht der Meinung, dass alle Menschen bei Presse und Politik die gleiche Meinung vertreten müssen, aber es zum Teil unerträglich ist,  wie der Mainstream sich festlegt und dann alle einer Meinung sind.

Deshalb überspitze ich hier: Ich spiegele nur den Mainstream und vertrete dann mit einem gefühlten Null-Promille-Leserkreis die pure entgegengestzte Meinung: Das ist so gewollt...

Dem Autor dieser Webseite ging es damals in der Ukraine Krise nicht um Herrn Putin, sondern um den Erhalt dieser Welt und auch heute, wenn ich einen Präventiv-Schlag eruiere und Befürworte, dann geht es mir nicht um Recht oder Unrecht Trumps, sondern darum, dass diese Welt durch keine atomare Katastrophe zerstört werden könnte.

Regime kommen und gehen, aber der Mensch bleibt gilt nicht mehr in der atomaren Matrix des 21. Jahrhunderts. Die hat sich geändert, also muss man anders adäquat denken, wie man die Ausbreitung von Atomraketen an sämtliche Unrechtsregime dieser Welt verhindern kann, um unseren Planeten nicht in einem atomaren Holocaust zu verlieren.

Ich habe klare Prioritäten und habe im Anfang des 21. Jahrhunderts eine neue Gefahr für die Welt ausgemacht:

Die atomare Raketenverbreitung in labilen Staaten und die Gefahr, dass bei chronischer Geldknappheit und wirtschaftlichen Sanktionen Nordkorea alte Handelspartner wie Ägypten, Syrien, Iran und diverse arabische Staaten, die locker eine halbe Milliarde für eine Atomrakete bezahlen können, mit Atomraketen beliefert:

Nordkorea hat unzweifelbar Uranvorkommen, eine Rüstungsindustrie mit Raketen und das Potential zwei Atomraketen pro Jahr herzustellen.

Neue Herausforderungen erfordern neue Konzepte: Ist eine flexible Response noch aktuell, wenn man evtl. durch einen atomaren Erstschlag durch ein Unrechtsregime bedroht ist?

Die Denke der deutschen Politik scheint immer noch wie ein Schwarz-weiß-Film aus Zeiten des kalten Krieges zu sein, während Trump in glühenden Farben von Feuer, Mut und Macht spricht.
Das ist nicht von der Hand zu weisen, dass Trump recht haben könnte und bevor man sich vorschnell festlegt, vielleicht einmal von allen Seiten die situation beleuchtet.

Ich tue das unzensiert wie gesagt einseitig, aber jeder interessierte Leser kann die Meinung des Mainstreams auf anderen Seiten gerne durchlesen und befürworten.

Die USA fühlt sich bedroht, weil ein Pissnelkenstaat wie Nordkorea innerhalb von vielleicht einer viertel Stunde auf fast einem Kontinent (Nordamerika besteht nun einmal aus USA...) das Leben auslöschen könnte. Und diese Bedrohung nimmt zumindest der Autor dieser Webseite sehr ernst.

Im Gegensatz zu Kuba steht hier eben nicht der Russe mit seinen Atomraketen, sondern ein kleiner Diktator, der die Hälfte eines Landes regiert und auch ohne Atomraketen bereits bis zu den Zähnen konventionell bewaffnet ist.

Während unser Staat auf Friedensbewegung macht und die Gefahr besteht, dass Nordkorea mit seinem Arsenal die kritische Schranke überschreitet, im Jahre 2050 vielleicht die ganze Welt nachhaltig zu verseuchen.

Es ist zwar schön im Lande der Kantschen Philosophie zu wohnen, aber manchmal ist uns der Utilitarismus aus England und der USA einfach überlegen oder einfach ausgedrückt: Der Zweck heiligt die Mittel.

Ich finde es als einziger in der breiten Weltöffentlichkeit in Deutschland sogar opportun zu behaupten: Man müsste einen atomaren Erstschlag auf Pjöngjang eruieren.

Schon allein, damit der Diktator schnellstmöglichst - und damit meine ich in diesem Jahrzehnt - einlenkt.

Eruieren wir hier im kleinen Kreis einen atomaren Erstschlag: Ziel ist es, dass komplette Regime zu töten, um Millionen Verluste im asiatischen Raum zu verhindern. Der "Kollateralschaden" ist das menschliche Schutzschild, bestehend aus den Einwohnern von Pjöngjang.

Dafür rettet man Südkoreas Hauptstadt, Japans Hauptstadt....den ganzen asiatischen Raum.

Die Gleichung für diese unmenschliche Rechnung wurde in den letzten 50 Jahren aufgemacht, wo China und Russland wechselseitig Nordkorea unterstützten.

Ich meine, dass "heute" solch eine Option einen langwierigen Krieg - egal ob konventionell oder atomar, verhindern würde.

Mit so einer zynischen menschen verachtenden Rechnung stehe ich selbstverständlich allein da. Ich meine, dass wenn das Regime (also um die 500 - 800) Menschen ausgelöscht sind, die Schlange keinen Kopf mehr hat und der Rest sich nicht in einem selbstzerstörerischeren Akt dann selbst umbringt.

Adolf Hitler gab ja noch zum Schluss den Befehl, Deutschland zu zerstören und den Siegern verbrannte Erde zu hinterlassen, ist aber die Führungsriege atomatisiert, dann ist der Rest auch mit vernünftigen Menschen durchsetzt, die vielleicht auch weiterleben möchten: Nordkorea ist nicht für seine Selbstmordterroristen oder Kamikaze bekannt.

Ich weiß, dass wenn jemand diese Absätze liest, dieses vielleicht für zynisch oder monströs einschätzt - ich sage dazu eher realistisch und man muss jedes Szenario eruieren, wie es die o. a. Zeitschriften, die für den Mainstream stellvertretend ausgewählt wurden ja auch betrieben, aber sich unverständlicher Weise auch einmal das grausamste Szenario mieden.

Ich lasse hingegen erst einmal allen Gedanken unzensiert freien Lauf.

Ich habe die letzten Tage immer wieder aus anderen Gesichtspunkten die Situation eruiert: Think Global, für ein Unrechtsregime mit Uranvorkommen, Raketen, Sprengköpfen und der Technologie das zu kombinieren und die gesamte Weltgemeinschaft zu erpressen ist kein Platz auf dieser Erde.

Genau zu diesem Schluss werden die Amerikaner früher oder später kommen und ich positioniere mich eindeutig: Ich sehe eine riesen Gefahr allein durch einen Waffenverkauf an Iran, Ägypten, Syrien oder finanziell potenten Araber-Staaten vom unterfinanzierten Waffenhändler Nordkorea, der wegen Sanktionen keine Devisen besitzt.

Nordkorea ist mit Südkorea geteilt: eine einmalige Situation: Was will man machen, wenn der Diktator in Zehn Jahren sagt: Ich marschiere jetzt einfach ein und wenn die Weltgemeinschaft dann nein sagt, dann droht der Diktator einfach mit der atomaren Option.

Dieser Diktator hat wenig Skrupel - und würde, wenn er schon genug potential hätte, viel mehr drohen...

Er droht schon jetzt mit der nuklearen Option, obwohl  das Potential von vielleicht 20 Raketen, die vielleicht nicht einmal bestückbar sind, weil die Miniatisierung eines Atomsprengkopfes noch eine ganz andere Entwicklungsstufe ist, die der Diktator  in den nächsten Jahren hinbekommt:

Mit stationären Atombomben hingegen ist es fraglich, ob der Diktator überhaupt eine Bombe ans Ziel bringen kann...

Ich unterstütze nicht Trump, sondern kämpfe in diesem Fall gegen eine unkontrollierte Verbreitung von Atomwaffen und einem neuen Global Player, der irgendwann Korea einigen will, welches zu einem Damoklesschwert  führt, dessen Faden  reißen kann.

Dann mit einer Gewalt, die den globalen Weltapfel spalten kann.

Wenn ein Jugendlicher irgendwann mit einem Messer vor ihnen steht und sagt: "Ich lasse mir jetzt nichts mehr sagen, weil ich bewaffnet bin und Dich absteche", dann haben sie nur noch die Möglichkeit die Polizei zu rufen.  Greift der Jugendliche dann einen Polizisten an, dann kann es zum Schusswaffengebrauch kommen,  wenn der Jugendliche nach deeskalierenden Maßnahmen nicht einlenkt und den Polizisten angreift.

Gerne ach ein anderes Bild: Der Jugendliche hat eine Stange Dynamit und droht den ganzen Wohnblock zu sprengen.

Nun hat die Weltgemeinschaft also seit acht Resolutionen die Füße still gehalten, aber der Diktator rüstet munter weiter auf und dann muss man irgendwann "seine Politik" ändern, wenn alle Mittel zur friedlichen Lösung des Konflikts versagen und das bevor er fähig ist, diese eine Welt die wir haben nachhaltig zu verseuchen.

Ich erinnere gerne in diesem Zusammenhang an die Appeasement-Politik von Chaimberlain. "Ich bringe euch den Frieden"...für ein paar Monate.

Es geht hier um die Auslöschung der Welt als Kollateralschaden und dann  halte ich es auch für vertretbar,  wenn man einen atomaren  Erstschlag abwägt: Schon allein, um den Diktator die Message zu übermitteln:  Du hast eine rote Linie überschritten. Die Weltgemeinschaft will diese Erde schützen und ist dazu bereit einen hohen Preis zu zahlen.

Ich kann da unsere Presse und Politiker nicht verstehen, dass man dem Diktator nicht so eine klare Meinung gegenüberstellt, wie man es mit Herrn Putin damals machte:

Ich könnte jetzt alle Argumente der damaligen Kriegstreiberfraktion in der Ukraine-Krise wiederholen, aber das ist nicht mein Niveau.

Ich bitte zumindest doch den Diktator unter denselben Druck zu stellen, wie damals Herrn Putin: Ja, ich verstehe, dass man kein Öl ins Feuer gießen will, aber ist das nicht auch nur die Angst davor, dass das außer Kontrolle gerät?

Wer nichts wagt, der nicht gewinnt....und verliert dabei vielleicht alles...

Der Viersterne-General der USA fährt gerade nach Japan und China und ich könnte schwören, dass es auf einen Deal hinausläuft. Wir bekommen eventuell einen Krieg und dann heißt es Farbe bekennen.

Warum schickt Deutschland nicht einmal eine Batterie zum Abfangen von Raketen nach Japan?

Es geht darum Zeichen zu setzen, sich eindeutig positionieren, eine neue adäquate Doktrin gegen die neue Bedrohung zu entwickeln und zu guter letzt einmal Farbe zu bekennen und an der Seite der USA zu stehen, weil wir nun einmal unter deren atomaren Protektorat in der westlichen Welt  friedlich leben konnten, sie uns nach dem Weltkrieg einen Marshallplan gaben und die Einheit ohne jedes zögern unterstützten.

Neben dem verbalen Krieg gibt es eine verantwortungsvolle Administration in den USA und wenn die zum Schluss kommen, dass ein Präventiv-Schlag erforderlich ist, dann ist das im Zweifelsfall die Entscheidung eines Freundes.

Ich bekenne mich eindeutig zu den USA und kann deren Denke auch abseits von Trump nachvollziehen: Wir haben nur eine Welt und wenn sich alle Diktatoren dieser Welt atomar aufrüsten, dann verlieren wir diese...
 
Nachsatz

Der Autor dürfte als Christ nicht solche Gedanken hegen, vielleicht bin ich auf einem Irrweg. Der Humanist nach Kant sagt auch nein: Aber eine innere Stimme sagt mir: In der Realität läuft das auf einen Showdown in Nordkorea hinaus und ich bin mit meinen Gedanken weit voraus...
 


13.08.2017 Nordkorea aus Sicht des UNO-Sicherheitsrates...

...hat aus 2006  eine wichtige  grundlegende Resolution beschlossen, die in Wikipedia erklärt wird: Die Resolution 1718:

"Kernpunkte der Resolution sind:[1]
* Nordkorea muss alle seine Kernwaffen, Massenvernichtungswaffen und ballistischen Raketen vernichten.
* Nordkorea muss „ohne Vorbedingungen“ zu den Sechs-Parteien-Gesprächen zurückkehren.
* Die Schiffe mit Gütern nach und von Nordkorea können angehalten und auf Massenvernichtungswaffen und dafür taugliches Material inspiziert werden.
* Der Verkauf von Kriegsmaterial, beispielsweise Hubschrauber, Kampfflugzeuge, Panzer, Artilleriegranaten, Raketen und damit verbundener Technologie nach und von Nordkorea ist verboten.
* Finanzbesitz von Individuen und Unternehmen, die in das nordkoreanische Waffenprogramm involviert sind, wird eingefroren.
*UN-Mitgliedsstaaten ist es verboten, Luxusgüter nach Nordkorea zu exportieren.

Die Resolution beruft sich ausdrücklich auf Kapitel VII der Charta der Vereinten Nationen, das die Anwendung von Gewalt erlaubt.[1] Jedoch sind militärische Aktionen auf Wunsch von Russland und China, den wichtigsten Handelspartnern Nordkoreas, in der Resolution nicht vorgesehen" Wikipedia Resolution 1718 aus dem Jahre 2006, dort gibt es auch die Resolution im Wortlaut in deutsch als PDF.

Das ist natürlich nicht die einzige Resolution. Es gibt seit 2006 weitere acht Resolutionen, ich habe beim Sicherheitsrat mal eine Liste abkopiert, die sich der interessierte Laie dann gerne durchlesen kann...in Englisch:

"Recalling its previous relevant resolutions, including resolution 825 (1993), resolution 1540 (2004), resolution 1695 (2006), resolution 1718 (2006), resolution 1874 (2009), resolution 1887 (2009), resolution 2087 (2013), resolution 2094 (2013), resolution 2270 (2016), and resolution 2321 (2016), as well as the statements of its President of 6 October 2006 (S/PRST/2006/41), 13 April 2009 (S/PRST/2009/7) and 16 April 2012 (S/PRST/2012/13), "

Die letzte Resolution war 2356 (2017), auf die sich der o. a. Zeit-Artikel vermutlich bezog.

Tja, die Resolution 2006 gibt erst einmal keinen Militäreinsatz her - auf Wunsch Chinas und Russlands. Seit 2006 lief aber viel Wasser die Spree hinab und vermutlich wurden seitdem 20 Atombomben ausgebrütet (angereichert).

China und Russland dürften aber aus gesundem Überlebenstrieb langsam zur Einsicht gelangen, dass da gerade eine Nuklearmacht im Vorgarten entsteht, die eine potentielle Bedrohung darstellt.

Sie tragen ja die Blockaden mit und setzen immer noch wie deutsche Bundesregierung auf Dialog nach dem Motto:  Erstmal  abwarten, sobald  Nordkorea eine globale Atommacht ist, kann man dann auf Augenhöhe diskutieren.

Psychologen dürften von diesem Konzept begeistert sein: Man gebe einem Psychopathen Atomwaffen in die Hand und mit wachsender Verantwortung für die Weltgemeinschaft überwindet er dann seine Psychose: Resozialisierung durch Übernahme von Verantwortung: Das ist so, als ob man einem Pädophilen als Kindergärtner einstellt - in der Hoffnung, dass er seine pädophile Neigung überwindet und durch seine neue Vorbildfunktion der beste  Kindergärtner der Welt wird...

Ich glaube einige Eltern wären von dem Experiment nicht begeistert, weil die Lebenserfahrung doch irgendwo zeigt, dass vom Pfarrer im Jugendinternat bis zum Gesangsverein nicht ein pädophiler Mensch in verantwortungsvoller Position seine Neigung aufgab..., sondern eher sich einen Wunschtraum erfüllte.

Ich betone noch einmal, dass Trump zwar als unberechenbar gehandelt wird, aber nicht wirklich ein Kriegstreiber ist: Narzisst ja, aber Kriegsrhetorik  eher ein Teil seiner Twitter-Äußerungen. Er scheint so etwas wie eine Grenze zu besitzen, ansonsten  hätten wir schon neue Kriege: Im Prinzip wäre das nur ein weiteres Dekret, wie wir Bürger in der Bundesrepublik fassungslos feststellen mussten, dass die letzten Präsidenten ihre Regierung auf Dekrete (=Notverordnungen aus Weimarer Zeit bekannt) stützten.

Wie dem auch sei, ich bin inzwischen geläutert und spreche mich offen für einen präventiven Militärschlag aus, so lange das noch geht. Ich halte Friedensrethorik auf Kosten Trumps für eine gefährliche Sache.

Hier regt man sich auf, dass die Kinder die Schulden der älteren übernehmen - eine gewagte Theorie (...denn nach einer Inflation sind u. a.  alle Schulden verpufft...irgendwann kommt eine Inflation und dann ist Riesterrente wie Schulden eben nichts mehr Wert....auch das gehört zur Wahrheit), während die Zukunft der nächsten Generation an das Schicksal der neuen atomaren Supermacht Nordkorea übergeben wird.

Nordkorea hat absolute Priorität...

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Ich ging gerade die Parteiprogramme durch und Grüne wie FDP haben da neue Versionen drin: Das Layout sieht jetzt komplett anders aus und über Inhalte bin ich mir nicht im klaren.
Letzten Monat ging ich die populären Programme durch, also sind diese Änderungen neu.

Darf man eigentlich einfach so Parteiprogramme abändern?

Ich lade also als politisch interessierter Bürger ein Parteiprogramm herunter und veröffentliche und kommentiere die Programme und finde nur einem Monat später neue Nummerierungen bei FDP und Grüne, neue Seitenzahlen bei FDP mit einem Vorwort von Herrn Lindner.

Bei den Grünen eine neue Durchnummerierung. Ich fühle mich verarscht, weil meine  Kommentare und Zitate  dann ins Leere laufen  und jeder Leser denkt, woher hat  der Autor denn zitiert?

Ich finde, dass bei einer Bundestagswahl schon 6 Monate vorher eigentlich alles stehen müsste: Die etablierten Parteien machen doch nicht seit gestern Politik!

Die alten Parteiprogramme fand ich dann im Netz, als Entwurf gekennzeichnet: 170330-entwurf-bundestagswahlprogramm-fdp, Gruener_Bundestagswahlprogrammentwurf_2017.

So stand das nicht auf den alten Programmen, die ich im Juli herunterlud und dokumentierte...

   


12.08.2017 Nordkorea - Handeln statt verhandeln!

Der Autor fordert nicht mehr oder weniger, als das Europa sich an die Seite der USA stellt und eine Flotte nach Nordkorea schickt, gebündelt mit einem Mindestmaß an Forderungen bezüglich Inspektion und Rüstungskontrolle.

Damit bin ich ein zweites Mal nach dem Syrienkrieg das, welches man einen Kriegstreiber nennt, und als Christ muss ich das irgendwie in Einklang bringen.

Ich möchte dennoch meinen  Wechsel um 180 Grad begründen  und  erklären, welche Argumente  mich zu dieser Einsicht bewogen haben.

Ich bin nicht gewissenlos und mir gefällt von der historischen Geschichte die Entwicklung nicht, aber Schuldanteile aufzuarbeiten ist irgendwo auch bei einer aktuellen Krise müßig.

Es müssen Entscheidungen getroffen werden in Bezug auf die aktuelle und zukünftige Situation.

Begründung


Der Autor stellte sich noch einmal zwei Fragen auf der Meta-Ebene:

1. Hat Nordkorea Uranvorkommen und eine Industrie zur Verarbeitung?

In Nuklepedia ist zwar Südkorea aufgeführt, aber nicht Nordkorea, wobei der Spiegel bereits 2010 schrieb: "Nordkorea besitzt reiche Uranvorkommen. Geheimdienstler sind sich allerdings uneinig, wie weit die Nordkoreaner mit der Urananreicherung gekommen sind. " Spiegel: Für Atomtests hat das Regime Geld, 12.04.2010.

Irgendwo las der Autor, dass diese Vorkommen nahe der Grenze zu Südkorea liegt und es dort eine Anreicherungsanlage gibt, um Yellowcake,  also Brennelemente herzustellen, die  dann durch Anreicherung  zu nuklearen Material weiterverwendet werden.

Jedes Jahr kann Nordkorea theoretisch so um die zwei Atombomben herstellen: Im Jahr 2050 dürften dann um die 66 Atombomben dazukommen zur Zeit sind das vielleicht 40 ? Keine Ahnung, es gibt nur Tests und keine Kontrollen durch Inspekteure...

Gut, wenn Nordkorea also Atombomben hat, dann müssen die klein sein, damit man die irgendwie in das Ziel bringt, was uns zur zweiten Frage führt:

2. Hat Nordkorea Raketen?

Die Antwort auf diese Frage arbeitete die Züricher Zeitung heraus und auch der Autor dieser Webseite war ziemlich baff, denn die Antwort lautet: Nordkorea entwickelte nicht nur Raketen , sondern betreibt seit Jahren einen schwunghaften Handel mit  Raketen, die auf Scud-Raketen beruhen, die in den 80 er Jahren aus Ägypten importiert wurden (Quelle: https://www.nzz.ch/international/nordkorea/nordkoreas-raketenprogramm-vom-kaeufer-zum-haendler-ld.138561, Züricher Zeitung, Vom Käufer zum Händler, von Michael Radunski, Peking) 

Ab Mitte der 80er wurde dann die HWASONG-5 produziert.

 "Als während der Entwicklung der Hwasong-5 in den achtziger Jahren der Iran-Irak-Krieg ausbrach, wandte sich mit Teheran erstmals ein potenzieller Käufer an Nordkorea. Schnell wurde man sich einig, im Juni 1987 schlossen die beiden Länder ein erstes, knapp 500 Millionen Dollar umfassendes Abkommen."", Züricher Zeitung, Vom Käufer zum Händler, von Michael Radunski, Peking ,07.01.2017

Nun, Waffenhandel macht noch keinen Schurkenstaat aus, sonst wäre Deutschland viert größter Schurkenstaat der Welt...

Wie dem auch sei, nach Handel mit den arabischen Emiraten wurde mit Geld aus dem Iran die HWASSONG 6 weiterentwickelt.

 1987 bis 1992 verkaufte Pjöngjang 250 Raketen - so ein Ding kostet um die Million Dollar und die Liste der Käfer geht von Russland, Ägypten... über Syrien.

 Lesen sie sich den umfassenden Artikel im Link durch und einem wird einfach nur schlecht.

Fakt ist: 2050 ist Nordkorea dann vielleicht einer der global Player mit atomaren Langstreckenraketen. Warum nicht gleich in den Sicherheitsrat reinwählen, denn gegen den Willen des Diktators geht dann nichts mehr.

Im "worsest-case-Szenario" wird Südkorea dann vor die Wahl gestellt, sich zu vereinen oder eben  zerstört. Wer garantiert dann, das Nordkorea auch nicht Exporteur von Interkontinentalraketen wird und Sprengköpfe an Iran, Ägypten oder Syrien verscherbelt?

Es gibt genug arabische Staaten, die sich ein paar Raketen für ein paar Milliarden leisten könnten: Aufwiedersehen Israel - da fällt Eure Abwesenheit beim europäischen Song-Contest dann nicht auf und das ist jetzt sehr zynisch gemeint.

Die Lösung des dringlichsten Problems im 21. Jahrhundert ist  die Verbreitung von Atomwaffen an autoritäre Regime: Jedes Jahr zwei Atombomben mehr.

Ja, der Autor bekennt sich dazu eine aktive Rolle als Kriegstreiber einzunehmen, aber die Beurteilung der Weltgemeinschaft dürfte doch eher eindeutig sein: Will man einen atomaren Krieg gegen Südkorea oder Japan verhindern, dann heißt es jetzt frei aus Goethes Faust zitiert: "Der Worte sind genug gewechselt,lasst mich auch endlich Taten sehe. Indes ihr Komplimente drechselt, kann etwas nützliches geschehen". Quelle

 Man könnte auch den Zauberlehrling zitieren in dem Dreh, dass man nun die Geister nicht mehr los wird, die man einst beschwor.

Von daher halte ich gar nichts von unserer Politik, die offensichtlich falsch handeli: Hey, gegen Russland hatten im Ukraine-Konflikt (Ukraine hat übrigens auch Uranvorkommen - nächste Krise ist damit programmiert...) wurde aktive Kriegstreiberei betrieben und wenn die Bundesregierung nun einen friedlichen Umgang mit Nordkorea propagiert, dann spiegelt sich das zu 100 % in den staatlichen und privaten Medien wieder:

Der Mainstream ist gefährlich und der Autor nimmt bewusst gegen seine Religion die Position eines Kriegstreibers ein und gefährdet damit sein Seelenheil.

Es gilt wie öfters auf dieser Seite: Meine Argumentationen sind genauso einseitig, wie die des Mainstreams: Sie können in jeder Ecke des Internets jetzt die staatlich, politisch und von den Medien festgelegte Argumentation folgen oder mit einigen Abzügen meiner Argumentation folgen:

Ich meine, dass mit jedem verstrichenen Jahr der nächsten Generation Menschen kein Gefallen getan wird.

Das Regime foltert Menschen (das macht die USA auch...), dessen Doktrin bauen auf Militärherrschaft auf und die Drohgebärden sind unübersehbar. Ja, vielleicht überschätze oder unterschätze ich das Arsenal von Nordkorea, aber wollen wir ernsthaft warten, bis wir die Gewissheit haben, dass Nordkorea die Welt in einen Showdown führen kann?

Die Gefahren sind unübersehbar und ich denke, dass ein Schulterschluss und eine militärische Option nicht nur spruchreif sind, sondern die einzige Option, um die Weiterverbreitung und das Ausscheren von Staaten wie Iran, Syrien...zu verhindern:

Und Herr Gabriel und Frau Merkel sollten sich schämen, dann öffentlich die USA zu kritisieren. Das tut man nicht: Lob öffentlich, Kritik im privaten Gespräch: In Unternehmen eine gute alte Regel.

Wir sind eine NATO, wir sind eine UNO und Nordkorea ist ein isoliertes diktatorisches bis an die Zähne atomares bewaffnetes Drecksnest mit Potential, halb Asien auf den Kopf zu stellen und bald von Moskau bis in die USA jedes Ziel zu treffen.

Ich glaube fest daran, dass meine Meinung mehrheitsfähig werden kann. Hoffentlich ist es dann nicht zu spät.


12.08.2017 Nordkoreakrieg unvermeidlich?

Um es im Klartext am Anfang in einem Satz zu sagen: Der Autor steht zu 100 % hinter Trump und den USA und befürwortet einen Präventivschlag auf Nordkorea.

Die kurze Antwort auf ein komplexes Thema: Ich fürchte ja. Deshalb stimme ich aber nicht in den Weltuntergangschor ein, weil die Weltgemeinschaft sich ziemlich einig ist, dass dort eine reale Gefahr für den asiatischen Raum besteht, der Millionen Asiaten in Südkorea, Japan und letztlich auch China das Leben kosten könne.

Über den Bestand der Nuklearwaffen in Nordkorea kann man letztlich nur spekulieren:

Es gab mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit fünf atomare Testversuche (letzter September 2016).

Dann eben Testraketen in regelmäßigen Abständen, die eben keinen atomaren Sprengkopf trugen, sondern zur aktiven  Abschreckungspolitik Nordkoreas  gehören.

Dann die letzte Drohung , "...nach denen vier Mittelstreckenraketen über Japan fliegen und etwa 30 bis 40 Kilometer vor Guam ins Meer stürzen sollen.", Quelle, Handelsblatt, Nordkorea verspottet Trumps Drohgebärden, 10.08.2017.

Herr Gabriel und die Bundeskanzlerin setzten auf "Diplomatie", aber während bei Herrn Trump absehbar ist, dass er abgewählt wird. gilt es als fast ausgeschlossen, dass Nordkorea den Steinzeitkommunismus aufgibt und sich  mit Südkorea  nach deutschen  Vorbild vereinigt.

 "Klare Ansage an US-Präsident Donald Trump: Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht im Einsatz des Militärs keine Lösung des Konflikts mit Nordkorea. Sie rief dazu auf, die Bemühungen um eine friedliche Lösung zu verstärken " , Welt ,Merkel warnt vor Einsatz des Militärs im Nordkorea-Konflikt, 11.08.2017

Das ist keine Haltung und kein Kaffeekränzchen:  Die Aussage hätte  zumindest lauten müssen: "Wenn Korea  nicht einlenkt, dann wird sich die UNO, NATO andere Optionen vorbehalten. "

Wer ist der Feind? Nordkorea

Wer ist der Freund? Trump und die USA.

Ich finde die Art der Äußerung unwürdig und nicht haltbar. Es muss für die Nordkoreaner ganz klar sein: Ihr steht kurz vor einem Krieg mit der Weltgemeinschaft, die sich nicht atomar erpressen lässt und handelt, um die Menschheit per se zu retten.

Wer das nicht sieht ist blind! Wer  sich nicht klar für die Menschheit und Werte einsetzt, verspielt vielleicht sogar alles.

Ich halte die Aussagen der Bundeskanzlerin weltpolitisch gesehen für unwürdig und wohin eine Appeasement-Politik führt, sah man zuletzt bei Adolf Hitler: Wo kein Raum mehr für ernsthafte Verhandlungen ist, muss sich die Weltgemeinschaft zusammenraufen. Nein, ich meine jetzt nicht Syrien oder Ukraine-Konflikt, sondern spreche über den Sonderfall Nordkorea mit der Gefahr einer Katastrophe ungeahnten Ausmaßes.


 Ja, vielleicht kann man an der Denke Kritik üben, dass es nicht einzusehen ist, warum ein paar ausgewählte Staaten der Verantwortung  gerecht werden, über den atomaren Niedergang der Menschheit zu entscheiden.

Im Film Rückkehr zum Planet der Affen wurde das sehr gut dargestellt, dass dort die Restmenschen in einer religiösen Zeremonie eine Weltvernichtungswaffe anbeten und die wird am Ende dann auch gestartet: Bevor der Planet von Affen beherrscht wird, vernichtet man ihn lieber ist die traurige End-Moral...

Das Kind fiel in den Brunnen und bevor man nun eine tief moralische Diskussion anfängt, sollte man die heutige Situation analysieren und eine Entscheidung treffen, die der real bestehenden Bedrohung gerecht wird:

Nordkorea fühlt sich unangreifbar und simuliert einen Raketen-Angriff auf einen amerikanischen Stützpunkt und das ist ein aggressiver Akt mit einer neuen Dimension. Nordkorea lässt keinen Zweifel am Einsatz von Atomwaffen im Kriegsfall: Lieber die Welt in ein atomares Desaster stürzen, als die Macht zu verlieren.

Nordkorea verhält sich gegen die Resolutionen der UNO. Es gibt auch nicht ein Zeichen eines Einlenkens: Zudem verschärft sich die Lage durch Wirtschaftssanktionen im Land stündlich. Aus dem o. a. Hyperlink kann man entnehmen, dass selbst China bei den Atomtests ein hohes Gefahrenpotential sieht.

Mit jedem Tag geht die Entwicklung von Raketen und Bomben weiter und die Wasserstoffbombe ist erklärtes Staatsziel von Nordkorea.

Der Autor macht in diesem Fall einen radikalen Umdenkungsprozess und sagt, dass die Gefahr eines Weltkriegs oder die Zerstörung größerer Flächen im asiatischen Raum einen Präventiv-Schlag erforderlich macht.

Gerne auch von Herrn Trump, den kann die Restmenschheit dann die Schuld geben, wenn etwas schief läuft.

Wie stellen sich denn unsere Politiker die Zukunft vor?

Das wird nur schlimmer und irgendwann wird das zu einer Weltkatastrophe. Irgendwann ist Handeln angesagt: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Die Welt schaut auf Truppenbewegungen der USA und ob der Präventivschlag nicht schon geplant ist, wissen wir nicht. Wenn alle Beteuern, dass es keinen Präventiv-Schlag gibt, dann ist das keine Garantie dafür, dass es auch so ist.

Fraglich ist eigentlich nur, ob man einen Präventiv-Schlag mit atomaren Sprengkörpern durchführt oder mit konventionellen Waffen: Und hier bitte ich doch konventionelle Waffen einzusetzen, weil weder Russland und noch  weniger China aus geografischen Gründen und humanen Gründen da wohl  nicht amüsiert wären...

Mit einem konventionellen Schlag auf sämtliche bekannten Anlagen und das Regime dürfte die Situation zu lösen sein. Dazu ein koordinierter Schlag von Südkorea. Das alles in Absprache mit der UNO und irgendeiner Schummellösung mit Protestnoten von Russland und China: Eben Protest, aber keine Unterstützung, sondern Neutralität.

Oder mit  internationalen Truppen, dann Neuwahlen und Abzug.  Dafür wirtschaftlicher Wiederaufbau. Erst Bomben regnen lassen und danach Geld.

Alles andere ist eine Verschleppung des Konflikts mit einem wahrscheinlich höheren Arsenal an Atomwaffen.

Im Augenblick sind Russland und China halbwegs in der Nordkorea-Frage in einem Boot, aber wie sieht das in fünf oder Zehn Jahren aus?

Klar ist auch, dass weder China noch Russland einen Krieg vor der Haustür haben möchten, bei denen auch Sie sich eine atomare Wolke einfangen können: Diese Situation wird jedoch nicht besser, sondern jeden Tag schlimmer: Es könnten im Zweifelsfall auch Raketen nach Peking oder Moskau fliegen - der Diktator von Nordkorea ist absolut unberechenbar. Trump hingegen ist vielleicht schwer zu durchschauen, aber kein übertriebener Kriegstreiber: Wer wollte denn Frieden und Annäherung an Russland? Trump! Darüber war die westliche Teilweltgemeinschaft genauso entsetzt, wie sie es nun über die Bereinigung der Krise mit einer militärischen Option ist.

Europa muss sich international in der Nordkorea-Frage positionieren und nicht den USA in den Rücken fallen: Der Machthaber in Nordkorea spaltet die Einheit und ist sich bewusst, dass er durch das Reizthema Trump die westliche Welt spalten kann. Das darf nicht passieren und eins steht fest. Zumindest der Autor dieser Webseite steht uneingeschränkt in dieser Frage hinter den USA.

Ich habe auch kein Problem damit, dass Trump die Lorbeeren im Falle eines Erfolgs einfährt:

Es geht um die Setzung von Prioritäten und die Auslöschung der Menschheit ist ein wenig höher anzusiedeln als politisches Geplänkel und Befindlichkeiten.

Das letzte (nicht kriegerische) Zugeständnis könnte ein Ultimatum sein, welches dann die berühmte  rote Linie setzt: Wird diese Überschritten behält man sich militärische Optionen vor.
Und da hat dann auch unsere deutsche Regierung Verantwortung zu übernehmen und sich klar hinter die USA zu stellen.

Der Autor entscheidet sich dabei nicht für Trump, sondern für die Weltgemeinschaft, globales Denken. Es lief vielleicht viel verkehrt, aber es gibt Fakten, Aussagen der Regierung von Nordkorea und ich finde, dass sämtliche rote Linien überschritten sind.

Jetzt ist da noch etwas zu machen, aber spätestens in dreißig Jahren ist die Situation unkontrollierbar und niemand weiß, vor welchen Problemen wir dann noch stehen.

Es muss ein klares Zeichen gesetzt werden, dass die Weltgemeinschaft zusammenhält und es nicht duldet, dass ein kleines "Drecknest" wie Nordkorea den Weltuntergang beschwört.

Gott verzeih mir, aber hier kann ich nicht auf Frieden setzen.   




09.08.2017 Wahlwerbung AFD

Fresch kommt weiter heißt es im Volksmund und zwei Wahlplakate der AFD rangen heute dem Autor ein Lächeln ab:

Zwei Frauen im Bikini von hinten am Strand mit dem aus dem Erinnerungsprotokoll zitierten Spruch:

"Bikini statt Burkini"

Dann eines mit einer schwangeren Frau und dem Spruch: "Neue Deutsche?" Machen wir selber.

Den ersten Spruch fand ich gut, weil wir nun einmal in einer Gesellschaft leben, wo man "Gesicht zeigen soll". Nikab geht da gar nicht. Burkini kann man streiten. Es gibt ja auch einen Badeanzug: Außerdem einen Taucheranzug verbietet ja wohl auch niemand ernsthaft:

Dennoch finde ich das Plakat gut, weil Muslime, die in Deutschland leben, genauso die Kleiderordnung respektieren sollten wie wir in deren Ländern: Unsere Frauen müssen in islamischen arabischen Ländern auch teilweise sogar Kopftücher tragen.

Dürfen die dort im Bikini umhergehen, dann können deren Frauen gerne im Gegenzug in Deutschland ihre Mode tragen.
Warum müssen wir uns nach anderen richten, aber andere sich in unserem Land nicht nach uns?

Warum sind dann arabische Männer am Strand und gaffen unsere Frauen an, wenn das denn so unmoralisch ist  - die dürften aus Protest dann auch nicht an den Strand:

Im FKK-Bereich  der Sauna spielte sich gefühlte 20 Mal dieselbe Szene ab: Arabische Männer weigerten sich ihre Badehose auszuziehen und irgendeine links-orientierte Frau erhebt die Stimme: Nehmt doch Rücksicht auf deren Kultur:

Gottseidank denken die Bademeister wie der Autor dieser Webseite: Niemand wird in die Sauna gezwungen: Die sind zumeist gemischt und eben alle nackend: andere Beobachten und selbst angezogen bleiben ist nichts weiter als Spannerei.

Gibt es erstmal Gewässer, wo dann der Burkini in der Mehrheit ist, dann werden andere Formen unterdrückt: So arbeitet der Islam seit Jahrhunderten: So lange die Umma in der Minderheit ist, werden so viel islamische Werte wie möglich durchgesetzt: Besteht durch die Größe der Umma die Möglichkeit einen islamischen Staat zu errichten, dann ist es Pflicht eines jeden Moslem daran mitzuwirken (vom Staat des Vertrags zum islamischen Staat).

Da hat sich seit über tausend Jahren nichts geändert. Gerne einen europäischen Islam, der eine klare Trennung zwischen Religion und Staat vorsieht und in der Schule und öffentlichen Einrichtungen haben Kopftuch, Burkini, Nikab und ähnlich diskriminierende Symbole der Religion nichts zu suchen.

Es wäre ziemlich töricht das Kreuz aus der Schule zu verbannen, um dann Symbole des Islams zu etablieren: Staat und Religion sind getrennt.

Zum zweiten Plakat: Es geht hier um Familienpolitik und man wirft den Rechten gerne Vereinfachung vor:

Aber die Abtreibung auf soziale Indikation ist für mich nicht nur  als Christ eine Vereinfachung eines komplexen Problems, das als Resultat alle 5 Minuten ein verlorenes Menschenleben bedeutet und das ist zuviel:

Bei zwei Kindern bleibt eine Bevölkerung im  besten Fall  gleich groß und bei drei Kindern beginnt Bevölkerungswachstum.

Damit das eine Frau in Deutschland hinbekommt, muss sie alle  erdenklichen Hilfsangebote erhalten.
Kindergeld, KJHG, Beratung hin zum Leben, Wohnung,  genug Lohn, Familienverband  (ich setze da naiver Weise auf die heterosexuelle Ehe, die seit tausenden Jahren ein Erfolgsmodell war, aber von Linken wie FDP durch andere Lebensformen ins Hintertreffen gerät... ).

Ich bin nicht der Auffassung der AFD, dass wir die Kinder selbst machen können. Der Zug ist abgefahren dank einer neokapitalistischen und amoralischen Politik mit Pille und Abtreibungen.

Ich bin aber der Meinung, dass wir nicht auf muslimische Menschen setzen sollten, deren Frauen  durch einen Burkini am Strand ihre Paarungsunwilligkeit mit einheimischen Menschen  bezeugen:

Keine Frau trägt einen Burkini am Strand, um einen atheistischen oder christlichen Mann kennen zulernen, aber das heterosexuelle atheistische Männer wie lesbische Frauen ganz eindeutig diskriminiert werden, fällt keinem in Gutmenschenreich Deutschland auf: Ihr erkennt nicht mal, wenn ihr diskriminiert werdet!

Es gibt genug arme Christen oder Frauen, die in anderen Ländern unterdrückt werden. Warum lernt man nicht aus der Geschichte:

Nach dem zweiten Weltkrieg bot die neuseeländische Regierung deutschen Frauen an, nach Neuseeland zu kommen und dort einheimische zu heiraten. Ich selbst kenne so eine Frau und die ist glücklich.

Also warum nicht mal afrikanischen Frauen die Chance geben, unbeschnitten und nicht unterdrückt nach Deutschland zu kommen?

Wir haben einen Männerüberschuss - deshalb weibliche Menschen. Noch ein Vorteil: Ein deutscher Mann mit einer afrikanischen Frau und schokobraunen Kindern geht bestimmt nicht auf eine rechtsradikale Demonstration.

Eine Ehe ist Integrationsmotor Nummer eins, weil Eheleute außer Sex sich angeblich auch unterhalten und soziale Bindungen aufbauen...

Und dann war der Autor auch schon immer für Familiennachzug von Syrern:

Was Gott zusammengefügt hat, dass soll der Mensch nicht trennen: Das ist eine Kardinalregel des christlichen Glaubens. Die erkennt der Autor unumstritten an, auch wenn das mehr Muslime bedeutet, aber bitte dann kein Burkini und Diskriminierung von einheimischen Menschen, weil sonst eben die ganze Familie nicht mehr hierher gehört.

Vielleicht noch ein gemeiner Fakt zum Abschluss: seit der RAF gab es keinen Terrorismus mehr in Deutschland: Dank einheimischen und zugereisten Muslimen gibt es jetzt in regelmäßigen Abständen Anschläge: Ehrlich, reicht es nicht, wenn die ihre Länder zerlegen?

Ab wie viel toten Menschen in der eigenen Bevölkerung ist eine Zuwanderungsgruppe einfach nicht mehr tragbar?

Vielleicht sollte man die Formel des Rückrufkoordinators im Fight Club für Autos (mit denen und deren großen Brüder LKW's ja Anschläge gemacht wurden) übertragen.

Von daher kann ich nur sagen: Kommt noch ein Anschlag vor der Wahl, dann wird dieses Thema brandaktuell.

O. K., Generalisierungen sind immer schlecht, aber wenn die Muslime es nicht hinreichend schaffen, sich zu unseren Werten zu bekennen, dann bekommen die Rechtspopulisten einen Aufschwung - das will niemand, selbst nicht der Autor dieser Webseite: Es gibt aber immer auch zwei Wahrheiten und wenn Muslime sich nicht zu freien Werten bekennen, dann setzen sie die Usache und nicht die Rechtspopulisten, die diese Problematik aufgreifen.

Nochmal: Der Autor bekennt sich zur Integration - für ihn sind Rassen egal. Wer hier ist, hat ein Anrecht auf Integration.
Das heißt aber nicht, dass sie oder er eine Gegen- und Diskriminierungskultur gegen Demokratie, Gesicht zeigen und Vermischung mit den einheimischen aufbaut:

Ich gehe ein Schritt weiter und bin für Assimilation, also Verschmelzung der Kulturen, weil es keine Gegenkultur zur Humanität und Demokratie geben darf.

Wer das einsieht, der wird auch vom Autor mit offenen Armen empfangen: Dann darf das aber nicht aufhören, wenn ich mich Partout mit einer Muslimen paaren will: Sonst ist das für mich keine Integration zum beiderseitigen Vorteil und dann ist es egal, ob die Kinder Atheisten, Christen oder Muslime sind - man einigt sich oder das Kind legt sich mit 14, 16, oder notfalls 18 selbst fest.

Mutter und Vater können dann im Wettbewerb um die Seele des Kindes kämpfen und das Kind hat dann den Vorteil, zwischen zwei Angeboten wählen zu können.

So lange das nicht erreicht ist, habe ich Vorbehalte und deshalb finde ich die Plakate der AFD gut: Weil sie zum Nachdenken anregen...

Ansonsten zeige ich nach wie vor diese Wahl die rote Karte: Meine Stimme geht an die Linke, weil die Unverschämtheit eine Räterepublik im Parteiprogramm zu proklamieren irgendwo die Perversation eines wehrhaften Staates darstellt.

Ach ja, ich habe den Artikel über Bügeln als Essay abgelegt.



 


07.08.2017
WahlkampfDieselFightclub

Viele Kurzeinträge für mein Online-Tagebuch:

Wahlkampf in Berlin beginnt und ich sah Schilder von der SPD, den Grünen und der AFD.
Der Fahndungsfotowahlkampf ist eindeutig dominant und es wurde auf einem Plakat zur Abgabe der Erststimme aufgefordert (Grüne).

So schön der Aufruf zur Erststimme auch sein mag, weil man  ja seine Kandidatin oder Kandidaten  zur Liste dazuwählt (die direkte stimme hat einen Vorrang vor der Listenstimme), so kurios ist das Ergebnis aus dem Verhältniswahlrecht und es kommt zu einem Paradoxon:

Ich wähle also meine Kandidatin mit der Erststimme und Sie kommt durch: Juchhu!!!
Gleichzeitig wähle ich jedoch indirekt die durch Verfassungsgericht bestimmte Ausgleichsregelung Überhangmandate und ermögliche durch Ausgleichsmandate einen oder mehrere Kandidaten von der Opposition einzuziehen:  Ich wollte aber nicht  als Grünenwähler, dass jemand von der CDU durch meine Stimme als Ausgleichsmandat in den Bundestag einzieht  - oder umgekehrt  jemand von der SPD in den Bundestag einzieht, weil ich einem FDP-Kandidaten die Stimme  gegeben habe.

Soll ich mich jetzt freuen, dass mein Kandidat mit meiner Erststimme einzog oder ärgern, dass einer mehr von der anderen Brut in den Bundestag eingezogen ist - durch meine Stimme?

Das ist nicht mein Wille, dass ist nicht gerecht und schizophren!!!

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Der Diesel ist ja gerade in Verruf, weil der Zeitgeist gerade Stickstoffoxid mehr als Gefährdung ansieht als die Klimakatastrophe durch CO².

Darauf gehe ich im nächsten Abschnitt Fight-Club näher ein - mir geht es mehr um den Diesel - eigentlich um die Person Diesel:

"Diesel beschäftigte sich auch mit sozialen Fragen. 1903 veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel Solidarismus: Natürliche wirtschaftliche Erlösung des Menschen. Er entwarf darin die Idee einer solidarischen Wirtschaft, bei der die Arbeiter die Finanzierung, Produktion und Verteilung von Gütern selbst organisieren. Alle sollten in eine Volkskasse einen geringen Betrag einzahlen. Das gesammelte Geld sollte für Bürgschaften und Kredite an gemeinschaftliche Betriebe der Kassenmitglieder verwendet werden.[16]"
 Diesel, Die Utopie des Solidarismus, Wikipedia
 
Deshalb tut es dem Autor auch ein wenig weh, wenn der Diesel in Verruf gerät, weil er immer auch ein wenig an Rudolf Diesel denkt, der ein Vorreiter der sozialen Gerechtigkeit ganz anderer Art war:

Statt das Herr Schulz in die Kerbe springt, während Frau Bundeskanzlerin Merkel wegen Ferien durch Abwesenheit bei der Notkonferenz glänzt, zeigt dem Autor, dass  Spontanität und Hunger bei Herrn Schulz nicht ausgeprägt sind: Das war eine Steilvorlage: Zu so einer Konferenz lädt man sich selbst ein und macht ein paar besorgte Worte. Herr Schulz hat keine  Regierungsfunktion,  deshalb  muss er Initiative ergreifen:

Aber da ist ja die Angst, dass man etwas falsches sagen könnte: Die SPD hat durch Schröder, Herrn Weil als noch amtierenden Ministerpräsidenten in  Niedersachsen eine starke Bindung  mit der Automobil-Industrie.

Auf die wird gerade eingedroschen und Millionen Bürger haben Angst vor Fahrverboten.

Aber da man sich die Finger verbrennen könnte, schweigt man lieber: So eine Steilvorlage vor dem Wahlkampf und die Kanzlerin nicht anwesend und der Kanzlerkandidat schweigt - selbst Schuld...

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Im Film Fightclub arbeitet ein namenloser Protagonist als Rückrufkoordinator für eine große Autofirma:
Was in auch in Wikipedia nicht erörtert wird, ist die Szene, wo die Formel für die Rückrufaktion eines Autos vom Protagonisten  erörtert wird:
A= Anzahl der zugelassenen Autos
B= voraussichtliche Defektrate
C= Betrag der durchschnittlichen Einigung vor Gericht mit dem Opfer.

Formel:A*B*C= X

Wenn X< als die Kosten für die Rückrufaktion sind, dann wird keine durchgeführt-:)

Ich weiß nicht, ob diese Formel auf den Abgas-Skandal anzuwenden wäre, aber unter Wikipedia steht dann auch:

 "Durch die überhöhten Schadstoffemissionen der VW-Modelle sowie daraus resultierenden Gesundheitsschäden und vorzeitige Todesfälle ergaben sich im Zeitraum 2009–2015 allein in Europa und den USA Kosten in Höhe von 39 Mrd. US-Dollar, der Großteil davon in Europa. Abhängig davon, ob und wie schnell die betroffenen Fahrzeuge zurückgerufen und repariert werden, kann diese Zahl noch auf über 100 Mrd. Dollar ansteigen.[1] Die etwa 2,6 Millionen in Deutschland verkauften VW-Fahrzeuge mit Abschalteinrichtung verursachten zwischen 2008 und 2015 etwa 1200 vorzeitige Todesfälle mit einem Gesamtverlust von ca. 13.000 Lebensjahren. Sollten bis Ende 2017 alle betroffenen Fahrzeuge so umgerüstet werden, dass sie die Abgas-Grenzwerte einhalten, könnten weitere Todesfälle mit zusammen ca. 29.000 verlorenen Lebensjahren vermieden werden.[2]" Wikipedia
 
Nun habe ich ein Problem und weiß nicht, wie man 1200 geschätzte vorzeitige Todesfälle mit 13.000 Lebensjahren einbringt.

Tja, da kann man schon einmal eine Persönlichkeitsspaltung bekommen und den Wunsch entwickeln die Gesellschaft zu "nullen".

Banken, Börsen, große Konzerne als Metapher des Fightclubs zu sprengen - ich sehe das jetzt wirklich nur als eine Metapher einer radikalen Änderung unserer Gesellschaft und distanziere mich damit deutlich von Gewalt und Sprengungen.

Unsere Gesellschaft braucht neue Bilder, Visionen, regulierte Wirtschaft und vielleicht eine Revolution durch digitale Evolution  (damit meine ich jetzt KI und Roboter, die die letzten Arbeitsplätze vernichten werden).

Für die Gesellschaft 4.0 sind wir mit einer neokapitalistischen Gesellschaft, die entgegen aller Vernunft die Ressourcen durch Wirtschaftswachstum verbraucht und die Konzerne die sozialen Funktionen übernehmen wollen (Riesterrente, Privatpatienten ) schlecht aufgestellt und die Armutsschere aus dem kommunistischen Manifest geht immer mehr auf.

BSE in der Viehwirtschaft, Pflanzengifte und Tod der Honigbiene in der Landwirtschaft. Überfischung der Meere. Entlohnung der Frauen. Bankenkrise. Fragging. Klimakatastrophe. Mindestlohn und Wohngeld, weil die Konzerne nicht bereit sind genug Löhne zu zahlen, dass Arbeitnehmer sich und ihre Nachkommen ernähren können, dass sich Drücken um die Steuern von den größten Konzernen und dazu gehört nun einmal auch VW und nun der Abgasskandal:

Die Liste des Versagens der Wirtschaft in Bezug auf einen Anspruch einer wirtschaftsregierten Welt durch Konzerne wird immer länger.

Die Wirtschaft bettelt geradezu, dass Parteien das Thema soziale  Gerechtigkeit auf die Tagesordnung setzen und die Wirtschaft entmachtet bzw. reglementiert wird.


Die Wirtschaft attestiert sich selbst, dass nicht Freihandelsverträge, sondern Staatsverträge oder Auflagen Primat der Politik werden.

Man kann mit sozialer Gerechtigkeit punkten. Man kann die alte Kaste wie in Frankreich mit einer neuen Bewegung ablösen. Man kann aus einem Gebilde wie Europa aussteigen, wie man es am Brexit sah.
Man kann nationale Interessen (Amerika First) auf die Tagesordnung setzen.

In Deutschland fragt niemand nach dem magischen Viereck mehr und das unserer Wohlstand für andere europäische Länder eben auch eine Benachteiligung beinhaltet.

Ich bin kein Revolutionär, beobachte eher mit einem gesunden Auge zur Zeit diese Welt, denke dass wir mehr Menschen wie Rudolf Diesel brauchen und lege Zeugnis ab vor Gott...


05.08.2017 Faktencheck Autoindustrie oder jeder siebte Job hängt von der Autoindustrie ab.

Der Autor zitierte gerade das Regierungsprogramm der CDU und irgend etwas kam ihm dabei seltsam vor:

 
"- In Deutschland gibt es mehr industrielle Arbeitsplätze als in jedem anderen Land der Europäischen Union. Fast jeder fünfte Arbeitsplatz gehört dazu. Nicht nur in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, in der optischen
Industrie oder in der chemischen Industrie haben Produkte „Made in Germany“ Weltrang. Diese Arbeitsplätze sind ein Eckpfeiler unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Deshalb müssen wir sie erhalten."


Richtig, im Wahlprogramm wird nicht gelogen und deshalb subsummiert man die Autoindustrie nun mit anderen Industrien,  um dann sogar insgesamt auf jeden fünften Arbeitsplatz zu kommen.

Diese neue Ehrlichkeit dürfte auch ein wenig dem Spiegel (2009), Kapital und meiner Webseite geschuldet sein, die auf einen miesen Trick des Verbandes der autoindustrie hinwiesen:

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Aus dem Newsarchiv 02.2017

"
Vielleicht einmal als Beispiel wieder die vaterlandslose Autoindustrie, die in Mexiko ohne Zweifel am meisten mit profitiert:

Erstmal schon die erste Unwahrheit (alternative Fakt oder Fake News). Jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland hängt an der Autoindustrie: "Irreführend ist Experten zufolge hingegen, davon auszugehen, dass es in Deutschland überhaupt keine Autos gibt - weder in- noch ausländische - und diese Annahme als Grundlage zu verwenden, dass jeder siebte Job vom Auto abhänge." Quelle Spiegel 2009, Capital schreibt ebenso

Seit 1980 wird man also regelmäßig belogen und ein Faktencheck ergab dann, dass bis hin zu Frau Frau Bundeskanzlerin Politik und Medien unkritisch diese Zahlen übernahmen.
Das ist dann eine Fakenews, die alternative Fakten schafft: Das gab es schon immer, aber wenn die Regierung das macht, dann ist das ja in Ordnung...

Aber weiter: Stolz schreibt die Presse nun auf einmal, dass als Ausgleich ja viele neue deutsche Werke in den USA entstehen. Das sind wie gesagt abtrünnige Firmen aus Deutschland und GM zieht sich gerade aus Deutschland (Opel) zurück und die fallen dann an Peugot: Kurzzeitige Auffanggesellschaft oder längerfristiges Projekt?

Denn es werden Synergie-Effekt entstehen und natürlich kommt dann eine Entlassungswelle...

"Gerade weil die Franzosen so viele Überschneidungen mit Opels Angebot haben, ließen sich Kosten sparen. Doch das bedeutet vermutlich Werksschließungen", Spiegel Online: http://www.spiegel.de/fotostrecke/opel-und-peugeot-was-die-wichtigsten-akteure-wollen-fotostrecke-145100-3.html

Noch 2013 wurde behauptet, dass durch TTIP 160000 Stellen im Süden Deutschlands entstehen würden, davon..."...bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze gefolgt von den Maschinenbauern mit rund 13.0000 neuen Stellen und Autoherstellern und –Zulieferern mit gut 12.000 zusätzlichen Jobs." Quelle, Welt 2013

Komischer Weise wird Trump über die verweisten Industriegelände in den USA immer belächelt bzw. dass als unwahr dargestellt, weil ja für jeden etwas abfällt und gerne wird dann auf die die Chancen durch Zulieferer verwiesen, aber stimmt es wirklich, dass durch eine Verlagerung in ein Billiglohnland mehr Arbeitsplätze entstehen?

Die Firma A (ein Automobilkonzern)  geht also vom  Land USA (USA) in das Land Mex (Mexiko), wobei die Variablen USA und MEX, genauso wie A beliebig durch alle niedrigschwelligen und alten klassischen Industrieländer ersetzt werden können.

Die Firma A wiederum hat den Zulieferer B, C, D...

Zieht A also von USA nach Mex, dann verschwinden (-) z. B. 5000 Arbeitsplätze in den USA und es entstehen (+) 5000 Arbeitsplätze in Mex.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht ein Nullsummenspiel, nur das die Wege zwischen der Firma A und den Zulieferern B erheblich länger werden: Die Zulieferer B,C... haben nun längere oder kürzere Transportwege, aus kybernetischer Sicht ändern sich aber für die Zulieferer nichts. Sie müssen nach wie vor so viel Teile liefern, wie 5000 Menschen nun in Mex zusammenschrauben können.

Lediglich die Firma A profitiert, weil der durchschnittliche Arbeiter in der USA mehr als in Mexiko verdient (die Zahlen für den Lohnunterschied sind mir nicht bekannt, aber der Unterschied zwischen einem US-Unternehmen und deutschen Unternehmen:
33,77 Dollar pro Stunde in der USA, während der deutsche Arbeiter 67,14 Dollar verdient, in Mexiko verdient ein Arbeitnehmer 729,- € im Monat).

Die Behauptung, dass das dann unterqualifizierte Jobs entstehen (die Firma wird mindestens denselben und vermutlich einen höheren Standard haben und braucht eher qualifizierte Menschen, stellt aber im neuen Werk unter anderer Flagge genau das her, welches sie im anderen Land produzierte) ist vermutlich ebenso gelogen, wie die Aussage, dass in den USA dadurch mehr Jobs entstehen, denn die Zulieferer produzieren für genauso viele Autos wie zuvor ihre Produkte.

Sollte das Werk in Mexiko kleiner oder größer ausfallen, dann passt sich das autonome Werk B,C an und es ist aus deren Sicht egal, ob das in MEX oder USA passiert, also in einem geschlossenen kybernetischen System eine Veränderung für B,C,D,.. zu schließen, ist eher eine  fragwürdige These.

Doch weiter: Im kybernetischen Denken gibt es nun schon eine Veränderung, auf die ich in einem Nebensatz einging: Die Entfernungen zwischen der Firma A und den Zulieferern B verändern sich und nun muss jeder Zulieferer eine Abwägung treffen, ob er nicht auch seinen Standort verlegt.

Dafür sprechen zwei drei gravierende Punkte für  den Zuliefer B, der in diesem Beispiel ausschließlich A beliefert und seinen Standort in den USA hatte:
1. Die Nähe zu A: Transportkosten entfallen.
2. Die billigen Arbeitslöhne in Mex
3. Entfall der Steuern und Zölle

Dieses wägt dann der Unternehmer B  damit ab, dass  er ein neues Werk  zu errichten hat, welches wieder Kosten verursacht: Dann müssen Menschen angelernt werden in Mex. Das sind alles erstmal Kosten, aber wenn A z. B. der einzige Abnehmer des Produktes ist, dann lohnt sich die Abwägung für B.

Hinzu kommt dann auf die Dauer der Druck der Firma A, die auch davon profitiert, wenn der Zuliefererbetrieb B seine Produkte billiger liefert, weil die Lohnkosten, Transportkosten und Zölle natürlich auch für B in Mex gelten:

Der Gewinn wird also maximiert und wenn B nicht umzieht, dann wird A vielleicht sich sogar nach einem anderen Zulieferer (AZ) umsehen, der nach den Gesetzen des Marktes eine Nachfrage von A erkennt und dann eine Firma dort errichtet.

Als Resultat wird der Gewinn maximiert und im besten Fall für den Konsumenten (K) das Auto billiger.

Aus der eben genannten Konstellation entsteht im schlechtesten Fall also ein Sogeffekt und weitere Zulieferer wandern ab. Insbesondere, da in Mexiko nicht nur ein Automobilhersteller, sondern viele sind. Gewinnt der Zulieferer B in Mex noch Kunden dazu, da dann außer A noch andere potentielle Zulieferer sind.

Dieser Sogeffekt kommt mit einer Zeitverschiebung, weil im neuen kybernetischen Modell sich alles neu ausrichtet.

Fassen wir das einmal in einer Bilanz zusammen:

K (Konsument) ist vermutlich Gewinner, weil A das Automobil billiger Herstellen und verkaufen kann. Das zwingt wiederum die Konkurrenz mit einem eigenen kybernetischen System es gleichzutun, wenn sie in der Abwärtsspirale des Preiskampfes nicht untergehen will.

A profitiert: Weniger Löhne, Zölle, Steuern, maimierter Gewinn und billigeres Endprodukt.

Die Arbeitnehmer in Mexiko profitieren unbestritten durch mehr geschaffene Arbeitsplätze auf einem niedrigen Lohnniveau. Dazu zu erwartende weitere Zulieferbetriebe.
Die Arbeitnehmer in USA verlieren zu 100 %, weil ihre Arbeitsplätze nicht mehr existent sind: Selbst Schuld: warum arbeiten sie nicht für 728,- € pro Monat...

Der Staat Mexiko gewinnt durch niedrigere Steuern und weniger Sozialausgaben durch mehr Beschäftigung.

Der Staat USA verliert durch entgangene Zölle und Steuern, Ausgaben für 5000 Arbeitslose mehr (höher und niedriger qualifizierte).  Zudem verlassen vermutlich einige Zulieferer im Sogeffekt das Land.

Was will ich damit sagen?

Das neue kybernetische Modell verschiebt Reichtum und profitieren tun davon Mex, Firma A und die Konsumenten.

Im selben Umfang verlieren aber USA, deren Arbeitnehmer, Steuern, Zölle.

Der Staat USA ist unter dem Strich der größte Verlierer.

Durch weitere Freihandelsabkommen blutet der einstmal "reiche Staat" aus, Fachwissen stirbt aus und die Lohnspirale geht nach unten.

Das dieses so ungefähr stimmt, sehen wir gerade.

Wenn 500 Milionen Zälle pro jahr wegfallen (CETA: "Wenn Ceta in Kraft tritt, fallen fast die gesamten Importzölle in Kannada weg. Damit werden EU-Exporteure um 500 Millionen Euro im Jahr entlastet.", Stutgarter Nachrichten), dann fehlt dieses dem Staat.

Für die Autobauer dann wohl auch die Zehn Prozent Einfuhrzoll?

Für die Firmen ist dieses natürlich toll, aber das sind eben Teilwahrheiten, die uns in den täglichen News kredenzt werden.

Ich betrachte die positiven Effekte und blende die negativen Effekte aus. Bedenklich dabei ist, dass die "positiven Effekte" oft als einzige Effekte dargestellt werden und nicht in jedem Artikel die Arie an einzelnen Effekten eruiert wird.

Freihandelsabkommen und Globalisierung bringen uns also mehr Wohlstand?

Nein, sie bringen uns neue Probleme und eine Verarmung  der Wohlstandsgesellschaften in Europa.

Die Demokratie wird langsam abgeschafft und der Rechtsstaat durch Schiedsgerichte angegriffen.

Staatsverträge weichen Freihandelsabkommen: Dabei werden dort Interessen der  Minderheitslobby der Konzerne umgesetzt, die in ihren Verbänden diese Minderheitspositionen gegenüber der mehrheitlichen als Arbeitnehmer auftretenden Bevölkerung durchgesetzt werden.

Der Staat wird dabei in eine Nachtwächterfunktion zurückgedrängt. So steht das aber nicht in unserem Grundgesetz:

Da spricht man von einem demokratischen und sozialen Bundesstaat. Selbst die freie soziale Marktwirtschaft ist nicht verankert. Lediglich das Eigentum ist garantiert und selbst dort gibt es als Einschränkung.
"
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Ende Newsarchiv dieser Seite vom 16.02.2017


Was will ich damit sagen? Die Bedeutung der Autoindustrie ist bei weitem nicht mehr so wichtig und die verkauften Wagen in den USA sind wahrscheinlich überwiegend in Mexiko und den vereinigten Staaten produziert!

Vielleicht jede 21. Job-Abhängigkeit war in der Automobilproduktion und jede 18 Job-Abhängigkeit war in der gesamten Branche (1,81 Millionen Menschen ) 1980!!!!

Das war vor den Problemen und diversen Werkschließungen in den 2000 er Jahren. Das war vor den großen Abwanderungen der Autofirmen in die USA und Mexiko.

Made in Germany? Wichtig zur Erhaltung von Jobs in Deutschland?

Hier hat eine kleine Gruppe von Menschen viel zu viel Macht. Und wieviel Steuern unter dem Strich in Deutschland anfallen, ist ein Buch mit sieben Siegeln:

"Dank der ZDF NEO Sendung vor einigen Monaten wurde zumindest bekannt, wer die größten Steuerflüchtlinge auf den CAYMAN Inseln in Briefkastenfirmen sind – 1. VW – nicht nur Betrüger bei Abgas und vielem was wir nie erfahren werden, 2. BMW- wo die Familie Quandt -Klatten für 2016 erst 1 Milliarde Euro DIVIDENDE einstrich, wo man dann erkennen kann, wie Geld arbeitet, nur beim Bürger nicht," Zitat Kommentar, https://kontrast-blog.at/12-firmen-groessten-steuertrickser-eu/, Dieter Drechseler

Von deutscher seite her: Kein Mitleid mit der deutschen Autoindustrie..., deren Aufsichtsratsvorsitzender nebenbei Ministerpräsident ist und der von Steuertrickserei und Abgasbetrug nichts mitbekam - Verantwortung heißt auch manchmal Rücktritt.

Genauso war auch der regierende Bürgermeister einst erster Aufsichtsratsvorsitzender im Berliner Flughafenprojekt BER.

Die Verquickung von Politik und Wirtschaft ist ein wenig unerträglich.

Aber in Gomorra ist das ja normal...

Amen


05.08.2017 Dieslskandal - Inszierung oder Skandal?

Wir befinden uns kurz vor einer Bundestagswahl, da ist es schon fasst verjährt, wenn im September 2015 die Betrugssoftware von VW aufgedeckt wurde...

Während in den USA großzügige Entschädigungen gezahlt wurden, sind die europäischen Kunden eher stiefmütterlich beachtet.

Nun schiebt man (kurz vor der Wahl) noch ein paar Skandale in einem Abwasch nach: Stichwort: Kartellabsprachen und Regierungsrede.

Schrieb VW eigentlich schon für Herrn Schröder Regierungsreden oder ist das mit Herrn Weil eine neue Variante? Ist VW zu 20 % am Land beteiligt oder das Land an VW?

Herr Weil wurde gerade am Freitag durch den Übertritt einer Grünen zur CDU gekippt - Zufall oder spielt da vielleicht auch der Dieselskandal eine Rolle?

So verrückt es sich anhört, die Abarbeitung vor der Wahl produziert nur Gewinner: Die Presse kann sich damit schmücken einen Skandal aufzudecken, in der Politik wird mit Abwahl von Weil und der alten Bundesministerin und Herrn Dobrindt die Gefahr gebannt, dass ein Minister der neuen Bundesregierung Verantwortung übernehmen muss.

Also jetzt Krisensitzungen, ein paar lustlose Verhandlungen mit der Autoindustrie und dann ist der Volkszorn vergessen und abgearbeitet und man hat durch die Flucht nach vorn nebenbei keinen anderen Skandal und muss auch nicht mühselig Programme verbreiten, wie es der Autor die letzten Woche machte und sich öffentlich durch die Parteiprogramme quälte.

Nun gut, dann darf man doch einmal Fragen, dass, warum nun durch Gerichte  festgestellt werden muss, dass es auf Grund der Urteile vermutlich zu Fahrverboten kommt, dieses aber nun als neue Diskussion geführt wird?

Die Politik scheint sich nicht die Hände schmutzig zu machen wollen, denn Fahrverbote nach jahrelanger Subventionierung von Diesel-Autos würde viele Wähler verprellen, die sich darauf verließen, dass Diesel zukunftsfähig sei.

Gerade für Pendler dürfte das unangenehm werden, die existenziell vom Arbeitsplatz und dessen Erreichung abhängig sind.

Ausbau von Bus, Bahn...eben öffentlichen Verkehrsmitteln wurde sträflich vernachlässigt: Eben feste Verbotszonen für Innenstädte von Autos als Konsequenz.

Doch ich bin gerne geneigt einmal alle Parteiprogramme von 2017 in Bezug auf Autos einmal durchzugehen, die schon in voller Kenntnis des Abgasskandals von 2015 geschrieben wurden.

CDU, Regierungsprogramm 2017

"- In Deutschland gibt es mehr industrielle Arbeitsplätze als in jedem anderen
Land der Europäischen Union. Fast jeder fünfte Arbeitsplatz gehört dazu.
Nicht nur in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, in der optischen
Industrie oder in der chemischen Industrie haben Produkte „Made in Germany“ Weltrang. Diese Arbeitsplätze sind ein Eckpfeiler unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Deshalb müssen wir sie erhalten."

"- Wir wollen, dass die deutsche Automobilindustrie auch künftig ihre
Weltmarktstellung behauptet. Fehler der Vergangenheit müssen korrigiert
und für die Zukunft ausgeschlossen werden. Wir wollen, dass in Deutschland
die besten und die saubersten Autos hergestellt werden. Wir wollen, dass Deutschland führend wird in der Produktion alternativer umweltfreundlicher Antriebe, wie zum Beispiel der Elektromobilität, und die Entwicklung autonomer Fahrzeuge zur Marktreife führt. Wir werden hierfür die staatlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen weiter verbessern."

S. 10 / 11



 "Der NOX- und Feinstaubbelastung wollen wir durch gezielte Verkehrsstrategien begegnen, die Politik, Kommunen und Automobilhersteller gemeinsam erarbeiten." S. 46

"Wir erwarten von den betroffenen Städten, dass sie auch die Fahrrad-Mobilität fördern, ähnlich wie dies in den Niederlanden oder in der Stadt Münster der Fall ist. Gerade junge Menschen sind häufig bereit, auf Fahrräder umzusteigen. Der Bund wird den Fahrradverkehr und den Radwegebau weiter fördern. Wir starten ein Programm zur Förderung von Radschnellwegen,die unabhängig von vorhandenen Bundesstraßen verlaufen.-"
S. 47


" Wir wollen die Elektromobilität vor allem in den Städten deutlich ausbauen.
Nach dem Vorbild des Street-Scooters der Deutschen Post wollen wir die
Umrüstung der Fuhrparks von Behörden, Handwerksbetrieben und
Taxiunternehmen, von Bussen und Bahnen energisch vorantreiben und fördern. Dadurch erreichen wir diejenigen Fahrzeuge mit einer besonders gro-
ßen Fahrleistung und reduzieren dadurch den Schadstoffausstoß
überproportional.", S 48

 "Deutschland ist seit über 100 Jahren führend in der Automobiltechnologie.
Wir wollen Autoland Nr. 1 bleiben und die Innovationsführerschaft für
autonomes Fahren und die Vernetzung des Verkehrs erlangen. Denn künftig
werden die meisten PKW und LKW autonom fahren und damit die Mobilität
neu erfinden. Menschen werden weniger im Stau stehen, es wird weniger
schwere Unfälle geben, Mobilität wird für alle möglich und erschwinglich.
Wir haben bereits jetzt die gesetzlichen Voraussetzungen für autonomes
Fahren in Deutschland geschaffen. Wir wollen die Besten sein beim Bau
intelligenter Autos und intelligenter Straßen. Dies bedarf einer großen
Kraftanstrengung, die wir gemeinsam mit der Automobilindustrie ins Werk
setzen wollen.", S. 51

Jetzt einmal eine Frage zwischendurch: Die Frage, ob Deutschland bzw. Made in Germany noch etwas wert ist, steht schon im Parteiprogramm und wurde in der letzten Woche als Sensation in diversen Medien zelebriert - Sorry, aber wer zwischenzeitlich einmal ein Parteiprogramm durchliest, sieht, dass diese sensationellen Meldungen schon vor Monaten ins Wahlprogramm aufgenommen wurden:

Das ist aber auch nur die halbe Wahrheit denn bereits 2013 vor dem Skandal stand im Regierungsprogramm der CDU:

"Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs sein. Dafür wollen wir bei uns alle Glieder der Wertschöpfungskette – vom Rohstoff über die Batterieherstellung bis zum Fahrzeug – entwickeln und produzieren. CDU und CSU setzen auf Technologieoffenheit bei der Weiterentwicklung der Antriebstechnologien. Denn auch andere Technologien, wie beispielsweise Wasserstoff­, Erdgas­oder Hybridfahrzeuge, können in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen. Wir setzen auf die lange und beeindruckende Erfahrung unserer Autobauer, dass sie diesen Technologien zum Durchbruch verhelfen. Wir wollen die Entwicklung begleiten, indem wir u. a. Pilotprojekte für Ladestationen auf den Weg bringen oder steuerliche und finanzielle Anreize setzen.", S. 33., Regierungsprogramm 2013

Statt das Parteiprogramm einmal zu lesen entwickelten die Autobauer lieber eine Betrugssoftware: Ich würde mich da auch angepisst fühlen.

 Aber machen wir einmal mit der SPD weiter, die in Ermangelung einer realistischen Einschätzung ihr Programm Regierungsprogramm nennt, oder meinen die damit eine große Koalition, wo sie dann wieder "mitregieren":

SPD Regierungsprogramm 2017

"Wir wollen, dass Deutschland der Standort der führenden Automobilindustrie bleibt. Die Zukunft des Automobils ist elektrisch. Deshalb ist der Aufbau einer Batteriezellenfertigung in Deutschland von zentraler strategischer Bedeutung. Hiervon wird abhängen, ob wir auch in Zukunft die gesamte Wertschöpfung des Automobils abdecken können. S. 22"

"Das Auto behält seine wichtige Rolle für die individuelle Mobilität, allerdings muss es zu einem emissionsfreien Verkehrsmittel weiterentwickelt werden. Wir wollen die Elektromobilität sowohl aus klima- als auch aus industriepolitischen Gründen voranbringen. Auf europäischer Ebene setzen wir uns für ambitionierte Grenzwerte für den Schadstoffausstoß von PKWs ein.
Wir wollen, dass in Deutschland modernste Elektroautos entwickelt und produziert werden.
Den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Stadt und Land werden wir fördern. Auch
Brennstoffzellenantriebe und andere emissionsarme Antriebstechnologien wollen wir am Wirtschaftsstandort Deutschland weiter bei Forschung und Entwicklung stärken. Wir wollen, dass Pendlerinnen und Pendler nicht permanent im Stau stehen. Wir werden daher mehr investieren, um die Verkehrswege zu erhalten und auszubauen. Wir haben beschlossen, die LKW-Maut für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen auf alle Bundesstraßen auszudehnen. Wir lehnen jedoch eine Mautpflicht für Fahrzeuge unter 7,5 Tonnen ab, weil sie vor allem Handwerksbetriebe belasten würde. Die Einnahmen aus der LKW-Maut werden wir einsetzen, um in Straßen und Brücken zu investieren. Wir wollen durch frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, weniger Bürokratie und gezielten Personaleinsatz unsere öffentlichen Verkehrswege schneller planen und bauen.", S. 46

Auch die SPD wendete sich vom Verbrennungsmotor ab. Man setzt wie die CDU auf Elektroantrieb, obwohl Wasserstoff auch keine schlechte Alternative wäre...

Auch hier lohnt sich ein Vergleich mit dem Regierungsprogramm 2013, wo vollmündig verkündet wurde:

" Als die Konjunktur 2008 und 2009 einbrach, haben wir mit gezielten Investitionsprogrammen in den Kommunen und für die Autoindustrie den Wachstumsmotor neu in Gang gesetzt. Kurzarbeit hat Massenentlassungen verhindert und eine Beschäftigungsbrücke zum Aufschwung gebaut, der ab dem Sommer 2009 einsetzte. Das Ergebnis ist eindeutig: Die sozialdemokratische Politik in den Jahren 1998 bis 2009 hat Deutschland zu einem starken Land mit großen Potenzialen gemacht." , S. 7, Programm 2013

Im Nachhinein wenig zukunftsweisend - man war wie Herr Weil eben gut Freund mit der Autoindustrie und prahlte mit der unsozialen Agenda 2010 von Herrn Schröder.

In wie weit war eigentlich Herr Schröder mit der Autoindustrie verbrüdert - also jetzt vor seiner Kanzlerwahl und bevor er im Aufsichtsrat von Gasprom versank?

Von daher ist die "Krisenbewältigung"  des Abgasskandals absehbar:  Der Skandal ist nur ein willkommener Anlass die Automobilindustrie einzunorden:

Elektrizität ist laut Parteiprogrammen der CDU und später der SPD die Zukunft. Da lässt man dann gerne die Medienlandschaft auf die Automobilindustrie los.

Dann schauen wir uns einmal die FDP an (Wahlprogramm 2017):

"Dazu sollen künftig alle Subventionen vom Bundeshaushalt getrennt festgelegt und stufenweise abgeschmolzen werden. Denn der Staat greift viel zu häufig in wirtschaftliche Prozesse ein, indem er Unternehmen und Verbraucherinnen und Verbrauchern für ein bestimmtes Verhalten Geld zahlt oder Steuervergünstigungen gewährt. Solche Subventionen nützen meist nur wenigen und schaden dem Gemeinwohl. So zum Beispiel die Kaufprämie für Elektroautos. Davon profitieren nur große Automobilkonzerne. Bezahlen müssen es die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.", S. 18

"Wir Freie Demokraten wollen die Potenziale der energietechnischen und energiewirtschaftlichen Verknüpfung von Strom, Wärme, Mobilität und Rohstoffen sowie deren Infrastrukturen („Sektorkopplung“) bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen marktwirtschaftlich nutzen. Wir lehnen eine planwirtschaftliche Umsetzung durch die Bundesregierung ab. Denn wir sehen in staatlicher Investitionslenkung, wie beispielsweise der zwangsweisen Einführung von Elektroautos durch ein Verbot von Verbrennungsmotoren, keine geeignete Klimaschutzstrategie." S. 80
 
Damit gibt es die FDP im Parteiprogramm bereits zu: Man erwartet ein Verbot von Verbrennngsmotoren und stellt sich kämpferisch hinter die Automobilindustrie und  auch natürlich teilweise hinter Verbraucher, die die Zeche bezahlen, weil  ohne Verbrennungsmotor eben der PKW reichlich sinnlos wird.

Dieser Kampf gegen Medien, große Parteien und Teile der Gesellschaft dürfte eher eine Mission Impossible sein...und ist auch nicht ehrlich, weil es Übergangsfristen gibt.

Das letzte Parteiprogramm, dass der Autor dieser Webseite in Bezug auf Autos vorstellt, bleibt den Grünen vorbehalten, die auf dieser Webseite manchmal Federn lassen mussten, aber als Umweltpartei jede Menge Visionen und konkrete Vorschläge anbieten: Ab 2030 soll der Verbrennungsmotor überwiegend der Vergangenheit angehören, welches aus den Meta-Sätzen der Volksparteien auch ohne Zahl hervorgeht: Ich halte eher 2050 für realistisch.

Also die Passagen des Wahlprogramms der Grünen:

"Wir machen die Energiewende wieder flott, steigen aus der Kohle aus, fördern das abgasfreie Auto. Wir gestalten eine innovative Wirtschaft, die mit ”Öko – Made in Germany” Produkte und Dienstleistungen für die Zukunft entwickelt und jede Menge neue Arbeitsplätze schafft.", S. 4, PDF (Präambel)

"Bürgerinnen und Bürger schließen sich zusammen und erzeugen Strom durch Wind, Sonne und Wasser, Ingenieurinnen und Ingenieure tüfteln an Elektrofahrrädern und E-Autos" S. 6

"Auch wenn sich bei uns der Himmel über den Städten nicht gelb einfärbt wie in vielen Städten Asiens, ist auch bei uns der Kampf für saubere Luft längst noch nicht gewonnen. Jährliche Messungen zeigen, dass vielerorts Grenzwerte bei Feinstaub und Stickoxiden überschritten werden. Hauptursache sind Millionen von Dieselautos, die infolge der Tricks und Manipulationen der Autoindustrie die Grenzwerte im Alltagsbetrieb oft um ein Vielfaches überschreiten. Wir wollen, dass die betroffenen Autos so schnell wie möglich auf Kosten der Hersteller nachgerüstet werden, damit die Halter nicht die Leidtragenden von Fahrverboten sind, die die Bundesregierung mit ihrer Untätigkeit zu verantworten hat. Zum Schutz der Menschen wollen wir eine blaue Plakette einführen. Nur so kann es gelingen, die Luft in unseren Städten sauber zu bekommen.", S. 9

"Und für alle Branchen gilt: wenn wir den Anschluss verpassen, wie es zum Beispiel beim Elektroauto droht, gehen Arbeitsplätze und Wohlstand verloren. Konkret heißt das: weg vom Verbrennungsmotor und hin zum Elektroauto in der Autoindustrie. Weg vom Öl und hin zu nachwachsende Rohstoffen in der Chemieindustrie. ", S. 20

"Von besonderer Bedeutung ist in Deutschland die Automobilbranche. Ihr wollen wir helfen, den  Sprung ins 21. Jahrhundert zu schaffen, in der Mobilität ohne Schadstoffausstoß funktionieren muss. Das ist eine zentrale Frage mit Blick auf Umweltzerstörung und Klimakrise. Dass dieser Sprung gelingt, ist aber auch von großer Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land. Denn wir wollen verhindern, dass Wolfsburg oder Stuttgart das
Detroit von morgen werden. Deshalb braucht es jetzt klare Rahmenbedingungen für diesen Industriezweig. Diese setzen wir mit einem klaren Fahrplan für den Ausbau der Elektromobilität und mit dem Ausstieg aus dem fossilen Verbrennungsmotor (à Kapitel: Wir sorgen für saubere, bezahlbare und bequeme Mobilität)." S. 20


"Für viele heißt Verkehr 2017 deswegen immer noch in erster Linie Auto fahren, auch da es zu oft keine Alternativen gibt. Wir werden dafür sorgen, dass die Menschen in Zukunft sauber und umweltfreundlich fahren können. Verkehr 2017 heißt daher auch: 70 Prozent aller klimaschädlichen Emissionen kommen in unseren Städten aus dem Verkehr, zwei Drittel aller Bürgerinnen und Bürger fühlen sich durch Verkehrslärm belästigt. Stickoxide und Feinstaub verursachen Atemwegserkrankungen. An vielen Kreuzungen in Großstädten übersteigt die Schadstoffbelastung die zulässigen Grenzwerte. Staus addieren sich im Jahr auf eine Gesamtlänge von einer Million Kilometer. Der Bundesverkehrsminister versagt hier komplett: Statt Verkehr zu vermeiden oder zu verlagern, wird Landschaft zubetoniert, werden Lärm und Abgase erzeugt und immer mehr Ressourcen verbraucht. Auf jeden neuen vermeintlichen Engpass reagiert der Verkehrsminister mit dem Aus- und Neubau von Straßen. Überteuerte Prestigeprojekte wie Stuttgart 21 graben gezielten Investitionen in eine verlässliche Alltagsmobilität das Wasser ab. Überflüssige Regionalflughäfen werden durch Millionensubventionen künstlich am Leben gehalten. Wir Grünen wollen Mobilität neu denken – ohne Lärm, Dreck und Stau. Und dort, wo wir regieren, setzen wir das um. In Berlin bringt die grüne Verkehrsverwaltung gemeinsam mit den Radfahrerinnen und Radfahrer ein Radgesetz als Teil eines Mobilitätsgesetzes auf den Weg, Baden-Württemberg prescht voran beim Ausbau der Infrastruktur für die E-Mobilität. Wir laden alle ein, an der Verkehrswende aktiv mitzuwirken. Während die Große Koalition in den 60er Jahren stecken geblieben ist und ihre Verkehrspolitik weiterhin nur auf das Auto ausrichtet, wollen wir in ein neues, zukunftsfähiges und vielfältiges Mobilitätsangebot investieren.
Dazu gehört für uns ein dichtes und modernisiertes Bahnnetz, das zuverlässig Pünktlichkeit und aufeinander abgestimmte Anschlüsse in ganz Deutschland garantiert. Ebenso gehören dazu sichere und schnelle Wege für Fahrradfahrer, leise Autos ohne Auspuff und mit Fahrspaß und die Stromtankstelle gleich um die Ecke. Unser Ziel sind nachhaltige Mobilität statt immer mehr Verkehr, saubere Autos und mehr Carsharing, ein besseres Zug- und ÖPNV-Angebot. Wir wollen mehr Raum zum Spielen und Flanieren in unseren Städten, bessere Luft zum Atmen. Und dass jeder ruhig schlafen kann, auch in der Nähe von Flughäfen, Bahnstrecken und vielbefahrenen Straßen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir diese Verkehrswende einleiten.", S. 27

"Das Auto der Zukunft fährt ohne Abgase. Selbstverständlich werden wir auch morgen noch mit Autos unterwegs sein – mit dem eigenen, mit dem gemieteten oder dem geteilten. Gerade im ländlichen Raum sind die Alternativen Carsharing und ÖPNV oft keine. Aber es werden insgesamt weniger Autos sein und sie werden mit Strom aus Sonne und Wind oder Wasserstoff statt mit Diesel und Benzin angetrieben. Mit abgasfreien Fahrzeugen machen wir den Autoverkehr klima- und umweltfreundlicher. Ziel muss es sein, einen erfolgreichen Technologiewandel einzuleiten. Nur mit innovativen Antrieben werden unsere Automobilhersteller wettbewerbsfähig bleiben und zugleich wertvolle Arbeitsplätze in der Automobilindustrie erhalten. Das wirksamste Instrument sind ambitionierte CO2-Grenzwerte, also Verbrauchsgrenzen, die auch auf der Straße eingehalten werden. Aus industrie- und klimaschutzpolitischen Gründen muss die nächste Bundesregierung
ein klares Ziel setzen: Ab 2030 sollen nur noch abgasfreie Autos vom Band rollen. Das Zeitalter der fossilen Verbrennungsmotoren ist dann zu Ende. Dafür werden wir Elektromobilität im Straßenverkehr gezielt stärken durch eine Förderung aller Kommunen, die ihren innerstädtischen Logistikverkehr auf E-Fahrzeuge und Lastenfahrräder umstellen, sowie durch zeitlich befristete finanzielle Zuschüsse für Elektro-Nahverkehrsbusse, Elektroautos und Elektrolastenräder. Für eine gerechte Finanzierung wollen wir die Kfz-Steuer reformieren und ein Bonus-Malus-System für Neuwagen einführen. Wer viel CO2 verursacht, zahlt dann mehr,  wer weniger Abgase ausstößt, zahlt weniger.
Unsere Autos sollen nicht nur auf dem Papier die vorgeschriebenen Grenzwerte einhalten. Was zählt, ist der Verbrauch auf der Straße. Anders als die Große Koalition, die den Betrug der Autokonzerne an Umwelt und Verbraucher*innen gedeckt und vertuscht hat, finden wir Grünen uns nicht damit ab, dass Abgasvorschriften für PKW nur auf dem Prüfstand eingehalten werden.
Wir werden diesen Schwindel und die bewusst in Kauf genommene Verletzung unserer Gesundheit beenden. Abgas- und Verbrauchstests müssen realistisch und ihre Ergebnisse nachvollziehbar werden. Die Autoindustrie muss auch bereits im Betrieb befindliche Fahrzeuge ohne Nachteile für den Halter so umrüsten, dass diese die Grenzwerte einhalten.", S. 29

"Ab 2030 rollen nur noch abgasfreie Autos vom Band. Wir Grünen wollen, dass weiterhin automobile Spitzentechnik in Deutschland entwickelt und produziert wird. Für uns Grüne ist die Entscheidung deshalb klar: Ab 2030 sollen nur noch
abgasfreie Autos vom Band rollen. Dafür wollen wir jetzt die Bedingungen schaffen. So kann Deutschland die Klima- und Umweltziele erfüllen und die Industrie ihre Entwicklungsarbeit verlässlich auf Elektromobilität ausrichten. Wie die Große Koalition an Diesel- und Ottomotoren festzuhalten, ist überholt. Sie hemmt damit die Autoindustrie, sich fit für den Markt des 21. Jahrhunderts zu machen., s. 30

"Täuschung, Tricksereien und Betrug – viele Menschen werden auch im Jahr 2017 noch zu oft über den Tisch gezogen. Während US-amerikanische VW-Kunden angemessene Entschädigungen für manipulierte Autos bekommen, gehen deutsche Kunden leer aus. ", S. 70"

Fazit:  Der große Abgasskandal ist mehr oder weniger Bestandteil aller Parteiprogramme und die Marschrichtung in  Richtung Elektro-Mobil festgelegt, obwohl der Autor doch dringend  empfiehlt sich auf Wasserstoff bzw.  Brennstoffzellen zu konzentrieren.

Elektro allein kann nach hinten losgehen: Es ist nicht genug seltene Erde vorhanden, um den Bestand an Akkus zu decken: Wankelmotor und Wasserstoff sind zu mindestens für den Autor dieser Webseite die Alternative.

Aber irgendwo ist es auch egal, denn der Autor fragt sich wirklich, warum man vor der Wahl einen Skandal hochkocht, der in sämtlichen Parteiprogrammen bereits verarbeitet wurde?

Dann sieht es so aus, als ob nicht ein Politiker Konsequenzen trägt: Sorry, aber die Politik hat versagt und ohne Hinweise und Strafzahlungen an die Bürger der USA wäre das vielleicht noch bequemer abgelaufen.

Diese Kaste und Verquickungen gehören abgestraft, aber dann eröffnet sich wieder die Frage, wer die Alternative ist?

Die Linke mit dem Vorschlag zur Räterepublik? Die AFD als rechtspopulistische wirtschaftsnahe Partei mit Tendenz zur Klimakathastrophenleugnung?

Die Grünen als Klientelpartei?

Nun ja, der Autor macht bekannter Maßen eine Protestwahl und wählt die Linke, um symbolisch die rote Karte zu zeigen, obwohl die das Familienbild wie alle anderen Parteien aufgegeben haben.

Keine schöne Zeit für Christen in Gomorra, weil alles irgendwie mit Sünde, Betrug, sexuellen Ausschweifungen zusammenhängt.

Aus Übel kann auch nichts Gutes erwachsen, weil das Fundament dann sprichwörtlich auf Sand gebaut wurde.

Amen

Nachtrag: Und Martin Schulz tingelt ziemlich unbeobachtet von den Medien durch das Land.

Wo sind denn Rededuelle zwischen den Kandidaten oder einmal gezielte Angriffe des Kandidaten Schulz?

Die Presse würde jeden Angriff begierig aufnehmen, aber man geht sich elegant aus dem Weg: Martin Schulz = Feigling.

Man nenne mir einen gezielten Angriff auf ein ernsthaftes Thema und ich meine damit eplizit nicht die Homo-Ehe, die letztlich von allen Parteien gewollt war.

Frau Merkel kann inzwischen beruhigt in den Urlaub fahren: Einfach nichts tun und sich nicht mit der CSU streiten scheint zu reichen, um im Jahr 2017 eine Wahl zu gewinnen.

Herr Schulz wird der SPD ein niedriges Ergebnis einfahren, vielleicht sogar das niedrigste in der Geschichte.

Gratuliere! Es ist nicht das Thema soziale Gerechtigkeit, sondern ein Kandidat, der außer einem gebrochenen Lebenslauf und mehreren verlorenen Wahlen, schlecht organisierten Auftritten und einem scheinbaren Nichtsangriff-Pakt nichts wirklich zu bieten hat: Die schlechteste Wahl der SPD ever, dass aber mit 100 %!
 



04.08.2017 Warum es sinnvoll sein kann, Socken und Unterwäsche zu bügeln...

Einleitung

Der Autor gewöhnte sich auf seine alten Tage regelmäßiges Bügeln an: alte Menschen werden bekanntlich wunderlich, aber  Bügeln fördert nicht nur philosophische Gedanken, sondern  ist gleichzeitig  in einem nie erwähnten Nebeneffekt eine der stärksten und ältesten Waffen im Kampf gegen Sporen, Viren, Bakterien, Pilze, Insekteneier...

Ich fange gleich etwas ungewohnt mit einem genialen Tipp an, der in den späteren Ausführungen erläutert wird und hinreichend in Nebensätzen belegt ist:

In vielen Foren wird gefragt, ob das bügeln von Socken und Hemden sinnvoll sei und die einfache Antwort ist ja. Insbesondere, wenn sie sich einen aggressiven  Pilz am Fuß oder  in ihrer Geschlechtsumgebung zugezogen haben.

Sie sollten dann sogar vor dem Waschen in der Waschmaschine die Socken oder Unterhose bügeln, vorzugsweise mit einem Dampfbügeleisen und das sehr gründlich.

Haben sie kein Dampfbügeleisen zur Hand, die Socken in einem gefüllten Wassereimer links drehen (machen sie das an der freien Luft fliegen Schuppen und Keime in der Umgebung umher) und dann mit dem Bügeleisen bügeln.

Das bitte langsam und gründlich - es geht nicht um die Glättung, sondern darum, die Keime zu töten. Ohne Dampf sollte die Socke auf jeden Fall feucht sein - verdampfen sie das Wasser in der Socke beim Bügeln, es ist ein prima Wärmeleiter.

Kurze Begründung: Ein Bügeleisen entwickelt selbst in der niedrigsten Stufe 120 Grad: Das tötet jedes organische Lebewesen.. Mit Wasserdampf ist ein Durchdringen des Stoffes eigentlich garantiert.

Hardcore-Menschen machen das vielleicht in einer Mikrowelle-:) Nein, dass habe ich nicht getestet und ist eher ein Scherz, aber nach zwei Minuten in der Mikrowelle sind Keime tot... Ich weiß nicht, ob das mit Socken oder Unterwäsche klappt, aber das ist eher was für experimentierfreudige Menschen und ob das Wäsche so mitmacht (Wäsche mit Metall-Anteilen würde dann sowieso ausscheiden)... 

Aber zurück zum seriösen Tipp: Sinn der Maßnahme ist das Verhindern von Weiterverbreitung der Sporen. Bei einer 30 Grad Wäsche und resistenten Keimen kann es sonst zu unerwünschter Weiterverbreitung kommen.

Bei 120 Grad gibt es hingegen keine Resistenz.

Wenn sie weitere Erklärungen wollen, dann lesen sie sich die folgende kurze Abhandlung durch, in der der Autor die sozialmedizinischen Aspekte beleuchtet, ohne Arzt zu sein, also alles ruhig kritisch hinterfragen.

Vielleicht eine kleine provokante These: Bügeln war eine der mit am meisten effektiven Maßnahmen gegen Viren, Bakterien..., die unwissentlich weltweit angewendet wurde, ohne sich überhaupt darüber bewusst zu sein.

Das will der Autor mit dieser kleinen Abhandlung ins rechte Licht rücken.

Inhaltsangabe
Geschichte des Bügelns
Temperatur, Wirksamkeit und Kosten
Rückschlüsse und Verwendungsmöglichkeiten.

Geschichte des Bügelns

"Bereits zur Zeit der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) glättete man im alten China mit so genannten Pfanneneisen seidene Gewänder. Dabei wurden glühende Kohlen mit Sand vermischt und in eine Metallpfanne gefüllt.[6] Die ersten Bügeleisen sind aus dem 15. Jahrhundert bekannt. Sie bestanden aus einer massiven Metallplatte mit Griff, die auf einer heißen Ofenplatte erhitzt werden musste. Aus dem späten 17. und dem 18. Jahrhundert sind hohle Plätteisen (auch Kasteneisen, in Österreich Stagleisen) erhalten, die meist aus Messing bestanden", Wikipedia

In den Endjahren des 19 Jahrhunderts kam dann nach einem großen Zeitsprung der Übergang von Spiritus und Gasbügeleisen zum Elektro-Bügeleisen.

Lustig: Es ging den Menschen dabei immer um geglättete Wäsche, nicht aber um die Bekämpfung von Keime, weil vor Pasteur im Jahre 1864 es nun einmal keine Pasteurisierung gab:

"Pasteurisierung [ˌpʰa.stø.ʁiˈziː.ʁʊŋ] oder Pasteurisation bezeichnet die kurzzeitige Erwärmung von flüssigen oder pastösen Lebensmitteln auf Temperaturen von mindestens 60 °C (klassisches Verfahren von Pasteur) bis maximal 100 °C (Hochpasteurisieren) zur Abtötung von Mikroorganismen. Sie dient z.B. dazu, Lebensmittel, unter anderem Milch, Frucht- und Gemüsesäfte und Flüssigei, haltbar zu machen", Wikipedia

Das Zitat passt prima zu unserem Thema, denn wir lesen über zwei Temperaturen-Angaben: 60 Grad - Wäsche gibt es schließlich in jeder Waschmaschine  und 100 Grad für eine Hochpasteurisierung sind niedriger als jene 120 Grad vom Bügeleisen...

Richtig, Wäsche ist kein Lebensmittel, aber es gibt analog auch keine bekannten Plagegeister im organischen Bereich, die eine Hitzeprozedur überleben - Deshalb sind auf vielen Planeten oder im Weltraum in unserem Sonnensystem Viren und Sporen keine Gefahr - es ist sehr unwahrscheinlich das außerirdische Viren uns Menschen auslöschen, es sei denn, dass irgendein Eismetorit einschlägt, nicht beim Erdeintritt verglüht  und nach Hunderttausen Jahren Reise Viren überlebt haben: Wahrscheinlichkeit eher unter 0,1 % im organischen Bereich.

Temperatur, Wirksamkeit und Kosten

 Beim ersten Punkt beträgt die Temperatur beim Bügeleisen "ca. 110 °C, auf zwei Punkte ca. 150 °C und auf drei Punkte ca. 220 °C. Zur Vermeidung einer Überhitzung und zur Temperaturregelung dient ein Thermostat mit Bimetallstreifen. " Wikipedia

Sie sollten das auf jeden Fall gerade bei teurerer Wäsche sich an dem Herstellerhinweis orientieren-:)

Das Bügeln kostet zur Zeit um die 20 Cent pro Stunde (1 kw/h). Das ist nur ein Richtwert!!! Schauen Sie im angegebenen Hyperlink nach.

Hört sich nach viel Geld an und umweltpolitisch mies, aber ob die chemische Keule wie z. B. Sakrotan als Zusatz mit immer mehr resistent werdenden Keimen rechnet?

Wer seine Wäsche bügelt, braucht keine Zusätze.

Alles, was Zusätze verringert, bedeutet auch weniger Entwicklungen von Resistenzen: Wenn dann ein Zusatz wirklich in Zukunft wichtig werden sollten, ist dieser dank Masseneinsatz nicht mehr so effektiv und darunter leiden dann Krankenhäuser oder andere Plätze, wo strikte Keimbefreiung von Nöten ist: Gegen Hitze wird im Gegenteil keine Spore resistent.

Bei gebügelter Wäsche gibt es keine Resistenzen. Dem Bügeleisen ist keine Spore, Vire...gewachsen.

Das ist keine Fantasterei des Autors, denn in vielen Nebensätzen wird Sonneneinstrahlung, 60 Grad-Wäsche und Bügeln als Keimkiller in vielen Artikeln erwähnt:

"Dürfen Kleidungsstücke nur bei niedrigen Temperaturen gewaschen werden, kann man den Keimen unter Umständen auf anderem Wege mit Hitze zu Leibe rücken: mit der Sonne beim Trocknen im Freien und dem Bügeleisen." Süddeutsche Zeitung, Wann Reinlichkeit schadet, 13. Februar 2012


Rückschlüsse und Verwendungsmöglichkeiten

Eins steht fest: Egal, ob Hemden, Hosen, Socken, Unterwäsche: Bei Stufe 2 mit einem Dampfbügeleisen machen sie sämtlichen Plagegeistern den Gar aus und erreichen mit Bügeln erst einmal keimfreie Wäsche.

Aus der Geschichte können sie schnell erkennen, dass das Bügeln weitaus früher als eine regelmäßige Hygiene bekannt war und während Ärzte sich im Mittelalter nicht wuschen, weil es als richtiger Arzt eher vornehm war, mit blutverschmierten Händen Patienten zu behandeln (kein Vorwurf, die wissenschaftlichen Erkenntnisse waren nicht vorhanden) und Frauen im Kindbett an übertragenden Keimen starben, wendeten andere Menschen bereits Bügeln als Keimkiller an: Ironie des Schicksals - sauber geglättete Wäsche war erstmal keimfrei...

Die Dimension der Prävention durch Bügeln ist schwer einschätzbar, weil man mehrere Jahrhunderte mit verschiedenen hygienischen Standards untersuchen müsste.

Da Bügeln nicht mehr unbedingt wie in den letzten Generationen die Regel ist, aber andererseits die hygienischen Zustände sich verbesserten, ist es schwer zu sagen, ob weniger Bügeln die Volksgesundheit beeinträchtigen kann.

Dank neuen resistenten Keimen ist jedoch genau in diesem Punkt eine Eruierung sinnvoll.

Spontan fallen mir mehrere Verwendungsmöglichkeiten außer dem Waschen bei Pilzbefall von Unterwäsche und Socken ein:

- Bei Benötigung steriler Materialien aus Stoff, wenn einmal gerade keine Mikrowelle vorhanden ist:
 Mit einem Bügeleisen haben sie schnell keimfreies Verbandsmaterial erstellt-

- Bei Reisen im Rahmen des Massentourismus in Länder mit niedrigen Standard im Hygienebereich oder tropischen Ländern:

Hier könnte man eine ganze Abhandlung schreiben. Z. B. klamme Wäsche in subtropischen Ländern (Unterwäsche Socken) trocken bügeln.

Wer kennt das nicht? Die Wäsche wird knapp und es folgt eine Handwäsche mit fragwürdigen hygienischen Umständen...
Selbst gewaschene/handwaschene Wäsche mit dem Reisebügeleisen sterilisieren und sie sind gerade wieder bei Unterwäsche und Socken mit einem Bügeleisen auf der richtigen Seite - und die Socken sind hinterher trocken...

Vor der Rückfahrt Wäsche im Ausland waschen und bügeln lassen: Das ist hygienischer und alte, nasse, verschwitzte Wäsche in den Koffern ist der Alptraum eines jeden Sozialmediziners: Was teilweise in den Koffern aus subtropischen Ländern mitgeführt wird, ist fast schon verantwortungslos: Selbst oder gerade in der dritten Welt gehört Bügeln übrigens in den Hotels meistens zum Standard...

- Ach ja, auch die Muff-Bakterien, die meistens aus niedrigen Temperaturen bei Waschgängen, schlecht belüfteten Trommeln und Rückständen in der Waschmaschine resultieren, haben nach dem Bügeln keine Chance mehr sich in feuchter Wäsche weiter zu verbreiten.

Die Wäsche kann also durch Bügeln glatter, steriler und besser riechend werden.

Fazit

Selbstverständlich sollte man Bügeln nicht zu hoch ansiedeln, aber auch nicht zu niedrig.

Es gibt viele sozialmedizinische Gründe, die für 60 Grad beim Waschen sprechen, welches aber bei einem Großteil moderner Wäsche nicht möglich ist bzw. viel Energie frisst.

Bügeln ist nicht unbedingt billig und kostet Zeit.

In wie weit ein bügelndes Volk die Verbreitung von resistenten Keimen  eindämmen kann, wurde nach Ansicht des Autors noch nicht hinreichend eruiert.

Das ist auch schwer feststellbar. In wie weit Bügeln auch zur Verringerung von Keimen in Krankenhäusern beitragen kann, weiß ich nicht.

Ob immun schwache Menschen vom Bügeln profitieren können, sollte eruiert werden.

Jeder Keim weniger ist für einen immun schwachen Menschen ein Gewinn und heutzutage ist nicht alles bei 60 Grad waschbar.

So soll diese Abhandlung zum Nachdenken anregen, ob man außer glatter Wäsche nicht vielleicht einen Beitrag im sozialmedizinischen Bereich durch Bügeln bewirkt.

Vielleicht wird Bügeln auch bei neuen Keimen eine Rolle in der Zukunft spielen, denn um es noch einmal zu betonen:

Keine Spore, Pilz, Vire, Bakterie, Nisten, Eier.. organische Lebewesen überlebt eine Bügelprozedur.

Vielleicht ist Bügeln eine der mit mächtigsten Waffen gegen sämtliche Plagegeister: beschränkt einsetzbar, aber zu 100 %  effektiv.

Vielleicht hat jeder, der seine Unterwäsche und Socken bügelte und dafür als zwanghaft verurteilt bzw. verlacht wurde, damit sich selbst und der Gemeinschaft einen Dienst erwiesen.

Nein, man muss nicht nun zwanghaft seine Unterwäsche und Socken jedes Mal bügeln, wenn kein besonderer Krankheitszustand oder Befall es erfordert, aber einmal zwischendurch ist sinnvoll und schnell erledigt, wenn sie sowieso bügeln.




01.08.2017 Globale Planung 2.0

Seit der Mitte des letzten Jahrhundert plant die Menschheit in den Industriestaaten der "westlichen Welt" ohne Kriege das Geschick der Menschheit nicht nur durch den Welthandel (den es unbestritten schon vor Marko Polo gab...) und es ist eigentlich Schade, dass außer Umwelt und Frieden irgendwo keine weiteren ernsthaften Projekte mehr gibt.

Die soziale Frage hinkt z. B. hinterher und ebenso die Fusion in Europa, welche sich überwiegend in Europa in Freihandelsabkommen und großen Konzernen vollzieht.

Der Autor ist dem Projekt Europa im Gegenteil zu den Rechtspopulisten nicht abgeneigt, meint aber, dass dann nach dem Filmtitel die Maxime "ganz oder gar nicht" gelten soll.

Weiterhin denkt der Autor,  dass  es auf der Meta-Ebene in der UNO  einmal einen "Jahrhundertplan" für die Menschheit geben sollte, wo man verbindlich Ziele festsetzt:

Das globale Denken erfordert bei einer immer komplexeren Welt längere Zeiträume - vielleicht einmal ein aktuelles Beispiel:

Wir wollen auf die Dauer weg vom Automobil und das geht nun einmal nicht holterdiepolter. Also setzt man ein Ziel für das Jahr 2030 - wie die Grünen.

Solche Maßnahmen als nationale Alleingänge bringen übrigens nichts und in kurzen Zeiträumen ist so etwas nicht sinnvoll: von Arbeitsplätzen bis sozialer Gerechtigkeit bleibt da zu viel auf der Strecke.

Was hindert uns also daran, dass die G20, UNO und Europa sich also einmal zusammensetzt, um nicht ein Umweltabkommen  mit irgendeinem Städtenamen zu schließen, sondern einmal verbindlich ein globales Programm für das nächste Jahrhundert aufzulegen und dort Ziele festzuschreiben:

Gesellschaft, Firmen und Staaten haben dann jede Menge Zeit das nächste Jahrhundert zu planen und damit das dann klappt, gibt es alle 25 Jahre eine Zwischenbilanz und dann wird eben mit staatlichen Druck interveniert.

Ich möchte gern ein Beispiel geben, welches ich aus christlicher , wirtschaftlicher , staatlicher und gesellschaftlicher Dimension  für am wichtigsten halte:

Eine gemeinsame Sprache für Europa und damit die Überwindung der Sprachenteilung.

Der Autor schlägt als gemeinsame Sprache Englisch vor.

Begründung:

Nach dem Brexit ist das eigentlich eine Sprache, die fast von keinem Menschen mehr Landessprache ist - bis auf die verbleibenden Teile Großbritanniens.

Englisch ist die Sprache der USA und damit wären das eine Masse Menschen, die europäisch reden. Englisch ist die erste Fremdsprache in fast allen Ländern Europas. Alle Programmiersprachen sind Englisch. Viele englische Worte sind uns bekannt.

Esperanto war ein Fehlgriff. Englisch ist unbestritten die leichteste sprache: Sei es von der Grammatik oder Aussprache.

THE statt DER, DIE und DAS....

Doch wie bringt man einem Volk bei, eine andere Sprache anzunehmen und die eigene Sprache als altertümliche Sprache nebenbei zu lernen?

Das ist meiner Meinung nach eine Jahrhundertaufgabe, die man verbindlich festlegen könnte: Die nächsten vier Generationen dürften uns dafür hassen, dass sie in eine neue Sprache überführt wurden, aber der Preis für die nächsten Jahrtausende ist verlockend:

Reisen in Nachbarländer ohne Sprachbarrieren. Keine Missverständnisse bei Geschäftsverhandlungen: Keine Diskriminierung, weil man den Menschen nicht an der Sprache erkennt. Keine teuren Übersetzungen....

Kultur muss deshalb nicht verloren gehen, sondern die Menschen in den verschiedenen staaten bringen Teile ihrer Kultur in derselben Sprache ein!

Ich denke, dass Wirtschaft und Menschen an einer Sprache interessiert wären, wenn man transparent das eben auf die Agenda setzt.

Vielleicht ein paar Leitgedanken.

Kita, Schulen und Abitur sollten in 25 Jahren auf Englisch gestaltet werden Bei den Kindern fängt man an und die älteren Menschen werden nicht abgehängt.

Parallel wird es ein paar Reformen im Verhältnis Staat und Bürger geben: Behörden tragen englische Namen, also z. B. Kanzler wird dann Chancellor, Bundeswehr eben Army (you are in the army...now, Ultravox).

Eben häppchenweise und die Literatur sollte dann schon einmal 10 -15 % englisch sein. Im fernsehen wird in 40 Jahren dann nicht mehr synchronisiert.

Irgendwann wird dann Englisch auch in Firmen als Arbeitssprache gesprochen. Gerne kann das 70, 80 oder 100 Jahre dauern, aber dann gibt es hoffentlich auch einen europäischen Staat - mit Englisch als Sprache.

Bitte legen sie mich nicht auf Zeiträume fest:

Ich beschränke mich auf der Meta-Ebene auf wenige Sätze:

Ziel für das 22 Jahrhundert ist es Englisch als Staats-, Behörden und Bürgersprache für einen europäischen Staat  zu etablieren.

Dieses Ziel wird in mehreren Etappen gestaltet, so dass ältere und bildungsferne Menschen nicht abgehängt werden.

Die Bildungsoffensive beginnt bei Kindern in der Kita, wird dann auf der Schule und den Schulabschlüssen fortgesetzt.

Zeitgleich werden Namen von Behörden, Einrichtungen, Ffirmen ...angeglichen.

Literatur und Fernsehen unterstützen dabei die Umstellung.

Das Ganze mit klaren Worten und Transparent, beschlossen in einem europäischen Vertrag:  Staaten, die das nicht wollen, werden sukzessive abgehängt.

Optimal wären Volksentscheide: Ein Volk zu zwingen klappt nicht unbedingt.


Ich weiß, dass eine Menge Menschen Vorbehalte äußern werden, aber nach vielleicht 4 - 5 Generationen würden die Menschen eine Sprache sprechen und andere Staaten würden sich dem Projekt ja dann anschließen.

Vier bis fünf Generationen, die zugegebener maßen auf hohem Niveau leiden werden, aber dafür ein paar tausend Jahre (?) Menschen, die sich verstehen, eine Sprache sprechen und sich in dieser über die Globalisierung unterhalten können.

Ja, man könnte das auch schneller machen, nach dem Motto: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein schrecken ohne Ende.

Ich weiß, dass es genügend Menschen aus Politik und Wirtschaft gibt, die ähnliche Gedanken hegen:

Aber das muss dann Transparent vermittelt werden, die Menschen von den Vorteilen überzeugt werden und dann der Mut da sein, ein visionäres einmaliges Projekt in diesem Umfang durchzuziehen:

Vor allem müssten die Ängste der Bürger genommen werden: Das kommt eben nicht von einem Tag zum anderen. Die Kultur geht eben nicht verloren, sondern wird im Gegensatz im kollektiven Gedächtnis der Weltgemeinschaft verankert, welches viel größer ist und dann liest man eben über spanische, polnische und deutsche Geschichte in einem englischen Buch.

Man reist in das Land und trifft Menschen, die in derselben Sprache erklären können, warum und wer den Eiffelturm baute.

Sprache wird immer als ein Hauptteil der Kultur angesehen, aber das stimmt nicht so:

Sprache ist eine künstliche Kommunikationsform, die basierend auf ein Alphabet sich entwickelte und über Eltern an Kinder übermittelt wird:

Es ist nicht festgeschrieben, dass jemand in Afrika auch deutsch reden kann oder in deutschland jemand französisch: Man hat es uns so beigebracht, damit wir in einer Gesellschaft kommunizieren können:
 
Diese Gesellschaft ist eben nicht mehr eine horde, ein Land, sondern ein Kontinent (Europa). Der Schritt zur Weltgemeinschaft führt eben Jahrtausende in kleinen Schritten, aber wenn wir schon alle über Globalisierung reden, dann ist dieses die natürliche Konsequenz und nur unsere Egoismen lassen die syrischen Flüchtlinge eine total fremde Sprache lernen, die global gesehen gerade vielleicht  185 Millionen sprechen, während ca. 1,5 Milliarden Menschen englisch sprechen...(Quelle)

Der polnische, rumänische oder französische Schriftsteller schreibt in der regel für ein begrenztes Publikum in seinem Kulturkreis und erntet keinen Weltruhm.

Geht die Kultur verloren, wenn ich die Übersetzung eines polnischen Buches lese?

Sprache kann gezielt eingesetzt diskriminierend sein. Die Überwindung der Sprache ist ein kultureller Beitrag: Egal ob ich zu einem Arzt ins Ausland spreche, mit einer Spanierin flirten will, einem Franzosen einen Ostfriesenwitz erzählen will: Ich scheitere an der Sprache, es sei denn ich lerne die jeweilige Sprache in den eben genannten Beispielen.

Die Welt hat sich geändert: Sie ist global und während Börsenzahlen weltweit verständlich sind, bleibt die Kommunikation in weiten Teilen auf der Strecke.

Deshalb plädiere ich für das 23 Jahrhundert für den Spruch: One World, one language or communication

Irgendwo muss man aber damit anfangen und sich ein Ziel setzen, damit die Globalisierung nicht auf wenige Menschen beschränkt bleibt.

Ich werde einmal in weiser Voraussicht mehr englische Zitate einringen.

Und als Lot und Gomorra sehe ich nicht unbedingt eine Versündigung wie Babel: Es gibt keinen Leuchtturm, den die Menschen errichten und dazu in ein Land zogen, sondern die Menschen bleiben in ihren Ländern und sprechen mit einer Stimme zu Gott - zumindest die gläubigen Restchristen, die nicht vom Glauben abfielen.

Die Apostelbriefe wurden vermutlich auch in die jeweiligen Sprachen übersetzt. Anderen Menschen mit Kolonialismus eine Sprache aufzudrücken verurteile ich, aber aus Liebe eine Sprache zu sprechen, aus Respekt und demütig vor Gott: Das dürfte erlaubt sein.

Aber nicht aus Hochmut, sondern eben aus Demut.

Amen



 

 

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Abhandlung über Lohn und Gehalt (PDF)
Abhandlung über Depression und Antidepressiva (PDF)
Abhandlung über Islam und Alice Salomon (PDF





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